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Erfahrungsbericht zum iPad Air (2022)

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    Erfahrungsbericht zum iPad Air (2022)

    Hallo liebe Apple Fangemeinde,

    es freut mich, dass ich euch erneut meinen Erfahrungsbericht mitteilen darf.
    Diesmal geht es um das iPad Air (2022) WiFi.
    Ich habe mich für das blaue Modell in der 64GB Version mit Wifi und ohne 5G entschieden, da mir der Speicher vollkommen ausreicht, für das was ich damit mache, und Wlan habe ich in der Regel auch immer und wenn es über das iPhone als Hotspot läuft.
    Bereits mehrfach habe ich es schon erwähnt, dass ich so nach und nach auf Papierloses Büro, auch in der Arbeit, umgestellt habe und das funktioniert auch soweit ganz gut.
    Ich habe neben dem iPad Air auch noch das iPad Pro 12,9“ aus 2018, aber da ich dies Aufgrund der Größe nicht richtig an meinem Arbeitsplatz nutzen kann (wegen Platzmangel) holte ich mir im Juli 2022 noch das aktuelle iPad Air.
    Es dient hauptsächlich als reines Dienst-Tablet und egal was ich damit mache, alles funktioniert schnell, flüssig und ohne Probleme. Der ein oder andere wird sich jetzt denken *Ja, aber da hätte es doch ein normales iPad auch getan* ja das mag sein, aber ich wollte das vorhandene Zubehör, welches ich schon hatte, weiterverwenden und das wäre mit den normalen iPads nicht so gegangen.
    Egal ob es als Dokumentenscanner, Schmierblock, Notizblock usw. genutzt wird… Es macht in allen Aktivitäten einen souveränen Job.
    Das schöne was dabei ist, dass ich 1 Gerät für alles habe und auch von da aus mal schnell eine E-Mail oder einen kurzen Brief verfassen kann, ohne dass ich zwischen mehreren Geräten wechseln muss und für sowas finde ich diese Tablets vollkommen in Ordnung.

    Ich habe mir neben einer Smartfolio Hülle noch die Magic-Tastatur für das iPad 11“ geholt und somit wird es für mich beruflich zum Allrounder. Hier habe ich Tablet für handschriftliche Notizen bis hin zum kleinen Laptop für Emails oder kurze Briefe schreiben in einem Gerät.
    Wenn ich also eine E-Mail oder einen kurzen Brief mit einer vollwertigen Tastatur verfassen möchte, dann muss ich nicht mein Macbook mitnehmen, sondern kann dies bequem über das iPad Air machen.
    Es erfüllt somit zumindest in meiner beruflichen Branche den Zweck eines Macbook´s, zumindest wenn es um einfache Office- Web & E-Mailsachen geht.
    Weiter ersetzte es für mich auch die Funktion eines Radios. Endlich Internet-Radio hören können ohne Rauschen und vor allem Sender hören, die man über FM oder DAB nicht zu hören bekommt.
    Kommen wir nun mal zu den einzelnen Punkten.

    Verarbeitung und Design:
    Die Verarbeitung des IPad Air (2022) ist wie von Apple gewohnt hervorragend und ich habe bisher nichts gefunden, wo mir negativ aufgefallen wäre. Es ist ein solides Tablet, welches gut in der Hand liegt und welches sich dazu noch gut anfühlt.
    Man hat auch schon gehört, dass das iPad Air (2022) hier und da irgendwie knarzen soll bei der Bedienung, aber das kann ich bei mir und meinem Gebrauch nicht bestätigen.
    Das etwas dickere Gehäuse wie beim iPhone finde ich sehr angenehm und ich mag es einfach. Dies hat mir bei meinem iPad Pro 12,9“ schon gut gefallen und bei dem iPad Air (2022) soll es nicht anders sein und da finde ich es sogar noch einen ticken besser aufgrund der geringeren Größe.

    Display & Lautsprecher:
    In dem iPad Air (2022) ist ja ein IPS Liquid Retina verbaut und ich muss sagen, dass ich es sehr schön finde darauf zu arbeiten.
    Egal ob ich es nur für Office-Anwendungen oder als Schmierblock benutze.
    Auch wenn man mal eine kleine Serie, YouTube Videos oder gar mal einen ganzen Film anschaut, macht es keine schlechte Figur und erfüllt seine Dienste im vollen Umfang. Sicher kann man es nicht mit einem 4k oder 8k Monitor vergleichen, aber eben für den mobilen Einsatz oder wenn man mal irgendwo Unterwegs ist, geht dies vollkommen in Ordnung.
    Man merkt auch den Unterschied, wenn man zuvor mit einem 120Hz Display gearbeitet hat, dass hier nur ein 60Hz Display verbaut ist, was mich aber jetzt nicht unbedingt für meine Tätigkeiten gestört hat.
    Auch für die Bildbearbeitung zum Retuschieren oder für einfache Anpassungen finde ich es sehr schön, auch wenn ich sowas gerne auf einem größeren Tablet mache.
    Dennoch finde ich, dass auch gerade sowas mit einem iPad Air gut funktioniert.

    Die Lautsprecher, welche verbaut wurden, klingen für normalen Gebrauch ganz okay. Auch wenn man mal bisschen darüber Musik hört, wo leise im Hintergrund läuft oder wenn man sich mal ein YouTube Video, Filme oder Serien anschaut, leisten sie ihren Dienst. Hier und da würde ich mir ein bisschen mehr Bässe wünschen, aber es ist eben nur ein 11“ kleines Tablet. Wer also auf etwas volleren Klang steht oder sich etwas mehr Bässe wünscht, der sollte sich vielleicht noch einen guten Bluetooth-Lautsprecher mitnehmen, aber für so kleine Sachen finde ich sie vollkommen ausreichend.

    Touch-ID statt Face-ID:
    In das iPad Air (2022) ist ja wieder das Touch-ID eingezogen, welches in den Power-Button integriert wurde. Hier und da hörte man schon, dass ein Face-ID bei einem Tablet angenehmer gewesen wäre, aber ich muss sagen, dass es dennoch sehr gut funktioniert. Wie schon aus den älteren iPhone Modellen mit dem Home-Button und Touch-ID gewohnt, hat Apple auch hier wieder gute Arbeit geleistet und ich hatte zu keiner Zeit irgendwelche Probleme, dass es mal nicht funktionierte.
    Es reagiert schnell und zuverlässig, wenn man es braucht. Ein kleiner Tipp von mir; Nehmt jeweils beim Konfigurieren der Touch-ID einen Finger pro Hand, am besten den Zeigefinger. So könnt ihr egal wie ihr das iPad Air nutzt, ohne sich zu verrenken das iPad entsperren.

    Kameras:
    Die Kamera welches in dem iPad Air (2022) verbaut ist, darf man keine Wunder erwarten.
    Sie ist gut für Dokumente scannen oder für andere kleinere Dinge. Man sollte jedoch darauf achten, dass genügend Licht im Raum vorhanden ist, denn schon bei dunklerer Umgebung hat sie bei mir schon nicht mehr so gut überzeugt. Hier würde noch ein Blitz fehlen, wo das Ganze dann wieder etwas aufwerten könnte, aber das gibt es leider in dem iPad Air (2022) nicht.
    Bei hellem Licht könnte man auch ein paar Schnappschüsse damit machen, aber aufgrund der doch etwas größeren Größe würde ich dann doch eher zum iPhone als zum iPad Air greifen. Somit bin ich der Meinung, dass die verbaute Kamera im iPad Air (2022) doch eher als reiner Dokumentenscanner angedacht ist.

    Die Frontkamera für FaceTime und Co konnte auch überzeugen. Was mir hier gut gefallen hat, war die Bildverfolgung. Es ist zwar meines Erachtens noch etwas ausbaufähig, aber für ein iPad Air macht sie dennoch gute Dienste, vorausgesetzt man hat genügend Licht im Raum, denn mit wenig Licht kann die Kamera noch immer nicht umgehen. Hier wäre vielleicht mal ein Restlichtverstärker interessant.
    Dennoch alles im allem bin ich damit zufrieden und es macht, was es soll.

    Datentransfer über Thunderbolt (USB-C) Anschluss:
    Mit dem USB-C Anschluss (Thunderbolt) ist ein Datentransfer mit bis zu 10 Gbit/s möglich.
    Ich nutze sehr oft einen USB-Stick wo viele meiner Daten für die Arbeit gespeichert sind und muss sagen, dass es echt sehr schnell geht. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme, dass ich mal länger warten musste. Egal ob man große Daten vom iPad Air auf dem Stick oder vom Stick auf das iPad Air spielt, es geht in teilweise unter 1 Minute, wo die Daten verschoben werden. Wichtig dabei zu erwähnen ist, dass es dann auch einen Stick / externen Datenträger benötigt, der ebenfalls schnell lesen und schreiben kann. Dann macht das echt Spaß damit zu arbeiten und so könnte man schon fast sagen, dass das iPad Air (2022) schon fast einen Macbook Air ersetzt. Zumindest wenn es um einfache Office – Anwendungen geht.

    Akkulaufzeit:
    Über die Akkulaufzeit kann ich nur für mich sprechen, denn jeder hat dann dennoch einen anderen Anwendungsbereich, wofür er sein Tablet benutzt. Ich verwende es hauptsächlich nur für normale Office Anwendungen, mit Notability als Schmierblock oder Notizblock, hier und da mal für ein paar YouTube-Videos oder zum Radio hören. Ab und an dient es auch mal als zweiter Monitor für mein Macbook Pro, wenn ich es in der Arbeit mal dabei habe oder als Zeichen-Tablet für die Bildbearbeitung.
    Bei einem Arbeitstag von 8 Stunden komme ich sehr gut durch und habe am Ende des Tages noch gut 30-40% Rest-Akku je nachdem, was ich mache oder gemacht habe.
    Bei einem 12 Stunden Arbeitstag muss ich nach 9 Stunden das Ladekabel jedoch anschließen, da sonst der Akku leer ist. Grund dafür ist, weil ich bei einer 12 Stunden Schicht meist das Radio anhabe. Vor allem nachts, wenn ich dann allein bin, sitze ich oft da und schaue YouTube Videos oder höre viel Musik und das macht sich dann am Akku im iPad Air (2022) schon bemerkbar.

    Ich weiß aber, dass viele nicht so lange arbeiten und diesen Anwendungsbereich nicht abdecken. Meist sind es nur um die 8-9 Stunden, wo die meisten arbeiten und für diesen Zeitraum reicht der Akku völlig aus. Man kommt also gut den Tag mit einer Ladung durch.
    Auch für die Schule oder der Uni kann ich es aufgrund der Größe empfehlen, da es mit dem Magic-Keyboard echt super ist und es dadurch nahezu einen Macbook ersetzen kann.
    Es mag auch viele geben, die mit dem iPad Air (2022) viel mit Videoschnitt usw. machen wollen, aber dazu kann ich nichts sagen / schreiben, weil ich das nicht mache, aber dafür gibt es im Internet ja genügend andere, dies das machen und dementsprechend ihre Meinung schon kundgetan haben.

    Fazit:
    Ich finde das iPad Air (2022) hervorragend und ich weiß ich habe genug Leistung dabei und muss mir dabei keinerlei Gedanken machen. Der Gesamteindruck mit dem, was ich mache, ist hervorragend und ich kann nichts Negatives darüber berichten. Ein kleines Manko ist mir aber Anfangs aufgefallen, was ich dennoch erwähnen möchte.
    Wenn man das iPad Air in keine Hülle oder so packt, dann ist es sehr anfällig gegen Fingerabdrücke auf der Gehäuserückseite. Auch das Display ist sehr Fingerabdruck-Anfällig.
    Man sollte also besser immer ein Tuch dabeihaben, denn mit der Zeit kann man sonst nichts mehr erkennen.
    Dies alles kennen wir aber jedoch schon von all den anderen iPad´s und das wird sich so schnell nicht ändern. Wem dies jedoch stört, dem kann ich empfehlen, eine Display – Schutzfolie drauf zu machen. Da gibt es schon gute, wo dies dann verhindern und wo die Fingerabdrücke dann kaum mehr sichtbar sind.
    Dies muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden, ob er das machen will oder nicht.
    Mich hat es bisher nicht gestört und wenn es mal schlimm war, habe ich es eben mal kurz gereinigt und dann war es wieder gut.
    Was ich hier noch dazu erwähnen möchte, ist, dass das Display in Verbindung mit dem Apple Pencil (gen.2) wirklich super und flüssig arbeitet. Das Ansprechverhalten ist genial und funktioniert ohne Verzögerung.
    Das war noch ein Grund mehr, warum ich keinen Displayschutz installiert habe. Es gibt zwar Displayschutzfolien, wo es möglich machen, dass es sich anfühlt, als würde man auf einem Blatt Papier schreiben, aber das habe ich nie ausprobiert, weil ich so ganz gut klarkomme.


    Das soll es mal mit meinem Erfahrungsbericht zum iPad Air (2022) gewesen sein.
    Ich hoffe, dass ich euch hier und da ein bisschen weiterhelfen konnte.
    All das, was ich schreibe und hier geschrieben habe, bezieht sich nur auf meinen Gebrauch und es ist ja bekannt, dass jeder einen anderen Anwendungsbereich für solch ein Tablet hat.

    Ich danke euch, dass ihr euch meinen Erfahrungsbericht durchgelesen habt und wünsche euch schon mal eine schöne Zeit mit euren Apple Produkten und vielleicht mag ja der ein oder andere auch seine Erfahrung mit dem iPad Air (2022) teilen, wenn er denn eines besitzt.

    Danke und viele Grüße sendet euch der
    Michl.

    #2
    Ich habe heute die normalen neuen iPads im Apple Store angeschaut.

    Dieses nicht laminierte Display wirkt leider mittlerweile echt billig für die Preise. Zusammen mit den Farben scheinen sich die Dinger an Kinder / Teenies und Leute zu richten, denen Technik relativ egal ist - Hauptsache es ist immerhin noch ein iPad.

    Dem iPad Air fehlte das 120 Hz Display. Umso höher die Preise, desto mehr achte ich auf sowas. No Go für mich.

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      #3
      lukemac
      Ich kann dich da voll und ganz verstehen.
      Die neuen iPad´s habe ich mir zwar noch nicht angeschaut, weil es für mich derzeit kein neues iPad braucht.
      Mit dem iPad Air und dessen Einsatzzweck ist es aber völlig ausreichend und da muss ich auch ehrlich sagen, das ich hier kein 120Hz Display vermisse oder gar benötige.

      Wenn man jedoch die Preispolitik von Apple anschaut, kann einem da schon schwindelig werden, aber das ist nun leider mal so.
      Nach einem Jahr und das kann ich jedoch heute schon sagen, wird das iPad Air wieder ausziehen und zurück gehen und je nach dem wird dann ein iPad Pro mir 11" Einzug erhalten. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

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        #4
        Ich kann mir gut vorstellen, dass die Käufer eines iPad Air zufrieden sein werden. Für das, was man bei einem Tablet erwartet, finde ich es schon fast "zu gut". Mit dem superschnellen Prozessor wird es wohl auch eine lange Zeit "frisch" bleiben.

        Schwer zu sagen, ob es einen seltsamen Platz zwischen dem "normalen" iPad und dem iPad Pro einnimmt; oder ob gerade dieser Platz genau das ist, was die meisten Kunden suchen. Die iPad Pro sind ja in Funktion und Preis mittlerweile für viele Kunden zu krass.

        Sehr gut finde ich USB-C/Thunderbolt und die Fähigkeit, als zweites Display am Mac zu dienen. Das ist wirklich praktisch und man kann sich auf diese Weise auch den relativ hohen Preis des iPad Air etwas schönreden.

        Ich finde, ein massentaugliches iPad Air sollte maximal 499 Euro kosten, ein einfaches Cover zum Aufstellen sollte inklusive sein, und der Stift dürfte höchstens 79 Euro kosten. Auch ein gutes Netzteil und ein USB-C-Kabel (mit voller Geschwindigkeit) sollte inklusive sein.

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