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OS X - Wirklich besser als Windows?

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    OS X - Wirklich besser als Windows?

    Hallo,

    zuerst einmal hoffe ich, dass richtige Forum gefunden zu haben. Aber ich denke mein Thema passt in "OS X" am besten rein. Es ist ein wenig Esotherik, aber trotzdem interessiert mich eure Meinung.

    Zunächst einmal zu mir:

    Ich bin seit Windows Me ein begeisterter User und bezeichne mich auch als erfahren - zumindest in der Windows Welt. Nun bin ich seid ca. 2 Monaten ein Appler (Macbook) und arbeite nun täglich mit Snow Leopard. Seitdem beschäftigt mich eine Frage: Ist OS X wirklich besser als Windows?

    Ich meine, natürlich ist OS X bedeutend besser als Windows was die Stabilität und Zuverlässigkeit des Systems angeht. Aber ist das auch wirklich eine Kunst wenn das OS ausschließlich dafür entworfen wurde, mit einer ganz speziellen Hardware zu kommunizieren? Oder anders herum formuliert: Kann man sich wirklich über Windows beschweren, wenn jede erdenkliche Hardware die es auf dem Planeten gibt, quasi verpflichtet ist, unter Windows zu funktionieren?

    Wie gesagt, ich bin noch relativ neu auf der Plattform und hab noch nicht eine richtige große Arbeit zu verrichten gehabt unter Snow Leopard. Möglicherweise wäre ich danach klüger?

    Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

    #2
    Ja, OS X ist, für mich, deutlich besser auch in der Handhabung.
    "Kann man sich wirklich über Windows beschweren, wenn jede erdenkliche Hardware die es auf dem Planeten gibt, quasi verpflichtet ist, unter Windows zu funktionieren?"
    Ja, das 'auf jeder Hardware funktionieren wollen' entspringt ja nicht irgendeiner Menschenfreundlichkeit, sondern schlicht der Gier. Es ist keine Pflicht. Ein möglichst gut laufendes Betriebssystem zu haben ist bei M$ offenbar nicht prioritär. Abgesehen davon, sind viele Probleme ja ganz anderer Art, in der Architektur verwurzelt. Gerade dort liegen die Vorzüge von OS X.
    Clark's law:
    “Sufficiently advanced cluelessness is indistinguishable from malice.”

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      #3
      Kurz gesagt: Ja.

      OSX ist das bessere System.

      Ich arbeite auch schon 20 Jahre mit Computern, davon 9 Jahre mit Windows-Systemen (3.11->95->NT4->2000->XP) und 5 Jahre mit OSX (Panter->Tiger->Leopard->SL) und würde mich auch als erfahren bezeichnen.

      Und um gleich einen Irrglauben auszuräumen. OSX wurde nicht entworfen, um nur mit einer speziellen Hardware zu laufen. Schau dir mal genau die Hardware von Mac-Systemen an. Da gibt es verschiedene CPU-Typen (PowerPC, Intel), verschiedene Grafikchips von NVIDIA, ATI und Intel, verschiedenste Laufwerke (Festplatten, SSD, DVD, CD, etc. pp.) unzählige Peripheriegeräte (über Firewire-400, FW-800, USB) und so weiter und so fort. Da Apple nicht für jede Hardwarekonfiguration seiner Laptops ein eigenes OS ausliefert, was nur mit genau dieser Konfiguration funktioniert, legt das den verdacht nahe auch Apple hat in seinen OS so etwas wie eine Hardwareabstraktionsschicht implementiert. Meinst du nicht?

      Natürlich sorgt Apple dafür, dass für seine eigenen sagen wir mal 50 verschiedenen HW-Konfigurationen auch immer die bestmöglichen und stabilsten Treiber schon im OS vorhanden sind. Schließlich verdient Apple ja auch an der Hardware mit. Nur für Hardware die Apple nicht verwendet sind keine Treiber im OS. Warum auch?

      Wenn Apple OSX für alle fremden Hardwarekonfigurationen freigeben würde, könnten natürlich auch andere Firmen Treiber für ihre HW bereitstellen und OSX würde genau wie Windows auf jeder beliebigen Plattform laufen können.

      Denn der Verdienst, dass Windows auf nahezu jeder beliebigen Plattform läuft, liegt nicht allein bei Microsoft. Es sind all die Firmen, welche die Hardware herstellen und auch die zugehörigen Treiber dafür programmieren.

      Davon abgesehen hat OSX viele weitere Vorteile, es ist ergonomischer und einfacher zu bedienen, hat eine sichere Architektur, was Vieren nahezu ausschließt, eine viel schönere Oberfläche und so weiter... (höre hier erstmal auf mit meinem Vortag )
      "I wrote an ad for Apple Computer: 'Macintosh - We might not get everything right, but at least we knew the century was going to end.'" Douglas Adams

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        #4
        ...für mich ist das kein Argument mit der exklusiven Hardware. Dann ist das eben so. Mich als User interessiert nicht "warum?", sonder nur "dass!" es funktioniert.

        Abgesehen davon läuft z.B. bei mir im Büro Windows absolut perfekt. Ich habe da nie Abstürze. Trotzdem ist OSX das um Längen ergonomischere System. Dort brauchst Du immer ein paar Klicks und Bewegungen weniger. Man kommt damit einfach deutlich schneller zum Ziel. Das merkt man aber erst, wenn man wirklich mal etwas Produktives zu erledigen hat.
        elektro.handgemacht

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          #5
          Zitat von LaVeguero Beitrag anzeigen
          ...für mich ist das kein Argument mit der exklusiven Hardware. Dann ist das eben so. Mich als User interessiert nicht "warum?", sonder nur "dass!" es funktioniert.
          Also, OS X läuft bei mir auf zwei PCs, einem Quadcore mit Gigabyte Motherboard und einem Lenovo Netbook.
          Es wäre für Apple kein Problem das OS derart zu konfigurieren, dass es auch auf allen PCs läuft. Die Treiber für verschiedene Hardware müsste einfach von den jeweiligen Herstellern zur Verfügung gestellt werden und Apple müsste einige wenige Kernelerweiterungen anpassen.
          Ich arbeite beruflich auch mit XP und das funktioniert ebenso gut wie OS X. Der grosse Unterschied der beiden Systeme beruht für den User auf dem Userinterface. Der andere grosse Unterschied liegt im Unterbau der Betriebssysteme. Mit Windows 7 hat sich M$ bezüglich Userinterface tatsächlich in die gute Richtung entwickelt. Geblieben ist der Unterbau und damit das Hauptproblem von Windows. Windows benötigt dringend eine Transition im Unterbau und eine Emulation, damit alte Software noch zu betreiben wäre. Apple hat schon mehrere solcher Transitions (68xx Technologie auf PPC, PPC auf Intel, OS 9 auf OS X) gepackt und sehr elegant gelöst. M$ macht einfach seine Hausaufgaben nicht und deshalb hinken sie in vielen Sparten dem Markt hinterher.
          Apple ist innovativ (manchmal machen sie auch des Guten zuviel), aber das ist genau was mir an dieser Firma gefällt. Sie geben sich nicht mit dem zweitbesten zufrieden und ich als User profitiere davon.

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            #6
            Windows läuft auch nicht auf "jeder erdenklichen Hardware". Das sind meine eigenen Erfahrungen.

            Grüße
            THERE IS PROBABLY NO GOD.
            NOW STOP WORRYING AND ENJOY YOUR LIFE.

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              #7
              Zitat von LaVeguero Beitrag anzeigen
              Abgesehen davon läuft z.B. bei mir im Büro Windows absolut perfekt. Ich habe da nie Abstürze.

              Bei uns auf der Arbeit läuft der Computer auch 24/7 seit Jahren Absturzfrei. Aber da ist halt auch nur PX Professional, MS Office und SAP R/3 installiert. Das läuft einfach.

              Nur, spätestens alle 2 Wochen wird der Rechner von mir höchstpersönlich neu gebootet, da man nach einem Klick auf den Start Button einige (!!!) Sekunden auf das Startmenü warten muss. Da ist OS X besser, da es nicht so einfach in eine Art Totenstarre verfällt.

              Windows hat dafür andere Vorteile, die Vielfalt an Programmen ist hier z.B. zu nennen. Ob Windows besser als OS X ist, oder anders rum, lässt sich pauschal sicherlich nicht sagen. Kommt drauf an, für was man das System verwendet. Meiner Meinung nach ist OS X das bessere System, sobald man mit dem Computer ins Internet will.


              mfg

              Special_B

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                #8
                Aus meiner Erfahrung heraus würde ich nicht von besser oder schlechter reden.
                OSX und die damit verbundene Infrastruktur hat auch Probleme, nur sind es eben teilweise andere als unter Windows.

                Für mich stellt sich nur die Frage mit welchem OS ich lieber arbeiten möchte. Und auch wenn ich oft darüber meckere bleibt zumindest im privaten Gebrauch OSX meine erste Wahl.

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                  #9
                  Zitat von Special_B Beitrag anzeigen
                  Windows hat dafür andere Vorteile, die Vielfalt an Programmen ist hier z.B. zu nennen.
                  Ich bin mir gar nicht mehr so sicher ob das wirklich tatsächlich ein Vorteil ist.
                  Was hat der user davon wenn es 1000 Programme zur Fotoverwaltung gibt, aber nur 3 davon wirklich gut sind?

                  Dann doch lieber weniger Apps und dann aber wirklich gute.

                  Nimm mal die wirklich guten Windows Programme und vergleiche diese mit den wirklich guten Programmen die es für OSX gibt. Du wirst schnell feststellen, dass es nicht so gut aussieht bezüglich der Bezugslinie

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                    #10
                    Diese Frage kann man nicht beantworten, weil die Zielsetzung unterschiedlich ist. MS will den Massenmarkt (Büro, Consumer, Gamer) bedienen. Apple will die bestmöglichen Computer bauen und das eleganteste OS mitliefern.

                    Kommentar


                      #11
                      Ich würde es auch nicht unterschreiben, dass es mehr Programme für Windows gibt.
                      Denn die Aussage stimmt pauschal nicht. Wenn man z.B. in der Musikbranche arbeitet, dann wird man schnell feststellen, wie stark unterlegen die Windowsprogramme denen vom Mac sind. Das gleiche gilt für die Unterstützung von Hardware.

                      Beispiel aus persönlicher Erfahrung:
                      Als Hobbymusiker hatte ich mir vor 8 Jahren einen Heimstudio-PC aufgebaut. Ich hatte in der Zeit mehrere Recording-Sound-Karten ausgetauscht und es gab immer Probleme. Wir haben dann auch viele Aufnahmen mit Cubase gemacht und fühlten uns wie Helden, wenn der PC nach 2 Stunden sich nicht aufhing! Kurz gesagt, es war ein reiner überlebenskampf. Als ich dann in ein Studio kam und sah, wie verdammt einfach das tägliche Arbeiten sein kann (am Mac), war das wie ein Schlag vor den Kopf.
                      Hätte ich von Anfang an das Geld in einen Mac investiert, wäre mich das Ganze nicht viel teuerer gekommen und hätte viel Arbeit und nerven erspart.

                      Ich teile durchaus nareharos Meinung, was die Programme betrifft. Meine Erfahrung ist, dass die Programme für den Mac um Längen besser sind, als vergleichbare für Windows. Das betrifft auch ganz banale kleine Programme, der gravierende Unterschied ist meistens, wie gut die Programme/Dienste miteinander kommunizieren (wofür OS X verantwortlich ist).
                      Ich habe hier auf dem Mac mindestens 5 solcher Programme, die das tägliche Arbeiten in der Forschung stark erleichtern - es gibt aber nichts vergleichbares oder gar ähnliches für Windows/Ubuntu.

                      Noch so ein Beispiel: Drucken! egal wo ich mit meinem MacBook aufkreuze und egal was es für Drucker im Netzwerk gibt: It just works! Ich muss immer leicht schmunzeln, wenn Kollegen nach der IP-Adresse eines Druckers fragen, dann nach den Treibern im Netz suchen...

                      Ist OS X besser als Windows?
                      - Meiner Meinung nach, ist OS X einfach eine andere Liga und durch den UNIX Unterbau Windows weit überlegen. Wer jedoch mit Windows in der täglichen Arbeit besser zurecht kommt oder auf bestimmte Programme/Workflows unter Windows angewiesen ist, für den ist Windows sicherlich das bessere OS.

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                        #12
                        Gegenfrage:

                        Wie viele Leute kennst Du, die vom Mac auf den PC ge-switched sind, oder das auch nur in Betracht ziehen? Oder wie viele Leute bedauern ihren Kauf eines Macs nach sagen wir einem halben Jahr?


                        P.S. Willkommen im Forum!

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                          #13
                          Allein die Handhabung des Macbook Air zusammen mit dem hervoragenden Trackpad lässt selbst aktuelle Win7-Geräte (hier stehe 2 davon) relativ alt aussehen. Es ist meiner Meinung nach nicht nur OS X sondern - wie eben bei Apple üblich - ein durchdachtes und stimmiges Gesamtkonzept. Ich kann mir jedenfalls auch mit Win7 nicht vorstellen, privat auf ein Windows-System zurückzukehren.
                          Auch mit Linux-Desktops, obwohl seelenverwandt zu OS X, kann ich mich nicht anfreunden, vor allem weil ich aus dem Alter bin, wo Basteln am gerät noch zählte .

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                            #14
                            Windows hat für Bastler sicherlich seine Vorteile....fast egal was man machen möchte, irgendwo oder irgendwie gibt es ein spezielles Programm das in etwa genau das macht wenn auch vielleicht nicht ganz so zuverlässig. Mit OS X kann es einem passieren das es heisst da gibt es nichts und man findet auch nichts...das hängt natürlich klar mit der Useranzahl zusammen, bei 1 Mio. ist die Chance viel grösser das jemand dasselbe Problem hat wie ich, sind es aber nur 50000 User sinkt die Chance erheblich.

                            Viele würden auch noch dies und jenes wie kein Vollbild beim Klick auf den grünen Button OS X ankreiden, hier ist nur das Problem man nimmt Dinge für Logisch die man eben seit 10 Jahren so kennt....kurz gesagt man sollte nicht immer mit dem Windows Blick zu OS X gehen und wer alles genau gleich machen will wie unter Windows (denke dabei an die Leute welche es nicht mögen das iTunes seine Daten selbst organisiert) der sollte besser bei Windows bleiben.

                            Am Samstag arbeite ich zum Spass und nebenbei im Media Markt um ein paar Macs zu verkaufen, es kommt aber immer wieder vor das ich Leuten empfehle keinen Mac zu kaufen, denn es gibt viele (und die sind oftmals noch keine 30) da merkt man schon nach wenigen Sätzen das die sich absolut nicht umgewöhnen wollen und können, bei denen muss OS X ansich eine 1:1 Kopie von Windows sein.

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                              #15
                              Du empfielst Kunden also keinen Mac, nur wegen OS X (also nicht wegen Preis etc.) - finde ich ja schon fast unverschämt. IMHO kann man einen Mac sehr gut verkaufen *weil* es anders als Windows ist.

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