Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Google entwickelt ein neues OS. Was bedeutet diese Nachricht für Microsoft?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Google entwickelt ein neues OS. Was bedeutet diese Nachricht für Microsoft?

    Gerade auf mactechnews gelesen. Google wird ein neues OS für den PC entwickeln. Auf der Basis von Android soll sich das neue OS zunächst auf den Netbook-Markt konzentrieren. Was bedeutet diese Nachricht für Microsoft und Windows?

    Jörn, dein Blick in die Glaskugel ist gefragt!

    Nach vielen Jahren der dreier Konstellation (div. Linux-Distributionen, Windows, Mac OS) kommt ein neuer "Player" auf den Markt und sie sind mit Ressourcen in Form von fähigen Entwicklern und ordentlich Kapital bis an die Zähne bewaffnet!

    In den letzten Jahren hat der Name Microsoft steigend unter den Unternehmensentscheidungen gelitten, was man von Google nicht unbedingt sagen kann. Sieht man langsam ein Licht am Ende des Tunnels? Wird die Monopolstellung von MS im OS-Markt schneller vorüber sein als wir denken (oder hoffen)? Jedenfalls wird diese Nachricht den Druck auf Microsoft ausbauen ein "vernünftiges" OS mal auf die Beine zu stellen. Ob sie dies erreichen können ohne ihre alten System-Architekturen über Bord zu werfen, bezweifle ich jetzt mal ganz plump.
    Zuletzt geändert von Faris; 08.07.2009, 09:53.

    #2
    finde ich gut das es neben Windows, Linux und OS X noch einen weiteren Big Player (zumindest sollte Google das Zeug dazu haben) auf den Markt kommt. Vielleicht besinnt man sich dadurch auch bei MS mal wieder auf das wesentliche (gut funktionierende Software)

    Sollte dem nicht so sein wird MS wohl nach und nach noch ein paar Prozente Marktanteil abgeben müssen. Das fände ich aber auch nicht weiter tragisch wenn MS nur noch 50 oder 60 Prozent Marktanteil hätte denn Konkurrenz ist für den Kunden immer gut und auch ein super Antrieb für Innovationen.
    QWallyTy
    Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

    Kommentar


      #3
      Seht gut. Wurde auch langsam Zeit das Google was in diese Richtung unternimmt.
      Angel of Grief

      Kommentar


        #4
        Das OS ist nebensächlich, die Programme, die darauf laufen, machen ein OS (un)interessant, insofern holt mich diese News (noch) nicht hinter dem Ofen hervor. Es gab schon so viele gute Betriebssysteme, die alle wieder verschwunden sind. Und der Grund war nicht die Technik oder Stabilität, sondern der Support für Treiber, Zusatzhardware und attraktive Software. Diese Nuss hat bisher im Consumer-Markt nur Apple geknackt und auch für Google wird es schwerer werden, als die Entwicklung des OS an sich.

        Gruß,
        Sönke

        Kommentar


          #5
          da hast du leider recht da haben schon so einige gute Sachen das zeitliche gesegnet

          - Amiga OS
          - OS/2
          - BeOS
          - …
          QWallyTy
          Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

          Kommentar


            #6
            Sehr guter Punkt mdmtv! Anscheinend wird viel über das Web laufen (was auch wiederum Google typisch ist). Meiner Meinung werden viele Bereiche langfristig von Web-Apps bepflanzt werden (obwohl ich persönlich noch kein Fanboy davon bin... eher gespannter Beobachter).

            Kommentar


              #7
              Ja, dass ist wohl der nächste Schritt: Ein minimalistisches OS, womit man dann einen Browser starten kann - Darin laufen dann die Webapps

              Man benötigt keine Festplatte (ein paar GB Flash reichen aus) und keine weitere Software.

              Kommentar


                #8
                was für eine "einfache" Surf, Mail, Chat Maschine auch durchaus vorteilhaft sein kann wenn man sich bewusst ist welche Daten man infolge dessen preisgeben muss.
                QWallyTy
                Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

                Kommentar


                  #9
                  @ Thomas 78

                  Auch für ein "klassisches" OS wird man zukünftig
                  keine "klassische" Festplatte mehr brauchen!

                  Kommentar


                    #10
                    Wie war das beim Erscheinen von Chrome (dem Browser)? Jörn sah damit eine Trendwende im Browsermarkt gekommen. Chrome würde, soweit ich mich an seine Glaskugel erinnere, alles umkrempeln.
                    Nun, IE verliert weiter, aber vorallem dank Firefox!
                    Und Android ist auch (noch) nicht so der große Bringer, soweit ich das weiß.

                    Im Endeffekt wird das OS Chrome eine weitere Linuxdistribution sein. Kein komplett neues OS! Der Kernel ist halt Linux.
                    Und davon gibt es vorallem für Netbooks schon recht nette ... (EasyPeasy z.B.)

                    Ich sehe die Sache also gelassen!

                    Kommentar


                      #11
                      Ich frage mich gerade, ob durch D-Androis (Android als Desktop-OS) wirklich ein viertes, großes OS kommt. Ist Androis nicht Linux-basierend? Im Grunde wäre Androis auch nicht mehr als ein weiteres Linux-Derivat.
                      Die Frage ist nur, inwiefern Google an dem Linux-Bau schraubt und ob man es nicht doch als komplett eigenes OS betrachten kann. Mac OS X hat ja auch einen UNIX-Kern und wäre von daher ebenfalls in die UNIX/Linux-Schublade zu stecken.
                      Gut, nehmen wir an, Google schafft aus Android ein richtiges Desktop-OS, dann hätten wir wirklich vier "große Player" auf dem OS-Mart:
                      1. Microsoft mit Windows
                      2. Apple mit OS X
                      3. die Community mit den Limuxderivaten
                      4. Google mit Androis

                      Androis wird sicherlich das OS mit der größten Verflächtung von Web und Lokal, dennoch glaube ich nicht, dass es wirklich irgendwann soweit kommt, dass es fast ausschließlich Web-Apps gibt. Dann hätten wir im Grunde ein Terminal-Server-System, das hat zwar Vorteile, aber eben auch genügend Nachteile!
                      In einem normalen gut administrierten Firmennetz kann das sehr gut funktionieren mit einem Server-Terminal-System, aber über das Internet habe ich da meine Zweifel. Es gibt einfach noch zu viele Verbindungsstöreungen und die Frage der Datensicherheit ist im Web immer noch nicht geklärt. Bevor es da kein wirklich sicheres System gibt, werde ich bestimmt nicht mein Zeugs im Internet irgendwo speichern.
                      Zumal, das Internet zeichnet sich durch seine Dezentralität aus. Das Angebot ist riesig, aber auf sehr sehr viele verschiedene Server verteilt. Soll der Schritt in Richtung Anwendungen/Speicher im Internet gehen, wirft das große Probleme auf! Mir fallen da spontan einige Beispiele ein:
                      - Daten und Programme liegen auf unterschiedlichen Servern
                      - Will ich große Daten (zB. RAW-Bilder auf einer iDisk) mit Photoshop bearbeiten, muss das RAW-Bild vom Apple-Server auf den Adobe-Server übertragen werden, damit ich es in Photoshop öffnen kann. Bei schlechten Verbindungen kann das sehr schnell sehr unproduktiv werden
                      - Fehlender Internetzugang, zB. wenn unterwegs, keiner kann auf seine Daten zugreifen
                      - Schlechte High-Speed-Mobilfunk-Infrastruktur. In Städten mit UMTS/HSDPA mag das mit bis zu 7,2MBit nicht unbeding ein Problem sein, wenn ich aber auf dem Land bin, kann ich mich freuen, wenn ich mal EDGE-Empfang habe.

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von Faris Beitrag anzeigen
                        Anscheinend wird viel über das Web laufen (was auch wiederum Google typisch ist). Meiner Meinung werden viele Bereiche langfristig von Web-Apps bepflanzt werden (obwohl ich persönlich noch kein Fanboy davon bin... eher gespannter Beobachter).
                        Der Meinung bin ich auch.


                        Ein minimalistisches OS, womit man dann einen Browser starten kann - Darin laufen dann die Webapps

                        Man benötigt keine Festplatte (ein paar GB Flash reichen aus) und keine weitere Software.
                        Ein Freund hat gemeint: "Vermutlich wird man 2 Buttons am Desktop haben, einen zum Beenden und einen um Chrome zu starten"

                        Das ist zwar etwas übertrieben, aber ich denke mal viel Unterschied wird es dazu nicht geben.

                        Allerdings glaube ich nicht dass man dann im System nur ein paar GB hat, schließlich wird man seine Musik, Filme, etc weiterhin lokal speichern.

                        Kommentar


                          #13
                          Ich möchte an dieser Stelle fast schon missionarisch vor einem solchen "Alles findet im Web statt"-Szenario warnen!
                          Wir sind uns, denke ich, alle einig: Verschlüsselung im großen Stil wird der Staat nicht unterstützen. Es ist der feuchte Traum eines jeden Innenministers, dass die Bürger brav alles aus ihrem privaten Bereich im Internet an zentraler Stelle ablegen. Dann muss man nur noch Schnittstellen zu diesen (wenigen) Unternehmen schaffen, die diese Datentresore anbieten, et voilá, die totale Überwachung des privaten Lebensraums findet sogar mit Duldung des Nutzers statt. So ein Szenario können wir nicht wirklich wollen und für keine Bequemlichkeit der Welt sollten wir unsere privaten Daten auf öffentlich zugänglichen Servern ablegen.

                          Kryptographie, da bin ich mir ziemlich sicher, wird uns in Zukunft hier nicht weiterbringen. Mit dem ersten KiPo-Bild, das auf einem solchen Server liegt, wird der Schrei nach einem "Universalschlüssel" für Ermittlungsbehörden laut. Und wieder wird die "normale" Bevölkerung einknicken, mit dem Hinweis "och, sollen sie doch auf meine Daten schaun, ich hab' nichts zu verbergen."

                          Was heute die rote Schnapsnase ist, die bei Facebook dem Chef vor den Browser fällt, kann morgen das Bewerbungsschreiben beim Wettbewerber oder der eMail-Verkehr der anonymen Alkoholiker sein!

                          Ich bin sehr dafür, dass wir alle für die Bequemlichkeit im Web nicht mithelfen, quasi "freiwillig" die Grundrechte langsam aufzuweichen, für dessen Kampf manche unserer Vor-Vor-Vor-Generationen evtl. sogar mit ihrem Leben bezahlt haben.

                          Gruß,
                          Sönke

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von johngo Beitrag anzeigen
                            @ Thomas 78

                            Auch für ein "klassisches" OS wird man zukünftig
                            keine "klassische" Festplatte mehr brauchen!
                            aber ein Windows oder OS X ist ja mehrere GB groß
                            solch ein WebOS dürfte wesentlich kleiner ausfallen - da reichen 4 GB Speicher für OS und Daten vermutlich aus

                            Zitat von isboggs Beitrag anzeigen
                            Allerdings glaube ich nicht dass man dann im System nur ein paar GB hat, schließlich wird man seine Musik, Filme, etc weiterhin lokal speichern.
                            Wozu - es gibt doch YouTube und Webspace (Cloud)

                            Kommentar


                              #15
                              Ja, falls mir mal ALLE ne 100 MBit Standleitung haben...

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X