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    Interessanter (und langer) Artikel über die Vorteile von Android

    Diesen Artikel hier (englisch) fand ich interessant, weil er viele Eigenschaften aus der Sicht eines begeisterten Android-Kunden beschreibt:

    http://thetechblock.com/from-ios-to-android/

    Viele der dort genannten Punkte sind natürlich Ansichtssache und damit diskussionswürdig. Ich fand es aber dennoch bzw. gerade deshalb interessant zu lesen.

    #2
    Jepp. Interessant. Wir alle (wir, die wir Apple-Produkte mögen und gerne verwenden), sollten aufgeschlossen bleiben für Gegenargumente. Also ich fände sogar eine Sendung mit einem Android-Experten richtig gut, wo Du mal die Key-Features gegenüberstellst und offen besprichst. Fände ich sehr spannend, wenn das jemand macht, der so von Android überzeugt ist, wie wir von iOS.
    Das habe ich nie gesagt.

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      #3
      Danke für den Link, Jörn.
      Interessanter Artikel, jedoch für mein empfinden viel zu lang geraten, dafür dass er den Elefanten, der im Raum steht kaum anspricht.

      Der Elefant, oder sagen wir besser die zwei Elefanten, die im Raum stehen, sind zwei nahezu disjunkte Ansätze von Apple und Google. Der Artikel fasst zusammen, was möglich ist, wenn man Apples Ansatz nicht befolgt und suggeriert dabei, dass das die Antwort auf alle iOS-Probleme sei. Doch Android ist genauso wenig eine Antwort auf iOS, wie eine warme Semmel auf geschnitten Brot. Die, in dem Artikel außer acht gelassenen Probleme, die aus der Offenheit des Systems und der Konfiguritis resultieren will ich hier nicht auch noch mantraartig runterbeten.

      Andererseits ist meiner Meinung nach das ganze Philosophie schwall bla für die Tonne. Was zählt ist, wie die User ihre Geräte nutzen und ob sie damit zurecht kommen. Mir scheint es als kämen Android wie iOS Durchschnittsuser ähnlich gut mit ihren Geräten zurecht. Das eine hat ein Problem hier das andere da, so what, photos machen und Facebook bekommt man auf beiden gut hin und ich denke, dass ich mich nicht weit aus dem Fenster lehne, wenn ich behaupte dass über 90% der Benutzer sich nicht darum scheren dass es die zusätzlichen Features geben könnte. Es sei denn, sie sind so offensichtlich Revolutionär, dass sie das gesamte Verhalten massiv beeinflussen. Ähnlich wie das erste iphone. Man wollte damals das iPhone nicht wegen der Vielzahl an Features, die es auch gar nicht hatte, sondern vor allem wegen der 2-3 grundlegenden.Der Rest sind langweilige Details. Der Punkt ist, Android und iOS unterscheiden sich in keinem grundlegenden Feature, bis auf…
      Google Now! Verdammt, ich fahre jeden Tag mit dem selben Zug, warum kommt das Silizium-Super-Genie in meiner Hosentasche nicht auf die Idee mal für mich nachzuschauen, ob der Zug denn auch pünktlich abfährt?! Ich will ein Gerät das mich unterstützt und ein wenig mitdenkt.
      Ich denke, dass hier google sehr stark ist und ich bezweifele, dass Apple da aufholen kann.

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        #4
        Stimmt. Anwendererfahrung ist das entscheidende und ich stelle auch immer wieder fest, dass die meisten iPhone-Nutzer "nur" telefonieren, Emails checken, Nachrichten und vielleicht noch Fotos machen. Irgendwelche Apps, die sie dann davon abhalten, die Plattform zu wechseln, aber im Grunde, ist das bei vielen sehr reduziert und nicht so dediziert, wie bei uns "Power-Usern".

        Kürzlich sagte mir ein Freund: "Ich glaube, ich hol mir jetzt das Samsung S3". Ich: "Warum denn?". Er: "Naja, beim 5er reißt ständig das Gespräch ab und die bei der Telekom sagten mir, dass viele das Problem mit dem 5er haben".

        Ja, was soll man dazu sagen?

        Auf den Punkt: Den interessiert überhaupt nicht, welches Sicherheitskonzept der hersteller verfolgt. iCloud nutzt er nicht und iTunes Match ist für ihn ein Fremdbegriff. Und das ist nicht zu unterschätzen. Solche Anwender gibt es tonnenweise. Tja, und da diskutieren wir über Feinheiten, die solche Anwender noch nicht mal mit Namen nennen könnten und auch nicht wollen.
        Das habe ich nie gesagt.

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          #5
          Interessanter Artikel.

          Er fasst ziemlich genau zusammen, warum ich selbst vom iPhone (4S) aufs Galaxy Note 2 gewechselt bin:
          Es ist schlicht und ergreifend das bessere Telefon.

          Es funktioniert alles "out of the Box" schon wunderbar, jedoch kann ich das System beliebig an meine Anforderungen anpassen.

          Und neben der ganzen Hardware-Vorzüge (großes Display, Eingabestift, SD-Kartenslot) bietet es etwas, das IOS mir nicht bietet: Alternativen.

          Ich bin nicht in dem von Apple vorgesehenen Räumen eingesperrt sondern kann mir neue schaffen und meinen Workflow in vorher nie gekannter Weise an meine Bedürfnisse anpassen.

          Und wenn man bedenkt, das so ein Smartphone auch ein Arbeitsgerät ist, dann ist die Anpassbarkeit von Arbeitsabläufen essentiell.

          Ich will Dateien und Bilder via Bluetooth hin-und-her senden können, ich will im Firmennetzwerk auf Dokumente zugreifen können und ich will mir nicht auf meinem eigenen verdammten Telefon eine auf dem Fon aufgenommene Videodatei per Email schicken müssen, um sie in einem nicht von Apple vorgesehenem Programm bearbeiten zu können.

          Alles in allem sollte Apple langsam begreifen, dass mittlerweile die meisten begriffen haben, wie ein Smartphone funktioniert und man nicht mehr so tun muss, als hätte man es mit Idioten zu tun.

          Schön, wenn alles out of the Box einfach, schlicht und straff geführt zu bedienen geht.
          Schlecht, wenn ich es dann, wenn ich es begriffen habe, nicht nach meinen Wünschen ändern kann.

          Für mich gibt's keinen Weg zurück.

          PS: Wer wissen will, was mit dem Note 2 so alles geht (nicht muss!), schaut mal hier:
          http://www.youtube.com/feed/UC9cbw1mHe71NbNE-21TLoug

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            #6
            STURM DER ENTRÜSTUNG!

            "eingesperrt in Räume" finde ich richtig gut. ich beschreibe das aber so: Endlich aufgeräumte Räume, in denen ich mich schnell zurecht finde und in denen ich nicht vor lauter Krempel ersticke. Alles, was ich zum Leben brauche, finde ich dort in 800.000 Apps, wovon ich ehrlich gesagt auch nur höchstens 20-30 so richtig nutze.

            Apple mit den AUFGERÄUMTEN Räumen finde ich spitzenklasse. Diese ganze unordnung aus der Erfinderzeit geht mir mächtig auf den Senkel und ich mag lieber fortschrittlich entwickelte Autos und nicht diese Karren, an denen jeder herum schraubt. Ist mir viel zu unsicher.
            Das habe ich nie gesagt.

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              #7
              Zitat von DerSchnelleElch Beitrag anzeigen
              STURM DER ENTRÜSTUNG!

              "eingesperrt in Räume" finde ich richtig gut. ich beschreibe das aber so: Endlich aufgeräumte Räume, in denen ich mich schnell zurecht finde und in denen ich nicht vor lauter Krempel ersticke. Alles, was ich zum Leben brauche, finde ich dort in 800.000 Apps, wovon ich ehrlich gesagt auch nur höchstens 20-30 so richtig nutze.

              Apple mit den AUFGERÄUMTEN Räumen finde ich spitzenklasse. Diese ganze unordnung aus der Erfinderzeit geht mir mächtig auf den Senkel und ich mag lieber fortschrittlich entwickelte Autos und nicht diese Karren, an denen jeder herum schraubt. Ist mir viel zu unsicher.
              Du tust ja so, als ob bei Android 800.000 Apps und Widgets vorinstalliert sind.
              Da kann ich dich beruhigen:
              Ein neu gekauftes Android ist in der Regel ebenso "sparsam möbliert" wie ein iPhone.

              Ich muss es schon selbst vollmachen, hab aber viel mehr Möglichkeiten.

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                #8
                Na das is ja das Gute, jeder kann entscheiden was ihm wichtiger ist :)
                (Wobei ich auch da so bin wie DerSchnelleElch - und möchte auch nicht zurück)

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von OrangeMac Beitrag anzeigen
                  Na das is ja das Gute, jeder kann entscheiden was ihm wichtiger ist :)
                  (Wobei ich auch da so bin wie DerSchnelleElch - und möchte auch nicht zurück)
                  Aber das ist doch der Punkt: Android ist eine absolut gleichwertige Alternative geworden. Es ist genauso zuverlässig und bedienbar wie IOS. Man hat eben die Wahl. Das war vor ein paar Jahren noch nicht so, da konnte Android IOS bei weitem nicht das Wasser reichen.

                  Und wenn man jetzt schaut, in welchem Tempo Android aufgeholt hat, weil eben in vielen Entwicklungsabteilungen geforscht wird um Android zu verbessern (wobei beileibe nicht alle Entwicklungen gut sind!), dann wage ich zu behaupten, dass in weiteren 2-3 Jahren Android das durch und durch bessere System darstellen wird.

                  Es sei denn, Apple öffnet System und Produktpalette anderen Entwicklern oder gar Lizenznehmern...

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von fafhnir Beitrag anzeigen
                    Und wenn man jetzt schaut, in welchem Tempo Android aufgeholt hat, weil eben in vielen Entwicklungsabteilungen geforscht wird um Android zu verbessern (wobei beileibe nicht alle Entwicklungen gut sind!), dann wage ich zu behaupten, dass in weiteren 2-3 Jahren Android das durch und durch bessere System darstellen wird.

                    Es sei denn, Apple öffnet System und Produktpalette anderen Entwicklern oder gar Lizenznehmern...
                    So offen ist Android nun auch wieder nicht. Google bestimmt - offiziell - welche Features wann eingebaut werden, und damit hat es sich.

                    Im Unterschied zu Apple, wird dann aber der Quellcode, und andere Firmen dürfen eigene Erweiterungen drauf stricken. Dieser Ansatz kann mittelfristig dazu führen, dass große Marktteilnehmer eigene Erweiterungen einbauen, die den anderen nicht zur Verfügung stehen (siehe Samsung Note), und/oder ganz oder teilweise komplett auf Google-Dienste verzichten (wie heute schon viele asiatische Anbieter).

                    Das führt dann eher zu zersplitterten Verhältnissen, wo zwar grundsätzlich alle Android-Versionen kompatibel sein sollten, es durch die Verhältnisse und im Detail unterschiedlichen Lösungen nicht sind.

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                      #11
                      Für mich steht übrigens auch fest, dass ich mir heute kein iOS Gerät, sondern lieber ein Nexus, kaufen würde.

                      Die Apple-Design Steuer steht in keinem Verhältnis, dazu dass ich auf meine eigenen Geräte z.B. keine x-Beliebigen Dateien einfach über USB oder sonst was draufmachen kann.


                      Apple braucht einfach wirklich viel zu lange, um zu begreifen, welche Features sie wie einbauen. Da findet man bei Android immer eine 3rd Party App, die genau das leistet was man braucht.

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                        #12
                        "Excellence requires patience".

                        Bei Copy&Paste hat man sich auch vor die Stirn geschlagen, warum so eine grundlegende Technik nicht bereits ab Version 1 vorhanden war.

                        Lange hat's gedauert, dann war die Implementation jedoch superb. Systemweit identisch, und ohne die neue Sicherheitsarchitektur zu unterlaufen.

                        Android und alle anderen zogen nach, mit zuerst sehr schlechten und konfusen Versionen, die sich oft von App zu App unterschieden (oder in manchen Apps gar nicht vorhanden war).

                        Tja. Wenn wir superbe Lösungen verlangen, dann erfordert das manchmal etwas Geduld.

                        -----------------

                        Was die vielen Funktionen angeht:

                        Bei Android ist der Anwender gleichzeitig auch der Hausmeister. Er kann praktisch jede Funktion austauschen, muss dann aber sehen, wie er das alles zum Laufen bekommt.

                        Da ist der Anwender plötzlich verantwortlich für das, was diese Apps dauernd im Hintergrund laden, und eine TV-Zeitschrift verbraucht beim Autor des Artikels rund 25% des Akkus, selbst wenn er sie gar nicht benutzt.

                        Woher weiß der Autor das? Weil es zu seinem Alltag gehört, allerlei Task-Manager, Prozess-Monitore, Diagnose- und Verbrauchs-Statistiken zu verwenden und im Auge zu behalten (und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen).

                        Das ist ein Weg, den Apple nicht gehen wird. Ich bin froh darum. Was hat ein Scheiß-Prozess-Monitor auf meinem Telefon verloren? Da hätten wir auch bei Windows CE bleiben können.

                        iOS wird sich weiterentwickeln, und die Probleme werden nach und nach gelöst werden. Es ist nicht nötig, das Kind mit dem Bade auszuschütten. iOS muss nicht werden wie Android, um stetig besser zu werden.

                        Möchte ich, dass iOS laufend besser wird? Ja. Aber iOS soll iOS bleiben. Eleganz und Einfachheit sollen bewahrt werden.

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                          #13
                          Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
                          "
                          iOS wird sich weiterentwickeln, und die Probleme werden nach und nach gelöst werden. Es ist nicht nötig, das Kind mit dem Bade auszuschütten. iOS muss nicht werden wie Android, um stetig besser zu werden.

                          Fakt ist aber doch, dass Android viel kürzere Entwicklungszyklen hat als IOS. Ich weiss jetzt schon, dass ich, wenn mir ein Feature (z.B. Foto-Versand via Bluetooth) im aktuellen IOS fehlt, ich ein geschlagenes Jahr warten muss, bis Apple sich dann vielleicht erbarmt. Und auch nur vielleicht...

                          Apples Entwicklungsabteilung mit den besten Entwicklern und Designern am Markt, sieht sich einfach 10 Android-Entwicklungsabteilungen der verschiedenen Konkurrenten gegenüber (Samsung, Motorola, LG, Sony, Acer, und und und...)

                          Da arbeiten vielleicht nicht die Top-Leute von Apple, aber manchmal sind 1000 Ponys besser als 100 Pferde, erst Recht, wenn es ums verbessern geht, nicht ums Neu-Erfinden. Und die Konkurrenz schläft beileibe nicht. Viele Innovationen sind im Android-Lager entwickelt (Notification bar, Widgets, ...) und von IOS übernommen (Notifications) worden oder werden von IOS-Usern seit Jahren gewünscht (Widgets).

                          Und Das "Google now" Siri nicht nur schlägt, sondern überrundet, ist auch den langen Entwicklungszyklen Apples geschuldet. Da muss jedes neue SIRI-Feature gleich als Keynote-Präsentation herhalten. Und wenn das heisst, dass es eben ein halbes Jahr bis zur Vorstellung braucht obwohl es schon marktreif ist, dann ist es eben so.
                          Ich bin überzeugt, dass Apple schon eine weit verbesserte Version von Apple Maps in der Schublade hat, aber die nächste keynote ist halt erst im Juni. Pech gehabt, liebe IOS-User.
                          Google haut neue Features im Monatstakt raus (auch einige Blindgänger, zugegeben) - die Konkurrenz schläft eben nicht.

                          Konkurrenz belebt das Geschäft. Und da die verschiedenen Android-Buden sich gehörig Feuer unterm Hintern machen, wächst Android und seine verschiedenen TouchWiz oder Sense-Brüder halt viel schneller und gesünder. Der 5"-Screen oder die Quad-Cores im Android-Lager sind nicht der Konkurrenz durch Apple geschuldet sondern der Konkurrenz der Android-Hersteller untereinander.

                          Der Kunde sucht sich dann halt das Android aus, welches ihm am meisten liegt. Die Apps aus dem Store laufen auf allen aktuellen Geräten gleichermassen...

                          Apple soll ja im Kern nichts ändern, aber es muss begreifen, dass die Release-Zyklen zu lang, das System zu geschlossen und die Entwickler, egal wie brilliant, zu wenige sind und sich vor allem keine Konkurrenz in eigener Sache machen.

                          Darum sollte Apple:
                          1. ...die System-API aufmachen, so dass z.B. ein anderer Standard-Browser gewählt werden kann oder dass man den Lock-Screen frei gestalten kann. Oder wie wäre es mit einer neuen tastatur?
                          2. ...auf die Keynotes weitgehend verzichten. So machen sie den Weg frei für Zwischenschritte in kürzeren Abständen. Das kommt der Fehlerbehebung (Apple Maps) oder dem Hinzufügen neuer features (SIRI) zugute. Man kann das doch auch auf der Webseite entsprechend promoten oder kleinere Special-Events draus machen.
                          3. ...IOS lizensieren. Ein funktionaler Kern sollte definiert werden, damit die Apps aus dem Store weiterhin laufen, aber ein Teil der zukünftigen (sinnvollen) System-Entwicklungen sollten vielleicht von ebenfalls talentierten Entwicklungsbuden kommen. Dann muss Apple mehr anstrengen!!!
                          Zuletzt geändert von fafhnir; 29.01.2013, 14:19.

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                            #14
                            Jörn, Du fasst es auch gut zusammen.

                            Aus genau dem Grund habe ich mich mehrmals für iOS Geräte entschieden.

                            Der Punkt ist, dass iOS schlicht und ergreifend nicht mehr den Vorsprung hat, den es hatte, als es kein Copy&Paste gab.
                            Schauen wir uns einfach an, was iOS und Android bieten, wenn sie frisch auf die Geräte kommen - ohne 3rd Party Schnick Schnack usw.
                            Ich finde, da kann man zunächst nicht sagen, dass ein OS etwas grundlegendes nicht kann, was das andere bietet (sehen wir mal von Design und Interface ab).

                            Alles, was ich "mal eben" machen muss, kann ich auf beiden Geräten hervorragend leisten, und zwar ohne vorher den Hausmeister spielen zu müssen.

                            Nun ist es aber so, dass wenn ich mich ein zwei Monate mit dem Gerät beschäftigt habe, mir dann langsam dämmert, was das Gerät denn eigentlich wirklich bieten könnte. Und dass bestimmte Abläufe für mich eigentlich besser wären, wenn man sie so und so einstellen könnte. Bei iOS steht man da sehr schnell im Regen und gibt sich damit zufrieden, dass man nichts machen kann. Androids Ökosystem bietet mittlerweile für fast alles eine Lösung.

                            Wenn ich also bei Android nicht den Hausmeister spiele, dann ist das OS immer noch mindestens genauso gut wie iOS. Darüberhinaus bietet es mir individuelle Möglichkeiten und ich muss nicht hoffen, dass Johnny Ive über seinen Schatten springt und mir Widgets in den Lockscreen rein macht.

                            iOS ist ein Appartment mit einem Türsteher. Das ist bequem und schön, aber in so einem Appartment fühlt man sich auf Dauer einfach nicht "zu Hause".

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                              #15
                              iOS ist wie die Mami, die neben ihrem Sprößling steht, um ihn von allen "Gefahren" abzuhalten. "Da, zieh' die Hose an." "Finger weg, sowas hast Du nicht zu installieren." "Da, iss Deine Suppe, die schmeckt und ist gesund." "Und dass Du mir schön um 21:00 Uhr zu Hause bist.!
                              Irgendwann wurde ich 18. Da durfte ich in Kneipen, Auto fahren und wenn ich gewollt hätte, auch in den Puff gehen. Nichts anderes übertrage ich auf mein Handy: Ich bin erwachsen und kann mein Leben selbst managen, ich brauche niemanden, der mir sagt, was ich tun und lassen darf.
                              Dafür kann ich AIDS bekommen, mich ins Koma trinken oder mich mit 200 km/h auf der Landstraße tot fahren. Hab' ich aber nicht, und besser so, als mir Sex zu verbieten, nur Apfelschorle anzubieten und ein Mofa fahren zu müssen.

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