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Umschauen in Karten nun bundesweit

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    Umschauen in Karten nun bundesweit

    Eine Info für alle, die es noch nicht gesehen haben: Apples Karten hat nun die "Umschauen" Funktion flächendeckend für ganz Deutschland. Erstklassige Qualität - Google ist hier deklassiert.
    Mac Studio Max - iPhone 13 Pro MAX - iPad Pro 12,9 3. Gen. WIFI - Apple Watch Series 6 LTE

    #2
    Danke für den Hinweis, lieber Michael, sehr interessant. Hatte nicht damit gerechnet, dass ausserhalb der Großstädte dies kommt.

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      #3
      Sogar die kleinen Käffer im Schwarzwald, in denen ich aufgewachsen bin, sind vollständig drin.

      Bin beeindruckt.

      Vor allem macht es Spaß, durch die Straßen zu zoomen, als säße man im Auto.

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        #4
        Auch mein Haus ist drin. Aber das Bildmaterial ist alt, vor dem Herbst 2020. Mein Hof ist nämlich noch nicht hergerichtet. Die neuen Fenster bei meinem Nachbarn sind aber schon drin, das müsste etwa ein Jahr vorher passiert sein.

        Die Qualität ist aber beeindruckend. Ich hätte nie gedacht, dass unser kleines Kaff fotografiert wird. Wenn auch nur die Durchfahrtsstraße. Die kleinen Seitengassen wurden nicht fotografiert.

        Sogar die Kaserne der US Army nebenan wurde fotografiert, man kann teilweise sogar aufs Airfield schauen.


        mfg

        Special_B

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          #5
          Ich könnte mir vorstellen, dass wir hier nur einen kleinen Anwendungsbereich sehen. Die Autos haben jede Menge an Daten gesammelt; die Fotos sind nur ein Teil davon.

          Ausgewertet werden vermutlich auch Straßenschilder, Fahrbahnspuren, Ampeln. Die Daten werden einfließen in bessere Karten und die Navi-Funktion.

          Ziemlich sicher haben die Autos aber auch Daten gesammelt, die für das Autonome Fahren wichtig werden. Vielleicht fahren auf Apples Servern längst "Virtuelle Autos" auf den Straßen herum, die jeden Winkel der Karten abfahren, um zu sehen, wo die kniffligen Stellen sind. Diese werden dann vielleicht von Menschen nochmal angeschaut. Enge Kreuzungen, uneindeutige Abzweigungen, oder Straßen ohne klare Markierung. Die Algorithmen werden damit trainiert, bis alles fehlerfrei abläuft.

          Nur wegen ein paar Fotos treibt Apple diesen Aufwand vermutlich nicht.

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            #6
            Nur von Flächendeckend kann noch nicht die Rede sein. Unser Ort, wo wir leben, ist drin. 2 Orte weiter, wo ein Arbeitskollege wohnt, ist nicht drin. Und in der Ecke wohnen mehr Menschen als bei uns im Ort. Übrigens beides Vororte einer Kreisfreien Stadt.

            Aber die Zeit wird es richten.

            P.S. Auch noch viel Potential ist in Fußgängerzonen. Bsp. Düsseldorf, Flingerstrasse oder auch Mittelstraße ist nicht Bildmäßig erfaßt. Es sind wohl nur Straßen erfasst, die mit dem PKW befahren werden können.
            Zuletzt geändert von User vom Rhein; 29.07.2022, 10:48.

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              #7
              Über das Kontextmenü gibt es einen Punkt "Bildmaterial...". Dort könnt ihr erfahren, wie alt die Bilder in etwa sind.
              -Gedöns

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                #8
                Dass die Bilder von 2020 sind wird von Apple kommuniziert. Seither fahren wohl auch keine Kartenautos mehr rum. Im Lookaround kommt man auch überwiegend nur an Stellen ran, wo die Autos hinfahren durften. Fusswege oder Innenhöfe sind meistens nicht mit dabei - auch bei Fussgängerbereichen ist oft Schluss. Und meine Formulierung "flächendeckend" ersetze ich durch "erstaunlich weitgehend flächendeckend...".

                Auf jeden Fall macht schon das Rumspielen damit viel Spass.
                Mac Studio Max - iPhone 13 Pro MAX - iPad Pro 12,9 3. Gen. WIFI - Apple Watch Series 6 LTE

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                  #9
                  Zitat von Special_B Beitrag anzeigen
                  Die Qualität ist aber beeindruckend. Ich hätte nie gedacht, dass unser kleines Kaff fotografiert wird. Wenn auch nur die Durchfahrtsstraße. Die kleinen Seitengassen wurden nicht fotografiert.
                  Also bei uns, ebenfalls ein kleiner Ort, haben sie sogar die ganzen Seitenstraßen drin! Auch Neubaugebiete und so. Das ist echt beeindruckend! Die Qualität finde ich auch echt gut!

                  Hätte ich auch nie gedacht, dass sie sogar unseren Ort erfassen! Ist echt lustig! 🙂

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                    #10
                    Ich habe gerade wieder eine Stunde damit vertrödelt, diese Umschauen-Funktion zu benutzen, obwohl ich eigentlich nur kurz was nachsehen wollte.

                    Ich habe meinen Schulweg, den ich damals als Erstklässler beschritten habe, nochmal "abgefahren". Die virtuelle Kamera bewegt sich so realistisch durch die Straßen, dass ich mich wieder genau erinnern konnte, wie ich dort damals gegangen bin. Wenn man das fullscreen auf einem großen Display betrachtet ist es fast, als wäre man vor Ort.

                    Nach einer Weile ist mir aufgefallen, dass ich bereits seit einiger Zeit mit offenem Mund vor dem Display sitze.

                    Apple sagt ja immer, ihre Technologie soll das Leben der Menschen bereichern. Und ich würde mal sagen, in diesem Fall haben sie ins Schwarze getroffen.

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                      #11
                      Vielleicht werden religiöse demnächst vom Schreibtisch aus pilgern. 😁
                      -Gedöns

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                        #12
                        Jakobsweg in zwölf Minuten!

                        Volle Wirksamkeit wird garantiert!

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                          #13
                          Zitat von mkummer Beitrag anzeigen
                          Eine Info für alle, die es noch nicht gesehen haben: Apples Karten hat nun die "Umschauen" Funktion flächendeckend für ganz Deutschland. Erstklassige Qualität - Google ist hier deklassiert.
                          "Deklassiert" finde ich übertrieben. Es sieht netter aus und mach etwas mehr Spaß. Ja, die Qualität ist deutlich besser als bei Google, aber wieviele Jahre hat dies nun länger gedauert? Dieses Projekt ist einfach ein schönes Beispiel wie lange Apple für gewisse Dinge braucht, sich Funktionen rüberkopiert und sie irgendwann sehr viel später in einer eigenen Variante nachreicht. Mir hätte es gereicht, wenn es etwas weniger fancy, dafür seit Jahren verfügbar gewesen wäre.

                          Aber gut, Google war hier der Innovator, nicht Apple.

                          Feel free, aber haut heute echt kaum einen noch vom Hocker ;)

                          Und: "flächendeckend" ist zudem schlichtweg gelogen. Es ist in vielen Seitenstraßen nicht verfügbar. Fair enough: bei Google ist genauso wenig flächendeckend für Deutschland verfügbar. Hat aber wahrscheinlich mehr mit der rechtlichen Situation zutun gehabt, warum sie alle so spät dran sind.

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                            #14
                            Das stimmt wohl, aber Apple hat schon mehrfach bei den Karten eine Next-Generation-Technologie geboten, die erst später von Google kam. und das war zumindest einer der Gründe, warum es bei Apple länger gedauert hat. Natürlich war Google insgesamt eher mit einem Kartendienst am Markt, daran kann man nichts ändern. Aber die technischen Meilensteine kamen auch von Apple.

                            Beispiele:

                            - Karten als Vektor-Grafik. Google hat zuvor einfach große GIF-Grafiken verwendet, die in einem Browser-iFrame verschoben wurden. Hat man reimgezoomt, wurde alles pixelig. Hat man rausgezoomt, waren die Straßennamen zu klein. Erst bei Apple konnte man stufenlos zoomen und die Texte wurden dann in passender Größe darüber gelegt. Drehte man die Karte, blieben die Beschriftungen trotzdem gerade. Zudem brauchte es weniger Datentraffic, was für mobile Anwendungen damals wichtig war.

                            - Flyover mit 3D-Ansichten wichtiger Städte und Objekte. Dafür ist ein Flugzeug recht tief über die Stadt geflogen und hat Fotos gemacht. Anschließend wurde in einem automatischen Verfahren eine 3D-Version der Stadt erstellt und die Fotos darüber gelegt. Das hat teilweise spektakulär geklappt (Hoover-Talsperre, Eiffelturm), teilweise war es aber auch sehr fehlerhaft. Aber: Google hatte nur Satelliten-Aufnahmen; man kam also nicht nah genug ran. Man sah nur Dächer. Bei Apple konnte man um den Petersdom herumfliegen.

                            - Innenbereiche. Beispielsweise Flughäfen oder Shopping-Malls. Diese wurden als 3D-Modelle nachgebaut. Dadurch war bei der Navigation nicht auf dem Parkplatz des Flughafens Schluss, sondern man konnte sich bis hin zu einem bestimmten Shop leiten lassen.

                            Die jetzige Umschauen-Funktion ist ebenfalls technisch neuartig. Es erklärt auch, warum es bei Apple länger dauert. Apple hat nämlich umfangreiche Vorarbeiten geleistet, um das Problem des Kartographierens generell besser zu lösen. Apples "Karten-Autos" erfassen nicht nur Fotos (wie bei Google), sondern Punktwolken. Ein Laser tastet die Fassaden ab und erzeugt dabei Millionen von kleinen Punkten. Diese enormen Datenmengen werden dann umgerechnet zu einem 3D-Modell. Auf das 3D-Modell werden dann die Fotos übertragen, die ebenfalls geschossen werden. Apple erhält dadurch eine auf den Millimeter exakte 3D-Vermessung der Welt, aus Bodenperspektive. Apple macht im Prinzip einen 3D-Scan der Welt. Google hatte nur Fotos mit GPS-Daten.

                            Diese Technik ist aus anderen Bereichen bekannt, beispielsweise wenn sehr exakte 3D-Vermessungen der Innenräume von alten Kirchen benötigt werden, um daraus ein Computermodell zu basteln. Die Modelle sind so genau, dass man feinste Risse oder Absenkungen erkennen kann. Auch in den Pyramiden wurden solche Vermessungen vorgenommen.

                            Apple kann die Daten dann für alles mögliche verwenden, beispielsweise für eine VR/AR-Brille oder für autonomes Fahren, weil die ganze Szenerie auf den Millimeter exakt bekannt ist.

                            Google macht das natürlich nach. Aber Apple hat es meines Wissens zuerst begonnen und zeigt als erster die Ergebnisse. Das lag vielleicht daran, dass Apple zunächst hinten lag und sich überlegen musste, wie sie nach vorne kommen.

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                              #15
                              Sehr interessant.

                              Leider oder besser gesagt Gott sei Dank glaube ich auch hier, dass das keinen da draußen wirklich ernsthaft juckt - den Leuten reicht die Funktion, wie sie war. Bahnbrechend findet das da draußen niemand - vor allem nicht die Anwender. Wir hier finden das technisch spannend und sicherlich ein paar Freaks da draußen. Aber gut, wir sind ja bei Mac TV unter uns Betschwestern ;)

                              Zudem: es ist toll und tatsächlich praktisch, wenn man mit dem Smartphone durch die amerikanische Großstadt oder nun Berlin läuft - da leistet das Umschauen gute Dienste - selbst ausprobiert und es macht Spaß.

                              Reichen tut es aber absolut, wenn man sich von Maps die Richtungen zeigen lässt und sich die Welt mit seinen eigenen Augen und nicht auf dem Smartphone anschaut.

                              Es ist wundervoll, wie die Technik uns weiterhilft und nun für uns sogar die Welt in 3D vermisst. Aber bringt uns das weiter? Es ist doch viel aufregender nicht alles vorher genau gesehen zu haben.

                              Ich sehe VR und AR Anwendungen relativ kritisch. Erst das Smartphone und nun ein weiterer Layer, der auf die Realität gestülpt wird.

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