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Apple laufen die Kunden davon

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    #1
    Extrem dummer Thread-Titel.

    Der Kunde, der wegläuft, macht Reality-TV?

    Schön, dass dieser Müll nicht mehr von Apple Software produziert wird......
    Zuletzt geändert von cordcam; 11.01.2012, 23:09.

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      #2
      Ich würde das jetzt mal nicht überbewerten.
      Ich seh auch nicht genau wo Apple da Kunden wegrennen, denn die Macs werden weiterhin genutzt und das, schätze ich mal, ist viel wichtiger. In den meisten Musikstudios ist es genau so, schau dir mal irgendein Youtube-Video an. Pro Tools sind dort so ziemlich der Standard, werden aber immer auf einem Mac ausgeführt.

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        #3
        Apple will halt Geld verdienen und das kann man nicht mit wenigen Pro Kunden, sondern mit der breiten Masse, dem Konsumenten, also Ich und Du und wir Alle.

        Wir sollten darüber nicht weinen, Apple laufen nicht die Kunden weg, sondern nur die Business Kunden, zumindest mal im ersten Schritt.

        Auf der anderen Seite gewinnt Apple durch diese Strategie viele neue Kunden durch i-Geräte und i-Software.

        Apple ist ausserdem in vielen Punkten nicht kompatibel zu Business Kunden, da ist es nur konsequent, diesen Markt fallen zu lassen.


        Und was FCP angeht:
        Dieser Fall zeigt besonders deutlich wie Apple tickt und Apple die Business Kunden absolut nicht mehr in Ihrer Denkweise berücksichtigen, denn das würde bedeuten, das sie lange Zeit kompatibel sein müssen, Beständigkeit bieten müssten, mehr und bessere Kommunikation betreiben müssten - warum sollten Sie das tun, wenn es auch ohne geht?

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          #4
          Das ist wirklich ein alberner Titel, der auch einfach zu widerlegen ist:
          Die Quartalszahlen erzählen seit Jahren das Gegenteil (und zwar gegen den Branchentrend), und das bei gleichbleibender (bzw. je nach Betrachtungszeitraum sogar steigender) Marge.

          Auch die Erwartungen der Börse (die ja eine Spekulation auf die Zukunft darstellen), sind angesichts des aktuellen Börsenkurses offensichtlich ganz andere, als Dein Thread hier anscheinend suggerieren soll.

          Um auf die einzelnen Deiner Punkte einzugehen:
          * OS X Server: War schon immer nur ein sehr kleines Geschäft von Apple, da verliert Apple nicht viel
          * QuickTimePlayerX: Verstehe diesen Punkt nicht genau? Der Player war doch eh schon immer kostenlos, und die Pro-Version war auch nur ein eher sehr kleines Geschäft.
          * Final Cut Pro X: Ist eine komplette Neuentwicklung und wird von mir daher auch so bewertet. Das einzige, was man Apple vorwerfen könnte, ist die alte Version nicht noch einige Zeit weiter verkauft zu haben.

          Alles in allem steht Apple derzeit besser da, als je zuvor. Und noch was: Die Menge "professionelle Kunden" und "Medienkunden" sind nicht deckungsgleich, nicht mal annähernd. Der professionelle Medienbereich dürfte in Apples neuer Roadmap nur noch einen sehr kleinen Teil ausmachen.

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            #5
            Zitat von Dominique Beitrag anzeigen
            der Trend geht aber eindeutig in Richtung iDevices.
            Dann meinst Du also, das OS X die Kunden davon laufen würden? Auch das ist offensichtlich falsch. Es wurden noch nie so viele Macs verkauft, wie in den letzten Quartalen. Allein im Q3/11 wurden etwa soviele Macs verkauft wie 2005 im ganzen Jahr. Das MacBook Air ist offensichtlich ein Renner, und auch der iMac-Anteil wächst. Was den MacPro angeht erwarte ich von Apple in der nächsten oder übernächsten Inkarnation ein modular aufgebautes Gerät auf Basis von Thunderbolt.

            Etwas in der Art eines Basisgerätes in Form eines MacMini (CPU, RAM , OnboardGrafik und kleine bist mittlere SSD für das System). Der ganze Rest (zusätzliche Grafik, Festplatten/Raid, weitere Schnittstellen), also alles was einen MacPro ausmacht, kommen als externe Einheiten mit unterschiedlicher Ausstattung, leicht austauschbar und per Thunderbold angeschlossen, und für jeden Kunden individuell, je nach Bedarf anpassbar.

            Das einzige was stimmt ist, dass iOS wesentlich schneller wächst als OSX (zumindest derzeit). Das ist aber auch kein Wunder, da iOS quasi auf einen völlig anderen und komplett neuen Markt abzielt, während OS X in einen gesättigten Markt verkauft wird. Trotzdem profitiert OS X offensichtlich von den iOS Geräten (sowohl technisch - ich liebe mein Trackpad und die Gesten -, als auch vom Marktanteil her).

            Tut mir leid, aber ich kann nicht den geringsten Anhaltspunkt für die von Dir aufgebrachte These finden!

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              #6
              Zitat von Dominique Beitrag anzeigen
              der Trend geht aber eindeutig in Richtung iDevices.
              Nun, das ist aber eindeutig die Zukunft und Apple hat schon immer so gehandelt.

              Zur Zeit der ersten Apple Computer und des ersten Macs wurden große Mainframe Computer als echte Arbeitsgeräte angesehen. Apple konzentrierte sich aber nicht auf diese Geräte und heute wird fast alles auf dem PC oder Mac gemacht.

              Aber so wie der Mainframe durch den PC/Mac ersetzt wurde, wird der PC/Mac nach und nach durch Geräte wie das iPad ersetzt. Apple sieht den Trend ganz klar in diese Richtung und setzt darauf. Ob sie damit recht behalten, wird sich zeigen.

              Es war aber noch nie Apples Strategie Arbeitsgeräte für etablierte Geschäftsbereiche zu bauen, sondern neue Geräte für noch nicht etablierte Bereiche zu erschaffen. Demnach wird Apple nicht versuchen den Mac dort besser zu machen wo er schon angekommen ist, sondern das iPhone und das iPad dort hinzubringen, wo diese noch nicht angekommen sind.

              Und damit ist es wahrscheinlich wirklich so, dass es Apple nicht mehr so sehr interessiert ob ein Filmstudio mit Macs arbeitet oder nicht. Sie wollen eher darauf hinarbeiten, dass ein Filmstudio irgendwann mal einen Film ganz mit dem iPad erstellt. Ob das jemals passieren wird, muss sich zeigen.

              Aber vielleicht setzt sich das iPad auch in ganz anderen Branchen durch, dann wird sich Apple eben darauf konzentrieren. Der Mac wurde auch nie für den DTP und Medienbereich erschaffen, er hat sich dort nur durchgesetzt und erst dann hat sich Apple darauf konzentriert.

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                #7
                Zitat von Dominique Beitrag anzeigen
                Das überrascht mich nicht. Temporäre Verkaufszahlen (die momentan hoch sind) bedeutet keineswegs, daß alles in Ordnung ist. Hochmut kommt vor dem Fall.
                Sorry, aber hast Du meinen Post überhaupt gelesen? Es gibt _kein_ Anzeichen dafür, das Apple in irgendeiner Hinsicht schlecht aufgestellt wäre. Sie verbauen aktuelle Hardware (Sandybridge, Thunderbold), sowohl OS X als auch iOS liegen technisch mindestens gleichauf mit den Mitbewerbern, sie haben ein funktionierendes Ökosystem (sowohl für iOS als auch für OSX).

                Warum also sollte man hier mit Schwarzmalerei Untergangsstimmung verbreiten? Die von Dir genannten Beispiele habe ich kommentiert. Keines davon ist geeignet in irgendwelcher Hinsicht schlechte Zukunftsprognosen abzugeben.

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                  #8
                  @DomBeta:
                  Zeichne mal eine Linie an den Spitzen der Verkaufszahlen entlang und eine Linie an den tiefsten Punkten. Danach zeichne noch eine weitere genau auf dem Mittelwert der beiden ersten. Diese Linie ist der Trend.
                  Geht er nach oben, ist der Trend positiv, andernfalls ist er negativ.
                  NUR im Falle eines negativen oder stagnierenden Trendes wäre irgendetwas nicht in Ordnung.
                  "Temporär" als Argument ist schön und gut, aber der Zeitraum, in dem bei Apple ein positiver Trend vorliegt (zeichne und überzeug dich selbst) ist ja nun schon eine Weile. Sicher, in geologischen Maßstäben ist es recht kurz, und bestenfalls ein kleiner Ausschlag, aber für ein Technikunternehmen sind 5-7 Jahre Wachstum über dem Branchenschnitt nicht nur ein kurzer Ausschlag. Und die Schlussfolgerung, mit Apple gehe es nun bergab, ist nicht zulässig.

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                    #9
                    Zitat von Dominique Beitrag anzeigen
                    Hochmut kommt vor dem Fall.
                    Bla bla bla.

                    Eines von Steve Jobs' Lieblingszitaten stammt von Eishockey-Legende Walter Gretzky:
                    "Ich gehe dahin, wo der Puck sein wird, nicht wo er ist oder war..."

                    ____

                    Zu Final Cut Pro X:

                    Wir hatten das Thema bereits. Ich habe jeden Tag mit Produktion und Postproduktion zu tun - den 3% an Firmen, die (Werbe-)Filmeproduktionen auf höchstem Niveau durchführen, geht ganz schön die Düse, weil an ihrem Kerngeschäft "von unten" gerade ziemlich rumgeknabbert wird - und da spielt FCPX eine gehörige Rolle. Auch die Kunden sind sensibilisiert, und drücken wo sie können - die Goldgräberzeiten sind jedenfalls vorbei.

                    Und über was für Umsätze für Apple reden wir da? Ein paar Zahlen: Eine mittelgroße Postproduktionsfirma, die in der oben beschriebenen Liga mitspielt und von denen es nicht nur in DE erstaunlich wenige gibt, hat wenn es hoch kommt 10 Final Cut Schnittplätze (hoch angesetzt, denn FCP war auch früher nicht das hauptsächlich benutzte System). Bedeutet für Apple zukünftig Umsatz-Einbussen von 20.000 €, weil auf FCP verzichtet werden (muss).

                    Dafür wachsen Full-Service-Agenturen, die Konzeption, Produktionsdienstleistung, (vielleicht sogar eigene Kamera-Crew) und Postproduktion aus einer Hand anbieten, wie Pilze aus dem Boden. Und aus erster Hand weiß ich, dass sich auch professionelle Fotografen mit der Thematik beschäftigen, denn wenn man aufwändig für Location und Licht gesorgt hat, um Bilder zu machen, kann man auch mal eben ein bischen Video-Footage generieren (was die DSLRs ja heute alle können).

                    Lange Rede kurzer Sinn: Die 3% Top Post-Häuser und ihre Probleme mit FCPX gehen Apple monetär betrachtet wirklich am Stil vorbei...
                    Zuletzt geändert von Jadawin; 12.01.2012, 12:22.

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                      #10
                      Zitat von magicq99 Beitrag anzeigen
                      dass ein Filmstudio irgendwann mal einen Film ganz mit dem iPad erstellt.
                      Videoschnitt an einem prof. Arbeitsplatz und einem iPad, da liegen Welten dazwischen. Das wird wohl auch mit dem iPad 10 nicht klappen. Zumal auch die Anforderungen im Profibereicht immer steigen. Auf der CES kann man z. B. schon die ersten TV-Geräte mit vierfacher HD-Auflösung bestaunen.

                      i-Devices sind Consumer-Endgeräte, micht mehr und nicht weniger!
                      iMAC 27 i7 (late 2009), Mac Mini i7+i5 (late 2012), ipad 4 64GB, iphone 4s 64GB

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                        #11
                        @berndwgf
                        Da würde ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Die ersten PCs hat man auch belächelt und nicht als Arbeitsgerät ernstgenommen. Heute arbeitet jeder damit. Es ist alles eine Frage wie sich das weiterentwickelt. Das iPad steht heute dort, wo Mitte der Achtziger der erste Mac stand. Aber lass da mal einige Jahre ins Land gehen.

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                          #12
                          Jau, richtig, und am 21.12 geht die Welt unter...

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                            #13
                            Zitat von Dominique Beitrag anzeigen
                            Von wegen Schwarzmalerei: Das hat nichts mit Schwarzmalerei zu tun, sondern mit Vorsicht. Man darf nichts überbewerten, schon gar nicht steigende Zahlen. Das kann alles täuschen.
                            Nein, es ist ganz klar Schwarzmalerei und keine Vorsicht. Aus dem einfachen Grund, dass Du Deine Behauptung nicht belegen kannst, während alle anderen Indikatoren dagegen sprechen. Vorsicht wäre es, wenn verschiedene Indikatoren widersprüchliche Signale geben würden. Dies ist hier jedoch nicht der Fall.

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                              #14
                              Irgendwann wird es mit Apple wieder bergab gehen.
                              Aber das liegt in der Natur der Sache und nicht etwa daran, dass einzelne Unternehmen nun nicht mehr Apple Schnittsoftware oder Server benutzen.

                              Hast du denn über Einzelentscheidungen hinaus noch andere Belege für deine These?
                              Zum Beispiel einen längerfristigen Schwund der Marktanteile insgesamt?

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                                #15
                                Mit allen? Dazu hab' ich keine Zeit.

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