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Wird Apple zu gierig wie in den 90ern?

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    Wird Apple zu gierig wie in den 90ern?

    Ich fände dieses Thema über Apple sehr interessant. Eine Schwäche von Apple ist und war es schon immer, dass sie bei Erfolg viel zu gierig wurden.

    Die ursprüngliche Mission von Jobs war es, Computer zu einer leicht zu bedienenden, portablen elektronischen Hilfsmittel zu machen und möglichst vielen Leuten zugänglich zu machen. Bei den Preisen, die Apple momentan aufruft, und häufig mangelnder Qualität verlassen sie wieder den Pfad, der sie so erfolgreich gemacht hat.

    Bin mal gespannt, wie lange das noch gut geht.

    http://9to5mac.com/2015/10/19/opinio...dy-steve-jobs/

    #2
    Ist was dran: wenn man schon RAM fest verbaut dürfte die Grundausstattung ruhig etwas großzügiger sein, Fusion-Drives mindestens Standard (trüge auch zum innovativen Ruf bei...) und eine ordentliche Speicherausstattung der iOS-Basismodelle. Spontane Beispiele ohne den Artikel gelesen zu haben.

    Aber so lange es läuft... vrmtl. ändert Apple das erst wenn es runter geht mit den Verkaufszahlen.

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      #3
      Verglichen zu den 80er und 90er Jahren sind die Macs doch immer billiger geworden. So kostete der Mac Plus in 1985 nicht weniger als 13000.- DM wenn ich mich recht erinnere. Der 1. Laserwriter war mit 16500.- auch nicht gerade ein Schnäppchen. Und wenn man jetzt mal schaut, was MS so für sein neues Portable/Tablet verlangt, dann sind wir mit Apples Produkten zumindest mal nicht schlechter dran. Steve hatte damals das - nie erreichte - Ziel eines bezahlbaren Desktop-Rechners. Weder die Lisa noch der Ur-Macintosh oder später der NeXT hat dieses eingelöst. Am Ende sollte das betreffende Teil doch viel besser als die Konkurrenz sein, was halt auch immer was gekostet hat.
      Mac Studio Max - iPhone 13 Pro MAX - iPad Pro 12,9 3. Gen. WIFI - Apple Watch Series 6 LTE

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        #4
        Find ich auch.
        Anno 2006 hab ich für meinen iMac 20 Zoll (das weiße Plastik Dings noch) auch ca 1.800 EUR bezahlt.

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          #5
          Wir leben aber in Zeiten der technischen Deflation. Alle technischen Produkte werden in einer großen Geschwindigkeit billiger. Der Trend, den Apple und Microsoft gerade gehen, verläuft allerdings in die entgegengesetzte Richtung.

          Wenn man auch noch bedenkt, dass die Entwicklung der Betriebsysteme und auch des Großteils der Hardware mehr oder weniger gesättigt ist, ist diese Entwicklung noch unverständlicher.

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            #6
            Zitat von mkummer Beitrag anzeigen
            So kostete der Mac Plus in 1985 nicht weniger als 13000.- DM wenn ich mich recht erinnere. Der 1. Laserwriter war mit 16500.- auch nicht gerade ein Schnäppchen.
            Das waren damals aber auch vollkommen neue, unübliche Produkte im Sinne der heimischen Ausstattung.

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              #7
              Ist Apple teuer? Auf jeden Fall! Ist es zu teuer im Vergleich mit der Konkurenz? Eher nicht. Wenn man vernünfige PC HArdware auf Mac Niveau möchte zahlt man mindestens das gleiche, eher mehr. Zubehör war bei Apple leider schon immer eine Sache für sich und heute, wie vor 10 Jahren, völlig überteuert.
              Und das die Qualität sinkt kann ich Persönlich nicht sehen.
              Ich erinnere mich da an weiße Macbooks die gerissen sind (frag mal Jörn), oder von deren Unterseite sich die Gummierung löste. Da sind wir heute doch auf einem ganz anderen Niveau unterwegs.
              Was sie aber definitiv machen sollten, ist den gesunkenen SSD Preisen Rechnung zu tragen und einfach mehr davon einbauen. Die Cloud ersetzt nicht ausreichend Speicher auf der Platte!
              MacBook Pro 13“ 2018, iMac 21,5 (2011), iPhone 8, iPad 2017, Apple TV 4K, iPod Shuffle (4G)

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                #8
                Also ich kann das nur unterschreiben.
                Ich finde Apple übertreibt es mit den Preisen schon eine ganze Weile.
                (Gerade auch die "Strategie", dass die Einstiegsmodelle eigentlich technisch nicht ausreichend sind für das Geld (zb 16GB/kleine SSD beim FusionDrive)

                Das iPhone zb war am Anfang eine Revolution und da war es dann auch ok wenn ein entsprechender Preis verlangt wurde.
                Aber heute? Smartphones sind Standard, 600-800 Euro wären immer noch genug Geld für ein -im Prinzip- zu Ende entwickeltes Gerät (klaro es kommen kleinere Features immer wieder dazu)
                Heutzutage sind die wirklichen Hammer "Wahnsinn, wie ist sowas nur Möglich?!", welche dann auch einen hohen Preis rechtfertigen, eigentlich nichtmehr da (oder nur in Kleinigkeiten zu erkennen welche treue Fans dann erklären)

                In einigen Kategorien hinkt man sogar der Konkurrenz eher hinterher (siehe das neue AppleTV) oder wird zur Entwicklung vom Markt her getrieben (Applewatch).
                Meiner Meinung nach ist Apple schon vor ner Weile umgeschwenkt zu "Möglichst das Maximum im Quartal rauspressen" (Aktienkurs)

                Ich glaube auch das der "Schlankheitswahn" unnötig ist.
                Zwar sehen MacBooks extrem schön aus (und bei diesen widerspreche ich auch meinem vorherigen Statement ) aber am Ende braucht man ein praktisches Laptop (vielleicht sogar Erweiterbar) - und ein MacBookPro 13" ist jetzt nicht wirklich arg schwer oder sehr klobig zum "rumschleppen"

                Aber Apple kann sich dies auch (noch) leisten:
                Die installierte Basis ist groß, die Objekte haben einen Prestigewert (hier könnte der hohe Preis sogar ein Vorteil für Statussymbolkunden sein "endlich rennt nicht mehr jeder Schüler mit nem iPhone rum"und treue Fans verteidigen sogar noch jede Preiserhöhung (der Dollarkurs ist Schuld) und kaufen alles was rauskommt sofort ohne es gesehen zu haben (zeigen ja auch die Votings hier oft).
                Ich bin mit meinem Appleprodukten zufrieden und werde auch auf der Plattform bleiben, aber die Zeiten wo ich mir öfters mal was Neues gönne (zb das neue Trackpad) sind erstmal vorbei - ich muss mir mein Geld verdienen und kaufe nichts geschäftlich wo ich es dann abschreiben kann.

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                  #9
                  Hallo,
                  Ich bin seit 2007 auf der Plattform. Ja so in letzter Zeit oder erst seit dem Herrn Cook habe ich schon das Gefühl eher gemolken zu werden, für mich ist das beste Beispiel die neuen Eingabegeräte, toll ja wie so vieles von Apple aber unverschämt im Preis, Dollar Kurs hin Brand New Feature her. Ich gehöre weiß Gott nicht zu den knausern und ja es darf auch mal ein iMac für 3000 her aber man muss auch einfach mal einen Punkt setzten. Rückrufaktionen die erklagt werden müssen, keine freiwillige Garantie auf zwei oder mehr Jahre (sind doch ach so tolle Produkte ) all diese Punkte verstärken nur das Gefühl gemolken zu werden. Hey Apple ist raffiniert, Apple kann einfach die Kunden ansprechen und dieses Will haben Gefühl wecken viele lassen sich beeinflussen obwohl diese Produkte evtl zu viel für deren Budget ist aber da ist halt der Drang da und man gibt einfach als Kunde nach. Die Hürde komplett das System zu wechseln ist ja mittlerweile sehr hoch alles ist vernetzt und verzahnt und Apple zieht die Daumenschrauben an und ja die teils überteuerten Produkte werden gekauft.

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                    #10
                    Eigentlich regeln sich solche Dinge ganz einfach über das alte Prinzip „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“. Wenn Apple einem zu teuer ist, kauft man nichts mehr. Die Nachfrage geht zurück und damit früher oder später auch der Preis. Noch gibt es keinen Kaufzwang für irgendwelche Produkte. Und wenn ich das wirklich tolle neue Trackpad haben will, dann muss ich halt dafür löhnen. Die Preise für neue Macs haben ja am Tage der Einführung der neuen Peripherie nicht angezogen.
                    Mac Studio Max - iPhone 13 Pro MAX - iPad Pro 12,9 3. Gen. WIFI - Apple Watch Series 6 LTE

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                      #11
                      Ja die Frage ist nur ob es nicht doch eine Form von Marktversagen herrscht ich glaube kaum das weniger iPhones verkauften werden nur weil es um 50-100 Euro teuer gemacht wird. Klar sind das gute Geräte aber durch Hürde des wechseln der Plattform ist man dennoch eingeschränkt und da hat Apple nun mal eine Form von Monopol denn sie sind ja die einzigen Anbieter in ihrem Ökosystem und Apple kann dort schalten wie sie wollen. Für mich gibt es nunmal keine Alternative, das einzige was ich bestimmen kann ist der Turnus in dem neue Geräte angeschafft werden, also alles mal überspitzt dargestellt.

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                        #12
                        Die meisten Leute haben ihre iPhones doch über überteuerte Mobilfunkverträge subventioniert, an sich sind die Geräte zu teuer.

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                          #13
                          Zitat von mkummer Beitrag anzeigen
                          Wenn Apple einem zu teuer ist, kauft man nichts mehr. Die Nachfrage geht zurück und damit früher oder später auch der Preis.
                          Eher friert die Hölle zu, als das Apple die Preise runtersetzt "nur" weil nicht "genügend" Leute die neue Tastatur oder das neue Trackpad oder die neue Maus kaufen!

                          Nie im Leben wird dort etwas passieren, die Preise sind in Granit gemeisselt!!

                          Es sei denn es wird ein Nachfolger präsentiert und ein Abverkauf findet statt, aber selbst das ist ja bei Apple unüblich!

                          Ich finde die Preise ebenfalls viel zu hoch nicht nur bei den neuen Eingabegeräten, auch die Grundausstattung der Mac's ist mittlerweile echt miserabel, halbieren die einfach den SSD-Teil bei Fusiondrive, ja sagt mal, geht es noch

                          "Sehr" innovativ, auweia....

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                            #14
                            Was ich bei Apple vor allem schade finde ist, dass man einen größeren Bildschirm nur gegen einen deftigen Aufpreis bekommt. Mein Bruder überlegt schon die ganze Zeit, sich seinen ersten Mac zu holen. Er braucht ein Notebook und will schon gerne ein 15-Zoll-Gerät haben.
                            Von der Leistung her würde für ihn aber sicherlich auch ein Notebook in der Liga eines MacBook Pro 13-Zoll reichen.

                            Nur weil er jetzt einen etwas größeren Bildschirm haben will, darf er schon direkt 2000 Euro löhnen. Bei der restlichen PC-Industrie klappt es doch auch, dass man auch größere Bildschirme für einen akzeptablen Preis haben kann.

                            Ich bin froh, dass ich einen recht aktuellen iMac 27 Zoll habe (Ende 2013), den ich auch sehr großzügig ausgestattet habe. Ich denke in den nächsten 4 bis 5 Jahren brauche ich nicht über einen Neukauf nachdenken. Von Apples aktueller Produktpalette spricht mich nämlich nichts wirklich an, wenn man es mal rein auf den Preis reduziert (klar ist ein iMac 5K sau geil!). Ich bin einfach gerade nicht bereit so viel Geld auf den Tisch zu legen. Deshalb bleibe ich auch erstmal bei dem "alten" Keyboard und Trackpad so lange es noch geht.

                            Dass Apple das Fusion Drive nicht als Standard anbietet ist echt die Spitze des Eisbergs. Da fühle ich mich auch total verarscht. Jedem, der mich nach einem Rat beim Mac-Kauf fragt empfehle ich dringend, sich das Fusion Drive zu nehmen, da er ohne keinen Spaß haben wird. Eine Schande, dass das bei dem Premium-Preis nicht immer dabei ist!
                            MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

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                              #15
                              Zitat von kongo Beitrag anzeigen
                              Wir leben aber in Zeiten der technischen Deflation. Alle technischen Produkte werden in einer großen Geschwindigkeit billiger. Der Trend, den Apple und Microsoft gerade gehen, verläuft allerdings in die entgegengesetzte Richtung.
                              Hm, ist dem so?
                              Oder ist es zumindest teilweise nicht eher der Fall, dass der Preis relativ konstant bleibt aber die gebotene Leistung (Hardware, Software usw) was man bekommt dafür immer besser wird
                              - z.b. die typischen 500 Euro-Notebooks
                              - das ca 800 Euro-iPhone, was schon das iPhone 1 damals kostete
                              - mein iMac 20" Weissplastik für ca 1.800 EUR wofür ich heut einen 21.5 RetinaMac mit 256 GB SSD bekomme (ok fast ; )

                              Will Apple nun auch nicht verteidigen und natürlich würd ich lieber weniger als Mehr zahlen ;) . Dennoch finde ich die Verarbeitung, Design etc noch immer besser als die Konkurrenz, und den Preis "wert", auch wenn Apple bei manchen Dingen den Bogen leicht überspannt (Zubehör oder auch die Speicherpreise) aber Letzteres war schon immer leider so.

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