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    Google macht Werbung für Scientology

    Ich habe ja generell kein Problem mit Google, aber die YouTube Werbung für Scientology ist völlig daneben und darf nicht vorkommen. Eigentlich sollte man die Manipulationsmaschine Scientology auch gleich zusperren ...
    Meine Beiträge können ein Hauch von Ironie beinhalten! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Admin oder Moderator. :-)

    #2
    das ist das problem: wer werben will, darf werben!

    mir wäre es auch lieber, wenn sie die werbung löschen würden...
    Brainstorm.

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      #3
      Deine Meinung in allen Ehren und ich teile dein Unbehagen gegen diese Organisation, aber so lange Scientology legal ist, spricht nichts gegen Werbung. Nur Gesetze können definieren, was wem erlaubt ist, nicht das Bauchgefühl.

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        #4
        Bitte was?! Scientology verbieten? Wieso das denn? Dann bitte auch gleich alle anderen Glaubensgemeinschaften/Religionen/Sekten und wenn wir schon dabei sind auch alle Pharmafirmen, die Tierversuche machen und achja: IKEA auch, denn die kaufen Holz aus Russland, was zwar als legal deklariert ist, aber jeder weiss, dass es aus der Tundra stammt. etc. pp.

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          #5
          Hilfe! Ich brauch aber IKEA für kostenlos Kaffee und Schwedenfrühstück!

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            #6
            @schildie:

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              #7
              @Kurare: Zuerst mal sich ordentlich über Scientology informieren und dann einen Kommentar schreiben. Dann wirst auch verstehen, warum Scientology verboten gehört (mit welchen Mittel sie arbeiten).
              Meine Beiträge können ein Hauch von Ironie beinhalten! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Admin oder Moderator. :-)

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                #8
                @ronaldmac: Das ist Ansichtssache. Scientology zu verbieten, halte ich für genauso wenig clever, wie die NPD zu verbieten. Eine Demokratie muss so etwas verkraften können, sonst bräuchten wir sie nicht.

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                  #9
                  Ich bin zwar dafür, Scientology zu verbieten … ABER in einer Demokratie kannst du nicht einfach einer Organisation, die erlaubt ist, verbieten zu werben. Wozu haben wir denn Demokratie? Genau, um vor Willkür zu schützen. Aaaaaahja. Stimmt. Dann wohl nicht.

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                    #10
                    @Kurare
                    Die Demokratie muss Rückrad und Stärke beweisen. Wir dürfen unseren Rechtsstaat und Ordnung nicht durch NPD und Scientology gefährden lassen. Die NPD bewegt sich in einer Rechtsnische, so dass noch nicht ausreichend Beweise für die Verfassungswidrigkeit vorliegen. Doch ich sehe in der Zukunft einem Verbot optimistisch entgegen.
                    Der Bau der Hauptzentrale von Scientology in Berlin war auch ein großer Fehler, den wir in Zukunft sicher noch bereuen werden (eigentlich schon jetzt), aber die Politiker stellen ja öfters im Nachhinein fest, dass man nachher schlauer ist.
                    Der Liberalismus hat auch in der Demokratie seine Grenzen und mit NPD und Scientology sind diese erreicht.

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                      #11
                      Das Problem an der Demokratie ist gerade die Definition dieser. Demokratie haißt (auf den Staat und die Gesellscahft bezogen), dass jeder das wählen kann und darf, was er für richtig hält. Sobald man dieses Recht einschränkt, um die Gesellschaft zu schützen (ihr wollt die NPD und Scientology verbieten), schränkt man gleichzeitig die Demokratie mit ein.
                      Das richtige Gleichgewicht zwischen der Freiheit der Wahl (Demokratie) und dem Wohl des Volkes zu finden, ist eine Gratwanderung.
                      Wo setzt man nun die Grenze zwischen Demokratie und Staatswillkür bzw. Scheindemokratie? Letztendlich kann man die Frage auf diese Frage reduzieren. Man darf die Freiheit des Einzelnen letztendlich so wenig wie möglich einschränken. Dazu gehört auch, dass man Institutionen, wie die NPD oder SC duldet, erstmal.
                      Natürlich muss man auf der anderen Seite Regeln schaffen, was zB. moralisch oder ethisch vertretbar ist. Anhand dieser Regeln kann man dann entscheiden, ob man etwas verbieten darf.
                      Dies wirft aber leichzeitig die Frage auf: "Woran wird Moral und Ethik gemessen?"

                      Das Thema ist nicht leicht und ich glaube niemand hat da eine Patentlösung. Man kann es auch als Perpeto Mobile bezeichnen. Soll heißen: Das Eine funktioniert ohne das Andere nicht.

                      Soviel zum Thema Objektivität in der Demokratie. Ich selber finde weder die NPD noch SC gut und denke genauso, dass beides verboten gehört. Es gibt aber auch andere Meinungen, die sich mit genau der gleichen Begründung begründen lassen.
                      Man kann nach seinemn subjektiven Empfinden urteilen, darf dies anderen Leuten aber nicht verbieten.

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                        #12
                        Betrügen, Diebstahl etc. ist ja verboten. Und genau das macht Scientology: Betrug

                        Scientology ist kein Glauben, sondern ein (kommerzielles) Unternehmen, dass z.B. mit Gehirnwäsche arbeitet und sich als Sekte tarnt. Und das gehört verboten ...
                        Meine Beiträge können ein Hauch von Ironie beinhalten! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Admin oder Moderator. :-)

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                          #13
                          Zitat von ronaldmac Beitrag anzeigen
                          Betrügen, Diebstahl etc. ist ja verboten. Und genau das macht Scientology: Betrug

                          Scientology ist kein Glauben, sondern ein (kommerzielles) Unternehmen, dass z.B. mit Gehirnwäsche arbeitet und sich als Sekte tarnt. Und das gehört verboten ...
                          Absolut jede Kirche ist ein kommerzielles Unternehmen - der Vatikan gehört zu den reichsten Firmen der Welt, selbst jeder depperte Mönch in Thailand hat das neueste Handy, MP3 Player und Laptop, was sich 99% der Bevölkerung nicht leisten kann. Bei uns hält sich das gegnüber den USA nur deshalb ein wenig in Grenzen, da nicht alles was sich Church nennt, von vorneherein steuerbefreit ist. Niemand darf definieren was Glaube und was Aberglaube ist, in der Beziehung ist Scientology genauso illegitim wie die etablierten Kirchen.

                          Wenn Scientology etwas ungesetzliches tut, kann man sie genauso dafür verurteilen, wie jeden anderen auch. Mit Verboten sollte man sich tunlichst zurückhalten - nächste Woche wird dann etwas verboten was Du gut findest, weil es dem Innenminister, der Gesundheitsbeauftragten oder sonst einem Schlonz nicht passt.

                          Die Deppenhorde hat in Deutschland weniger Mitglieder als MS Journalisten auf der Gehaltsliste und interessiert sich eh nur für Prominente und Bestverdienende. Wenn die so doof sind, da ihr Geld abzuladen, kann man ihnen auch nicht helfen.

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                            #14
                            Was soll die Verteidigung? Bist du oder einer deiner Freunde/Familie bei Scientology? Genau so klingt dein Kommentar ...
                            Meine Beiträge können ein Hauch von Ironie beinhalten! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Admin oder Moderator. :-)

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                              #15
                              Zitat von 486er Beitrag anzeigen
                              Demokratie haißt (auf den Staat und die Gesellscahft bezogen), dass jeder das wählen kann und darf, was er für richtig hält.
                              Nö, eigentlich nicht. Es heisst Herrschaft durch das Volk, basiert also auf kollektiven Entscheidungen (die auch durch freie Wahlen geäußert werden). Wenn jedoch so eine Mehrheitsentscheidung vorliegt (z.B. in Form eines Gesetzes), können sich Einzelne, die eine andere Meinung haben, höchstens noch dann Wahlfreiheit verschaffen, wenn sie bspw. das Bundesverfassungsgericht dazu kriegen, dieses Gesetz zu kippen.

                              Die einzig relevante Frage bei Verbotsdiskussionen ist die Verfassungsmässigkeit einer Institution/Partei/Kirche. Eine Partei, die die Verfassung bekämpft, könnte in der Tat zurecht verboten werden. Wenn man allerdings so blöd ist, diese durch den Verfassungsschutz derart zu unterwandern, dass später nicht einmal mehr feststellbar ist, in wie weit sich der Verfassungsschutz selbst an verfassungsfeindlichen Aktionen beteiligt hat... sollte man in die Ecke gehen und sich schämen.

                              Eine viel schwierigere Frage ist, in wie weit Kirchen/Religionen überhaupt "verfassungsgemäß" sind. Fast alle Religionen vertreten Inhalte, die nicht verfassungsgemäss sind (etwa Ämter für Frauen und sexuelle Selbstbestimmung in der kath. Kirche, von Islam et al ganz zu schweigen) und fast alle erheben Anspruch, sich in Politik einzumischen. Hier ergibt sich fast zwangsläufig ein Widerspruch zwischen "verfassungsgemäß" und der durch die selbe Verfassung gewährte Religionsfreiheit. Spöttisch könnte man mit TV-Kaiser sagen: "Ein Teufelskreis".

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