Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

HomePod mini, welche Voraussetzungen?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • fronk
    antwortet
    Nee, gibt schon eine neuere Norm (seit 1996). Ich will auch gar nicht groß technischen Werte schauen. Die Werte in den HiFi-Normen wurden auch mal angepasst, damit jeder hergelaufene Billig-Anbieter seine Anlage noch als HiFi bewerben konnte – habe ich zumindest mal so von einem Fachmann gehört. Also wieder Lobby-Interessen vor Qualität. Wir werden uns aber doch darauf einigen können, dass der kleine HomePod im direkten Vergleich zu einer Lautsprecher-Box im günstigen HiFi-Bereich meinetwegen ab 300 € deutlich verlieren würde, oder? Klar kostet der auch deutlich weniger. Aber genau darum ging es ja nicht!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Wie ist denn der Begriff "HiFi" Deiner Meinung nach definiert? Dann können wir ja sehen, ob die Minis dem entsprechen, und wie viel noch fehlt. Die ursprüngliche DIN-Norm 45500 kannst Du ja wohl nicht meinen, diese übererfüllt jeder HomePod bei weitem.

    Meines Wissens bewegen alle HomePods ganz besonders viel Luft — deutlich mehr, als man es bei der Größe der Membran erwarten würde. Der "Hub" (die maximale Amplitude) ist besonders groß. Möglich wird das durch den eingebauten Chip, auch beim mini. Deswegen klingt er viel bassiger und luftiger, als man es bei der Größe erwarten würde, auch wenn er nicht an die großen HomePods heran kommt (die das gleiche Prinzip verwenden). Man kann nämlich viel Luft nicht nur durch eine große Membran bewegen, sondern auch durch die große Amplitude einer kleinen Membran.

    Wenn man sich beispielsweise darauf einigen würde: "Wenn schon klein, dann wenigstens mit großem Hub" — dann hätten die Minis einen Pluspunkt. Dann wäre es, wenn man halt Kompromisse eingehen muss, ein guter Kompromiss.

    Einen Kommentar schreiben:


  • fronk
    antwortet
    Jörn, wir reden gerade aneinander vorbei. Wie erwähnt, ich mag die Dinger auch. Es ging mir nur um den Begriff »HiFi«. Dieser unterstellt eine gewisse Wiedergabe-Qualität, welche die HomePod Mini einfach nicht leisten können. Es geht weder um Lautstärke oder sonst etwas. Große, gute Boxen/Lautsprecher sind im Vergleich dazu nicht nur laut, sie bewegen mehr Luft und generieren eben mehr Schalldruck. Dadurch kann man auch bei geringer Lautstärke vernünftige Bässe und kristallklare Höhen hören. Das ist einfach nur Physik. Klar, wenn die Wände dünn wie Papier sind nerven sie die Nachbarn. Das machen kleine Brüllwürfel dann aber auch … Ansonsten einfach mal die Nachbarn fragen, welche Musik ihnen genehm wäre, eventuell gewinnt man neue Freunde hinzu.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Also das Maximum für meine zwei großen HomePods sind eine Lautstärke von 5 bis 6 Prozent, bis es die Nachbarn hören. Was bringen mit also die restlichen 95%?

    Natürlich geht es nicht nur um Lautstärke. Der Klang ist bei den großen HomePods generell besser als beim mini. Aber man kann aufgrund dieser Umstände einfach seine Ansprüche etwas reduzieren und vielleicht eher Wert auf andere Dinge legen.

    Du sagt, man könne "akustische Entkoppler" verwenden. Darunter verstehe ich kleine Elemente, auf die man große Lautsprecher stellt. Aber ich spreche von "dünnen Wänden". Die Nachbarn hören den Bass, durch die Luft und durch die Wand.

    Über lange Zeit meines Lebens hätte ich auch gar nicht viel Geld für Lautsprecher ausgeben können. Da wären die HomePod minis vielleicht meine erste Wahl gewesen, weil sie für wenig Geld einen sehr erstaunlichen Sound bieten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • fronk
    antwortet
    Mir ging es tatsächlich in diesem Fall nur um den »genormten« Begriff »HiFi«.

    Für Boxentürme gibt es auch Hilfsmittel um sie Wohnungstauglicher zu machen. Es gibt akustische Entkoppler, damit der Körperschall nicht mehr so heftig übertragen wird etc. Also den Mini als das Maximum in einer Mietwohnung zu bezeichnen finde ich schon wieder arg grenzwertig.

    Einen Kommentar schreiben:


  • User vom Rhein
    antwortet
    Zitat von fronk Beitrag anzeigen
    Ich meine mich aber zu erinnern, dass zu Beginn des Threads die Frage nach HiFi kam und das kann ich beim besten Willen so nicht erkennen.
    Für mich ist Stereo wichtig gewesen. Für richtiges HiFi braucht man aber anderes Equipment, das ist mir klar. Am besten Vorverstärker und Endstufen. Nur soweit wollte ich nicht gehen, in dem Raum wo der Rechner steht.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Wohl wahr.

    Aber nehmen wir mal an, jemand wohnt in einer Wohnung mit überschaubarer Fläche und womöglich hellhörigen Wänden. In normalen Stadt-Apartments ist ein HomePod mini eigentlich schon das Maximum dessen, was man sich erlauben kann. Und bei begrenzter Fläche muss man sich gut überlegen, ob man sich zwei fette Boxentürme hinstellt.

    Wohnt man hingegen in einem Haus, hat man natürlich mehr Möglichkeiten.

    Wenn die Situation so ist wie eben beschrieben, dann stellt sich die Frage, welche Lautsprecher am besten in dieses Profil passen. So einen Homepod mini kann man mal eben ins Regal stellen. Und dann hast Du mehr davon als von großen Boxentürmen, weil die von vornherein nicht infrage kommen. Du hast zwar recht, dass das nicht mehr "HiFi" ist, aber vielleicht der beste Kompromiss.

    Ich würde mal darauf tippen, dass die meisten Käufer von zwei HomePod mini sich damit verbessern.

    Interessante Debatte!

    Einen Kommentar schreiben:


  • fronk
    antwortet
    Doch natürlich sind sie für diese Zwecke total ausreichend. Ich meine mich aber zu erinnern, dass zu Beginn des Threads die Frage nach HiFi kam und das kann ich beim besten Willen so nicht erkennen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Hallo fronk! Aber fürs Büro sind sie ausreichend, und fürs Kinderzimmer allemal. Die Mörder-Anlage im Wohnzimmer ist ja weiterhin erlaubt. Findest Du nicht?

    Einen Kommentar schreiben:


  • fronk
    antwortet
    HomePod Mini und HiFi passen aber wohl nicht gerade zusammen. Die Dinger machen einen für die Größe erstaunlichen Sound. Aber mit HiFi hat das lange nix zu tun! Es ist erstaunlich, wie anspruchslos man heutzutage geworden ist, was Musik hören betrifft. Früher war man auf seine gute Stereo-Anlage stolz, heute hören manche Musik über die Handy-, Tablet- oder Computer-Lautsprecher und meinen echten Musik-Genuss zu erfahren. Nicht falsch verstehen, ich habe auch zwei HomePod Mini und ich mag die sehr – in der Küche und im Bad. Aber MUSIK hört man damit nicht, sondern allenfalls Radio und Nachrichten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Glückwunsch! Kann ich gut nachvollziehen. Der Sound ist angesichts der Größe der Dinger verblüffend.

    Einen Kommentar schreiben:


  • User vom Rhein
    antwortet
    So, kurze Rückmeldung. Habe die HomePod's mini bekommen und erst heute konfigurieren können. War auf Dienstreise und das Hotel hatte leider kein gescheites Wlan. Bin vom Stereosound der kleinen Brüllkugeln begeistert.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Die Frage ist aber in diesem Punkt nicht, wie man die Produkte findet, sondern wie man eine begrenzte Sendezeit füllt.

    Selbstverständlich kann ich die komplette Sendezeit mit negativen Dingen füllen. Dort, wo rein nach Klicks abgerechnet wird, und wo der Erfolg eines Beitrags vor allem von einer empörenden Schlagzeile abhängt, wird immer eine pseudo-kritische Haltung überwiegen. Nicht, weil diese Leute einen besseren Durchblick hätten, sondern weil sie andere Punkte auswählen.

    Bei Mac-TV schauen (und senden) aber fortgeschrittene Anwender. Ihnen sind die vielen Schwachpunkte bei Siri sattsam bekannt. Bei Youtube würde eine Sendung über "die 100 wichtigsten Siri-Bugs" ein interessiertes Publikum finden. Aber bei Mac-TV würde es nur Gähnen hervorrufen.

    Deswegen wähle ich bevorzugt Dinge für die Sendung, die konstruktiv sind. Mich interessiert eher, was man mit HomeKit machen kann, anstatt zehn Dinge zu zeigen, die HomeKit nicht kann.

    Lass die YouTuber mal dreitausend Sendungen über Apple machen, wie ich es gemacht habe. Dann werden wir sehen, ob es ihnen noch Spaß macht, über einen Bug in iOS 15.2.1 zu senden.

    Übrigens finde ich, dass unsere Tests zu den zwei HomePod-Modellreihen ein gutes Beispiel für eine fachkundige und konstruktive Berichterstattung ist.

    Einen Kommentar schreiben:


  • lukemac
    antwortet
    Danke für den guten Beitrag cordcam. Ich mag meinen Applekram und versenke auch genug Geld darin. Die harte Kritik müssen Appleprodukte und ihre Fans dann aber auch einstecken können.

    Vielleicht bin ich in einer Selbstverständlich-Haltung angekommen, so dass ich die guten Sachen an den Produkten manchmal nicht mehr richtig wahrnehme und mich eher auf die negativen Dinge konzentriere. In der Regel sind die negativen Punkte aber sehr berechtigt und nicht schönzureden.

    Apple baut viel gutes, aber eben auch viel Scheiße. Ich schaue Mac-TV grundsätzlich gerne, weil es eine kleine Familie ist, die sich über die Sachen Freut. Aber im Vergleich zu einigen (sehr guten) YouTubern muss ich sagen, dass Mac-TV manchmal doch zu sehr die Fanbrille auf hat - wenn auch ich die Meinung der Moderatoren durchaus schätze.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Neo
    antwortet
    So war IT aber von Anfang an und dürfte auf absehbare Zeit so bleiben.

    Würde mich das aufregen, würde ich Einsatz lassen.
    Insgesamt überwiegt doch der Nutzen. Auch wenn ein Lichtschalter in seiner Zuverlässigkeit nicht zu schlagen bleibt und Siri immer mal wieder Probleme beim Schalten von Licht rückmeldet etc.. Das gibt dann ne Rückmeldung an den Apple Support und die nehmen sich dem auch an.

    Diese Woche habe ich denen meine Verwunderung geäußert, warum man Altgeräte zur Entsorgung nicht per Versand zusenden kann sondern dazu die wenigen Filialen (und damit ggf. weit entfernt) aufsuchen muss.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X