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Diskussion: Könnte Apple ein Elektro-Auto auf den Markt bringen?

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    Diskussion: Könnte Apple ein Elektro-Auto auf den Markt bringen?

    Liebe Mac-TV-Community,

    Ich wollte in diesem Thread mal mit euch diskutieren, für wie wahrscheinlich ihr es haltet, dass Apple eventuell ein Elektro-Auto auf den Markt bringen wird?

    Auf die Idee hat mich folgendes Video gebracht:
    http://youtu.be/JHUzfw24oCk

    Es ist ein Vortrag des Zukunfts- und Trendforschers Lars Thomsen auf der Motor- und Umweltkonferenz in Graz, Österreich im Herbst 2013, also relativ aktuell. Ich kann den gesamten Beitrag jedem nur empfehlen, er ist sehr interessant und lässt einen den Verbrennungsmotor mit völlig anderen Augen sehen. Wer nicht den gesamten Beitrag sehen will, sollte ihn aber zumindest ab Minute 20 schauen.

    Ich persönlich interessiere mich sehr für Elektromobilität und finde das ganze Thema äußerst spannend. Natürlich befindet sich die ganze Sache derzeit noch in den Anfängen, aber man sieht ja gerade, dass nahezu jeder Autohersteller mindestens ein Modell im Angebot hat. Kürzlich kam BMW mit dem i3 auf den Markt, den ich sehr interessant finde. Allerdings befinden wir uns auch preislich ja noch in einer Liga, die sich der Otto-Normalverbraucher kaum leisten kann. Beim BMW i3 reden wir von 35.000 Euro für das Einstiegsmodell.
    Der Renault ZOE kostet da mit 22.000 Euro deutlich weniger, allerdings muss man monatlich 79 Euro für die Batteriemiete zahlen. Im Endeffekt ist es also alles noch sehr kostspielig.

    Was hat das ganze nun aber mit Apple zu tun?

    Spult im oben verlinkten Video mal zu Minute 30:45. Der Zukunftsforscher spricht dort davon, dass er davon ausgeht, dass schon im nächsten Jahr (bzw. mittlerweile ist das ja schon dieses Jahr, also 2014) Hersteller von Fahrzeugen auf den Markt treffen werden, die es bislang in dieser Branche gar nicht gab. Als Beispiele nennt er Samsung oder LG.

    Zunächst war ich ganz erschrocken. Ein Auto von Samsung? Wie bitte? Ich meine, die stellen zwar wirklich viel her. Ich habe zum Beispiel erst vor kurzem rausgefunden, dass sie sogar Waschmaschinen bauen. Aber ein Auto? Nein, das Know-how fehlt denen doch völlig. Ich muss zugeben, dass ich mich mit Autos an sich auch nicht so gut auskenne, von daher ist mein Wissen da auch eher begrenzt. Was ich aber gelesen oder auch gehört habe ist, dass bei einem Elektroauto viel weniger Teile benötigt werden. Der Motor ist viel kleiner und leichter. Es ist kein riesiger Trümmer, der aus abertausenden Kleinteilen besteht. Man braucht keine Abgasanlage, kein Öl etc.

    Lars Thomsen erklärt das auch im Video. Was in den Autos der Zukunft immer wichtiger wird ist die Multimediaausstattung und die Konnektivität mit dem Internet und Services usw.
    Das sind alles Punkte, wo Hersteller wie Apple, Google, Samsung und co. viel Erfahrung haben. Dieselben Firmen forschen auch wie wild an der Akkutechnik, sie kennen sich also auf dem Gebiet auch gut aus.

    Der ganze Rest wie Elektromotor, Sitze, Räder und was man für ein Auto eben noch so braucht sind doch mittlerweile Standardware. Das Know-how bzw. die Materialien würde sich Samsung oder Apple doch einfach einkaufen. Besonders Apple mit dem riesigen Barvermögen.

    Apple hat den Musikplayermarkt, den Handymarkt und den Tabletmarkt revolutioniert. In naher Zukunft erwarten wir eine iWatch und die Revolution des Fernsehens. Aber was kommt danach? Wenn Apple in den nächsten drei Jahren auch in den Uhren- und Fernsehmarkt eingestiegen ist, wollen die Aktionäre und Fans doch neue Gebiete haben, auf denen Apple aktiv wird.

    Warum also nicht auch ein iCar? Natürlich klingt das im Moment total absurd, aber ich denke ja auch nicht, dass es schon morgen kommt. Was ist aber, wenn man fünf oder sechs Jahre in die Zukunft schaut? Ich glaube fest an den Erfolg des Elektroautos und warum dann nicht auch ein Auto von Apple?

    Bei einem iCar geht es mir vor allem darum, dass ein schickes Design sowohl äußerlich als auch innerlich auf ein 100% abgestimmtes Multimediasystem treffen. Apple hätte das Wissen ein wunderbar leicht zu bedienendes User Interface zu schaffen, das mit allen Apple Services zusammenarbeitet.
    Musik kommt aus der Cloud oder von iTunes Radio. Genauso wie Filme, TV-Sendungen etc. Siri wäre natürlich auch mit an Bord, aber nicht wie wir es jetzt kennen. In fünf oder sechs Jahren wird Siri viel mehr erledigen können. Es wird uns vorkommen, als würden wir mit einem echten Beifahrer sprechen.
    Die Mittelkonsole stelle ich mir ähnlich der des Tesla Model S vor (ab Minute 7 wird der Innenraum gezeigt, mit dem Control Panel):
    http://youtu.be/6HtlmNzqQdo

    Einfach nur ein großer Bildschirm! Das User Interface von Tesla finde ich zwar nicht hübsch, aber ich meinte ja nur, dass ich es mir so ungefähr vorstellen würde. Natürlich gehört für mich dann dazu, dass es einen App Store gibt. Den Möglichkeiten sind dann ja keine Grenzen gesetzt.

    Dass Apple sich für den Automarkt interessiert sieht man ja an den jährlichen Ankündigungen von Siri Eyes Free bis hin zu iOS in the Car.

    ------


    Ich will jetzt auch mal zum Ende kommen. Wenn ich einmal anfange zu schreiben, kann ich irgendwie nicht mehr aufhören.

    Was haltet ihr von meiner Vorstellung? Ich bin wirklich gespannt was die Zukunft bringt. Und auch wenn ich es mir bei Apple noch nicht so richtig vorstellen kann, dann bei Samsung doch schon eher. Die mischen ja wirklich überall mit und warum nicht auch ein Auto? Natürlich würde ich mich niemals in eine Kiste von denen setzen, aber das sei ja mal dahingestellt

    Auf alle Fälle fand ich den Vortrag von Lars Thomsen sehr gut, er hat mir in vielen Dingen die Augen geöffnet!

    So und jetzt bahn frei für eure Kommentare!
    MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

    #2
    Wäre ja lustig. Alukarosse aus einem Stück gefräst.

    Besser wäre es aber, würde Apple die Energiequelle revolutionieren - so eine Art 1 MW-Kaltfusionsreaktor, der ohne Nachschub 20 Jahre lang Energie liefert.

    Das wäre was

    Kommentar


      #3
      Und fest verklebter Akku!

      Wenn Apple tatsächlich so ein Auto bauen wollte, würde das sicherlich in ein paar Jahren gehen, Elon Musk hat es mit Tesla ja auch geschafft. Aber wer soll sich die Dinger dann bei den üblichen Applepreisen leisten können? Da wird ein BMW i3 sicherlich günstig dagegen aussehen.

      Kommentar


        #4
        Haha :D Ihr seid genial^^
        Ich stelle mir gerade schon Jonny Ive im Video vor, wie er vom Design des Autos schwärmt. Und dann kommt noch die Environmental Checklist auf der Keynote:
        PVC free, BFR free, Energy Star 5.2, etc. :D haha
        Außerdem sind die Kanten des Aluchassis mit Diamanten abgeschliffen worden.

        Aber hier noch eine andere Nachricht:
        http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12545056.html

        Ganz so abwegig ist es also nicht, dass die Internetkonzerne à la Apple, Google, Samsung und co. in das Geschäft einsteigen werden. Google hat ja schon länger an selbstfahrenden Autos geforscht und jetzt habe ich diese News recherchiert. Gut, sie ist schon von August 2013, aber das ist ja egal. Google plant wohl ein eigenes Taxiunternehmen mit eigenen, selbstfahrenden Autos. Inwiefern das noch Zukunftsmusik ist, ist ja erstmal dahingestellt. Aber allgemein habe ich doch das Gefühl, dass wir da in den nächsten fünf Jahren einige interessante Dinge erleben werden^^
        MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

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          #5
          http://www.teslamotors.com/modelx
          Bei TESLA gibt es schon ein paar Jahre Elektroautos für Familien die mit einer Batteriefüllung eine Reichweite von ca. 330 Meilen = 531 Km schaffen. Ladezeit ½ Stunde.
          Daimler und andere große Autohersteller sind dort am mitentwickeln. Die Tesla Modelle sind flott, haben riesiges Gepäckvolumen und die Videos von Besitzern dieser Elektroautos sind durchweg begeistert. Also der Rest der Welt ist momentan noch in Versuchsstadien und wir Fahrer sind wohl hier dann die Beta Tester. Tesla hat sogar einen eigenen lichtstarken großen Monitor entwickelt, der im Armaturenbrett mit eingebettet ist.
          Diese Firma wurde ähnlich belächelt wie Steve Jobs zu seiner Anfangszeit. Wieder eine Start up company die in Kalifornien ihren Anfang nahm mit einem Roadster. Die Fangemeinde wächst hier wirklich schnell. Da kann ich weit und breit keine Konkurrenz auf diesem Gebiet entdecken. Das haben Apple, Google u.a. nicht zu träumen gewagt.
          Apple hätte sich doch schon vor Jahren mit Tesla zusammen tun können und die Produkte Autospezifisch mit zu entwickeln. Bei den riesigen Geldreserven, über die Apple verfügt

          Kommentar


            #6
            Zitat von Deepdragon Beitrag anzeigen
            Bei einem iCar geht es mir vor allem darum, dass ein schickes Design sowohl äußerlich als auch innerlich auf ein 100% abgestimmtes Multimediasystem treffen. Apple hätte das Wissen ein wunderbar leicht zu bedienendes User Interface zu schaffen, das mit allen Apple Services zusammenarbeitet.
            Musik kommt aus der Cloud oder von iTunes Radio. Genauso wie Filme, TV-Sendungen etc. (...)
            Die Mittelkonsole stelle ich mir ähnlich der des Tesla Model S vor (ab Minute 7 wird der Innenraum gezeigt, mit dem Control Panel):
            http://youtu.be/6HtlmNzqQdo

            Einfach nur ein großer Bildschirm! Das User Interface von Tesla finde ich zwar nicht hübsch, aber ich meinte ja nur, dass ich es mir so ungefähr vorstellen würde. Natürlich gehört für mich dann dazu, dass es einen App Store gibt. Den Möglichkeiten sind dann ja keine Grenzen gesetzt.
            Seit Oktober fahre ich einen Renault Zoe und bin sehr begeistert vom lautlosen Fahrspaß (vom äußeren, kantigen Design leider nicht ganz so). Er ist ein Viertürer mit alltagstauglichem Kofferraum, kein futuristisches, aber unpraktisches Ding wie z.B. der Twizy. Der Umstieg vom Golf fiel sehr leicht.

            Deepdragon, hast Du mal in einem Zoe gesessen? Er hat wie der Tesla, wenn auch deutlich kleiner, ein kinderleicht zu bedienendes touch screen-Interface (es soll ein Android-Tablet verbaut sein).
            http://www.renault.de/renault-modell...oe/zoe/r-link/
            Alle 20 Minuten geht mein Auto online und aktualisiert seinen Status. So kann ich z.B. mit einer iPhone-App die Vorklimatisierung programmieren oder den Ladestand ansehen (praktisch, wenn man nicht an der heimischen Wallbox, sondern unterwegs lädt und währenddessen einkaufen geht).
            Eine Art App-Store gibt es auch von Renault, aber mit noch recht kleiner Auswahl.
            Die fest eingebaute "Driving eco"-Funktion ist wie ein Spiel, bei dem man den Highscore verbessern will, dadurch erzieht der Zoe zum sparsamen Fahren :)
            Die Musik kommt aus dem Radio oder via Bluetooth bzw. USB aus dem iPhone - und der lautlose Elektromotor verschafft ein ganz neues Hörgefühl, ohne störendes Gebrumm, einfach klasse. Lediglich unter 30km/h wird zum Schutz der Fußgänger ein künstliches Fahrgeräusch erzeugt, was man aber auch abschalten kann.

            Dieses Interface und das R-Link-System dürften von mir aus gern von apple sein :D
            Die restliche Technik ist nicht ganz so einfach, wie es Lars Thomsen darstellt. Verbrennermotor raus, E-Motor rein reicht nicht. So braucht ein E-Auto z.B. eine intelligente Lösung für die Heizung, da ja keine Abwärme mehr genutzt werden kann und Heizen die Reichweite verringert (der Zoe hat eine Wärmepumpe) usw.
            Da wird apple sicher nicht das Rad neu erfinden wollen, die Autobauer haben hier größere Erfahrung. Aber eine Zusammenarbeit wäre schon wünschenswert.

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              #7
              @esther: Tesla finde ich auch klasse. Die haben sich von nichts aus der Bahn werfen lassen und machen einfach ihr Ding. Natürlich sind die Autos Luxuswagen und sehr teuer. Aber trotzdem zeigen sie, dass auch ein E-Auto eine gute Reichweite und kurze Ladedauer haben kann. Deswegen bin ich ja überzeugt, dass es in den nächsten paar Jahren einen Durchbruch der E-Autos geben wird und der Markt sich verändern wird.

              Noch fahre ich einen Verbrenner, aber ich weiß auf jeden Fall, dass mein nächstes Auto ein E-Auto werden wird, wenn ich mir nochmal irgendwann ein neues Auto kaufen sollte.

              Ich denke für Apple ist der Zug noch nicht abgefahren. Und ob sie ein eigenes Auto auf den Markt bringen müssen ist ja eh die Frage. Vielleicht braucht es auch kein Auto von Apple. Aber wenn dann Google und Samsung den Markt für sich entdecken, sollte Apple ihnen das Feld nicht einfach so überlassen. Vor allem sollte Apple iOS in the Car weiterentwickeln und in mehr Autos integrieren.

              @adopp:
              Ich habe dir ja eben eine PN geschickt. Aber zusätzlich dazu:
              Danke für deinen Beitrag, ich beneide dich wirklich sehr mit deinem Renault Zoe. Das ist schon ein tolles Gefährt. Und ich finde auch, dass Lars Thomsen in einigen Punkten vielleicht zu optimistisch denkt, bzw. zu kurz denkt. Natürlich ist ein Auto kein Kinderspiel. Da gehört schon noch viel Wissen und jahrelange Erfahrung dazu. Aber das wäre ja für Apple kein Problem. Wie gesagt, das fehlende Know-how kaufen die sich einfach dazu.

              Ich denke das Auto entwickelt sich gerade von einem mechanischen zu einem elektronischen Fahrzeug. In Zukunft werden noch viel mehr Computerchips in den Fahrzeugen stecken. Das ganze Auto wird viel intelligenter und selbst denkender. Es kommt viel mehr auf die Verbindung zum Internet an und welche Services man damit anbieten kann. Was dann unter der Haube steckt ist nur noch zweitrangig und austauschbar. Differenziert wird sich in Zukunft über das Design und die Services. Und was Apple ganz gut kann ist Komplettlösungen in einem Rundumsorglospaket anzubieten. Und das wird es sein, mit dem Apple punkten wird. Das iCar wird sich nahtlos in die Apple-Welt einfügen.

              Naja, ich spinne mir hier ja eh auch nur was zusammen, aber das war ja der Gedanke von dem Thread.^^
              MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

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                #8
                Zitat von Deepdragon Beitrag anzeigen
                Ich denke das Auto entwickelt sich gerade von einem mechanischen zu einem elektronischen Fahrzeug.
                Das sehe ich genauso, wie Du und ich wünschte die Entwicklung würde in diesem Bereich schneller voranschreiten.

                Als ich vor zwei Jahren mein letztes Fahrzeug gekauft habe, waren allem voran auch betriebswirtschaftliche Beweggründe mit im Spiel. Ich hatte mich damals auch schon nach Elektrofahrzeugen umgesehen, die hinsichtlich meiner täglichen notwendigen Kilometerlaufleistung nicht in Frage kamen. Dann hatte ich mir die nächsten Verwandten angesehen: Hybrid-Fahrzeuge. Auch diese waren (damals) unterm Strich teurer als das gleiche Modell als Diesel.

                Solange dieses Zahlenspiel so bleibt, werden diese Fahrzeuge nicht massentauglich werden, bzw. sich als solche verkaufen lassen.

                Man darf auch infrage stellen, ob das Elektroauto mit der Batterie auch tatsächlich die Zukunft darstellt. Ihre Ladung ist begrenzt und sie braucht viel zu lange, um für die Weiterfahrt (ohne längere Unterbrechung) geladen werden zu können.

                2015 bringt Toyota zum Beispiel das erste Brennstoffzellenfahrzeug in Serie auf den Markt. Dieses hat eine Reichweite von 500km und kann danach an der Tankstelle betankt werden. http://www.zeit.de/mobilitaet/2013-1...-serienversion
                Das halte ich für eine Lösung in denen ich auch eher die deutschen Marken wie BMW, Mercedes und Audi mit ihren Limousinen sehen kann.

                - - -

                Um auf das Eingangsthema zurückzukommen, ob Apple auch in den Automarkt einsteigen könnte: Ich bezweifle es stark. Bisher hat sich Apple immer auf Kernbereiche konzentriert. Das Smartphone war ebenfalls ein Sprung in einen Bereich, der sehr stark mit der eigenen Materie verwandt ist. Ein Auto hingegen unterliegt derart vielen anderen Bereichen und Marktgebieten mit denen Apple rein gar nichts zu tun hat. Jeder heutige VW Polo dürfte hinsichtlich der unzähligen Zulieferer, Fertigungsstandards, Betriebswege, etc. komplexer sein, als ein iPhone fertigen zu lassen. Ich denke, das ist auch einer der Gründe warum es in den letzten 40 Jahren keine etablierte neue Automarke mehr gegeben hat. Die, die es versucht haben, wie z.B. Daewoo, sind mit wehenden Fahnen genauso schnell untergegangen, wie sie gekommen sind.

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                  #9
                  Hier noch zwei Links zu Renaults R-Link:
                  http://linuxgizmos.com/android-based...-renault-cars/
                  http://www.pcwelt.de/ratgeber/R-Link...n-8156034.html

                  Hoffentlich verschläft apple da nicht eine Entwicklung... siehe auch diesen ziemlich ähnlichen Thread

                  Kommentar


                    #10
                    Naja Daewoo ist ja nicht untergegangen sondern wird hierzulande einfach als Chevrolet vermarktet.
                    General Motors denkt wohl das würde in Deutschland eher zünden als eine weitgehend unbekannte Koreanische Firma.
                    MacBook Pro 13“ 2018, iMac 21,5 (2011), iPhone 8, iPad 2017, Apple TV 4K, iPod Shuffle (4G)

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                      #11
                      Was ist eigentlich aus den mit Pressluft betriebenen Fahrzeugen geworden...?
                      Nierentische waren auch mal Science-Fiction...

                      Kommentar


                        #12
                        Ich denke nicht das sich Apple auf dem Gebiet in nächster Zeit engagiert, weil sie dafür massenhaft neue Leute einstellen müssten, neue Gebäude bauen etc., da finde ich den Bereich der Homeautomation schon wahrscheinlicher.

                        Gut vorstellbar aber ist, dass sich Apple im Medienbereich des Autos stärker engagiert, was sie ja schon mit einigen Automobilsten begonnen haben. Allerdings wird sich die Automobilindustrie nicht die Karten aus der Hand nehmen lassen. Ausserdem zeigt ja heute schon die stark stockende Weiterentwicklung von Siri, das Apple nah an Ihren Kapazitätsgrenzen arbeitet, Siri ist immer noch nicht offline verfügbar um damit beliebige Apps zu steuern und unterwegs nicht auf eine wackelige Online Verbindung angewiesen zu sein und Siri funktioniert selbst online immer noch nicht so gut um per Spracheingabe zu telefonieren wie es eine 150€ Parrot Freisprecheinrichtung seit Jahren kann.

                        Nein, eine Auto Entwicklung ist wesentlich zu komplex für Apple. Nicht ohne Grund gibt es Firmen die nichts anderes machen.
                        Zuletzt geändert von Ruegge; 03.01.2014, 18:30.

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                          #13
                          Naja, massenhaft ist relativ. Apple hat >80.000 Leute und >100 Milliarden auf dem Konto. Tesla hatte mal 3000 Leute und viel weniger Geld. Gehen würde es, ich glaube aber auch nicht daran.

                          Kommentar


                            #14
                            Tesla hat auch nur Autos gebaut und auch nicht viele Modelle.
                            Die meisten Beschäftigten bei Apple haben mit Sicherheit nichts mit der Entwicklung zu tun, sondern Verkauf und Marketing (Vermutung). Man merkt doch an der langsamen Entwicklung bei Software und wenigen Hardware Varianten, das dort keine grossen Heerscharen an Entwicklern arbeiten. Es fehlt doch an allen Ecken und Kanten an Entwicklung.

                            Kommentar


                              #15
                              Ich meinte damit, dass 2000 Autoingenieure _zusätzlich_ für Apple kein Problem wären - zur Not könnten sie auch den ein oder anderen Hersteller aufkaufen und umbauen. Alleine das Bargeld dürfte ja reichen BMW, Daimler oder Porsche mehrfach zu kaufen. Saab war ja in den letzten Jahren zweimal Kaufkandidat.

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