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    Microsoft bezüglich Online Services fortschrittlicher als Apple?

    Hallo!

    Wie wird die Zukunft des Internets aussehen? Ich denke so: In Zukunft werden schnelle und intelligente Webbrowser zur Verfügung stehen, die es uns (neben den Fortschritten des Internets selber) erlauben unseren so gewohnten Desktop im Internet zu erleben. Das heißt, wir werden auf der ganzen Welt unseren Schreibtisch bei uns haben. Das einzige was wir brauchen ist ein Computer, einen Browser und einen Internetzugang. Das bedeutet für uns keine lästige Synchronisierung mehr, bezüglich der Mediawiedergabe wird fast Alles über Streaming laufen. Kein Herumtragen von USB-Sticks wo Vorträge drauf enthalten sind. Alles geht über den Browser. Ähnlich den Verstellungen von Google Chrome OS.

    Bei dieser Überlegung ist mir aufgefallen, dass Microsoft im Vergleich zu Apple bezüglich Online Services einen deutlich fortschrittlicheren Eindruck macht. Ein Beispiel soll zum Beispiel Office Web Apps sein. Auf mich erweckt Apple nicht umbedingt den Eindruck als ob sie in diesem Sektor äußerst kompetent seien. Im Gegenteil. Auch Google macht sich da weitaus besser.

    Daher meine Meinung: Apple muss/sollte bezüglich der Online Services gerade jetzt investieren. Sonst könnte der Zug abgefahren sein. Wie die Zukunft aussieht ist mehr oder weniger klar. Der Computer wird immer mehr zum Client und das Geschehen verlagert sich in die "Cloud".

    Wie ist Eure Meinung hierzu?
    MacBook Pro 13" (2017, 3,1 GHz, 16 GB RAM, macOS 11.3) • iPad Air 2 Cellular (64 GB, iOS 14.5) • iPhone 11 (64 GB, iOS 14.5) • Apple Watch SE (watchOS 7.4)

    #2
    So ähnlich gibts das schon in Banken. Nur halt mit nem Linux als Basis. Alles andere läuft über den Browser (Bankprogramm, Notes usw.).

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      #3
      Banken benutzen keine Microsoft Software? Ich dachte immer Gleich und Gleich gesellt sich gern?
      Bin hier zu finden: neckbreaker.de

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        #4
        Doch doch, jedoch hautpsächlich im Backoffice. Die Berater (zumindest ist es bei uns so) eher nicht. Wobei ich dazu sagen muss, das es bei uns noch nicht ganz angekommen ist. Wir werden wohl Anfang 2012 auf die Thin-Client Technologie umstellen. Dann sollte unser Rechenzentrum (GAD eG) soweit sein.
        Derzeit gibt es nur Fat-Clients. Ab 2012 dann beides. Jedoch Fat-Clients nur noch im Back Office. Um mal eine Zahl zu nennen: 70 - 80 % der Bank werden dann Thin-Clients nutzen und alles über den Browser machen.
        Die Sparkassen sind da soweit ich weiss schon etwas weiter. Ich glaub bei denen ist das schon im Einsatz. Bei den Privat Banken weiß ic hes nicht.

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          #5
          ja in der Richtung hat Apple echt nicht viel zu bieten.

          Thin Clients sehe ich aber eher im Business Bereich denn ich habe hier so einige Sachen die ich nicht in der Cloud haben will / kann:

          - Private Fotos
          - Wichtige Dokumente (Steuerunterlagen, …)
          - Videos, Musik, … (zu viel um es upzuloaden)

          Solange man selbst die Kontrolle über die Server hat (Unternehmen) sind Cloud basierte Anwendungen IMHO das next big thing privat sehe ich das noch nicht auf breiter Front. Was ich mir aber durchaus vostellen könnte:

          - iTunes online
          alles was ich in der Library habe und was es auch im iTS gibt kann ich auch von unterwegs oder einem anderen Rechner streamen. Das wären hier zwar wohl nur so 30% von allem was ich in iTunes habe aber besser als gar nichts

          - iWork.com deluxe
          eine Art Google Docs in schön so mobileme artig. Um fix mal ein Pages oder Keynote Dokument zu ändern sicher eine feine Sache.

          - iPhoto online
          wie flickr nur in schön - auch so Richtung mobileme. Da würden von meinen Bildern zwar auch nur 30-40% landen aber vor allem zum schnellen sharen, … sicher besser als die mobileme Galerien.

          Leute die nur Surfen, Mailen, … wollen werden wohl zunehmend auf Devices wie das iPad setzten.

          Normaluser die ein wenig Medien verwalten, … kommen vielleicht mit Thin Clients und der Cloud aus.

          Bekloppte wie wir die dauernd was mit Power brauchen (TV Aufnahmen verwalten, Videos schneiden, …) werden wohl weiter auf "richtige" Computer und "richtige" Software setzen.

          Um zur Eingangsfrage zu kommen ob Apple da was machen muss / ins Hintertreffen gerät kommt schwer drauf an wo Apple in der Zukunft seine Zielgruppe sieht.
          QWallyTy
          Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

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            #6
            Aber sobald ein Unternehmen seine Server selbst betreibt, ist es doch keine Cloud mehr. Das große Versprechen der Cloud ist ja gerade, dass man die Kontrolle der Server an andere abgibt, die diese aufgrund der Masse billiger betreiben können und man so enorm Kosten spart.

            Das Problem bei Cloud Anwendungen ist also schon, dass man dann abhängig vom jeweiligen Anbieter ist und bei allem was man über die Cloud macht darauf achten muss, ob dies dem Anbieter gefällt oder nicht.

            Die Wikileaks Debatte hat das doch erst kürzlich gezeigt:
            FAZ: Amazons Rauswurf nährt die Zweifel an der Cloud

            Alle die sich eine iTunes Cloud wünschen: wie würdet ihr es denn finden wenn Apple euch mit Hinweis auf die AGB aus der Cloud wirft und all eure Daten löscht, weil ihr vielleicht mal einen Song zuviel für einen Freund freigegeben habt?

            Oder falls ihr einen Song in die Cloud ladet, der nicht von euch in iTunes gekauft wurde, und Apple diesen nach Aufforderung durch die Musikindustrie löscht weil sie denkt das wäre vielleicht eine Raubkopie? (Obwohl dieser Punkt etwas weit hergeholt ist, denn in die iTunes Cloud wird man wahrscheinlich selbst keine Songs laden können, sondern muss diese für die Cloud neu kaufen)

            Der Anbieter kann auch von einem Dritten zur Herausgabe oder zur Löschung eurer Daten gezwungen werden. Und das dies auch unangenehme Folgen haben kann, zeigte sich doch als Google und Yahoo die E-Mails einiger Blogger an die chinesische Regierung herausgab.

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              #7
              Oben Gesagtes ist ein wichtiger des Cloud Computing.

              Die Anbieter müssen dem Anwender die Möglichkeit geben sich für bzw. gegen das Cloud Computing zu entscheiden. Es gibt Daten die man nicht in die Hände anderen Leute geben möchte. Und das wird in Zukunft nicht anderes sein als jetzt. Auch ist es keine Frage des technischen Fortschritts ob man dies möchte oder nicht.

              Weiterhin darf man nicht vergessen, dass (hoffentlich) zu jedem Zeitpunkt in der Zukunft die Möglichkeit besteht seine Daten in Form einer Sicherungskopie zu duplizieren und daher nicht komplett aus seinen Händen gibt.

              Nicht zuletzt müssen hier auch gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden.

              Ich persönlich würde auch nicht alle meine Dokumente mittels Cloud Computing verwalten, aber mindestens 70%. Und genau hierfür wäre das Cloud Computing perfekt.

              Einer der größten Wachstumsmärkte ist das mobile Internet. Und damit auch das Cloud Computing.
              MacBook Pro 13" (2017, 3,1 GHz, 16 GB RAM, macOS 11.3) • iPad Air 2 Cellular (64 GB, iOS 14.5) • iPhone 11 (64 GB, iOS 14.5) • Apple Watch SE (watchOS 7.4)

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                #8
                Ich bezweifele, dass die Rechner zu Thin Clients (also Desktop und Anwendungen im Internet) degradiert werden, auch wenn Google das vllt. gerne so hätte. Ich bin eher der Meinung, dass das Internet sozusagen im Hintergrund für die Synchronistation verschiedener Geräte, Backup und Daten die verteilt werden sollen zuständig sein wird. Applikationen und OS (Desktop) hingegen bleiben lokal und plattformspezifisch (also im Prinzip der Weg den Apple gerade einschlägt). Aus dem ganz einfachen Grund, weil es in Zukunft eher mehr Bedienkonzepte als weniger geben wird (als Beispiel seien hier Smartphone/Tablet vs. klassischer PC genannt).

                Google steht hier für das andere Extrem und würde gern alles in die Cloud verlagern. Microsoft hat sich derzeit noch nicht entschieden welchen Weg es bevorzugt, und versucht es mit einer Mischung. Bzgl. Erfolgschancen sehe ich Microsoft vorne (wegen der Mischung und Microsofts Erfahrung in Sachen Netzwerken), dicht gefolgt von Apple (wegen des Konzeptes). Google eher weiter hinten, da ich Googles Konzept des "alles in der Cloud" einfach als einen Irrweg ansehe. Ich kann mich natürlich irren.

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