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Apple's Magic

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    Apple's Magic

    Hallo,
    ich weiß das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch aber ich will wissen ob es nur mir so geht. Also folgendes: Ich finde seitdem Apple das iPhone, den iPod (hauptsächlich den Touch) und das iPad verkauft, ist die Leidenschaft die jeder Mac-User mit Apple verbindet zurückgegangen. Früher war es beispielsweise so, wenn eine Keynote war, rutschte der Keynote-Podcast innerhalb von Minuten auf Platz 1 der Podcastcharts, aber seit zig-Millionen Leute Apple-Produkte besitzen kommt er noch in die Top-10 aber nicht mehr garantiert auf 1. Und wenn man in der Straßenbahn sitzt dann hat fast jeder 2. ein iPhone oder zumindest einen iPod und ich freue mich natürlich für Apple das die Umsatzzahlen sich so vervielfacht haben, allerdings finde ich es auch irgendwie Schade das dieses mitfiebern (fast so wie im Fußballstadion) nicht mehr da ist. Also was denkt ihr dazu, gehören die die mit Leidenschft und Herz mit Apple dabei sind fast schon zu einem winzigen Prozentualteil?
    Lg Simon

    #2
    Mich würde ehrlich mal interessieren, welche Produkte die Du anstelle eines iPhone oder auch iPad benutzt.
    Ich sehe nämlich keine Besseren auf dem Markt.

    Aber ich seh das ganze auch nicht so ideologisch. Ich wähl die für mich besten Produkte und die macht einfach Apple. Was kann ich dafür dass die andren Hersteller fast nur Murks auf die Reihe bekommen? Man muss ja nur mal sich die SmartPhones oder auch Laptops anschauen, da bekomm ich das kalte Grausen. Sowohl Hardware wie Software....

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      #3
      Meine Entscheidung zu Apple Geräten hat auch nichts mit Ideologie zu tun. Apple hat in dem Fall einfach das bessere Gerät gehabt.

      Ich scheue mich auch nicht im gegenzug wenn ich was für mich zweckmässigeres finde z.B. das iPad abzusegen. Das iphone kann mir jedoch so schnell nichts ersetzten. Was an der Funktion liegt. Wobei mit iOS4 sich für mich nicht umbedingt die Dinge zum besseren gewsand haben.
      Genug Apple Zeugs über viele Jahre

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        #4
        Ich denke, dass hat mit mehreren Sachen zu tun — und fing bereits vor dem iPhone (mit dem iPod) an.


        1) Regionale Sichtweise!

        Bei uns in Deutschland waren Macs (also Apple-Rechner mit MAc OS) immer die leicht elitären Grafikerkisten. Da man hier gerne in Schubladen denkt, hat sich Otto N. folgende (eigentlich absurde) Formel zurechtgelegt:

        Macs für Grafiker, PCs für normale Leute.

        Ergo hatten Leute mit Macs immer diesen leicht elitären Nimbus. Macs erschienen besonders (unter Scully und Spindler waren sie zumindest besonders teuer^^). Dieser Nimbus wurde wohl nur noch von den gottgleichen 3-D-beherrschenden Lichtgestalten an SGI-Workstations in den Schatten gestellt.

        In den USA (also dem Stammmarkt) und einigen anderen Ländern (Bsp. Schweiz) war es aber stets sehr anders. Apple war eigentlich immer im Consumer-Massenmarkt zuhause, eines der wichtigsten Geschäfte war auch immer der Bildungsmarkt — ergo die Schulen. Macs stehen und standen bevorzugt in Wohn- und Kinderzimmern. Unter Wissenschaftlern erfreuten sie sich auch stets großer Beliebtheit. Dieses „nur für Grafiker“-Ding ist eine eigentlich recht deutsche Erfindung.


        2) Erfolge (im Nichtcomputermarkt)

        Wie gesagt: In D waren Macs stets was besonderes und wurden ausschließlich, dafür liebend gerne von Grafikern benutzt. Mit dem iPod war das vorbei.

        Erst (zu Firewire-Zeiten) hatten ihn nur die Mac-User, dann (ab den USB 2.0-Zeiten) hatten ihn auch ambitionierte PC-Nutzer … zum Schluss (ab Einführung iTunes-Store) hatte ihn jeder.

        Die Marke wurde zwar vorher auch (positiv) wahrgenommen (vielleicht so wie Bang & Olufsen) – nun aber konnte (und wollte) sich wirklich jeder ein Apple-Produkt leisten. Durch Halo-Effekte wurden nun auch die Macs für „gewöhnliche“ Leute interessant.

        Der elitäre Club war weg, auch das Underdog-Image — Apple wurde Massenphänomen. Wirklich negativ merkt man das heute eigentlich nur in Foren (MAc-Tv, Macnews, Mactechnews, …), wo der Ton in Kommentaren und Forenposts manchmal schon arg daneben bis indiskutabel und primitiv ist. Früher war das wirklich feiner, eleganter, manchmal auch etwas schnippischer.


        3) Der scheinbare Weggang vom Mac

        Wenn eine Apple-Meldung auftaucht, dann ist es nicht mehr automatisch eine Mac-Meldung. Dank vieler lukrativer Märkte muss Apple nicht mehr jedes neu eingefärbte Kabel als Ticker-Meldung veröffentlichen nur um im Gespräch zu bleiben.

        Die Firma ist nicht mehr der reine PC-Hersteller, der er mal war (nachdem Jobs bei seiner Rückkehr alles rausgeschmissen hatte, was nicht zum Kern gehörte). Die Computer teilen sich die öffentliche Wahrnehmung mit teils banalen Gadgets (iPod-Shuffle).

        Das wird gerne missinterpretiert, so als würde Apple sein Stammpublikum vernachlässigen. Ist aber meistens die blanke Eifersucht eines verwöhnten ehemaligen Einzelkindes, dass sich plötzlich mit einem Geschwisterchen konfrontiert sieht. Die reinen Macuser neiden den iPod/iPhone/iPad-Usern die Aufmerksamkeit. Am liebsten hätten sie alles wie früher.


        4) Früher war alles besser

        Ähnlich Punkt 3 aber viel irrationaler. Da die Firma heute anders ist als früher, war es früher natürlich anders … aus verklärter Sicht natürlich auch besser.
        • das super zuverlässige Powerbook 5300
        • der rasend schnelle Performa 5200 mit dem besten und schärfsten Display aller Zeiten
        • der Powerac 4400 (aka 7220) - ein wahres Prachtstück
        •…
        Wie? War doch nicht alles besser? Nicht wirklich.


        5) Überfütterung

        Nachrichten. Nachrichten. Nachrichten.
        Früher waren auch Nachrichten noch etwas besonderes. Zumindest Nachrichten zu ausgesuchten Themen. Heute wird man doch mit allem bombardiert. Vor allem mit Gerüchten. Täglich. Das hat nichts besonderes mehr. Da gibt es nicht mehr die heilige Quelle, die was wirklich bahnbrechendes zu berichten hat. Jeder Pups läuft im Sekundentakt über (eigentlich immer die selben) 20 Ticker … mit immer den gleichen Kommentaren und Reaktionen. Wo soll da noch die Spannung sein?


        Ich seh es alles recht gelassen. Früher war es anders, manches vielleicht auch schöner oder gemütlicher … aber heute ist es leichter. Und das sollen Produkte ja leisten — das Leben leichter und angenehmer machen.

        Insofern läuft es aus meiner Sicht bei Apple gut. :)
        Bodum-Kolbenkaffeekanne, Braun-Rasierapparat, Philips-Dampfbügeleisen

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          #5
          Geiler Kommentar, floekkel!

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            #6
            Zitat von Simon14 Beitrag anzeigen
            Früher war es beispielsweise so, wenn eine Keynote war, rutschte der Keynote-Podcast innerhalb von Minuten auf Platz 1 der Podcastcharts, aber seit zig-Millionen Leute Apple-Produkte besitzen kommt er noch in die Top-10 aber nicht mehr garantiert auf 1.
            Lg Simon
            Nun ja, das heißt im Prinzip doch nur, das heute Leute Apple Produkte benutzen, denen eine Keynote oder Steve Jobs (und vllt. sogar Apple) völlig am A.... vorbeigehen. Vielleicht solltest Du Dich darauf einstellen, das die Keynotes bald gar nicht mehr (bzw. nur ausnahmnsweise) in den Top 10 auftauchen.

            Oder wie Floekkel schon sagte: Apple ist (auch in Deutschland) im Massenmarkt angekommen. Ich persönlich kann da nichts schlechtes bei finden. Ganz im Gegenteil, für Leute die gerne Apples Rechner nutzen (aus welchen Gründen auch immer) und die sich über das neueste Gadget aus Cupertino freuen ist das doch sehr positiv. Denn je tiefer Apple in den Massenmarkt eindringt, desto eher wird es mit Flops und Krisen fertig.

            Gruß

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              #7
              Zitat von Walter Plinge Beitrag anzeigen
              h über das neueste Gadget aus Cupertino freuen ist das doch sehr positiv. Denn je tiefer Apple in den Massenmarkt eindringt, desto eher wird es mit Flops und Krisen fertig.

              Gruß
              Richtig.... und wir müssen nicht mehr bangen, dass Apple komplett verschwindet, wie Mitte der 90er fast schon einmal...

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                #8
                Aber ich fands früher schon genial, wenn Kumpels mit irgendeinem langweiligen und nicht immer 100%ig funktionierenden mp3-Player sich den iPod (noch nicht den Touch, den iPod Classic) angeschaut haben und man in ihren Gesichter sehen konnte wie geil sie die Teile finden auch wenn sie immer gesagt haben: "Apple: Scheiße, viel zu teuer, funktioniert nur mit der eigenen Hardware, iPod's können nur über iTunes bespielt werden, ...".

                UND ich freue mich auch das Apple nun verdienterweise im Massenmarkt angekommen ist und Umsätze in Milliardenhöhe macht aber dieses "Boha is des geil" ist halt (leider) verschwunden

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                  #9
                  Ein Kommentar wie von floekkel lässt mich hier einen Applaus-Button vermissen!

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                    #10
                    Dem schließe ich mich an.

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                      #11
                      Das letzte Mal, dass ich begeistert war von Apple, war die Januar Keynote, bei der das iPhone vorgestellt worden ist. Danach gab es nur noch Produktupgrades, zu denen ich auch das iPad zähle.

                      Beim Anschauen alter Keynotes ist die Magie noch da (Cube, iBook, 1. iPod, Power Macs)

                      Ich glaube das Fehlen der Magie liegt in den vielen News (Blogs, Mac-TV, Podcasts, Zeitschriften) und daran, dass seit dem iPhone kein richtiger Burner mehr kam.

                      Und die Zuschauer waren früher aktiver bei den Keynotes.

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                        #12
                        Klar, ist auch irgendwie verständlich.

                        Aber sowas wie den Cube o.ä. fänd ich mal richtig geil, wenn Apple auf dem Desktop-Markt mal wieder so einen Design-Knaller hinlegen würde :)

                        Warum eigentlich nicht einen "modernen" Lampen iMac neu auflegen, mit den Specs des aktuellen iMac? Ich fänds geil!

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