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Documents in the cloud?

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    Documents in the cloud?

    Mich würde mal die werte Meinung der Forenmitglieder hier interessieren. Mit macOS Sierra bietet Apple künftig die Möglichkeit, automatisch alle Dateien auf dem Schreibtisch und im Dokumente-Ordner mit iCloud zu synchronisieren. Vertraut ihr eure sensiblen Daten Apple an und würdet ihr das gleiche bei anderen Online-Sync-Diensten machen? Ich meine jetzt out of the Box, ohne nerdige Zusatzverschlüsselungs-Methoden. Mich wundert total, dass das in den Medien nicht kontroverser diskutiert wird. Ich selbst bin dem gegenüber nicht abgeneigt. Dann müsste man sich nicht mehr allein auf das lokale Backup verlassen und hat endlich überall alle Dateien zur Verfügung. Vorausgesetzt man hat die nötige Bandbreite.

    #2
    Moin,

    wirklich sensible Daten landen hier nicht unverschlüsselt in irgendeiner Wolke.

    Problem bei Documents in the Cloud: einiges davon hätt ich gerne in der Apple Wolke da liegen aber auch ein paar wirklich große Sachen drin die hier den Upload Wochen lang dicht machen würden und eben die sensiblen Daten.

    Es müsste also schon möglich sein Ausnahmen auf Dateiebene festzulegen damit der Dienst für mich Sinn macht.
    QWallyTy
    Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

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      #3
      seit 10 Tagen läuft mein Dropbox Upload
      750 GB geschafft
      sensible Daten sind das nicht

      was sind denn sensible Daten?
      meine stecken eigentlich nur im E-Mail Konto und das habe ich bei Posteo

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        #4
        Kurze Antwort: Desktop ja, Dokumente-Ordner (komplett) vorerst nein

        Lange Antwort:
        1) Den Desktop nutze ich nicht zur permanenten Lagerung von Daten. Ich habe dort im Prinzip 3 temporäre Ordner zum Sammeln (Inbox), Weiterverarbeitung (Actions) und durchlesen (Read) von Dateien, die so reinkommen. Diese Ordner sind schon jetzt iCloud-Drive Aliase, d.h. werden jetzt schon mit der Cloud gesynct. Dort entscheide aber immer ich selbst, was ich diesen Ordnern anvertraue.
        Das neue Feature erspart mir somit nur das anlegen von Aliasen.

        2) Der Dokumente Ordner ist mir erstmal noch nicht geheuer. Dort habe ich im Grunde alles was nicht Fotos, Video, Musik etc ist. Da muss Apple erst noch zeigen, das dieses Feature wirklich zuverlässig ist.
        Sensible Daten (also Passwörter, Bankdaten, Lizenzen etc) würde ich nicht unverschlüsselt (selber verschlüsselt) in die Cloud geben.
        Private Daten bei Apple ja. Meine Fotos liegen z.B. auch in iCloud. Da vertraue ich Apple sowohl in ihren Absichten, als auch in der Cloud-Sicherheit. Ein gutes Geheimes Passwort meinerseits natürlich vorausgesetzt.
        Desweiteren habe ich bisher einen Teil meiner Daten schon in Dropbox oder iCloud Drive, z.B. alles was über iOS Apps läuft, aber auch dezidierte Ordner. Nur alles möchte ich noch nicht online haben.

        Eine Lösung das Feature trotzdem zu nutzen wäre folgendes:
        Man nutzt den Dokumente-Ordner zukünftig nicht mehr um alle Dokumente zu speichern, sondern ändert seine Funktion grundlegend. Er wird nur für dezidierte Cloud-Daten genutzt. Man erstellt einen weiteren "Offline" Ordner auf dem Mac, der die bisherige Funktion übernimmt.
        Das ist erstmal eine Umstellung, hätte aber folgenden Vorteil:
        Der iCloud Drive Ordner ist kein regulärer Ordner im Home-Verzeichnis, sondern ist nur über die Seitenleiste im Finder erreichbar. Ansonsten ist er irgendwo versteckt in den Tiefen der Library.
        Nutzt man "Dokumente" für iCloud Drive, hätte man nicht nur seine Daten direkt vor der Nase unter /user/documents/, im eigentlichen iCloud Drive Ordner wäre mehr Ordnung, weil dort dann nur die App-File-Container liegen.

        Zumal könnte ein dezidierter Offline-Ordner vielleicht das Bewusstsein schärfen, welche Daten man eben ausdrücklich nicht online haben möchte.
        : iMac 27" Mid 2010 / MBP 15" Retina Mid 2012 / iPhone 7 Black / iPad Air Silver / iPod Nano 7th Gen / Apple Watch

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          #5
          Die Frage ob sensibel oder nicht bereitet mir weniger Kopfzerbrechen.

          Als Problem sehe ich vielmehr dass man vermutlich keine Kontrolle darüber hat welche Daten in der Cloud liegen und welche nicht. Bei den Fotos ergibt sich genau dieses Problem heute schon. Auf meinem iPad und iPhone habe ich eingestellt, dass der Speicher optimiert sein soll, d.h. iPad bzw. iPhone entscheiden selbst welche Fotos auf dem Gerät sind und welche nur in reduzierter Auflösung gehalten werden. Natürlich deckt sich das nicht immer mit meinen Vorstellungen und so sind oft gerade die Fotos die ich jemandem zeigen möchte in dem Moment nur grob verpixelt zu erkennen.

          Wenn die Lösung bei den Dokumenten dann genau so gut funktioniert wie bei den Fotos dann verzichte ich lieber darauf. Bei den Fotos bleibt mir im Moment keine andere Wahl da die komplette Library nicht auf das Gerät passt und die Library nur als ganzes entweder in der Cloud oder eben nicht in der Cloud liegt.

          Bei den Dokumenten habe ich im Moment jedoch noch die Möglichkeit, einzelne ausgewählte Dokumente in der Cloud zu halten und diese Methode werde ich auch weiterhin irgendwelchen Automatismen vorziehen.

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            #6
            Tope, "Speicher optimieren" ist eine Funktion, die Du bei "Documents in the cloud" nicht einschalten musst. Es sind zwei verschiedene, getrennte Dinge.

            Wenn Du es nicht einschaltest, bleiben alle Daten auch lokal gespeichert.

            Auf den iOS-Geräten wird jedoch überhaupt nichts geladen/synchronisiert, denn hier werden die Daten ersten dann von der Cloud geladen, wenn Du explizit den Befehl dazu gibst. Anders beim Mac: Hier wird laufend synchronisiert, solange eine Verbindung ins Web existiert.

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              #7
              Ich habe das schon früher mit anderen Cloud-Diensten probiert als ich ich noch einen Mac Mini und ein MacBook Air hatte. Aber es hat immer was gefehlt, auch weil zum Beispiel Daten der Dokumebte die irgendwo in der Library liegen nicht synchronisiert wurden. Das war nichts Ganzes und nichts halbes. Und dann gab es noch Probleme wie dass ich kein Internet oder nur unzureichend Internet unterwegs hatte und Daten die beim Verlassen des Hauses noch nicht hat synchronisiert waren, einfach nicht da waren. Das muss man immer im Hinterkopf haben.

              Das hat mich so genervt, dass ich letztendlich alle Macs verkauft und mir ein MacBook Pro mit ordentlich großer Festplatte gekauft habe. Da ist immer alles drauf und wenn ich am Desktop arbeiten will wird das Teil einfach an ein Cinema Display angestöpselt. Ich habe immer alles dabei, sofort, lokal und ohne Cloud.

              Natürlich habe ich meine Daten dann nicht auf den iOS Geräten, aber ich fahre ganz gut da nur ausgewählte Dinge zu synchronisieren. Zum Beispiel habe ich meine Bachelor-Thesis mit Pages geschrieben und das ganze in der iCloud. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Ich hatte auf der Arbeit einen Mac mit iCloud, zu Hause natürlich und ich habe sogar im Zug zur Arbeit an der Thesis auf meinem iPhone gearbeitet.

              Ich werde erstmal dabei bleiben und Abwarten wie sich die iCloud in Zukunft weiterentwickelt.

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                #8
                „Documents in the Clouds“ werde ich wohl nicht einsetzen aus diesen Gründen:
                Es ist wenig Speicher den Apple anbietet, max 1 TByte und es ist sehr teurer Speicher und es ist Speicher mit einer extrem langsamen Anbindung an meinen Rechner (Internet).

                Für mich hat Apple dieses Feature schlecht implementiert:
                Sie sollten wenigstens beliebige WebDav Accounts anbieten dafür, oder Netzlaufwerke. Ich hätte die Daten lieber auf meinem eigenen NAS und nicht in den USA, außerdem benötige ich mehrere TByte Speicher, was bei meinem eigenen NAS kein Problem ist.

                Die Idee finde ich excellent, nur schlecht für den Kunden umgesetzt, weil zu sehr USA/Apple fixiert.

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                  #9
                  Ich denke, dass Apple den Übergang zur Wolke nicht auf einen Schlag, sondern Schritt für Schritt vollzieht.

                  Erst waren es bestimmte Daten (Kalender, Adressen, Bookmarks). Dann wurden es beliebige Daten, aber in begrenzter Menge.

                  Nun kommt der Desktop hinzu und der Dokumente-Ordner, ebenfalls mit begrenztem Datenvolumen.

                  Ich glaube nicht, dass Apple wirklich im Sinn hatte, ein mehrere Terabyte großes NAS-System zu ersetzen. Sondern es ist erstmal eine Komfort-Funktion für Leute mit überschaubaren Datenmengen und einem simplen Workflow.

                  Deswegen glaube ich nicht, dass Apple die Kritik teilen würde, sie hätten die Funktion schlecht implementiert. Apple weiß vermutlich ziemlich gut, dass ihre Implementierung nicht alle Szenarien abdeckt.

                  Für die meisten Anwender wird es eine Einladung darstellen, es mal auszuprobieren. Es ist außerdem eine einfache Art des Netzwerkes zwischen Mac und iOS.

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                    #10
                    Jörn, mir ist schon klar wo die Unterschiede sind und wie was funktioniert.
                    Speicher optimieren muss auch unter iOS nicht eingeschaltet werden.

                    Der Kern meiner Aussage ist, dass sämtliche proaktive Intelligenz die Apple bisher anbietet einfach zu oft genau falsch liegt mit dem was es automatisch entscheidet und ich daher jegliche Funktion dieser Art lieber deaktiviere so lange es noch geht.

                    Oder anders gesagt,
                    Documents in the cloud: JA, gerne
                    Das System entscheidet selbst welche Dokumente lokal liegen: NEIN, auf keine Fall

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                      #11
                      Ich werde für sensible Daten ein passwortgeschütztes (verschlüsseltes) Disk-Image erstellen, welches in den Dokumenten Ordner kommt und dann mit in die Wolke darf.

                      https://support.apple.com/de-de/HT201599
                      Zuletzt geändert von cordcam; 20.07.2016, 12:39.

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                        #12
                        Nach der Lektüre von "iCloud: Überblick über Sicherheit und Datenschutz" (https://support.apple.com/de-de/HT202303), frage ich mich, ob die vorherige lokale Verschlüsselung (Disk Image oder FileVault) denn unbedingt nötig ist?

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                          #13
                          Mich irritiert bei dem Dokument vor allem das "Ja" bei "Backup auf dem Server verschlüsselt".

                          Hat Apple nicht noch während dieser FBI Sache gesagt, dass sie der Polizei das Backup entschlüsselt hätte bergeben können, wenn die Polizei sich nicht vorher selbst völlig ausgesperrt hätte?

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                            #14
                            Naja also... wenn mir mal das FBI an der Backe hängt, hab ich andere Probleme.
                            Aber ich denke mal grundsätzlich ist jede Verschlüsselung für die Katz (lokal oder nicht), wenn man zwar den Herstellerangaben trauen könnte aber dennoch von der Regierung oder anderer legaler oder illegaler Interessensgruppen Hintertüren erzwungen werden (mit oder ohne Wissen des Herstellers).
                            Die Frage ist dann nur, welche Interessensgruppe das ist (schützt sie die Gesellschaft oder schadet sie) und ob und wie das Wissen über diese Hintertür verbreitet wird. Folglich muss auf technischer Seite alles getan werden, damit es keine Hintertüren gibt. Folglich bist du zurecht irritiert, wenn deine Information stimmt.
                            Allerdings kann man das auf jede Software übertragen und damit steht dem Verbraucher keine Möglichkeit zur Verfügung, Daten vor anderen zu verstecken. Open Source wäre die einzige Möglichkeit und das setzt voraus, dass man sich intensiv mit der Sache beschäftigen müsste und dazu fehlt den meisten von uns die Zeit. Folglich darf man Daten, die niemand sehen soll nicht speichern. Ein Dilemma.
                            Zuletzt geändert von Fruchtiger; 22.07.2016, 11:52.

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                              #15
                              Sierra steht vor der Tür und ich habe mir gerade überlegt mit Documents in iCloud "all in" zu gehen. Habe sensible Daten in ein verschlüsseltes Disk Image gepackt und alle Dokumente sowieso mehrfach gesichert.
                              Sind nur ca 15 GB, also werde ich das ganze einfach mal anschalten und ausprobieren.

                              Ich wollte eigentlich erstmal nur den Desktop in die Cloud packen, aber scheinbar kann man nur Desktop & Documents gleichzeitig auswählen. Dann also Sprung ins kalte Wasser (mit mehreren Sicherungsleinen)!

                              Ich habe vorher meine Dokumente mit Chronosync zwischen den Macs abgeglichen. Das führe ich jetzt ein letztes Mal durch und verwahre den Chronosync-Archivordner dann separat offline.
                              Auf dem Desktop können die Aliase mit Verweis auf iCloud-Drive-Ordner dann wieder durch einfache Ordner ersetzt werden.

                              Freue mich schon auf Sierra. Komisch, dass zur Zeit niemand drüber redet...
                              : iMac 27" Mid 2010 / MBP 15" Retina Mid 2012 / iPhone 7 Black / iPad Air Silver / iPod Nano 7th Gen / Apple Watch

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