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Wird Cloudcomputing den Mac/PC ersetzten?

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    Wird Cloudcomputing den Mac/PC ersetzten?

    Jörn hat sich mal in einer Sendung gefragt, wieso Adobe eine Simple Text Applikation im Internet nachprogrammiert.

    Eine Antwort könnte dieser Artikel der Zeit sein. Darin wird argumentiert, warum der PC bald vom Internet abgelöst wird. Der Käufer kauft nur noch einen billigen Client. Programme, Festplattenspeicher usw gibt es dann im Netz.

    http://www.zeit.de/2008/31/Cloud-Computing31?page=1

    Apple hat sich da mit Sprout Core und Mobile Me auch schon aufgestellt.
    Adobe hat seine Flex Technologie für Online Applikationen
    Microsoft scheint auch auf den Zug aufzuspringen mit seinem Software Verleihdienst.

    Allerdings wäre man da vom ständigen Netzzugang abhängig, der auf absehbare Zeit aber nicht überall geboten werden kann. Wenn es nach mir geht, möchte ich auf einen eigenen, selbständigen Mac nicht verzichten.

    Was meint ihr?

    #2
    Nö.

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      #3
      nö
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        #4
        sicher nicht, also:

        nö

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          #5
          Ich war 1995 in einem Seminar, wo das auch für die - damalige - nahe Zukunft vorausgesagt wurde. Auch Steve Jobs wollte uns Web Apps noch vor einem Jahr als optimale Programmierumgebung für das iPhone verkaufen. Was haben wir heute: native Programme auf dem iPhone.

          Aufgaben wie Datenbankabfragen oder Content Management Systeme oder auch die mobile me-Dienste sind im Webbrowser sinnvoll, weil flexibel zu programmieren. Das Update oder die Anpassungen für den Kunden kommen einfach beim nächsten Laden der Seite. Bei ausgewachsenen Programmen glaube ich in absehbarer Zukunft nicht daran, dass jemand das regelmäßig nutzen würde.

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            #6
            Diese Vision gibt es ja schon lange. Ich glaube aber auch nicht wirklich daran, die Leistungsfähigkeit eines Computers und auch von mobilen Geräten wird immer weiter wachsen, so dass es irgendwie seltsam wäre diese nicht zu nutzen.

            Was ich aber denke ist, dass vor allem Daten mehr und mehr online gespeichert und zwischen Geräten ausgetauscht werden können. So könnte ich mir eine iDisk vorstellen, die groß genug ist um mein komplettes Benutzerverzeichnis zu speichern und sich im Hintergrund mit der Festplatte des Macs synchronisiert. Also so wie die iDisk jetzt schon ist, nur eben größer und unsichtbarer ins System integriert. Auf diese Weise könnte man sich an jedem Mac in seinen Account einloggen und hätte immer all seine Daten.

            Vom technischen Prinzip her gibt es so etwas ja schon. In Unix gibt es ja schon immer die Möglichkeit ein Benutzerverzeichnis auf einem Server zu speichern. Und mit Mac OS X Server lassen sich diese Benutzerverzeichnisse ja auch für den offline Zugriff auf Notebooks lokal zwischenspeichern.

            Der Speicher in den Computern wird in Zukunft also mehr und mehr nur als Zwischenspeicher für Offline-Zugriff dienen. Aber eine lokal auf dem Rechner ausgeführte Anwendung wird immer schneller sein als eine die auf einem Server läuft, dafür sorgt einfach die technische Weiterentwicklung.

            Was aber eben noch fehlt, ist eine schnelle Anbindung ans Internet, also beispielsweise im Gigabit Bereich. Sobald das mal da ist, lassen sich Daten sicher auch live von der iDisk laden als wäre es eine lokale Festplatte. Aus praktischen Gründen wird man diese Daten aber sicher noch lokal zwischenspeichern, schon alleine um das Netz zu entlasten. Auf diese Weise könnte man sich aber wirklich auf einem fremden Mac einloggen und sofort losarbeiten, als wäre es der eigene Mac, während im Hintergrund alle Daten synchronisiert werden.

            Wenn man aber sieht wie holprig sich der Start von MobileMe gestaltet, scheinen wir davon noch sehr weit entfernt zu sein. Da wird Apple noch einiges an Arbeit investieren müssen, aber ich könnte mir denken das man sich die Zukunft von MobileMe durchaus so vorstellt.

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              #7
              nö

              ich möchte einen Videoschnitt nicht mit einem WebApp machen
              und auch Dokumente möchte ich lieber in einer Software erstellen
              und meine Computerspiele laufen auf einem Desktop sicher besser als auf einem Client

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                #8
                Nö.
                Ein browser bietet nicht die qualität die ein natives system bringt. es gibt zum beispiel im internet kein dock oder exposé...alles dinge, die das arbeiten bequemer machen. online systeme sind eine hilfe für native programme aber werden sie nie ersetzen

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                  #9
                  Nö
                  Auf einen eigenen Mac (Stand: heute) möchte ich auch in Zukunft nicht verzichten. Wie Jörn und einige hier im Forum schon richtig gesagt haben. Die Daten gehören vielleicht ins Netz, damit man von überall seine Daten griffbereit hat. Aber die Geschwindigkeit aktueller und kommender Macs und CPUs können (noch) nicht ersetzt werden. Da sind Web-Apps einfach langsamer, da Desktop Apps teilweise ja auch viel zu komplex sind, als dass man sie mal eben für's Web nach programmieren kann und diese dann auch noch in einer zumindest ähnlichen und annehmbaren Geschwindigkeit laufen.

                  MobileMe ist sicher ein erster Schritt in die Richtung, dass bestimmte Userdaten ins Web gehören und man diese überall abrufen kann. Apple ist da IMHO auf einem richtigen Wege, aber ich kann mir komplexere Sachen einfach (noch) nicht vorstellen (siehe Adobes Textverarbeitung im Web oder 280 Slides, wer will mit so etwas arbeiten, wenn er ein Desktop-App haben kann?! Geschweige denn Photoshop oder Final Cut.).
                  Zuletzt geändert von deedee; 26.07.2008, 22:30.
                  Der frühe Vogel kann mich mal · die zweite Maus bekommt den Käse.

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                    #10
                    Nein, ich möchte das auch nicht. Aber vielleicht wächst ja bald eine Generation an Computer-Nutzern nach, die das serhrwohl anders sieht.

                    Die ganzen Kids, die heut schon gewohnt sind ständig Online zu sein, in sozialen Netzwerken, die hauptsächlich Online Games spielen usw. für die wird das ganz normal sein, Webapps anstelle von nativen Apps zu nutzen. Keine Installation, keine Wartung.

                    Der nächste Safari wird ja die Möglichkeit haben Webapps als lokale Version abzulegen und zu nutzen. Ich denke schon, dass das eine gewisse Zukunft hat.

                    Jedoch die Argumente in dem Zeit Artikel sind teilweise schon weit hergeholt, gerade in Bezug auf Wasser- und Stromversorgung, ich weiß nicht, ob man das vergleichen kann.

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                      #11
                      Nee nee nee glaube ich auch nicht.
                      Ich schliesse mich dem sehr guten Kommentar von magicq99 an.
                      So sehe ich das auch

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                        #12
                        Ich sag mal nö.

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                          #13
                          (Ich erinnere mich auch noch daran, wie ich von dieser Idee in einem PC-Magazin vor Jahren gelesen habe, wo das höchste der Gefühle Zuhause für Privatpersonen eine Dual-ISDN-Verbindung ins Internet gewesen ist (max. 12 Kb/S up-/downstream))

                          Ich könnte mir gut vorstellen, dass es z.B. für Firmen solche Computer geben könnte, die nur Datenbanken benutzen müssen, wie z.B. in einem CallCenter, wo gleich 400-500 Rechner herumstehen. Dort könnte dies z.B. alleine aufgrund des Kostenvorteiles eines Clients sich womöglich durchsetzen.
                          Andere Variante, die ich mir vorstellen könnte, wäre ein Tablet-Client, der ausschliesslich via Screensharing auf meinen Rechner zugreift und ich diesen im Wohnzimmer auf dem Sofa verwenden kann oder der Lagerist, um Warenbestände zu kontrollieren, oder der Architekt auf der Baustelle, der Pläne kontrolliert etc. Diese Rechnereinheit könnte einfach kostenschonender produziert werden und der Akku hätte eine längere Laufzeit.

                          Vorteil der ganzen Sache wäre aber auch, dass ich in jedem Internet-Cafe; Hotellobby auf meine "Programme" zugreifen könnte bei Bedarf. Ein iWork-Lite wäre doch ein netter Anfang.

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