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Wie war das mit dem "Geld an Aktionäre zurückgeben"...?

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    Wie war das mit dem "Geld an Aktionäre zurückgeben"...?

    Sieht so aus, als würde Dell das tatsächlich versuchen...

    #2
    Das ist hochinteressant!

    Warum würde Dell sowas tun? Die Börse ist schließlich ein wichtiger Faktor, um sich mit günstigem Geld zu versorgen.

    Aber wenn der Börsenkurs unter den Wert der Firma sinkt, dann wird man womöglich zur Zielscheibe von feindlichen Übernahmen. Und dann ist es besser, man kauft die Aktien vorher zurück.

    Oder was könnte sonst der Grund sein?

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      #3
      Vielleicht steht ein Großinvestor dahinter, der ein paar Jahre Ruhe bei der Umstrukturierung haben will (und gewisse Veröffentlichungspflichten dieses Vorhaben konterkarieren könnten).

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        #4
        Kann alles mögliche bedeuten.

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          #5
          Danke, das klärt die Sache.

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            #6
            Bitte. Eine Klärung der Sache ist unmöglich, wollte ich damit sagen. Spekuliert werden darf natürlich gerne.

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              #7
              Der Grund ist klar. Der Aktienkurs stürzt und stürzt. Ebenso hat man tatsächlich Angst vor Übernahmen. Zumindest wenn der klassisch gelehrte Fall vorliegt.

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                #8
                Da war meine Vermutung wohl korrekt:

                http://www.welt.de/wirtschaft/articl...r-Aufkauf.html

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                  #9
                  "Die Welt" weiß leider gar nichts, sondern schreibt lediglich von den US-Medien ab.

                  Gestern haben sie geschrieben:

                  Schlagzeile: "Nachfrage nach iPhone 5 geringer als erwartet"
                  Unter-Schlagzeile: "Apple halbiert seine Bestellungen von iPhone-5-Bildschirmen für das erste Quartal"

                  Quelle

                  Der "Welt" ist es egal, ob eine Meldung auf seriösen Quellen basiert, oder womöglich auf Hörensagen, oder ob die Zahlen rechnerisch einen Sinn machen. Da werden Gerüchte und Spekulationen als Fakten verkauft, Hauptsache, dass genügend Werbebanner angeklickt werden.

                  Heute: "Der schwächelnde PC-Hersteller Dell führt Kreisen zufolge mit Finanzinvestoren Gespräche über einen möglichen Unternehmensaufkauf."

                  Aha. "Kreisen zufolge".

                  Kreisen zufolge lebt Elvis auf dem Mond.

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                    #10
                    Gut, Butter bei die Fische: Ich wette EUR 100,--, dass bei einem Aufkauf von Dell Finanzinvestoren dahinter stecken, um den Konzern zu restrukturieren. Hälst Du dagegen?

                    Es ist übrigens das normalste von der Welt, wenn Journalisten von "Kreisen" sprechen, wenn sie ihre Quellen nicht offen legen wollen. Wenn man sich mal mit Journalismus beschäftigt hat, weiss man das und kennt sogar die entsprechenden Rechtsnormen, die z.B. in Deutschland ausdrücklich Journalisten davor schützen, ihre Quellen nennen zu müssen.

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                      #11
                      "Kreisen" ist aber ganz besonders nebulös, und ich wette eine Million, dass "Die Welt" keinen Schimmer davon hat, welche Kreise gemeint sind und ob an der Geschichte überhaupt was dran ist.

                      Kann gut sein, dass Du mit Deiner Vermutung recht hast, aber "Die Welt" weiß es ganz sicher nicht. Es dürfte ohnehin eine Binsenweisheit sein, dass a) Investoren dahinterstecken, und dass b) die Firma danach in irgendeiner Form "restrukturiert" wird (vermutlich von Kreisen).

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                        #12
                        "Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun."

                        Max Goldt

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                          #13
                          @Jörn: Halten wir also fest, "Die Welt" wird vermutlich Recht behalten, weil es eine Binsenweisheit war, die sie (wie hundert andere Medien auch) heute veröffentlicht, nur in diesem Forum besonders schlauer Teilnehmer würde man sich natürlich niemals auf ungesicherte Fakten stürzen.
                          Da macht man lieber eine dreistündige Sondersendung, die sich mit Apples Gerüchten rund um das iPhone 6 beschäftigt...

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                            #14
                            Ich bin der Meinung, dass der mündige Leser auch aufrichtig informiert werden sollte. Dazu gehört, dass eine Zeitung genau trennt, was sie sicher weiß und was sie nicht sicher weiß. Diese beiden Dinge zu vermischen oder nebulös zu verschleiern, ist schlechter Journalismus. Im Grunde ist es Betrug.

                            Die "Welt" weiß gar nichts. Sie hat lediglich einen Bericht von Reuters verarbeitet, und dieser plappert eine Meldung vom Wall Street Journal nach.

                            Das bedeutet, dass die "Welt" keine eigenen Quellen hat. Sie kann sich also nicht darauf berufen, von Insidern zuverlässig informiert worden zu sein, die man zwar geheim halten muss, die man aber kennt und deren Informationen man überprüfen konnte.

                            Das bedeutet, dass die "Welt" mit großer Distanz und Vorsicht berichten müsste. Stattdessen posaunt sie diese wackligen Spekulationen als Fakten hinaus.

                            Eine Schlagzeile wie "Nachfrage nach iPhone 5 geringer als erwartet" erfordert einige nachprüfbare Fakten. Wie hoch war die Erwartung über die Nachfrage ursprünglich? Sagt wer? Wieso weiß er etwas über die erwartete Nachfrage? Wie hoch ist die Nachfrage tatsächlich? Aus welchen Untersuchungen geht das hervor? Was war die Methodik dieser Untersuchung? -- All diese Informationen bleibt das Blatt schuldig. Das hat natürlich einen Grund. Nämlich den, dass die ganze Geschichte weder Hand noch Fuß hat. Ein aufrichtiger Journalist weiß ganz genau, dass er Antworten auf diese Fragen liefern muss, sonst hat er keine seriöse Meldung.

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                              #15
                              Der mündige Bürger weiss, dass "aus Kreisen" genau das sagt. Es sind keine gesicherten Quellen. Wenn "Die Welt" eigene Quellen hätte, würde sie das schreiben. Dann stünden da so Sätze wie "Wie die Welt aus sicheren Quellen [...] erfahren hat."
                              Du bauscht hier ein Nichts zu einem Elefanten auf, wenn Du mit diesem Maßstab Deine eigenen Sendungen produzieren würdest, wäre das Archiv nahezu leer.

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