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Was möchte Apple mit dem iPhone erreichen?

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  • Thomas78
    antwortet
    Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
    Die Leute wollen sich nicht mit den Computern herumschlagen. Sie wollen ein System, das keine Zicken macht. OS X bietet genau das, und Leopard spielt einfach in einer ganzen anderen Liga als Linux (auf dem Desktop).
    genau darum geht es mir und anderen Bekannten, die jetzt einen Mac haben

    man kommt nach der Arbeit nach Hause und hat dann neben anderen Aufgaben und Haushalt noch ein wenig Zeit, um am Computer zu sitzen - da möchte ich mich nicht mit Defragmentierung, Virenscannen, Updaten, Datenträger aufräumen, Wiederherstellungspunkt zurücksetzen, Registry bereinigen, Systemneuinstallationen, Programminstallation und Deinstallationen etc. beschäftigen müssen - ein Computer ist doch zum Benutzen und nicht zum Administrieren da - und das habe ich bisher (nach C64, MS Dos, Novell Dos, Windows 3.1, 95, 98, XP, Vista HP & Suse Linux) nur am Mac erleben dürfen - und das wenigstens schon seit über 2,5 Jahren

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  • Jörn
    antwortet
    Linux ist sicher wichtig, damit sich der Markt generell öffnet.

    Aber ich glaube nicht mehr, dass Linux auf absehbare Zeit wichtig werden wird auf dem Dekstop, und ich glaube daher auch nicht, dass es eine Gefahr für Apple werden könnte.

    Vor kurzem habe ich noch gedacht, Linux wird sich sicher zu einer Alternative zu Windows und OS X entwickeln. Aber nachdem nun die Linux-Gemeine schon so viele Jahre vor sich hin wurstelt und einfach nicht darüber hinaus kommt, Windows hinterher zu programmieren, ist bei mir die Hoffnung geschwunden. Zwar hat sich mit Ubuntu einiges bewegt, aber seien wir mal ehrlich: Die Qualität und "User experience" ist im Vergleich zu OS X und Windows schlechter, trotz aller respektablen Bemühungen.

    Linux fehlt die Qualität und die Aktualität, zumindest auf dem Desktop.

    Die Leute wollen sich nicht mit den Computern herumschlagen. Sie wollen ein System, das keine Zicken macht. OS X bietet genau das, und Leopard spielt einfach in einer ganzen anderen Liga als Linux (auf dem Desktop).

    Wenn die Entwicklung so weitergeht, wird es noch viele Jahre dauern, bis Linux die Qualität von Leopard erreicht hat -- und OS X wird dann natürlich schon wieder ganz woanders sein. Ich bin mir sicher, dass Linux auf dem Desktop auch in zehn Jahren noch ein Frickelsystem sein wird.

    Ich schreibe das mit dem größten Respekt gegenüber Linux und der Open-Source-Bewegung, die ich für sehr wichtig halte und der ich allen Erfolg wünsche.

    Äh, auf dem Handy-Markt sehe ich beste Chancen für Linux (um zum Thema zurückzukehren).

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  • MunichMacy
    antwortet
    Das Apple sich um jeden Preis anpasst und eigene Philosophien über Bord schmeisst, glaub ich auch nicht. Das haben sie oft genug bewiesen, selbst wenn die User es nicht gut finden, oder sich eine andere Lösung wünschen würden.
    Gutes Beispiel ist hier sicher die Maus, die auf keinen Fall zwei Tasten haben darf. Apple ist sich auch hier treu geblieben, hat aber eine "spezielle" Alternative entwickelt. Sie ist nicht besser, aber im Stil von Apple.
    Ein anderes Beispiel ist ein kleines Laptop, wie das alte 12" Powerbook. Ich kenne viele, die sich ein solches Gerät wieder wünschen würden. Apple geht darauf ein, und entwickelt "seine Varinate" ... das MacBookAir. Die User freuen sich, und fragen sich aber gleichzeitig: "so hab ich das aber eigentlich nicht gewollt!"
    Irgendwie klassisch, oder ? :)

    Der Thread-Titel hiess: "Was möchte Apple mit dem iPhone erreichen?"
    Ich könnte mir vorstellen, dass sie das ein einzelnen nur bedingt selbst wissen. Sicher wollten sie ein Mobil entwickeln, um dem steigenden Markt mit Handy+MP3 etwas entgegen setzen zu können. Der iPod Markt ist für Apple eines der wichtigsten Standbeine. Sollte dieser weg brechen, dann wäre das ein grosser Verlust für Apple, da mussten sie was tun.
    Ich glaube bei der Entwicklung zum iPhone haben sie bestimmt ganz anderes angefangen, und hat sich erst mit der Zeit zum Multitouch hin entwickelt.

    Das Apple hat vielleicht gar nicht damit gerechnet, dass sie eine neue "Software-Plattform" entwickeln. Das Interesse der User, hat sie evtl. selbst überrascht. Wenn sie es wirklich geplant hätten, dann hätten sie doch sicher von Anfang an ein SDK mit entwickelt und gleichzeitig rausgebracht.
    Apple schaut sich eine Situation an, und reagiert dann darauf ... manchmal auch etwas zu langsam.

    Das der iPod soooo erfolgreich wird, damit haben sie auch nicht rechnen können. Aber die logische Konsequenz: der iTunes Music Store ... war genial ... und wegweisend für eine ganze Branche ... bis heute!

    Also lassen wir uns überraschen, Apple tut es auch ! :)

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  • idolum
    antwortet
    M.E. fehlt es Linux an einer generellen Ausrichtung. Es gibt so viel Distributionen wie Sand am Meer.

    Um wirklich eine ernst zu nehmende Bedrohung dar zu stellen, müsste sich dieser Umsatz verbessern.

    Zudem mangelt es Linux nicht nur an Software, auch viele Treiber gib es einfach nicht, oder sind teilweise total zusammengefrickelt und für einen ordentlichen Einsatz nicht zu gebrauchen.

    man hatte Linux schon seit Jahren als großen Konkurrenten gegen Microsoft gesehen, allerdings haben sie bis heute die 1 Prozent marke nicht durchbrochen.

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  • johngo
    antwortet
    Zitat von Kurare Beitrag anzeigen
    Liegt es denn in dem Ziel von Apple die Anzahl der Mac-OS-X-User derart zu erhöhen, oder strebt man dies gar nicht an? Baut einfach weitere Gadgets (iPod, Apple TV, iPhone), um so mehr Gewinn zu machen und spekuliert erst gar nicht damit, einmal wirklich einen Marktanteil von z.B. über 30% zu haben.
    Die Masse fährt auch nicht Maserati und wenn es so wäre, so würde die Marke stark an Exklusivität verlieren. Wie sollte dieses Konzept aufgehen?

    Spätestens seit Linux die Bühne betreten hat, ist (imho) die Beurteilung dieser
    Frage sehr wichtig geworden! OSX als einzige Alternative (diese werden immer
    aus den verschiedensten Gründen nachgefragt werden) hätte sicher eine bessere
    Stellung als Nischenanbieter.

    Ich sehe aber die Gefahr, das Linux die Rolle von OSX einnimmt. Eigentlich müssen nur
    zwei drei große Software-Häuser Linux unterstützen (nicht das System, sondern die
    noch ausstehenden Applikationen liefern) und schon wird die Luft für Apple dünner!

    Ohne Linux hätte - meiner Meinung nach - OSX auch mit 3% Marktanteil eine sichere
    Zukunft. Sollte aber Linux das OSX überholen und in einigen Geschäftsfelder noch mehr
    konkurrieren, dann sehe ich selbst bei 4-5% (für OSX) eine große Gefahr!

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  • johngo
    antwortet
    Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
    Damit will ich sagen, das sich diese Kombination nicht deswegen herauskristallisiert hat, weil sie unter allen Möglichkeiten die Beste war, sondern deshalb, weil alles andere ausgestorben ist. ...
    Zweitens: Dieses tolle Gespann aus Windows-PC und Mega-Scanner mag wirklich toll sein, aber es wird auch Schwächen haben, Teile, die eigentlich nicht gut sind, für die es aber keinen Ersatz gibt. Und ich wette meine Putzfrau dafür, dass Windows dieses Teil darstellt. ...
    Ich kann Dir bei dem Gedankengang vollkommen folgen und widerspreche
    ihm nirgends! Nur was hilft mir das bessere System wenn z. B. der
    "benötigte" Treiber fehlt? Der Selbstnutz eines Systems sagt etwas über
    dessen innere Güte aus (hier ist Apple Top und vor allem innovativ) aber
    dies ist nicht gleichzusetzen mit dem von außen definierten Nutzen.

    Wobei das Lustige dabei ist, dass der Begriff "Selbstnutz" gerade beim
    Computer gar nicht mehr negativ belegt ist, denn die Komplexität eines
    Computers lässt intern eine so immense Menge unterschiedlicher
    Anwendungen zu, dass auch der Selbstnutzen nicht zum reinen Selbst-
    zweck verkommt. Wer zum Beispiel den Computer hauptsächlich als eigenes
    Datenarchiv nutzt wird bei OSX dessen sehr gute (weil sehr schnelle)
    Suchfunktion von Jahr zu Jahr mehr lieben lernen. Das Potential ist
    immens, wenn man bedenkt, dass die Datenflut erst über uns hereinbricht.

    Es bleibt die Lücke beim - von außen definierten - Nutzen!

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  • Jörn
    antwortet
    Ich glaube, Apple will so viel verkaufen, wie es geht, Exklusivität hin oder her.

    Aber sie tun es laut Steve Jobs nicht um den Preis, das aufzugeben, was Apple zu Apple macht. Er hat sich mal in einem Interview so geäußert, als es um billige Computer ging. Er sagte, sie können nicht weiter runtergehen aufgrund dessen, was Apple ist ("because of who we are").

    Und deswegen werden eben doch nur einige Leute einen Mac haben, und nicht alle.

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  • Kurare
    antwortet
    Zitat von johngo Beitrag anzeigen
    Natürlich holt man so unbestreitbar Switcher. Die
    Menge jedoch wird nicht so groß sein, wie sich viele "wünschen"!
    Dazu muss sich schon das das gesamte Apple-Mac-Konstrukt
    dem großen Markt weiter anpassen!
    Liegt es denn in dem Ziel von Apple die Anzahl der Mac-OS-X-User derart zu erhöhen, oder strebt man dies gar nicht an? Baut einfach weitere Gadgets (iPod, Apple TV, iPhone), um so mehr Gewinn zu machen und spekuliert erst gar nicht damit, einmal wirklich einen Marktanteil von z.B. über 30% zu haben.
    Die Masse fährt auch nicht Maserati und wenn es so wäre, so würde die Marke stark an Exklusivität verlieren. Wie sollte dieses Konzept aufgehen?

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  • Jörn
    antwortet
    UNIX war damals eben auch noch eine andere Hausnummer als heute mit OS X.

    Zum Thema "professionell": Natürlich hat sich das gesamte Windows-Ökosystem in bestimmten Punkten professionalisiert, d.h. die Industrie bietet auf Windows basierende Lösungen an, die insgesamt sehr professionell sind und vielleicht auch die beste Lösung darstellen.

    Vielleicht gibt es irgendwelche wahnsinnigen Scanner oder sonstige Maschinen, die zusammen mit einem Windows-Computer gut funktionieren, und so weiter. Insofern würde ich Johngo recht geben, wenn er sagt, dass solche Gespanne die "Pace vorgeben".

    Dazu zwei Dinge: Erstens, es ist kein Wunder, wenn es den wahnsinnigen Scanner nur unter Windows gibt, da schließlich alles andere so gut wie ausgestorben ist. Das ist noch keine Aussage über die Güte der Lösung. Damit will ich sagen, das sich diese Kombination nicht deswegen herauskristallisiert hat, weil sie unter allen Möglichkeiten die Beste war, sondern deshalb, weil alles andere ausgestorben ist. (Durch illegale Methoden.) Wer weiß, wie gut dieses Gespann wäre mit einem High-End-PC von Apple, Olivetti, Sun, DEC, IBM oder irgendwelchen anderen Firmen? Doch die Chance auf eine Evolution der Technik gab es nicht.

    Zweitens: Dieses tolle Gespann aus Windows-PC und Mega-Scanner mag wirklich toll sein, aber es wird auch Schwächen haben, Teile, die eigentlich nicht gut sind, für die es aber keinen Ersatz gibt. Und ich wette meine Putzfrau dafür, dass Windows dieses Teil darstellt. Wenn also dieses Gespann "die Pace macht", dann ist das vielleicht so, als wenn ein tolles Rennpferd einen rostigen Schlitten zieht und trotzdem das Rennen gewinnt. Ich glaube, Microsofts Verdienst bei all diesen tollen Gespannen ist relativ gering, und ich glaube außerdem, dass Windows jenes Teil des Gespanns ist, welches die meisten Probleme verursacht.

    Und die Profis, die wirklich guten Leute, von denen Johngo sicherlich einer ist (ganz im Ernst gemeint), haben gelernt, damit zurechtzukommen. Das ist ihr Verdienst, nicht das von Microsoft.

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  • johngo
    antwortet
    Zitat von macneo Beitrag anzeigen
    "Früher" hat man als professionell UNIX Systeme bezeichnet. Das waren professionelle Lösungen für professionelle Anwender.
    Das ist doch ganz einfach! Traditionell war UNIX einfach zu teuer
    im Alltag! Ich habe meinen Betrieb Mitte der 90er mit IRIX-
    Rechnern ausgestattet. Das war meine größte Fehlentscheidung
    in 20 Jahren Computing. Die SGI-Systeme waren reine Geldfresser!

    Das heisst nicht, dass solche Syteme in speziellen Fällen nicht
    absolute Vorteile hätten. Die haben sie unbestreitbar. Für die
    Masse der Anwendungen war traditionelles UNIX aber nicht die
    Ideallösung.

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  • johngo
    antwortet
    Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
    Apple hatte in dieser Zeit einige (teilweise selbst verursachte) Probleme.

    Komischerweise sind aber auch alle anderen Anbieter am Windows-Monopol gescheitert, es sei denn, sie haben sich auf eine möglichst billige Produktion veralteter Technik spezialisiert und diese mit Windows verknüpft.

    Eine Technik, die in der Berufswelt häufig eingesetzt wird, muss deswegen übrigens noch lange nicht "professionell" sein. Windows-PCs waren nach meiner Beobachtung noch nie "professionell", und die Probleme, die sie verursacht haben stehen nach meiner Meinung in keinem Verhältnis zu den angeblich geringeren Anschaffungskosten. Aber das haben wir ja schon oft diskutiert.
    So, wie ich es im threadstartenden Beitrag unpassend fand,
    dass man eine Meinung der falschen Philosophie unterordnet
    (schon alleine die Gleichstellung zwischen Performa und den
    Quadras hinkt gewaltig) genauso unsinnig ist es Windows-PCs
    pauschal als unprofessionell zu titulieren.

    Es gibt eben Dinge die sind unter Windows nicht gut gelöst
    oder gar eine Zumutung und es gibt Dinge da gibt ein solches
    Gespann die Pace vor! Zumindest in Sinne von Preis-/Leistung
    und professioneller Optionen!

    Um aber auf das Threadthema einzugehen: ich kann nicht
    erkennen, das man die Zukunft von Apple richtig beurteilen kann,
    wenn man die vergangenen Fehler von Apple nicht erkennt.
    Mit dem Wechsel auf die Intel-Plattform z. B. (ich war immer
    dafür) ist ein typisches Apple-Problem ausgestanden. Der zweite
    richtige Schritt war die Unterstützung von Windows auf dem
    Mac. Weitere Schritte müssen folgen um der Übermacht von
    Windows wirklich zu begegnen.

    Beispielsweise bietet Apple noch zu wenig Service und Auswahl,
    um Windows wirklich zu gefährden. Ohne diese Schritte (die
    die Lizenzierung des Betriebssystems wäre ein "möglicher" Schritt)
    bleibt es beim Weltmarktanteil von 2,x% (oder von mir aus auch
    3,x %), der ja auch seit der Zeit der Quadras nicht gestiegen,
    sondern gefallen ist.

    Was ich z. B. massiv bezweifle ist die Logik, dass nur genug
    zufriedene iPod- und iPhone-User automatisch zu Mac-OSX-
    User werden. Natürlich holt man so unbestreitbar Switcher. Die
    Menge jedoch wird nicht so groß sein, wie sich viele "wünschen"!
    Dazu muss sich schon das das gesamte Apple-Mac-Konstrukt
    dem großen Markt weiter anpassen!

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  • macneo
    antwortet
    "Früher" hat man als professionell UNIX Systeme bezeichnet. Das waren professionelle Lösungen für professionelle Anwender.

    Aber aus irgendeinem Grund hat sich Windows in diesen Markt gedrückt. Kann mir bitte irgendjemand erklären, was an einem UNIX-basierten Kassen- oder Apotheker-System falsch war. Was an einer UNIX-basierten Warenwirtschaft oder Buchhaltung unprofessionell war, dass man auf das "professionelle" Windows wechseln musste?

    Apple hat die Maus und die "Desktop-Methapher" industriefähig gemacht aber Microsoft hat mit Windows die Ernte heimgetragen und selbst spezialisierte Einsatzgebiete, wie z.B. eine CNC-Maschine erobert auf der nun Windows läuft.

    Woran das liegt? Ich weiß es nicht aber irgendwie hat sich in den Köpfen der Entwickler und Einkäufer eingenistet, dass Windows "professionell" ist obwohl es das nicht ist und nie war. Professionell wurde es nur durch professionelle Lösungen, die darauf portiert haben und ihre Anwender nun nötigen sich mit den Problemen von Windows auseinanderzusetzen.

    Wahrscheinlich war es aber das, dass jeder Windows auf jeder Hardware einsetzen darf und kann. Das ist das einzigst "professionelle" was ich Windows abringen kann, jeder kann es gegen Lizenz nutzen und für seine Zwecke einsetzen.

    Und ich frage mich schon immer, warum Apple das nicht macht. Aber auf diese Frage werde ich nie eine Antwort bekommen und kommt mir jetzt nicht mit den Clones.

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  • Jörn
    antwortet
    Apple hatte in dieser Zeit einige (teilweise selbst verursachte) Probleme.

    Komischerweise sind aber auch alle anderen Anbieter am Windows-Monopol gescheitert, es sei denn, sie haben sich auf eine möglichst billige Produktion veralteter Technik spezialisiert und diese mit Windows verknüpft.

    Eine Technik, die in der Berufswelt häufig eingesetzt wird, muss deswegen übrigens noch lange nicht "professionell" sein. Windows-PCs waren nach meiner Beobachtung noch nie "professionell", und die Probleme, die sie verursacht haben stehen nach meiner Meinung in keinem Verhältnis zu den angeblich geringeren Anschaffungskosten. Aber das haben wir ja schon oft diskutiert.
    Zuletzt geändert von Jörn; 13.06.2008, 18:42.

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  • johngo
    antwortet
    Zitat von idolum Beitrag anzeigen
    Mac OS 8 und 9 waren nicht gerade das Gelbe vom Ei und ihren teuren Computer namens Performa, Quadro und was auch immer, waren sowohl vom Aussehen, als auch mit den kryptischen Bezeichnungen nicht sehr viel besser, als ihre Pendants in der PC-Welt.

    Liebe und der dadurch entstehende Tunnelblick machen
    in Summe halt "blind"!

    Ich weiss nicht, ob Du die Zukunft richtig deutest.
    Da Du aber schon in der Vergangenheit Fehldeutungen hast,
    wird die Sicht in die Zukunft (die auch sehr sehr einseitig
    ist) kaum besser sein!

    So waren z. B. die Quadras den PCs zu der Zeit eher deutlich
    überlegen! Und wenn sich das auch nur sehr waage in den Geschäfts-
    zahlen wiederrspiegelt dann nur dadurch, dass die Fehler nicht in
    den Computern der damaligen Zeit lagen, sondern durch die
    Geschäftsführung verursacht wurden. So wurden alle Gelder
    dafür aufgewendet um den "großen Markt" der Billigrechner
    anzugehen (die Apple eigentlich eh nicht hatte) und die
    angestammten Paraderechner wurden zu ihrer technischen Hochzeit
    schlicht und einfach nicht ausreichend produziert. Ganze
    Werke wurden per Dekret auf "Performa" umgestellt!

    Diese Planzielstellung ging kräftigt in die Hose! Während in den
    Läden die Performas zu Dutzenden unverkaufbar rumstanden,
    konnte man die Profirechner nicht bzw. mit nur superlangen
    Wartezeiten beziehen. Wenn man Wartezeiten von vielen Monaten
    hat, dann kann man dies bestimmt nicht als unbeliebte Hardware
    definieren. Tatsächlich haben sich damals so Namen, wie Sun, SGi etc.
    gefürchtet, in vielen Anwendungsfelderrn wurden sie von den Quadras
    harpuniert.

    Nur was soll man machen, wenn eine Firma wie Apple eigentlich
    die perfekte Hardware hat, aber nicht erkennt, das man mit einem
    solchen Geschäftsgebahren kaum anspruchsvolle Kunden gewinnt?
    Daran ist (zumindest im Profilager) Apple gescheitert. Der Name
    Apple bedeutet bis heute "Service-Wüste" und der "verliebte" Kunde
    lässt mit sich auch fast alles machen und deshalb ist der Kurs des
    Unternehmens auch nachvollziehbar. "Verliebte" Kunden kann man so
    behandeln!


    Die Nase für Profi-/Firmenwelt war zu hoch und wir wissen ja welches
    fleissige Eichhörnchen Jahr für Jahr die Nüsse eingesammelt hat!

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  • Booth
    antwortet
    Naja - ein Erfolg dürfte es bereits jetzt mit 6 Mio verkauften Einheiten sein. Und... rein zahlenmäßig ist das durchaus ein Massenmarkt. Aber... wenn man den Marktanteil betrachtet (kleiner 1%) ganz sicher keine Masse für diesen Markt der Handies.

    Wo Apple mit dem iPhone landen wird, muss man sehen... prinzipiell gibt es ja jetzt bereits ne Menge Hersteller, die genau den Weg gehen, den viele Nicht-Apple-Kenner der Firma Apple vorwerfen: Reine Eyecatcher mit schlechter Technik zu überteuerten Preisen anbieten.

    Wenn man Technik eben nicht nur als verbauten Chip, sondern als vollständig konsistente Produktbedienung versteht... dann ist Apple den meisten weit voraus. Nur... das verstehen scheinbar gar nicht so viele. Für viele ist Technik die Masse an Abkürzungen, die auf der Schachtel draufsteht. Wie scheisse das dann umgesetzt ist, und daß z.b. beim neuen X1 von Sony oder i900 von Samsung dann eigene Oberflächen mit ca. 5-10 eigenen, angepassten Applikationen über einem WinMobile 6.1 drüberlegt werden, aber alle anderen Applikationen vollkommen anders aussehen (halt WinMob)... das nehmen viele nichtmal als Nachteil wahr.

    Ich glaube, das Apple hier letztlich gegen eine total schludrige IT-Industrie ankämpfen muss, sowie einer Kundenschwar, die sich dem angepasst hat, oder sogar entsprechend konditioniert wurde. Seit 20 Jahren wird uns relativ zusammengewürfelter Mist angeboten, der selten längerfristig gepflegt wird. Das schönste Beispiel ist halt das MS Paint im Windows, welches seit ca. 1992 quasi unverändert ist.

    Aber auch in vielen anderen IT-Ecken ist Pflege und stetige Verbesserung und Optimierung der Produkte nicht unbedingt üblich. Man schmeisst nach 5 Jahren lieber den alten Kram weg, und kauft sich neues, welches anfangs oft genug sogar schlechter als das alte ist, und flanscht dann nach und nach irgendwie Zeug vom alten dran, sodaß das Ergebnis nicht selten dermassen hässlich und unangenehm ist, daß man bald wieder was neues kaufen will ;)

    Das mag sehr überspitzt sein... aber... prinzipiell habe ich schon den Eindruck, daß da irgendwie in großen Teilen der IT-Industrie ein Rumgefrickel einer langfristigen Produkt-Entwicklung/Pflege viel zu oft vorgezogen wird. Und die Kunden scheinen das auch noch oft zu honorieren... und denen dann nahezubringen, daß manch ein Apple-Produkt tatsächlich den Mehrwert bringt, den es an Mehrkosten vom Käufer abverlangt... tja...

    gruß
    Booth

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