Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Wie Apple in anderen technikorientierten Kreisen wargenommen wird

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Wie Apple in anderen technikorientierten Kreisen wargenommen wird

    Ich habe mir zur Abwechslung mal wieder eine Zeitschrift der Stereo Redaktion gegönnt um mal zu sehen was mein altes Hobby so macht.
    Folgendes aus dem Editorial vom Besitzer des gesamten Verlages Herr Reiner H. Nitschke:

    "Darum sind HiFi-Marken zeitgemäßer als Apple

    Wir befinden uns bekanntlich in einer schnelllebigen Zeit. Selbst technisch halbwegs Interessierte kommen kaum noch mit.Es scheint, als habe das Moore´sche Gesetz und seine diversen Abwandlungen, die besagen, dass sich die die Leistungen von Schaltkreisen und Chips alle 18 bis 24 Monate verdoppeln, uns fest im Griff. Jedenfalls lassen wir uns in vielen Bereichen unseres Lebens vom vermeintlichen Fortschritt diktieren, wonach wir gerade streben sollen.
    Da bilden sich weltweit endlose Schlangen vor den Apple-Stores, weil der große Steve Jobs seinen Jüngern neues Heil verspricht, in Gestalt eines i-Pads oder eines i-Phones. Da brechen ganze Internetportale zusammen, weil innerhalb weniger Stunden 600000 Menschen das neue Apple-Handy ordern möchten.
    Szenen eines bizarren Kults, auf die die HiFi-Branche nur mit Neid blicken kann. Ja, so einen Megaseller hätten auch wir gerne im Angebot. Noch dazu einen, auf den die Jugend fliegt. Doch unsere "Gadgets", wie es so schön heißt, sind offensichtlich nicht so massenkompatibel und schon gar nicht so hip.
    Und noch einen wesentlichen Unterschied gibt es zu der schönen, glänzenden Welt der "Männerspielzeuge", wie nicht nur meine Frau die Mobilgeräte nicht so ganz unzutreffend bezeichnet.
    Wir reden bei HiFi und HighEnd nicht von Wegwerfprodukten, deren Nutzungsdauer kaum noch zwei Jahre erreicht - die Kehrseite des Moor´schen Gesetzes. Dass man ein i-Phone wegschmeißen kann, wenn der ohnehin schon lächerliche Akku kaputt ist, wird hingenommen. Dass einem i-Pad die eigentlich selbstverständliche Telefonfunktion vorenthalten wird, damit man nach einem Jahr eine neuere Version kauft, wird hingenommen. Wie blöd sind wir eigentlich? Wie nachhaltig ist dagegen der Kauf eines filigranen Plattenspielers oder einer perfekt verarbeiteten Standbox - oft Anschaffungen fürs Leben. Wie viele Jahre Freude bereitet uns eine gelungene Verstärkerkombi. Keine Frage, auch unser Hobby wird vom technischen Fortschritt immer wieder aufs neue belebt, doch es ist eine Entwicklung, die nicht zwingend immer neuen Elektronikschrott produziert. Wertige HiFi-Komponentenwerden nicht weggeschmissen, sondern geliebt. Und für fast alle Geräte gibt es dauerhaft Ersatzteile, wenn nicht mehr vom Hersteller, so doch vom Spezialisten. Wobei sich die wirklich guten Marken dadurch auszeichnen, das sie ihre Produkte und damit letztendlich ihre Kunden über einen langen Zeitraum pflegen. Das wissen auch Fachhändler zu schätzen, die am liebsten mit Herstellern und Vertrieben zusammenarbeiten, die ordentlichen Supportbieten. Die STEREO PREMIUM PARTNER, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, ihre Kunden besonders kompetent zu beraten, sind auf zuverlässige und faire Lieferanten angewiesen. Aus diesem Grunde ist es interessant zu wissen, welche Erfahrungen diese qualifizierten Händler mit ihren Partnern machen. STEREO hat daher die PREMIUM PARTNER aufgerufen, die Hersteller und Vertrieb zu beurteilen. Lesen Sie in diesem Heft, welche Firmen besonders gut abgeschnitten haben.

    Reiner H. Nitsche"

    Im gleiche Heft ist ein Test einer Verstärker Kombi der Marke: "Macintosh" und ein Test des neuen mobilen B&W Kopfhörers mit iPhone Bedienelementen. Des weiteren besteht das Heft mittlerweile fast zur Hälfte aus Werbung und Anzeigen! Natürlich auch immer passende Anzeigen zu den Tests. Traurig aber war: dieses HiFi Zeitalter hat sein Ende erreicht und ist ohnmächtig gegen die schon vor Jahren verteufelten Lifestyleprodukte wie mobile CD Player und mp3 Player! Diese Industrie und Manufakturen haben diesem Trend nichts entgegenzusetzen, wobei die Manufakturen ansich überleben werden da diese eine unerreichte Qualität bieten!
    Mit mannshohen Lautsprechern und zentnerschweren Verstärkern Musik zu hören ist als Erlebnis unerreicht und für einen Musikliebhaber ohne Alternative!
    Bin hier zu finden: neckbreaker.de

    #2
    Er hat telweise schon recht nimmt halt Apple als Beispiel, könnte jedoch jeden anderen Hersteller betreffen. Das Profi HiFi Segment ist eine komplett andere Zielgruppe und Preissegment...

    Kommentar


      #3
      Wieso sollte ein iPad eine Telefonfunktion haben? Wieso gerade Apple? Andere Handys oder Gadgets haben genau die gleiche Lebensdauer, ich würde sogar behaupten, dass so mancher Mac länger läuft als ein Durchschnitts-PC.

      Und überhaupt missfällt mir diese selbstherrliche Sicht der HiFi-Branche auf sich selbst. Die HiFi Branche hat es verpasst, den Unterschied in der Qualität als Rechtfertigung für die hohen Preise den Leuten begreiflich zu machen.

      Kommentar


        #4
        Würde es in der Hifi-Technik noch so sprunghafte Fortschritte wie in der Computerszene geben, dann wäre die Laufzeit der Geräte auch begrenzt. Ein wirklich blöder Kommentar von der Hifi-Zeitung.

        Das zeigt auch die Engstirnigkeit von einigen Leuten, die im Kopf mit der modernen Technik nicht mehr Schritt halten können.

        Rein aus physikalischen Gründen wird man auch weiterhin eine gewisse Lautsprechergröße und -güte benötigen, um wirklich gut Musik hören zu können.
        Aber nur die, die auch die Symbiose zwischen echtem Hifi und neuer Technologie schaffen, werden auf Dauer überleben.

        Das fing vor einigen Jahren schon an, als reine Stereopuristen jegliche Mehrkanalsysteme abgelehnt
        hatten. Mittlerweile zeigen aber auch gute klassische Konzertaufnehmen, dass die Raumabbildung des Konzertsaals viel naturgetreuer über ein
        Mehrkanalsystem wiedergegeben werden kann.

        Genau so ist es mit dem iPod Dock. Glaubt ihr wirklich, dass ein CD-Player, der ständig die rotierende Scheibe auslesen muss und deshalb mit einem Fehlerkorrektursystem arbeitet besser ist, als ein digitaler Festspeicher? Ich rede absichtlich nicht vom iPod, sondern von der grundsätzlichen Sache. Ok, So ein Gerät muss ich nicht mehr mit speziellen Cinchkabeln versehen, muss die CD nicht "entmagnetisieren", muss noch nicht mal einen Netzfilter einsetzen, wenn ich mit Akku arbeite.
        Die neuen Sachen sind schon ganz schön langweilig...

        Kommentar


          #5
          Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass man für sich beansprucht, nicht so zeitgemäß zu sein und es auch nicht sein zu wollen, aber ausgerechnet auf den aktuellen Trend mit aufspringt.

          War die Akkulaufzeit des iPhone vor 2 Jahren besser? Waren die Schlangen kürzer? Hält der Akku von HTC Smartphones länger? Vielleicht sollte sich die "HiFi-Szene" oder jene, die beanspruchen ihr Sprachrohr zu sein, in zumindest einem Punkt bemühen, uptodate zu sein: in der Kenntnis verfügbarer Smartphones und ihren Möglichkeiten.

          Kommentar


            #6
            Mir ist aufgefallen (nicht unbedingt in diesem Editorial), dass negative Apple-Reportagen oft mit S.Jobs' Person in Zusammenhang gesetzt werden ("Diktator", "Sektenguru" etc.). Wenn ich in anderen Foren oder jüngst in Facebook mit Apple-Gegnern diskutiere, wird meist nicht mit Apples Technologie oder der Plattform argumentiert, sondern mit der Person Jobs. Warum ist das so? Liegt's doch am "Spiegel"-Artikel?
            Sorry, war ein wenig Off-Topic.

            Kommentar


              #7
              Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier krampfhaft ein unverhältnismässiger Vergleich angestrebt wird.

              Was haben Hig-End Qualitätslautsprecher mit Mobiler Unterhaltungs-Elektronik gemein?

              Die Zeilen des Herrn Nitschke schreien förmlich vor Polemik.

              Spätestens die eigene Leserschaft, weis mit Sicherheit eine Burmester-Anlage von iTunes zu unterscheiden.

              Kommentar


                #8
                ja im Rechner Reich ist der MAC schon HighEnd im Vergleich zum PC...

                Der Hifi Kram hat halt das Problem das sich neue Standarts nur sehr langsam entwickeln,
                man muss sich nur die Audio CD anschauen. Obwohl es schon fast 10 Jahre was technisch besseres gibt baumelt der Musikmarkt immer noch auf dem alten Standart.

                Bei den Rechnern wird halt auch mal ein Cut gemacht.....

                Aber wer schmeißt schon einen MAC weg ???? Oder ein iPad / Phone ...?

                PC's werden entsorgt aber ein MAC wird viele Jahre benutzt und dann kommt das Ding in den Schrank :)

                Ich würde sagen das man einen MAC nur dann wegschmeißt wenn man es so kaputt gemacht hat das es nicht mehr reparabel ist..... (wie bei den Hifi Jüngern)


                MfG
                Michael
                _____________________________________________
                iPhone 3GS / MacBook Pro 17" / iPad 64 Gb 3G / ATV2 🇩🇪

                Kommentar


                  #9
                  Danke Leute, das sind ja bisher genau die niveauvollen Kommentare die ich mir erhofft hatte. Ich bin froh das es hier auch HiFi Fans gibt!
                  Da die Zeitschrift "STEREO" selbst einige Zeit eine Beilage HiFi und PC hatte, ist das Editorial sehr merkwürdig. Sonst schreibt hier Matthias Böde, ein eingefleischter Highender und Experte in HiFi, und nun schreibt der Besitzer des Verlages selbst! Die Branche muss sich scheinbar erneut profilieren, da sie den Anschluss ans Internet verpasst hat. Es werden überall Redakteure durch Teilzeit Kräfte ersetzt!
                  Bin hier zu finden: neckbreaker.de

                  Kommentar


                    #10
                    Apple hat etwas Unglaubliches schaffen können über die Jahre seitdem Steve Jobs wieder da ist - und zwar Kult zu werden. Die Marke ist in. Apple ist schick. Hallo? Eine Firma die ELEKTRO Geräte herstellt, etwas das vorher den Nerds vorbehalten war. Und wieso? Weil die Geräte schön aussehen, sie haben modischen Charakter. Glaubt mir, das macht verdammt viel aus. Und sie waren nicht weit verbreitet.
                    Generell ist ein Apple Store z.B. immer ein Augenfang, gerade weil er wie eine Boutique wirkt aber Technikkram verkauft.
                    Den Reiz von Apple generell hat denke ich komplett der Mac geschafft, denn er ist die einzige ernstzunehmende Alternative ggü Windows. Jeder der einen Mac hatte, will ein Stück weit sich von der Masse abheben, anders sein ("the crazy ones").
                    Apple ist anders, jeder schaut zuerst den Mac an, der zwischen den PCs hervorlugt.

                    Allerdings habe ich auch die Beobachtung gemacht, dass Apple den Kultstatus schnell verliert bzw. schon längst verloren hat und auch langsam out wird. Denn immer mehr Menschen haben etwas von Apple, in den Medien & Co. wird Apple immer berühmter. Es ist unglaublich wer jetzt bereits alles ein iPhone hat in Deutschland, und das trotz noch laufendem Exklusivvertrieb.
                    Wirklich verdammt viele iPhones trifft man an, auch die Wahrnehmung von Apple ändert sich. Apple ist mittlerweile total Mainstream, schaut nur auf iPod/iPhone. Und v.a. DIE haben Apple diesen immensen Erfolg beschert.

                    Ich arbeite ja im Einzelhandel (APR) und dort kann man gut das Kundenbarometer erkennen, da diese oft einem die Meinung erzählen.
                    Das Bild der meisten von Apple ist mittlerweile so, dass man sie für unglaublich arrogant hält (ich rede jetzt aus der Sicht von "Nichtbesitzern"). Allein immer zu glauben, dass man um Welten besser ist als der Rest. Dieses unglaublich aggressive Marketing, oder diese Ankündigungen von SJ z.B. "wir haben das Telefon neu erfunden" und ein Telefon exklusiv zu vermarkten. Das iPhone war revolutionär, aber Apple hat sich darin gesuhlt. Mehrfach. Wenn man nur mal schaut was für einen Medienrummel JEDESMAL das iPhone erzeugt. Hallo? Jeder verdammte Neukunde und sei er noch so Apple unerfahren weiß vom Empfangsproblem des 4!
                    Andererseits ist es aus meiner Sicht nicht so überraschend, dass auch dieses "Sektenbild" vorherrscht. Ich will nicht wissen wieviel % der Macuser ein iPhone haben. Man ist da auch ein Stück weit im iUniverse gefangen.

                    Anfangs war man mit einem iPhone ein eher reicher Schnösel mit zuviel Geld (ich übertreibe bewusst, ihr wisst wie ich das meine), heute ist man eigentlich nichts besonderes mehr, doch das hat Apple früher v.a. ausgemacht. Aber durch den iPod ist Apple wieder richtig in den Massenmarkt zurückgekehrt, da gibt es eine gute Doku auf YouTube über die Entstehung des iPod.
                    Trotzdem gefällt sich Apple weiterhin in der Außenseiterrolle. Ist ja auch viel besser zu vermarkten.

                    Lange Rede kurzer Sinn: Was ich sagen wollte ist, dass ich denke, dass v.a. durch den Kultstatus am Anfang (bis 2005 ca.) Apple so "Mode" geworden ist.

                    Ich glaube eben, dadurch, dass Apple so verdammt verbreitet ist, es wieder uninteressant wird. Wie hebe ich mich denn noch von der Masse ab, wie bin ich anders, wenn jeder das Gleiche hat? Besonders Musiker haben in meinen Augen einen solchen Anspruch, besonders natürlich durch ihren eigenen Stil.

                    Aber ich beobachte das eher aus der psychologischen Perspektive, HiFi Geräte mit denen von Apple vergleichen? Nunja, habt ihr ja schon richtig beschrieben.

                    Ich glaube eben, dass mit der Zeit der Hype um Apple nachlassen wird. Beim iPhone kommt zwar jetzt auch gute Konkurrenz, aber ich kenne auch viele die sich locker ein iPhone leisten können aber sagen "nö, das Handy mag ich nicht oder ist mir zu so und so" etc., und das ist jetzt kein Neid oder so, man will einfach nicht zur Masse dazugehören.

                    Wie gesagt, das alles ist meine Meinung basierend auf eigenen Beobachtungen und Erfahrungen.


                    Oh Gott jetzt tippe ich hier die ganze Zeit meine Gedanken ist iPad, hoffentlich hat das alles überhaupt Sinn ergeben.
                    Zuletzt geändert von nexus; 21.07.2010, 09:38.
                    "Meine Defintion von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen."
                    Harald Juhnke

                    Kommentar


                      #11
                      Interessanter Gedankengang, neXus: "Die hohen Verkaufszahlen schaden Apples Kultstatus und dadurch wird Apple wieder uninteressant" - Oder anders; der (zu) schnelle Wachstum wirkt sich auf Dauer negativ aus.
                      Der Höhenflug ist in dem schnelllebigen Markt ziemlich labil und um nicht schnell wieder abzustürzen, muss Apple seine Position durch unvergleichliche Qualität sichern. Jeder Fehler kann verherende Folgen haben (wie wir alle gerade erst gesehen haben).

                      Die HiFi-Branche setzt zwar auch auf Qualität, aber ihnen fehlt die Einsicht, dass die heutige Gesellschaft eben nicht bindungsfreudig ist, sondern ständig nach neuen Produkten verlangt. Etwas "fürs Leben" zu kaufen entspricht einfach nicht der heutigen Zeit.

                      Kommentar


                        #12
                        Ich persönlich glaube ja, dass alles in Wellen verläuft. Nichts ist von Dauer, zumindest nicht ohne grundlegende Anpassungen.
                        Die Art, das "Aushängeschild" der Firma zu vermarkten, hat Apple sicherlich mitbegründet, heute stehen Zuckerberg (Facebook), Balmer (Microsoft) und das Gespann Brin/Page (Google) in etwas zurückhaltender Form, aber im Prinzip doch für die gleiche Art. Die Firma bekommt ein Gesicht und der Gründer "bürgt für Qualität", so wie Hipp in seinem Werbespot für Kindernahrung ("[...] dafür stehe ich mit meinem Namen."). Das Pendel schlägt in beide Richtungen aus: Läuft's gut, bringt das "Gesicht" die Kunden fast schon automatisch, passiert allerdings ein Fehler, wird eben alles "dem Gesicht" zugeschoben. Die Welt will in extremen Denken, gut oder schlecht, schwarz oder weiss. Weil das den Klatsch in der Kantine begründet. Scheiss Wetter, tolles Wetter.
                        Das sollte man alles nicht überbewerten, am Ende ist es Marketing für Produkte, die sich im Markt beweisen müssen. Und auch eine schlechte Headline ist eine Headline.

                        Gruß,
                        Sönke

                        Kommentar


                          #13
                          Bon.
                          "Meine Defintion von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen."
                          Harald Juhnke

                          Kommentar


                            #14
                            Das bringt es auf den Punkt, Sönke. Niemanden interessieren Grauzonen, höchstens die eigenen.

                            Die Hi-Fi-Branche kommt mir wir ein liebenswerter Dinosaurier vor, dessen Aussterben wohl keiner ernsthaft wünscht. Aber dafedo hat recht, keiner bindet sich heutzutage lange an einem Produkt. Aber das liegt meiner Ansicht nach nicht unbedingt am Konsumenten, sondern vielmehr an der seit Jahren veränderten Marktsituation und der Notwendigkeit (?), mittelfristig haltbare Produkte zu bauen.

                            Kommentar


                              #15
                              Es ist schon ein bischen merkwürdig, wenn eine an einer Hand abzählbare Redaktion - selbst in einem absoluten Nischenmarkt aktiv und äußerst technik-orientiert (und zudem mit "leichtem" Hang zur Übertreibung) - die Begeisterung einer viel größeren Gruppe an technik-orientierten Menschen noch nicht einmal versucht nachzuvollziehen, sondern dem nur staunend und in Mangel an Verständnis kopfschüttelnd und ablehnend gegenübersteht.

                              Ich könnte jemandem, der u.a. insgesamt 16.000 € für einen auf Luftkissentechnik basierenden Plattenspieler ausgibt, ja auch einen Hang zur Esoterik vorwerfen. Mache ich aber nicht, jedenfalls nicht öffentlich.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X