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Neuer aggressiver Russen-Virus

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    Neuer aggressiver Russen-Virus

    Die Schlange kann ganze Netzwerke von Computern auf Windows -Basis systematisch ausspähen, gezielt Schwachpunkte angreifen, unerkannt über Jahre hinweg Dateien nach außen verschicken und verschlüsselte Befehle empfangen.

    Quelle: http://m.welt.de/article.do?id=wirts...schaft-webwelt

    Tja, so ein Pech auch für PC-Liebhaber.
    Das habe ich nie gesagt.

    #2
    Gut - da haben Sie allerlei schlimme Meldungen der letzten Monate zu einem Katastrophenartikel zusammengerührt. Warum soll es in kriminellen und halblegalen Kreisen nicht auch Genies der schwarzen Softwaremagie geben.
    Wollen wir also hoffen, dass das benachbarte Kernkraftwerk nicht explodiert, die Kaffeerösterei nebenan ihren Kaffee nicht verbrennen lässt und der Supermarkt um die Ecke nicht zu billig wird. Gut, dass wir keinen kalten Krieg mehr haben und keine staatliche Vorsorge mehr treffen müssen - Futter, Wasser, Strom, Wärme, Telekommunikation.

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      #3
      Zitat von woreich Beitrag anzeigen
      Gut, dass wir keinen kalten Krieg mehr haben und keine staatliche Vorsorge mehr treffen müssen - Futter, Wasser, Strom, Wärme, Telekommunikation.
      Wait and see. Ich sage nur: Krim...
      iMac 27" Early 2019 / iPhone 13 Pro Max / watch s4 / iPad Air 4. Gen / MacBook Air Mid 2012 / MacBook 2007

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        #4
        Springer Presse als Quelle? Ernsthaft?

        Die Krim soll ablenken. Wenn der Mob mit seinen Vorurteilen beschäftigt ist, schaut er nicht so genau hin....

        http://blog.fefe.de/?ts=ade6a50f

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          #5
          Bitte bleibt beim Thema "Computervirus".

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            #6
            @woreich: Ja ja, das mit den Meldungen ist so eine Sache. Grundsätzlich gibt es immer eine Agenda, die dem "öffentlichen Interesse", wie Uli Höneß, eine Einzelperson, die überhaupt keine Rolle spielt in Zeiten, wo wir an einer europäischen Krise stehen, doch alle medien sind voll von dem unwichtigen Zeugs. Agendasetting eben. Ein Grund, warum Blogger bloggen, denn sie haben ihr eigene Agenda gesetzt und das ist Demokratie.

            Den Beitrag, sei er auch zusammen gerührt, finde ich dennoch beachtenswert, weil ich als "Ott-Normal-Konsument" nicht immer alle Entwicklungen auf dem Schirm habe. So gesehen fand ich das Interessant und suche eben hier unter Mac-ianern/Gleichgesinnten Ansichten, die das Thema fachlich anreichern. Die Kommentare zeigen mir jedoch, dass die Erwartung wohl enttäuscht wird. Na ja, so ist es eben.

            Gestern bin ich beispielsweise durch einen Beitrag auf TOR, den "sicheren Browser" gestossen (für den Mac, versteht sich). Im Kontext: Deep Web. Ich habe kein Interesse am Deep Web, aber ich habe ein starkes Interesse daran, sicher unterwegs zu sein und jedes Hilfsmittel ist willkommen.

            In diesem Kontext stellt sich mir die Frage, wie sicher TOR gegenüber Schadsoftware ist. TOR ist langsam, ungewohnt, aber absolut Rückverfolgungs-Safe, so weit ich das verstanden habe. Übrigens mal ein tolles Thema für Gerd und einen Beitrag:

            TOR, mehr Sicherheit beim Surfen?

            Weitere Infos zu TOR
            Natürlich kann man auch hier AdBlock als PlugIn installieren
            Das habe ich nie gesagt.

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              #7
              Wir haben bereits Beiträge zu TOR im Archiv.

              Schadsoftware ist mit TOR genauso schädlich wie ohne TOR.

              TOR ist rückverfolgbar. Der Aufwand ist lediglich höher. Sofern die auswertende Stelle (z.B. ein Staatsanwalt oder die NSA) dies automatisieren kann, weil sie eine Software dafür entwickelt hat, ist die Auswertung der Logfiles ein Klacks. Betreiber von TOR-Servern müssen ihre Logfiles auf Anordnung eines Gerichts ebenso herausgeben wie jeder andere Betreiber. Zudem kann auch die NSA einen TOR-Knotenpunkt betreiben (oder viele davon).

              Sofern jemand (z.B. die NSA) die Inhalte abgreifen kann, dann spielt keine Rolle, ob die Daten per TOR-Netzwerk transportiert wurden. Leider haben wir nun gelernt, dass genau dies geschieht.

              Zudem ist die NSA scharf auf Metadaten (z.B. die Header-Daten von Emails oder Chats), und diese Daten lassen exakte Rückschlüsse auf Adressat und Empfänger zu, egal wie der Transportweg aussah.

              Meines Wissens wird TOR hauptsächlich benutzt, um kleinere Straftaten zu begehen, etwa betrügerische Bestellungen bei Online-Diensten.

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                #8
                Das es rückverfolgbar ist, finde ich sogar richtig gut, denn Straftäter müssen gefasst werden können. Mir geht es ja nur darum, nicht einfach mal eben so von jedem Inhalteanbieter "getrackt" zu werden.
                Das habe ich nie gesagt.

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                  #9
                  Zitat von DerSchnelleElch Beitrag anzeigen
                  Das es rückverfolgbar ist, finde ich sogar richtig gut, denn Straftäter müssen gefasst werden können.
                  TOR ist ein Anonymisierungsdienst. Sinn und Zweck ist es, zu verschleiern, wer was/was ansurft. Daneben kann man damit auch DNS-Sperren wie gerade in der Türkei zu umgehen. Wenn Nutzer eines solchen Diensten prinzipiell doch zurückverfolgbar sind, ist er sinnlos.

                  Zitat von DerSchnelleElch
                  In diesem Kontext stellt sich mir die Frage, wie sicher TOR gegenüber Schadsoftware ist.
                  TOR bietet ggf. Sicherheit gegenüber Identifizierung und eingeschränkt gegen Abhören. Mit Sicherheit vor Schadsoftware hat das überhaupt nichts zu tun.

                  Zitat von DerSchnelleElch
                  TOR ist langsam, ungewohnt, aber absolut Rückverfolgungs-Safe, so weit ich das verstanden habe.
                  Du bist theoretisch nicht zurückverfolgbar, solange Du dich nicht selbst verrätst, etwa indem Du dich bei Webdiensten, Mailservern, etc. einloggst. Auch dein Browser muss sauber sein, damit nicht irgendwelche Cookies doch verraten, wer Du bist. Die ganzen Werbe-Trackingdienste, Facebook-Like-Buttons usw. versuchen ja dich darüber identifizierbar zu machen.

                  Auch SSL ist wahrscheinlich zwecklos, da einem geeignete Behörden/Dienste als Betreiber eines Exitnodes beliebige gültige Zertifikate ausliefern können, um doch mitzuhören.

                  Zitat von Jörn
                  Meines Wissens wird TOR hauptsächlich benutzt, um kleinere Straftaten zu begehen, etwa betrügerische Bestellungen bei Online-Diensten.
                  Es gibt viele Länder, in denen TOR verwendet wird, um ungefiltert Informationen aus der restlichen Welt zu erlangen. China zum Beispiel. Nur den Betrug und sowas wie Silkroad zu sehen, finde ich fast schon ignorant.

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                    #10
                    Pablo Nop, bei meiner Behauptung, TOR würde meines Wissens hauptsächlich zur Verschleierung von Straftaten (etwa Bestellungen bei Online-Diensten) benutzt, ging ich von dem Bereich aus, den ich überschauen kann: meine eigenen Server Logfiles. Dort liegt die Quote bei 100%.

                    Ich habe nicht behauptet, dass diese Quote für alle Webserver auf der Welt gilt. Andererseits ist es aber auch unwahrscheinlich, dass unser Webserver eine so große Ausnahme darstellt.

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                      #11
                      Nur weil alle die dich veräppeln wollen, Tor benutzen, heißt das doch noch lange nicht, dass alle die Tor benutzen Betrüger sind.

                      Klassischer Denkfehler.

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                        #12
                        Moin,

                        das mit der Rückverfolgbarkeit stimmt so nicht ganz - das würde nur im Idealfall funktionieren wenn alles TOR Notes sicher sind - hängt da aber einer zwischen der z. B der NSA gehört sieht das ganze schon wieder ein wenig anders aus.

                        Wer also denkt TOR sei das Wundermittel gegen Überwachung hat leider nur bedingt recht - es verschleiert aber es gibt halt auch ein paar Angriffspunkte bei TOR.
                        QWallyTy
                        Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

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