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Die Windows-Ära geht zu Ende

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  • Booth
    antwortet
    Ich denke auch, daß die Branche vermutlich eher eine "Chance" hat, sich vom MS-Monopol zu lösen, indem der Markt sich halt so entwickelt, wie von Sönke/mdmtv skizziert wurde. Insbesondere halt die Spezialisierung von Geräten auf bestimmte Applikationen - und die stärkere Unabhängigkeit bzw Virtualisierung von Applikationen bzw Applikationsebenen. Java/Javascript war ja quasi der erste Schritt in diese Richtung.

    Man muss ja auch sehen, daß manche Applikationen irgendwann an einem ziemlichen Ende der Entiwcklung gekommen sind. Kann man Textverarbeitung noch wirklich grundlegend verbessern? Oder Tabellenkalkulationen? Beim Auto war das Lenkrad auch irgendwann nur noch in kleinen Details zu optimieren - insbesondere aber durch bestimmte nachgelagerte Technologiesprünge (egal, ob in der Werkstoffkunde durch besseres Plastik oder der Lenktechnologie durch Servolenkung oder anderes).

    So sehe ich das bei diversen Applikationen auch allmählich, daß sie sich einem relativen "Optimum" annähern, wo die Goldgräberstimmung der Anfangjahre allmählich verblasst. Ein MS Office für 400 Euro? Mal sehen, wie lang sich dieser Preis noch hält. Wenn man OpenOffice sieht, muss man allmählich wirklich als Unternehmen überlegen, ob man x Tausend Client-Lizenzen alle 3-6 Jahre nachkaufen will, oder vielleicht überlegt, die Dinge, die man noch ausschließlich mit MS-Office kann, anders zu realisieren...

    Das ist letztlich die "einzige" Hoffnung, die ich habe. Wobei... MS wird auch dann auf lange Sicht eine starke Position im Markt haben, weil sie es ja immer wieder schaffen, Standards zu torpedieren, bzw unterschiedlichste Produkte miteinander zwangszukoppeln - was aber viele andere Firmen ja auch gerne machen (allein die Drucker-Industrie ist da ja ein übles Beispiel mit "speziellen" Tinten-Patronen, aber auch die Handy-Branche mit zig Spezialports).

    Naja... schaun wir mal... leider fürchte ich, daß allein das Rutschen der Windows-Marktführerschaft auf unter 90% noch einige Jahre dauern wird. Für ein absehbares Rutschen Richtung 50% oder gar darunter sehe ich noch keine realistischen Hinweis.

    gruß
    Booth

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  • mdmtv
    antwortet
    Zitat von nareharo Beitrag anzeigen
    Oder hat es nur noch keiner versucht, weil es sowieso ausweglos erscheint?
    So ist es. Es IST ausweglos. Die unzähligen OS-Leichen der letzten Jahre belegen das.

    Gruß,
    Sönke
    Zuletzt geändert von mdmtv; 19.12.2008, 15:57.

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  • n4r3H4r0
    antwortet
    @Booth
    Also ich persönlich könnte mir vorstellen das zum Beispiel Adobe mit ihrem ersten eigenen Bestriebsystem dem OSBA (operating system by adobe) so richtig den Markt aufmischen könnte.

    Nee aber mal im Ernst.
    Wie so ist es so verdammt schwer ein "operating system" zu schreiben um Microsoft Paroli zu bieten? Oder hat es nur noch keiner versucht, weil es sowieso ausweglos erscheint? Oder stimmt es, das es in Zukunft nicht mehr interessant ist was für ein OS man nutz, da sich alles ins Internet verschiebt (siehe Web Applikation von Adobe etc). aber selbst dann braucht man ja zumindest einen Computer um erstmal ins Web zu kommen, und von daher dann auch wieder ein OS, oder wie wilst du ein Dokument ausdrucken ohne OS und Treiber für den Drucker?

    Aber vielleicht wird man in der Zukunft ja auch gar nicht mehr drucken müssen, man drückt irgendwo einen Button und dann kommt das gewünschte PDF als Lichtkegelprojezierung ins Haus geflogen, direkt AUS dem Bildschirm raus

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  • Booth
    antwortet
    Zitat von nareharo Beitrag anzeigen
    Soso Booth, du kennst also nur 3 Betriebsysteme
    Hehe... nene... falsch zitiert. Ich fragte nur, welches System ernsthaft in Konkurrenz zu Windows treten könnte.

    Aber... mir sind die Smilies ja durchaus aufgefallen :)

    Ich selber wünschte mir echt ziemlich, daß irgendeine jener Systeme irgendwie "gepusht" würde, um zu versuchen, den OS-Markt anzugraben. Oder daß einer der großen PC-Hersteller ein richtiges, eigenes Linux-Derivat rausbrächte. Nicht einfach "linux" als Option. Nein - sondern ein Dellux oder ein Asux oder so.

    Stark angepasste Linux-Derivate. Muss nicht gleich so krass sein, wie bei Apple mit dem OS X, wo ja extrem viel Eigenentwicklung auf das BSD gepackt wurde (und auch noch ne Menge aus dem NextStep geholt wurde). Aber... herrje... es fängt ja eigentlich auch niemand nur mal richtig an.

    Aber jammern nützt halt nix. Momentan ist der Markt, wie er ist.

    Und wenn es (vielleicht schon bald?) irgendeinen richtigen Konkurrenten gibt, der ordentlich Gas gibt, und MS so richtig Marktanteile wegnimmt... das kann meines Erachtens dem Markt und uns Konsumenten nur gut tun. Aber... wie gesagt... leider sehe ich da nix bzw mit Mac OS X und Linux eher wenig.

    gruß
    Booth

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  • mac_held
    antwortet
    Wenn Apple nicht so unberechenbar wäre, könnte der Anteil im Businessbereich auch größer sein.

    Aber wer will schon seine Geschäftssoftware einer Firma anvertrauen, in der ein Steve Jobs übernacht den Koller bekommt und morgen *PLÖTZLICH* alles ganz anders ist?

    Keine Continuität, kein Geschäft. Paranoide Schockentscheidungen = kein Geschäft in 10 Jahren nicht

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  • mdmtv
    antwortet
    Zitat von Glorion Beitrag anzeigen
    Allerdings können natürlich die Anwendungen nicht überragend sein, wenn das OS nicht die Vorraussetzungen schafft.
    Schon klar. Ich bezog mich auf das Kollabieren des Desktop-Marktes. Dass Microsoft sonst schlecht aufgestellt ist (Tablet OS, MediaCenter, Windows Mobile, Vista für Netbooks) steht für mich auf einem anderen Blatt.

    Gruß,
    Sönke

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  • Glorion
    antwortet
    Allerdings können natürlich die Anwendungen nicht überragend sein, wenn das OS nicht die Vorraussetzungen schafft.

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  • mdmtv
    antwortet
    Zitat von Faase Beitrag anzeigen
    Aber Microsoft ist auf dem Desktop Markt nicht mehr zu schlagen - da kollabiert gar nix.
    Und selbst wenn. Der fette Desktop stirbt langsam aus, ersetzt wird er durch spezielle Geräte, die für einen ganz speziellen Zweck entwickelt werden. (eeePC, iPod, iPhone, Blackberry, Tablet, Apple TV bzw. Home-Entertainment allgemein etc.) Miniaturisierung und der technische Fortschritt machen es möglich.
    Quad- oder Okta-Core-Systeme sind doch nur noch für ganz wenige Einsatzzwecke interessant. Früher, als der P90 durch den P166 abgelöst wurde, da hat jeder sofort und unmittelbar den Performance-Zuwachs gespürt. Heute weiss man doch meist gar nicht, ob man an einem 2 GHz oder 2,8 GHz Core2Duo sitzt. Das neue Macbook Pro fühlt sich bei den allermeisten Anwendungen genau so snappy an, wie mein Mac Pro mit HöllenCPU und HöllenRAM.
    Insofern ist es nur klug, dieser Entwicklung nicht hinterherzulaufen. Das OS wird irgendwann Nebensache sein, die Anwendungen, die darauf laufen sind der Schlüssel, und die Attraktivität der Hardware drumrum. IMHO.

    Gruß,
    Sönke

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  • Faase
    antwortet
    Ich glaube, dass es Apple alles andere als unrecht ist, dass sie im mp3-Player-Markt so weit vorne liegen. Ich glaube sie hätten auch nichts dagegen, wenn sie den Smart-Phone-Markt mit dem iPhone bzw. den auf dem iPhone OS basierenden Geräten unter ihre Kontrolle bringen könnten.

    Wie jedes börsennotierte und gewinnorientierte Unternehmen hat auch Apple das Ziel stetig zu wachsen und den Gewinn zu maximieren. Wenn Apple könnte, dann würde Apple auch. Aber Microsoft ist auf dem Desktop Markt nicht mehr zu schlagen - da kollabiert gar nix. Insofern tut es auch nicht weh, wenn Herr Jobs behauptet, sie wollten gar nicht an MS vorbei. Der Gigant wackelt in den anderen Geschäftsfeldern, vor allem bei Windows Mobile - und dort greift Apple frontal an. Das ist doch immer wieder ein Grund, eine Sektflasche zu köpfen.

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  • n4r3H4r0
    antwortet
    Soso du glaubst also dem armen Steve nicht

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  • Glorion
    antwortet
    Und ich spiele eigentlich auch nur Lotto um den anderen mal zu zeigen, dass man die Kreuze auch woanders machen kann.

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  • n4r3H4r0
    antwortet
    Aber will Apple das denn?
    Steve Jobs hat mal gesagt, er sieht Microsoft nicht als Konkurrent und will Microsoft auch nicht bekämpfen. Es geht ihm darum das Apple das ist was es ist und sich darauf konzentriert einfach tolle Produkte auf den Markt zu bringen, welche sie selbst auch toll finden, es geht ihm nicht darum Microsoft aus dem Markt zu verdrängen.

    So sehr ich Apple Produkte auch mag und Windows scheisse finde, aber Apple will gar nicht die Marktherrschaft besitzten oder erlangen, die wollen einfach nur geile Produkte auf den MArkt bringen um der Welt zu zeigen: Hey es geht auch anders - The Apple Way of Life

    Ich glaube das war in diesem Podcast Interview - siehe Screenshot.

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  • Jadawin
    antwortet
    Booth hat insofern Recht, als dass es zur Zeit im Niedrigpreis-Segment tatsächlich keine Alternative zu Windows gibt.
    Aber es wäre denkbar, dass Apple für das jetzige Geräte-Lineup entweder die Preisfindung überdenkt, sollten sie weiter die verkauften Einheiten steigern können, oder dass sie vielleicht auch mit einer neuen Geräteklasse in den Niedrigpreis-Markt eintreten. Es gibt aber auch Mechanismen, die dagegen sprechen könnten.

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  • n4r3H4r0
    antwortet
    @Sönke
    siehe mein Kommentar #8
    Nicht so Ernst am frühen Morgen, bleib locker

    BTT
    Ich glaube nicht dran das die Windows-Ära so bald zu Ende geht, dazu ist Windows viel zu sehr verbreitet und verstrickt - firmentechnisch sowie beim privaten user

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  • mdmtv
    antwortet
    HPUX ist ein Serverbetriebssystem und OS/2 schon lange tot.

    Gruß,
    Sönke

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