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    Was bedeutet Apples Keynote für Microsoft?

    Was bedeutet Apples Keynote für Microsoft?

    Es ist riskant, über die Auswirkungen einer Keynote zu schreiben, die noch gar nicht stattfand. Deswegen werde ich in diesem Artikel nichts über Apples mysteriöses Tablet schreiben, weil niemand dazu irgendwelche Fakten hat. Das Tablet kann sehr unterschiedlich gestaltet sein. Manche Leute, die jetzt noch voller Hoffnung sind, könnten enttäuscht sein, weil sie nicht zur Zielgruppe gehören, oder weil das Tablet nicht das Wunderding ist, für das man es hielt.

    Aber wenn man über das Verhältnis zwischen Apple und Microsoft nachdenkt, und speziell über Microsofts Rolle in jenen Märkten, in denen auch Apple aktiv ist, dann spielen diese Details kaum eine Rolle. Das ist ziemlich bemerkenswert. Deswegen möchte ich genau darüber ein paar Zeilen schreiben.

    ---------


    Apples Tablet, darüber ist man sich unter den Beobachtern weitgehend einig, kann im Prinzip zwei Zielgruppen bedienen: Entweder jene, die mit dem iPhone zufrieden sind, sich aber fürs Sofa eine größere Version wünschen, damit man bequem im Web surfen und Emails lesen kann. Oder jene, die auf eine Ablösung der Laptops hoffen, also auf eine neue Computerplattform, leistungsfähig, futuristisch und aufregend. Das eine Gerät hat seine Wurzeln bei den Handgeräten und ist eine größere Version davon. Das andere Gerät hat seine Wurzeln bei den Laptops und ist eine kleinere Version davon.

    Gehen wir mal zurück zu diesen Wurzeln und werfen dabei einen Blick auf Microsoft. Bei beiden Gerätegattungen (Handhelds einerseits, Tablets andererseits) war Microsoft mehr oder weniger innovativ. Nicht in dem Sinne, dass sie dort irgendwas Wichtiges erfunden hätten. Aber doch immerhin soweit, dass sie die Marktlücken gesehen haben und dort aktiv wurden, auch wenn‘s meist nur eine Reaktion war auf Konkurrenten, die in diesen Märkten erfolgreich zu werden drohten. So kam es, dass Microsoft den „Pocket PC“ als Antwort auf den kleinen Handcomputer von Palm auf den Markt warf und sogar schon im Jahr 2001 den "Tablet-PC" als die unausweichliche Zukunft propagierte. Genauer gesagt boten sie den Hardware-Herstellern eine jeweils angepasste Version von Windows an. Immerhin.

    Es sind also für Microsoft keine neuen Märkte, sondern man bemüht sich mit seinen Partnern seit vielen Jahren, dort irgendwelche nennenswerten Stückzahlen zu verkaufen, aber die Erfolge bleiben aus. Dann kommt Apple daher und räumt im großen Stil ab, zumindest bei den Handcomputern (beim Tablet wissen wir's noch nicht).

    Die Geschehnisse sind wirklich interessant:

    Apple lanciert den iPod. Microsoft kontert mit einem Generalangriff, dem sich die gesamte Unterhaltungsindustrie anschloss, und die Presse war voll mit Meldungen, dass Apple keinerlei Chancen hätte gegen "Plays for sure". Es endete mit einem großen Desaster für Microsoft und seine Partner.

    Dann änderte Microsoft seine Strategie und fiel den eigenen Partnern in den Rücken. Der „Zune“ sollte endlich eine ebenso integrierte, gut funktionierende Kombination aus Hard- und Software sein, wie Apple sie offerierte, allerdings in braun-grün. Es wurde einer der größten Flops des Jahrzehnts und die Marke „Zune“ ist in Blogs und Foren ein Synonym geworden für langweilige, uninspirierte und peinliche Produkte (kurz, für Scheiße).

    Heute wissen wir: Apples Position war unangreifbar, nicht nur weil der iPod ein wirklich gutes Produkt war, sondern weil das gesamte System aus Desktop-Software, Handgerät, Download-Store und Synchronisation nicht überboten werden konnte. Selbst wenn Microsoft den iPod bis auf die letzte Lötstelle kopiert hätte, wären sie gescheitert.

    Dann kam das iPhone und der iPod Touch, und Microsoft kopierte beide. Dieser Wettkampf versprach spannend zu werden. Microsoft hatte zehn Jahre lang Erfahrung mit Handcomputern und einem speziell dafür angepassten Betriebssystem gesammelt. Nicht nur mit dem „Pocket PC“ und Windows CE, sondern auch mit Smartphones und Windows Mobile. Sie hatten erfahrene Entwickler, viele Partner bei der Hardware und einen weltweiten Vertrieb bis in die kleinste Ecke des Planeten. Sie eröffneten einen Musikladen, angelten sich MTV als starken Partner, programmierten gar einen App-Store und starteten eine weltweite Werbekampagne.

    Aber während Apple mit dem iPhone und iPod Touch zwei riesige Erfolge einfuhr, erlangten Microsofts Kopien keine große Relevanz (und das ist noch milde formuliert).

    Wie konnte Microsoft auf einem Gebiet so vernichtend geschlagen werden, auf dem sie einen Vorsprung von zehn Jahren hatten? Der klassische iPod war ein lustiges Dingsbums, na schön, aber Apples neue Geräte waren im Grunde „normale“ (wenn auch kleine) Computer, mit einem abgespeckten Desktop-Betriebssystem. Wie konnte Microsoft hier verlieren? Und ausgerechnet gegen Apple?

    In wenigen Tagen kommt nun Apples nächster Streich: ein Tablet, in welcher Form auch immer. Und das ist schon wieder ein Gerät aus Microsofts eigenem Revier, welches normalerweise niemand zu betreten wagt. Microsoft entwickelt an diesen Tablets etwa seit dem Jahr 2000. Man darf wohl vermuten, dass sie auf ein Scharmützel mit Apple diesmal bestens vorbereitet sind.

    Und damit diesmal nichts schief geht, hat Steve Ballmer persönlich dafür gesorgt, dass man Apple zuvor kommt: Er präsentierte hastig den Prototypen eines „Slate PC“, gebaut von Microsofts Partner HP. Man weiß nicht viel über die Hardware, aber Steve Ballmer verriet das Betriebssystem: Windows 7. Und damit steht fest, was das Gerät können wird. Es ist ein direkter Nachfolger aller bisheriger Tablet PCs. Also nichts grundlegend Neues, sondern die übliche Hardware, vermutlich erweitert um ein Multitouch-Display, und eben mit der aktuellen Windows-Version.

    Da fragt man sich: Ist es denkbar, dass Steve Jobs am kommenden Mittwoch ein Gerät vorstellt, von dem er nicht absolut sicher ist, dass es dieses herkömmliche Konzept überbieten wird? Ist es denkbar, dass Microsoft diesen Wettstreit gewinnen wird, einfach indem man Windows 7 auf einen gewöhnlichen Tablet klatscht? Ist es denkbar, dass ein Gegner vom Kaliber eines Steve Jobs sich so simpel ausbooten lässt?

    Was immer am Mittwoch passieren wird: Microsoft gleicht einem müde gekämpften Boxer, der nach ein paar Treffern mitten auf die Birne zu Boden sank und kraftlos mit ansehen muss, wie die Faust zum Knock-out auf die Nase zurast. Microsoft muss machtlos zuschauen, wie Apple erneut einen großen Auftritt hat, ohne dass man dem etwas entgegen zu setzen hätte.

    Man las überall, dass Steve Ballmer den „Slate PC“ zeigte, um Apple voraus zu sein, und um als innovativ zu gelten. Man war immerhin schneller als Apple! Ich glaube jedoch, er tat es weil er wusste, dass sein „Slate PC“ ab kommenden Mittwoch eine Antiquität sein wird, und er wollte es zeigen, bevor das für alle sichtbar würde.

    Wie machtlos Microsoft ist, kann man sich leicht vergegenwärtigen. Wenn Apples Tablet ein „großer iPod Touch“ ist, dann wird dieses Produkt gestützt von der iPhone-Plattform, also dem iTunes-Store, dem App-Store und natürlich dem überall als hervorragend angesehenen iPhone-OS. Diese Bastion konnte Microsoft in den letzten Jahren nicht stürmen, und es ist nicht anzunehmen, dass sich das am Mittwoch plötzlich ändert. Wenn Apple wirklich eine Art „iPhone-Tablet“ rausbringt, dann hat Microsoft nicht den Funken einer Chance, dessen Erfolg zu verhindern.

    Und wenn es ein „Mac-Tablet“ ist, also eine moderne Version eines Laptops? Dann kann man sich ziemlich sicher sein, dass es nicht einfach ein MacBook ist, bei dem die Tastatur weggelassen wurde. Dann wird es eine besondere Hardware sein, die ein besonderes Betriebssystem erfordert, vielleicht besondere Applikationen, und diese Kombination wird ein äußerst diffiziles, genau ausgetüfteltes und abgewogenes Konstrukt sein.

    Woher ich das weiß? Ich weiß das, weil ich (wie wir alle) die Probleme kenne, die ein solches Produkt mit sich brächte. Darüber diskutiert das ganze Internet, und niemand hat bisher eine einfache Lösung gefunden. Wenn jemand wie Steve Jobs zufrieden ist mit einem Produkt, dann darf man sicher annehmen, dass es gut funktioniert, und eben dazu reicht ein gewöhnliches Tablet und ein gewöhnliches Betriebssystem nicht aus.

    Wir erwarten also eine knifflige, integrierte Kombination aus Hard- und Software, wie immer das Tablet auch aussehen mag. Und genau diese Kombination ist etwas, bei der Microsofts Ökosystem bisher immer komplett versagt hat.

    Microsofts Ökosystem setzt eine standardisierte (d.h. zu Ende entwickelte) Hardware voraus, die sich nicht mehr nennenswert ändert. Nur für diese standardisierte Umgebung funktioniert Microsofts standardisiertes Betriebssystem -- sonst nicht. Andersherum gilt es ebenso: Die Hardware-Hersteller können keine Dinge einbauen, die in Windows nicht vorgesehen sind. Beide Parteien, Microsoft ebenso wie die Hardware-Hersteller, sind so gut wie handlungsunfähig. Zumindest geht es nur langsam voran. Ich erinnere hier nochmal an den am Boden liegenden Boxer, der machtlos beobachtet, wie Apples schnelle Faust heranfliegt.

    Aber, wie Steve Ballmer hin und wieder sagt, man muss nicht die erste Schlacht gewinnen, sondern den ganzen Krieg. Man könnte also Apples Triumph wegstecken und dann in Ruhe kopieren. Hat ja schon öfter geklappt.

    Aber diesmal liegen die Dinge anders, und das ist der Grund, warum ich glaube, dass die genauen Details von Apples Tablet gar keine große Rolle mehr spielen.

    In den bisherigen Industrien (inklusive der Computer-Industrie) war es ein Vorteil, wenn sich eine Firma auf einen einzigen Aspekt konzentrierte und dort führend war, beispielsweise bei der Fertigung eines Produkts. So gibt es ein paar asiatische Firmen, die für alle Computermarken die Fertigung übernehmen, inklusive Apple. Andere Firmen fertigen gigantische Mengen an LCD-Panels. Diese Spezialisierung und der Massenvorteil führen zum Erfolg.

    Steve Ballmer glaubt fest an dieses Prinzip der „Arbeitsteilung“, wie er in Interviews immer wieder betonte, und sicherlich ist da auch etwas Wahres dran.

    Aber es gibt Produkte, da gewinnt neuerdings nicht der spezialisierte Anbieter. Auch nicht jener, der in "integriertes Produkt" hat, wie Apple. Sondern es gewinnt jener, der seine Angebote kombiniert. Das ist neu. Und es wird den Kampf um die neuen Märkte entscheiden.

    Wie würde man beispielsweise den iPod angreifen? Nur mit einer Hardware? Nein, denn jeder hat begriffen, dass man dafür die Hardware, eine Desktop-Software und einen Musik-Store haben muss, sonst braucht man gar nicht anzufangen.

    Wer heute im großen Stil Musik verkaufen will, brauchte früher eine Ladenkette, und nur diese. Heute braucht man eine Hardware, ein Betriebssystem, einen Online-Store, und man muss das alles weltweit aufziehen. Man hat Apple und Microsoft als Konkurrenten. Neuerdings braucht man einen App-Store mit 120.000 Applikationen, viele Games, zigtausend Entwicklern, ein Software-SDK, eine Podcast-Community, Filme in HD und aktuelle TV-Serien. Denn sonst kaufen die Kunden den Player nicht, auch dann nicht, wenn man ja eigentlich nur Musik verkaufen wollte.

    Wer wird den noch jungen Markt der Spielfilm-Downloads gewinnen? Derjenige, der nur Spielfilm-Downloads anbietet, und zwar im großen Stil? Etwa die Filmstudios selbst? Nein, sondern gewinnen wird vermutlich derjenige, der auch die Abspielgeräte massenweise in den Markt drücken kann. Die Filmstudios sind chancenlos. Nur wer den Download-Store und die Hardware und die Filme hat, der kann gewinnen. Natürlich kaufen die Kunden die Abspielgeräte nur dann, wenn man damit auch Musik, Games, und den ganzen anderen Krempel bekommt. Filme allein bringen es nicht, nichtmal dann, wenn man die ganze Kette vom Film über den Store bis zum Abspielgerät bietet. Es ist mörderisch.

    Wenn Firma XY einen iPhone-Killer rausbringt -- wen kümmert‘s? Ohne ein Gegenstück zu iTunes, zum App-Store und ohne ein paar tausend Betriebssystem-Entwickler ist das hoffnungslos. Wenn juckt es, was Motorola oder Samsung da vor sich hinwursteln? Die Spielregeln haben sich geändert.

    Apples Tablet ist eben nicht nur das Tablet. Es ist all das, was Apple in den letzten zehn Jahren rund um den iPod und das iPhone geschaffen hat, und das ist ein gewaltiges Ökosystem, derzeit nicht ansatzweise angreifbar. Es war ja gerade Microsoft, der Riese, der sich daran die Zähne ausgebissen hat. Und nicht nur einmal. Und nicht nur Microsoft. Sondern auch alle anderen. In den letzten zehn Jahren. Ohne einen einzigen Erfolg.

    Microsofts Ökosystem mit den willigen Erfüllungsgehilfen ist nicht mehr viel wert. Im Gegenteil, es ist das, was alle zusammen, einschließlich Microsoft, in den Abgrund reißen wird.

    Was immer Apple am Mittwoch vorstellt: Es wird ziemlich sicher außerhalb der Reichweite von Microsoft und seinen Partnern sein. Nicht weil alles grandios ist, was Apple macht, sondern weil Apples Gegner gefangen sind in ihren eigenen Fesseln.

    Apple wird am Mittwoch für alle sichtbar und unwiderlegbar die Führung bei einer neuen Generation von Hard- und Software übernehmen, und es wird diesmal nicht nur ein MP3-Player oder ein Telefon sein. Das ist genau das, was Microsoft die letzten zwanzig Jahre zu verhindern versucht hat.

    Und niemand (das ist das Beste) kann etwas dagegen tun.
    Zuletzt geändert von Jörn; 19.01.2010, 06:58.

    #2
    Guten Morgen!

    Jörn, grundsätzlich gebe ich dir Recht. Aber ich denke, dass du etwas zu einfach argumentierst: Es gibt genügend Leute, die nicht-Apple kaufen wollen. Das sieht man beispielsweise an Verkaufszahlen von RIM und den Android-Handys. Oder am Online-Musik-Verkauf von Amazon. Klar ist aber natürlich, man muss gegen die Kombination aus Hardware, Software und Store anstinken, und das ist nicht sehr einfach. Sonst wäre Apple längst überrannt worden.

    Ich bin mir sicher, dass Apple sich nicht auf ihrem Erfolg ausruhen kann. Sonst kommt ein Hersteller, punktet vielleicht nur in einem der Teile und baut sich darüber seine Plattform aus. Oder noch einmal anders formuliert: Natürlich muss ein Konkurrent gegen Apples Plattform anstinken, aber man kann das auch schaffen, indem man an einer Stelle beginnt. Man braucht nicht wirklich das gesamte Dreigestirn, um dem Konkurrenten zu begegnen.

    Plattform ist überhaupt ein gutes Stichwort. Vermutlich werden wir in Zukunft viel mehr Richtung Plattform erleben. Also: Der Hersteller (vielleicht auch nur ein Software-Hersteller) stellt seine Basis-Software zur Verfügung, dazu eine Vertriebs-Infrastruktur und erlaubt die Erweiterung seines Produktes durch eine umfangreiche Programmierschnittstelle. Das ist es, worüber ich mich freue, worauf ich gespannt bin. Auch und vor allem bei Apple, die diesen Weg ja schon erfolgreich beschritten haben.

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      #3
      Gibt es eigentlich Zahlen, WIE erfolgreich Amazon mit seiner Online-Musik ist?

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        #4
        Danke für dieses Essay.

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          #5
          Auch wenn ich wohl langsam der einzige bin, ich glaube einfach nicht an ein Tablet am 27.01....

          Wenn aber eines kommen sollte finde ich ist es nicht zwingend ein grosser Erfolg, denn der Anwendungsbereich ist nach wie vor eher gering. Klar für zuhause und ein bisschen rumsurfen, Bilder zeigen usw. eine ganz tolle Sache die sich so manch einer kaufen würde, aber dafür müsste es dann 400$ kosten und eben nicht 1000$.
          Ich könnte mir somit durchaus vorstellen das es was gibt das wohl ganz toll ist und die anderen Geräte locker in den Schatten stellt es aber dennoch lange Zeit eine Nische bleibt....

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            #6
            Jörn was soll ich sagen ... ich bin hin und weg, wenn ich deine Artikel lese. Eigentlich decken sich unsere Meinungen beinahe zu 100%

            Und jetzt kommt das ABER ... die Faust ist nur noch ein paar Zentimeter von Microsofts Nase entfern und alle sehen immer nur den "alten" Kampf zwischen den beiden Rivalen;
            welcher Apple eigentlich schon gewonnen hat.

            Es steht aber bereits ein neuer Gegner in der Ecke und wir alle wissen, dass es Google ist. Google wird den Part von Microsoft übernehmen und nicht so blindlinks wie Ballmer um sich schlagen, sondern genau das tun, was Gates seiner Zeit getan hat. Apple genau beobachten. Dabei die Richtung und die Tendenz für die Zukunft erspüren und mit seiner gesamten Marktmacht, und die hat Google unbestritten, zurückschlagen.

            Ich bin schon seit 10 Jahren Mac-User ... mental stelle ich mich jetzt aber wieder darauf ein zu denen zu gehören, die nicht die 1. Geige spielen werden, wie auch schon in der Vergangenheit ... dafür gehören wir aber weiterhin zu den Guten :)

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              #7
              Jörn, ein klasse Beitrag, danke dafür!

              Ich hoffe sehr darauf, das Apple endlich mal einen richtig durchdachten Tablet Computer auf den Markt wirft. Als damals der erste Tablet PC auf den Markt kam, konnte ich mich zu den Glücklichen zählen, die dieses Teil sofort testen durften. Und ich war enttäuscht und auch verblüfft.

              Im Prinzip wurde der Stift zur Maus und es gab ein paar wenige Programme, die den Stift dann auch ausnutzten. Warum man immer noch einen Mauszeiger auf dem Bildschirm sah, ist mir bis heute ein Rätsel.

              Bitte bitte Apple, zeigt der Welt endlich mal, wie geil so ein Tablet Computer sein kann, bitte!

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                #8
                Ich glaub auch nicht das ein Tablet kommt

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                  #9
                  Könnte man bei der Zielgruppe eines solchen Gerätes (was auch immer es ist) nicht auch die Leute ins Auge fassen, die weder einen Desktop Computer noch einen Laptop besitzen? Computerunerfahrene Menschen, Gelegenheitsnutzer. Die Leute, die bei uns oft anfragen, ob wir für sie im Internet etwas rercherchieren könnten.

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                    #10
                    @Wainui, cool ich dachte schon das ich alleine bin...;)

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                      #11
                      Jörn, fein beobachtet! Du kannst sehr lesenswerte Artikel schreiben, das solltest Du öfters machen!

                      Ob es allerdings „das Beste“ für uns ist, wie Du im letzten Satz schreibst, dessen bin ich mir noch nicht sicher. Denn es bedeutet, dass Apple nach und nach zum Monopolisten wird, und die jetzigen Führungskräfte sterben irgendwann aus und es könnten schlimme Finger an die Ruder bei Apple kommen. Und je erfolgreicher Apple wird, desto größer die Begehrlichkeiten auf einen Führungsposten bei Apple. Und irgendwann wendet sich das gegen uns!

                      (Nebenbei: Du legst doch großen Wert darauf, dass man Apple-Produktnamen in Deinem Forum richtig schreibt. Vielleicht solltest Du dann auch das Wort „Email“ richtig schreiben, denn laut Duden wird es „E-Mail“ geschrieben. Das aber nur als kleine Randnotiz.)

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                        #12
                        ich rechne einfach nur mit ner neuen iLife / iWork Suite. Die Farbklekse könnten ein Malprogramm, Bildbearbeitung oder Vektorgrafikprogramm symbolisieren.

                        Zitat von Gerhard Uhlhorn Beitrag anzeigen
                        (Nebenbei: Du legst doch großen Wert darauf, dass man Apple-Produktnamen in Deinem Forum richtig schreibt. Vielleicht solltest Du dann auch das Wort „Email“ richtig schreiben, denn laut Duden wird es „E-Mail“ geschrieben. Das aber nur als kleine Randnotiz.)
                        Für elektornische Mail haben sich mehrere Schreibweisen eingebürgert. Das wird der Duden auch noch kapieren. In meinen Augen ist es albern das "e" für elektronisch gross zu schreiben da es ja eigentlich voll ausgeschrieben klein geschrieben wird ... insofern ist mitten im Satz eMail oder e-Mail imho angebrachter als E-Mail oder Email. Das so vor allem am Satzanfang zum Einsatz kommen sollte ... Gerhard? Bist Du Lehrer? *grinst frech*
                        Zuletzt geändert von miha; 19.01.2010, 13:36.

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                          #13
                          Tablet für wen?

                          Zitat von wortsalat Beitrag anzeigen
                          Könnte man bei der Zielgruppe eines solchen Gerätes (was auch immer es ist) nicht auch die Leute ins Auge fassen, die weder einen Desktop Computer noch einen Laptop besitzen? Computerunerfahrene Menschen, Gelegenheitsnutzer. Die Leute, die bei uns oft anfragen, ob wir für sie im Internet etwas rercherchieren könnten.
                          Für so Leutchen wie mich zum Beispiel!
                          In der Firma 2 - 3 von den Dingern an die Wand gehängt, abnehmbar natürlich, welche zur Steuerung von Musik dienen; man den Kunden auch mal schnell Bilder von unseren Produkten vorlegen kann; im Kundengespräch auch gleich Kalkulationen durchführen kann; e-Mails abrufen; Internetseiten aufrufen und was sonstige Apps noch zu bieten haben, et cetera pp.
                          Zu Hause so ähnlich, denn die meisten Anwendungen bedürfen keiner DVD oder Tastatur und Maus - und wenn, genügt die Onscreentastatur aber das wichtigste was hier zählt: die Mobilität.

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                            #14
                            Zitat von miha Beitrag anzeigen
                            Gerhard? Bist Du Lehrer? *grinst frech*
                            Nein Oberlehrer!

                            Nein, bin ich natürlich nicht – aber im Ernst:
                            Im Englischen heiß es „e-mail“, und dieses Wort wurde auch so übernommen und an deutsche Rechtschreibregeln angepasst. Und dann ist folgerichtig „E-Mail“ daraus geworden. So wie auch „computer“ ebenso als „Computer“ übernommen wurde, und nicht als „Komputer“ oder „cOmputer“.
                            Das hat nämlich schon alles seinen Grund!

                            Übrigens, es gibt da auch Kuriositäten: So ist das Plural von „Handy“ eben „Handys“ und nicht wie im englisch korrekten Plural „Handies“. Der Grund: Erstens gilt die englische Pluralbildung nicht im Deutschen, und zweitens ist das Handy ein kein englisches, sondern ein rein deutsches Wort!

                            Aber genug mit dem Offtopic-Thema!

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                              #15
                              Bravo Jörn. Genau so wird es kommen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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