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M1-Macbook Air - zum Greifen nah

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    M1-Macbook Air - zum Greifen nah

    Dingdong - Avon ... kann nicht sein. Durch die Tür scheint die knallquietschgelbe Uniform des DHL-Expressboten. Ein schlichter brauner Karton liegt vor der Tür. Der freundliche Bote entschwindet mit Guten-Morgen-Gruß um die Hecke.

    Ich greife mir das Paket und bringe es vor den gierigen Blicken der Nachbarn in Sicherheit. Türe zu, 2 mal Schloss umdrehen, Rollos runter. Spot an!

    Vor mir die wunderbare Umverpackung, in die das Apple Logistik-Team sicherlich Mannjahre investiert hat. Ein sanftes Abziehen des Kartonklebstreifens am dafür vorgesehen Zipfelchen. Vorsichtig klappe ich den Deckel auf. Wieder erlebe ich das Wunder: Die weisse Macbook Air-Box gleitet mir ein Stück entgegen und will aus der robusten Kiste herausgezogen werden.

    Ja! Schnell ziehe ich die Plastiklasche, enthülle den Designerkarton von seinem Folienschutz, hebe sanft den Deckel - gebe ihm Zeit, die Luft in das Innere strömen zu lassen.
    Da liegt es - das gute Stück im grauen Aluminiumlook.

    Noch etwas Folie, noch etwas Schutzpapier, dann genieße ich den ersten Blick auf das neue Wunder der Appleschen Informationstechnologie!

    Aufklappen, Einschalten, Einrichten - wie gewohnt, schnell, unkompliziert, smooth und cool!

    Geliefert wurde mir Big Sur .0 - ein kleines Update später, knapp 3 GB Download via WLAN und einen gemütlichen Neustart später dann meine ersten Gehversuche.

    Mal einen Trailer starten - Wow! Die kleine Kiste zaubert ein wirklich immersives Klangfeld! Es plätschert, es klingt phänomenal. Gar kein Vergleich zu meinem alten MBA aus 2014!

    Jetzt aber lieber die Sonne ausnutzen - wir sehen uns später - Du kleines Wunder!

    #2
    Moin,

    viel Spass mit dem neuen MBA.

    Ich weiss daß die nicht die Powermaschinen sind ohne Lüfter aber wenn du dich mit ffmpeg oder Handbrake ein wenig auskennst könntest du ja vielleicht mal schauen ob / wie der Kram unter ARM tut.
    QWallyTy
    Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

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      #3
      Ok - also Realitycheck 1.0:

      Habe hier eine Datei im MP4-Format, Videolänge 13:47 Minuten 698x574 Pixel.
      Ich lasse das mit Handbrake auf meinem Macmini, 6Kern i5 Big Sur, in das Webm-Format konvertieren.
      Auslastung des Macmini über alle Kerne ca 61 %.
      Lüfter wird lauter, Gehäuse erwärmt sich spürbar.
      Zeitdauer 2:38 Minuten.

      -----------
      Ein MBA 6.2 dazu im Vergleich:
      Big Sur frisch aufgesetzt, CPU 2/4 Kerne/Threads, i5 8 GB RAM DDR3L, Auslastung 78 %. Netzteil angeschlossen.
      Erwärmung gering.
      Zeitdauer 9:30 Minuten


      ----------
      MBA M1, 8/256 GB, Akkubetrieb
      Auslastung CPU Kerne 1357 bei ca 50 %, 2,4,6,8 bei über 90 %
      Minimale Erwärmung der Unterseite.
      Handbreak erfordert Rosetta, wird automatisch mitinstalliert
      Zeitbedarf: 5:15 Minuten
      -----------------------------

      Interessant wäre nun ein vergleichbares Programm das nativ auf dem M1 läuft. Ich denke, Rosetta ist hier die Bremse.
      Zuletzt geändert von woreich; 17.11.2020, 17:08. Grund: Test MBA 6.2 dazu.

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        #4
        danke für den ersten Test - für einen Mac ohne Lüfter ist das doch schon gar nicht mal schlecht.

        Jetzt kann man nur hoffen das Handbrake, ffmpeg und Co bald auch als native ARM Versionen erscheinen.

        Immerhin jetzt schon ca. doppelt so schnell wie das alte MBA.
        QWallyTy
        Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

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          #5
          Noch zur Ergänzung ein Vergleich mit einer mittelprächtigen Spielemaschine:
          ASUS/AMD Ryzen 7 3700 X 8/16 Core/Threads, 32 GB RAM, SSD NVMe 1TB
          Handbrake Windows 10 20H2:
          CPU-Auslastung unter 50%, Leistungsaufnahme etwa 160 Watt.
          Zeitdauer 2:51 Minuten.
          ----------
          Das spricht auch sehr für den Macmini !

          Unterm Strich brauchen Besitzer von Intel-Macs wohl gar nicht in Panik zu geraten.

          Kommentar


            #6
            @woreich: Danke fürs erste Testen!

            Zitat von QWallyTy Beitrag anzeigen
            Jetzt kann man nur hoffen das Handbrake, ffmpeg und Co bald auch als native ARM Versionen erscheinen.
            Ja, das würde mich auch interessieren, wie es dann aussieht...

            Spannend fände ich auch die Vergleiche, wie es sich mit FCPX arbeiten lässt. Wie lange braucht hier das Rendern? Wie viel smoother geht der Workflow vonstatten?

            Kommentar


              #7
              Das neue MacBook Air - ein klarer Fall von "brauch ich nicht, will ich aber haben"
              I'm a highest-end customer

              Kommentar


                #8
                Reality-Check 2.0:

                10 GB/s Netzwerkverbindung
                An meinem Macmini hängt ein SoNNet Thunderbolt 3 Adapter Solo 10 G dran. Das Zubehör ist passiv gekühlt und wird im Betrieb nicht zu warm.

                In Verbindung mit einem NAS QNAP TBS453TS (M.2-SATA-SSDs) erreiche ich schreibend über 400 MBit/s, lesend ca. 700 Mbit/s.

                Ein kurzer Test am MBA M1 ergab das gleiche Verhalten. Der Adapter funktionierte an beiden Anschlüssen des Notebooks.
                Der Adapter zieht ein paar Watt Leistung, was man natürlich bedenken sollte.
                Der SoNNet kann kein TB-Daisy-Chaining.

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                  #9
                  Handbrake gibt es mittlerweile als M1 Beta
                  https://github.com/HandBrake/HandBra...g/1.4.0-beta.1

                  ich sitze heute auch den ersten gesamten Tag am M1, nachdem ich ihn am Donnerstag eingerichtet habe

                  der deutlichste Unterschied, auch nach 4 Stunden Benutzung ist das Gehäuse kalt

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                    #10
                    Realitycheck 3.0:

                    Nachdem ich den vorhandenen Macmini vertickt hatte, musste ein M1-Mini her. Die Lieferzeit: 2 Tage! Für das MOdell mit 500er SSD und 8 GB RAM.
                    Nach den guten Erfahrungen mit dem MBA M1 und seinen 8 GB schien mir das für meine Zwecke vollkommen ausreichend.

                    Die Migration vom Intelmini hatte ich mit einer frischen TM-Sicherung auf ein USB3-SSD vorbereitet und verlief völlig unspektakulär und problemlos.
                    Die üblichen Neuaktivierungen einiger weniger Programme und die Neueingabe von Kennwörtern wo erforderlich. Bis auf mein wunderbares Hintergrundbild, welches wohl abhanden gekommen zu scheint alles wie vorher.

                    Stromverbrauch
                    Während dieser Aktion habe ich den Stromverbrauch gemonitort. Bei der grundlegenden Installation pendelte das um die 11 Watt, maximal kamen knapp 16 Watt, minimal 4,2 Watt dabei heraus.
                    Der Intel-Mini zieht beim Start zwischen 24 und 65 Watt, in der Ruhe knapp 7 W. Nach der Anmeldung über 100 Watt Spitze beim Öffnen allerlei Dateien. Danach gute 20 W.
                    Ein wirklich deutlicher Unterschied!

                    RAM
                    Nach erfolgter Migration und Erstinstallation von Rosetta2 versuchte ich, das System auszulasten. Ich habe schnell hintereinander alle erreichbaren Anwendungen geöffnet Word, Outlook,MailMessage - halt alles auf dem Dock.
                    Bei allen Anwendungen erfolgte der Start zunehmend langsamer bis hin zu Reaktionszeiten von etwa 10 Sekunden. Es erfolgt beim ersten Start ja die Optimierung.
                    Der Rambedarf schritt von 2,5 GB auf 8 GB + 2,5 GB Swap an und viel nachdem sich alle Anwendungen etabliert hatten wieder auf unverfängliche 3,5 bis 4,5 GB ohne Swap.
                    Ab diesen Zeitpunkt waren alle Apps wieder zügig bedienbar.

                    Kleiner Lapsus:
                    Beim zügigen Beenden aller gestarteten Anwendungen hing sich auf halbem Weg das System auf und stürzte in einen Boot ab. Seither konnte ich dies aber nicht mehr provozieren.

                    Insgesamt die beste Migration seit Langem - besten Dank Apple mit Big Sur!

                    Was noch?
                    - 2 statt 4 mal Thunderbolt...ich habe meinen LG 4k Monitor nun von USB-C auf HDMI umgestellt.
                    - Mein untergestelltes Satechi-Dock funktioniert bisher problemlos. So habe ich nun einen USB-C vorne und einen TB3 hinten verfügbar neben weiteren vorderen USB3-Anschlüssen.

                    Weitere Tests folgen. Jetzt muss die Kiste erstmal für mich arbeiten.

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                      #11
                      So, habe nach langem hin und her überlegen und nach Jörns Test, mir nun auch ein M1 MacBook Air bestellt mit 8 GPU Kernen und 16 GB Speicher. Ich brauche es zwar nicht unbedingt, muß aber einfach bei dem Umschwung dabei sein. Das ersetzt dann mein 2014er MacBook Pro 13"
                      Wird laut Apple aber leider erst am 23.12. geliefert.

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                        #12
                        Glückwunsch.
                        Bisher habe ich meine Entscheidung nicht bereut.

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                          #13
                          Ich fänds doll, wenn Apple für die neuen Macs eine Art Boot Camp für Linux raus brächte: das Interesse in der Linux-Gemeinde ist offenbar groß (Gruß an Linus), eine einmalige Gelegenheit für Apple, den immer-währenden Vorwurf des "walled gardens" zu entkräften und eine zusätzliche Nutzergemeinde zu gewinnen. Und vielleicht ist ja der ein oder andere Linux-Fan auch von macOS ganz angetan ...

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                            #14
                            Vielleicht geht es ja anders herum und Linux ermöglicht eine Art Schnellstart - oder Fusion / Parallels ermöglichen weiter das Nutzen von Ubuntu etc. in ARM Versionen. Dass Apple von sich aus Linux unterstützt glaube ich eher weniger.
                            Mac Studio Max - iPhone 13 Pro MAX - iPad Pro 12,9 3. Gen. WIFI - Apple Watch Series 6 LTE

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                              #15
                              Realitycheck 4.0:

                              Sound oder nicht Sound, das ist hier keine Frage.

                              Seit Big Sur erfreuen wir uns wieder am traditionellen Startsound, der aus meinem alten Macmini, dem alten MBA und dem neuen M1 MBA wie gewohnt kräftig tönt.
                              Aber was ist das? Der neue Macmini ist wohl schüchtern? Was flüstert da aus der Rückseite? Leicht heiseres Hüsteln.
                              Tja - scheint so, als ob hier ein dicker Rotstift sein Werk verrichtet hat.
                              Nix Hifi! Also bitte nicht wundern.

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