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    Post möchte bis zu 30k Elektrofahrzeuge

    Ich vermute die Elektrifizierung des Personennah-/Individualverkehrs kommt schneller als so mancher glauben mag, ein weiteres Beispiel:
    http://www.heise.de/newsticker/meldu...e-3161002.html

    Interessant: auch hier kommt das Produkt nicht aus dem Kreis der Platzhirsche.

    Und wenn dann mal ein Unternehmen wie Tesla/Post etc. die eigenen Ladestationen für andere Fahrzeuge freigibt (gegen Gebühr natürlich) braucht man vielleicht keine Lademöglichkeit zu Hause.

    #2
    ich fand es schön dass das Thema Tesla 3 heute aufgegriffen wurde. Ich denke ein Blick über den Tellerrand schadet in diesem Falle überhaupt nicht. Gerade in bezug auf das evtl. in Planung befindliche Apple Car finde ich solche Beiträge enorm interessant.
    Und gerade Tesla zeigt ja durchaus hier und da Parallelen zu Apple.
    MacBook Pro 13“ 2018, iMac 21,5 (2011), iPhone 8, iPad 2017, Apple TV 4K, iPod Shuffle (4G)

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      #3
      Mich würde auch das Thema Tesla Model 3 und Apple in dem Bereich interessieren.
      Ist ja schon wieder etwas her, dass das Apple Car ein Thema war.

      Ich denke, dass Apple in Sachen Design, Software, Chips, und Einbindung ins Apple Ökosystem Tesla nochmal deutlich übertrumpfen könnte.
      Wo Tesla den deutlichen Vorsprung hat sind die Kapazitäten für Akku-Produktion und die Infrastruktur der Ladesäulen.
      Die eigentliche Hardware hat ja nicht mehr viel mit einem Auto zu tun. Der Elektromotor ist ja schon fast das einfachste Bauteil. Was immer wichtiger wird ist der zugrundeliegende Computer, die Sensoren, die Bedienung, die "Intelligenz" etc.
      Das richtige Feld für Apple.

      Und wenn ich das Apple Gliederarmband mit denen der Schweizer Uhrenindustrie vergleiche, bin ich überzeugt davon, dass auch die Innenaustattung des Apple Autos den Vergleich mit Mercedes, BMW und Audi nicht zu scheuen braucht.
      : iMac 27" Mid 2010 / MBP 15" Retina Mid 2012 / iPhone 7 Black / iPad Air Silver / iPod Nano 7th Gen / Apple Watch

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        #4
        nach wie vor finde ich es schade das Apple und Tesla in diesem Bereich nicht zusammenarbeiten. Ich denke da hätten die beiden was richtig richtig geiles Entwickeln können, Apple hätte nicht bei null anfangen müssen und Tesla hätte die Finanzielle Rückendeckung des reichsten Unternehmens der Welt gehabt...

        Was ich auch sehr interessant fände wäre ein Blick über den tellerrand zu Elon Musk. Vllt. in Form eines kleinen Vergleichs mit Steve Jobs. Was verbindet die beiden? Wo sind sie unterschiedlich? Könnte Apple etwas von Musk lernen und umgekehrt Musk mit SpaceX und Tesla etwas von Steve Jobs/Apple?
        MacBook Pro 13“ 2018, iMac 21,5 (2011), iPhone 8, iPad 2017, Apple TV 4K, iPod Shuffle (4G)

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          #5
          Ich denke es wäre sehr untypisch für Apple da zusammenzuarbeiten. Bei der iPhone-Integration hat man sicher mit Tesla verhandelt, aber die haben sich ja weder für CarPlay noch Android Auto, sondern für eine eigene Lösung entschieden.

          Man hätte Tesla sicher kaufen können, wenn Musk dazu bereit gewesen wäre. Aber ich schätze ihn so ein, dass er das gerne selber aufziehen und sich niemals als Angestellter von Apple oder sonstwem sehen möchte.
          Das ist seine Vision. Und die realisiert er so wie er es will.

          Und wenn Apple wirklich daran interessiert ist ein Auto zu bauen, kriegen die das schon hin.
          Bei null müssen sie nicht anfangen. Stromversorgung, Chips, Software und Design kann Apple.
          Knowhow zur Karosserie, Fahrverhalten und Antrieb kann man sich einkaufen. Die finanziellen Möglichkeiten Akkus im großen Stil fertigen zu lassen sind auch da.
          Ich bin im Nachhinein sehr froh, dass Apple ein eigenes Telefon entwickelt und nicht mit Motorola oder Nokia zusammengearbeitet hat. Sonst gäbe es heute kein iPhone.
          Vielleicht sind wir irgendwann froh, dass das Apple Car kein Tesla mit Apple Software geworden ist.

          Zum Ausgangsthema (Post-Auto):
          Wirklich interessant. Als reines Nutzfahrzeug hat man keine hohen Ansprüche außer Zuverlässigkeit. Das bekommt die Post hin. Geladen wird wohl in den Verteilzentren der Post. Daher denke ich nicht, dass die Infrastruktur für den normalen Verbraucher interessant sein könnte.
          Bei Tesla denke ich, dass die Supercharger nicht so schnell freigegeben werden. Erstmal hat niemand sonst eine solche Technologie und zweitens hat Tesla zumindest in den USA und in Europa die beste Abdeckung. Und den Strom gibt es umsonst für Teslakunden.
          Teslafahrer haben damit einen echten Vorteil. Das Kaufargument lässt man sich nicht so leicht nehmen.
          : iMac 27" Mid 2010 / MBP 15" Retina Mid 2012 / iPhone 7 Black / iPad Air Silver / iPod Nano 7th Gen / Apple Watch

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            #6
            Ich verstehe nicht, warum die Post überhaupt noch mit Autos herumfahren will, zumal auch die Elektroautos sehr teuer sein werden. Das lohnt sich doch alles nicht mehr.

            Wenn ich in dem Laden etwas zu sagen hätte, würde ich das alles abschaffen und die Briefe einfach in den nächsten Briefkasten werfen.

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              #7
              Ich bin da eher skeptisch was die goldene Elektrozukunft so angeht und sehe da so einige offene Punkte welche auch nicht so einfach mal gelöst werden können:

              -Woher soll der ganze zusätzliche Strom kommen?
              Kann ja jeder gerne mal die Energie ausrechnen welche nur EIN Auto pro Ladezyklus benötigt. Dies dann mal hochrechnen auf zig Millionen Autos... Dazu dann noch der Wirkungsgrad der Übertragungswege und Ladeeinrichtungen... Dies ökologisch (Sonne, Wind) herzustellen wird praktisch erstmal unmöglich sein - und wenn man das E-Auto mit dem Kohlestrom lädt isses dahin mit der Ökologie (dann ist Benzin besser)

              -Wie sollen zig Millionen Autos geladen werden?
              Wir reden ja hier nicht von ein paar Ampere sonder ein moderner Supercharger hat 120kW (pro "Zapfsäule") Dies ist ok bei ein paar Autos die ab und zu mal "tanken". Bei einem Betrieb wie jetzt bei Tankstellen würde das elektrische Netz sofort kollabieren. -> Man bräuchte einen massiven Netzausbau.

              -Wo sollen zig Millionen Autos geladen werden?
              Im Eigenheim mag dies in der Garage möglich sein, aber was machen Leute welche keine eigene Garage haben? Es müsste also an den Bordsteinen entlang ca alle 5-10 Meter einen Ladeanschluss geben (siehe auch Stromverbrauch oben). Dies halte ich für total abwegig.

              -Reichweite.
              Die Reichweite ist ok wenn man so ein Ding als Prestige-2.Wagen hat. Als Hauptfahrzeug ist sie für die Masse der Leute deutlich zu klein. Dazu kommt noch, dass die Angaben alle bei nagelneuen Akkus sind. Ist das Auto mal 2-3 Jahre als wird sich die Kapazität deutlich verringern...

              -Ladezeit.
              Auch hier wieder: Für ein paar Leute welche nur wenige km zur Arbeit fahren und dann zuhause das Auto über Nacht laden können.>kein Problem. Für allen anderen: Am Supercharger benötigt 80% Ladung ungefähr 40min ...

              -Herstellung/Entsorgung der Batterien.
              Die Herstellung und Entsorgung/Recycling von dermaßen vielen Batterien ist alles andere als Umweltfreundlich und benötigt einen sehr großen Energie und Ressourcen-Einsatz

              Eine Lösung könnte sein, dass das E-Auto erst in Zusammenhang mit selbstfahrenden Autos Einzug hält - das Auto fährt einem Heim und fährt dann an eine Lade-Tiefgarage oder sowas um einem morgens wieder abzuholen.
              Bei längeren Strecken muss zwischendurch umgestiegen werden - man hätte also garkein eigenes Auto sondern nur die Dienstleistung "gefahren werden" -> allerdings noch arge Zukunftsmusik.

              Auch ich finde Tesla innovativ und gut und finde es gut das hier endlich geforscht wird - Schade, dass es wieder ein "Ammi" sein muss und wir in DE hier nicht vorne in der Spitzentechnologie mitmachen.

              Ich denke aber (siehe die oben genannten Punkten) es ist noch sehr früh und technisch naiv jetzt so zu tun als ob ganz klar demnächst die E-Autos überall rumfahren - die bestehende Technik hat einfach deutliche Vorteile in allen oben genannten Punkten - und statt realistischen und konkreten Lösungsvorschlägen um die E-Mobilität zu einem Massenphänomen werden zu lassen kommt dann oft nur "das ist halt die Zukunft" oder ähnlich schwammige "Politiker-Formulierungen".

              Und zur Post: Ich war 2001-2003 in den USA studieren und dort (städtischen Umfeld) fuhr die US Post schon mit E-Mobilen rum und hat die Post/kleine Pakete ausgetragen - für diesen Anwendungsfall also anscheinend eine gute Lösung.

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                #8
                Der Vorteil von bestehenden Technologien ist meines Erachtens nach nur darauf zurückzuführen das außer Tesla bislang kein Autohersteller ernsthaft an Elektro oder Wasserstoffahrzeugen forscht, bzw. diese nicht auf den Markt bringen möchte.
                Ein E-Golf hat 190Km Reichweite.
                Wie kann es sein das ein Tesla mindestens 350Km weit kommt.
                Das klingt für mich so als ob diese Technik bewusst kleingehalten wird.

                Die Reichweite ist bisher für viele Menschen das Entscheidende Problem. Aber ein Auto das 500-600Km weit kommt wäre für viele mehr als ausreichend. Das Tesla Model S schafft das schon heute.

                Zumindest die Tesla Supercharger werden zu 100% mit Solarenergie versorgt.
                Allgemein haben wir in Deutschland das Problem das wir oft ein Überangebot an Energie haben das wir für teures Geld ins Ausland exportieren müssen.
                Dies liegt Hauptsächlich daran das ich ein Solarfeld oder ein Windrad nicht einfach runterfahren kann, wie zum Beispiel ein Kohlekraftwerk.
                Eine Lösung wäre es doch, wenn man zu seinem Elektroauto eine dicke Batterie in der Garage hätte (Tesla bietet sowas tatsächlich an), die Strom speichert wenn wieder ein Überangebot an Energie im Netz ist.
                Damit könnte man dann sein E-Auto aufladen.

                Das mit der Infrastruktur ist ein Problem. Vor allem für Mieter.
                Ich denke es wäre kein Problem ausreichend Ladestationen aufzubauen. Aber die bisherige Ladetechnik ist einfach viel zu langsam.
                In dem Bereich muss einfach noch mehr passieren oder die Akkus müssen in wenigen Minuten automatisch getauscht werden können. Ich glaube beim Modell S besteht diese Möglichkeit sogar. Zumindest war es mal so angedacht.

                Ich denke nach 130 Jahren Verbrennungsmotor ist es einfach mal an der Zeit neue Wege zu gehen. Vor allem da uns das Benzin früher oder später einfach ausgehen wird...
                MacBook Pro 13“ 2018, iMac 21,5 (2011), iPhone 8, iPad 2017, Apple TV 4K, iPod Shuffle (4G)

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                  #9
                  Sowas könnte doch zum Standardanspruch eines Kunden werden wenn er schon mit dem Auto zu einem Supermarkt fährt:
                  https://www.aldi-sued.de/de/aldi-sue...rotankstellen/

                  Ob ich während der Einkaufszeit den Akku komplett geladen bekomme sei mal dahingestellt, aber diesen Service könnte man sich schon einfach als Bonus zum Parken vorstellen. Überall.

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