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Unsere Schule investiert in die IT-Ausstattung - Was haben wir davon?! Nichts!

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    Unsere Schule investiert in die IT-Ausstattung - Was haben wir davon?! Nichts!

    Hallo liebe Mac-Gemeinde :)

    Ich wusste nicht so recht, ob der Thread hier in dieses Unterforum gehört, aber man kann ihn ja immer noch verschieben.

    Jedenfalls möchte ich einfach mal meinen Frust von der Seele schreiben...
    Es geht dabei um meine Schule.
    Ich mache zur Zeit eine Ausbildung und gehe daher in eine Berufsschule in Frankfurt am Main. Die Schule ist soweit ganz in Ordnung, sie wurde aber auch erst vor einem Jahr komplett renoviert. Die Stadt Frankfurt hat sich das 9 Millionen Euro kosten lassen. Nun ja, es ist aber echt schön geworden und ich bin ganz zufrieden. Angeblich sind alleine 5 Millionen von dem État in die Modernisierung der Klassenräume, sowie der Computerräume geflossen. Unter anderem wurde davon jeder Raum mit einem Beamer und einem Computer ausgestattet, um gemeinsame Internetrecherchen zu erleichtern usw.
    Nun ja, man erwartet doch jetzt, dass alles funktioniert und mal ehrlich, bei so viel Geld sollte die Hard- und Software doch ganz ordentlich sein und auch funktionieren.
    Nun ja... natürlich ist es nicht so, wie oben beschrieben.

    In einigen Computerräumen läuft Windows Vista, in anderen Windows 7 und die Rechner am Lehrerpult laufen meist noch unter Windows XP. Alleine das ist Kuddelmuddel. Klar, für mich stellt das alles keine Hürde dar, ich bin sehr technikaffin, habe in Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sowieso eine 1. Ich bin damals mit Windows aufgewachsen und kenne daher auch alle Versionen ab Windows 98.
    Nun ja, aber was soll denn das? In Textverarbeitung arbeiten wir mit Windows 7, in Tabellenkalkulation mit Windows Vista. Ich verstehe es nicht.
    Egal, das Dilemma geht weiter. Wieso in aller Welt hat die Schule Lizenzen für Office 2003, Office 2007 und ganz selten sogar mal 2010?? Ich als Schüler habe den Anspruch, mit aktueller Software zu arbeiten. Gut, Office 2007 ist auch im Firmenumfeld noch weit verbreitet, daher finde ich es gar nicht schlecht, wenn wir damit lernen. Aber was soll das, frage ich mich wieder...
    Wieso bezahlt die Schule Lizenzen für Software, die sie gar nicht bräuchte?

    Naja, aber das ist ja immer noch gar nicht das, worauf ich hinauswollte. Der Hammer kommt eigentlich erst. Letztens war mal für eine Woche das Treppenhaus abgeriegelt, weil wohl Kacheln von den Treppenstufen lose wären usw. Wir haben zwei Treppenhäuser, sodass wir natürlich trotzdem zu den Unterrichtsräumen kamen. Aber was wird uns genau in dieser Woche erzählt? Dass sich die Schule zwei sogenannte "Smart-Boards" geleistet hat und total stolz darauf sei, weil dadurch völlig neue Lernmethoden entstehen würden. Joa, so ein Teil kostet mal um die 3000€ wurde uns gesagt. Schön, dass das Treppenhaus auseinanderfällt, aber gleichzeitig Gelder in so einen Scheiß gesteckt werden.
    Denkt bitte nicht, ich wäre ein Technologieverweigerer oder dergleichen. Ich wäre wohl sonst nicht auf der Mac-Plattform! Ich liebe Technik und ich bin auch dafür, dass Schulen mit neuen Technologien ausgestattet werden.
    Aber dann sollte es doch bitte Technik sein, die etwas nützt und nicht für etwas Geld ausgegeben werden, das sowieso nicht so will, wie man möchte.

    Denn was ist das Smartboard? Es ist im Grunde eine Leinwand, an der ein Beamer oben angebaut ist, der das PC-Bild darauf projeziert. Außerdem ist er noch mit Lautsprechern ausgestattet. Natürlich ist das nicht alles. Das Teil ist ja „smart“, daher kann man den Bildschirm mit dem Finger manipulieren. Klickt man auf einen Button, so wird dieser betätigt. Wie mit der Maus.
    Gut dass Windows schon immer der Vorreiter in Sachen Multitouchfähigkeit war!
    Spielend leicht bewegt man sich auf dem Bildschirm, trifft zum Glück immer die richtige Schaltfläche, da diese die ideale Größe haben, um sie mit dem Finger bedienen zu können. Schön auch, dass die endloslangen Aufklappmenüs ganz oben beginnen.
    Das ist besonders für kleine Menschen ergonomisch spitze!
    Das Gerät überzeugt durch seine intuitive und einfache Handhabung. Man muss nicht erst überlegen, wie etwas funktionieren könnte, es wirkt alles so natürlich.
    Okay, langsam sollte jedem die Ironie aufgefallen sein. Es ist natürlich alles nicht so.

    Es war echt lustig, als unser Lehrer an dem Morgen meinte: „Kommt, ich muss euch was zeigen, das macht total viel Spaß.“ Gut, wir haben uns darauf eingelassen. Er war natürlich total überzeugt von dem Gerät. Wir sollten mit Paint eine Büroumgebung gestalten. Er hatte in einem Ordner gewisse Objekte, wie Pflanzen und Tische etc. als Bilddateien vorbereitet. Okay, er importiert das erste Objekt. Er möchte es vergrößern und was denke ich als iPhone-Nutzer sofort? Natürlich, dass die Software so smart ist, dass sie gewisse Gesten wie „pinchen“ usw. erkennt. Aber nein, weit gefehlt.
    Es ist der normale kleine Kreis rechts unten an der Objektumrandung, den man anfassen muss und das Objekt damit vergrößert. Okay, jetzt denkt man, dann sollte das auch ganz easy funktionieren, aber man kann nicht diagonal vergrößern. Also bzw. man muss den Punkt horizontal verziehen, damit das Objekt größer wird. Das ist so unnatürlich wie sonst was. Es wäre doch nur richtig zu schlussfolgern, dass man das Objekt diagonal verzieht, da man ja die Größenverhältnisse beibehalten möchte. So denkt man doch und so haben wir alle auch vermutet, dass es klappen würde. Bis wir erstmal verinnerlicht hatten, dass man den Punkt nach rechts verschieben muss und sich dabei trotzdem nicht die Proportionen ändern, verging einige Zeit. Um das Objekt zu verschieben, muss man es einmal antippen und dann mit dem Finger irgendwohin verschieben. Gut, dass das auch nicht so schön flüssig ablief, wie wir uns das vorgestellt hatten. Vor allem hakelig wurde es, als wir da mit mehreren Leuten dran rumfuchteln sollten. Das Teil kann nämlich kein Multitouch! Bei mehr als einem Finger wird das Teil verwirrt und nichts funktioniert mehr. Schön, dass unser Lehrer das auch weiß und uns sagte, wir sollten ruhig alle gleichzeitig da rumspielen! ...

    Ich könnte jetzt noch weiter erzählen, aber es wird langweilig. Die Begeisterung hielt sich bei uns jedenfalls in Grenzen...
    Wir alle haben uns gefragt, was denn das Teil soll? Für diese Dinge hätte auch ein normaler Beamer gereicht und mit Mausbedienung wäre ich zehnmal schneller gewesen.
    So ein Smartboard sollte nicht mit Windows betrieben werden, sondern es bedarf einer angepassten Oberfläche. Sonst hat das keinen Sinn.
    Das kann man eigentlich genauso mit den Slate-PCs von Microsoft vergleichen. Das normale Windows macht auf so einem kleinen Bildschirm einfach keinen Sinn. Aber selbst auf dem großen Smartboard ist es nicht gerade förderlich, weil man einfach vor einer Wand von Buttons, Optionen, Kontextmenüs usw. steht und davon erschlagen wird. Was will ich denn, wenn ich immer den Weg über Datei, Grafik einfügen, dann das Bild aus dem Explorer raussuchen und es dann einfüge, gehen muss. Das ist total unergonomisch und per Hand echt nicht leicht zu bedienen.

    Nun ja, schön ist auch, dass jetzt auf jedem Rechner in dem Raum diese Smartboard-Software installiert ist. Nur lässt sie sich nicht abschalten, sondern reiht sich als Dialog zu den zahlreichen anderen Meldungen beim Systemstart ein. Schaltet man den Computer nämlich ein öffnet sich erstmal das obligatorische Fenster: Es ist ein Fehler aufgetreten... Es wird nach einer Problemlösung gesucht. Das Ding rattert vor sich hin und sagt mir dann nach zehn Sekunden, dass es keine Fehlerbehebung gibt und schiest sich selbst ab. Toll. Da macht das Arbeiten doch Spaß, wenn man erstmal mit so etwas begrüßt wird!
    Nunja, dann kommt wie gesagt die Meldung über die Smartboard-Software und diese Software ist so ins System verankert, dass man sie nicht abschalten kann. Sie ist immer als kleine Leiste an der linken Bildschirmhälfte. Gerade bei Excel macht das Spaß, da das Fenster nämlich Excel überlappt. So darf man das Ding immer runter und hoch verschieben, um beispielsweise Zeilen zu markieren.

    Es ist jedenfalls für die Katz und ich frage mich, ob das wirklich nötig ist?
    Warum muss das alles so kompliziert sein? Wieso können die Rechner nicht einfach funktionieren? Denn das tun sie trotz der fünf Millionen Investition auch nicht alle. Man muss immer Glück haben, dass der Rechner mal nicht Fehlermeldungen anzeigt und sich gar nicht erst booten lässt. Ich habe nicht viel Ahnung von Administrierung in so großem Umfeld, aber warum kann so etwas nicht einfach funktionieren?
    Mein Rechner zum Beispiel ging heute nicht richtig; es war zum verrückt werden. Excel hat mir beim Markieren der Zellen die Zelleninhalte gelöscht. Na super! Dann habe ich das Ding neugestartet und plötzlich ging es!?

    Sorry für den langen Text, aber ich musste das einfach mal loswerden, weil ich heute echt fast explodiert wäre. Ich rege mich da einfach so auf!

    LG Marvin
    MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

    #2
    Steigerst du dich da nicht ein wenig zu viel rein? Ich sehe in deinem Beitrag eigentlich nur Oberflächlichkeit. Das Board kann kein Multitouch bzw. Zoomen per Geste und ist deshalb schlecht?
    Mehr und mehr fällt auf, wie einfach doch für die meisten Menschen alles zu sein scheint. Geblendet von iPhone und sonstigen Spielerreien muss nun alles andere genauso aussehen und funktionieren?
    Das Gerät war deshalb so "teuer", wobei ich das gar nicht teuer nennen will, weil da einiges an Arbeit drin steckt, oder dahinter. Ich sehe auch kein Problem darin wenn XP,Vista und 7 gleichzeitig und Office 2003,2007 und 2010 zum Einsatz kommen.
    Es kann nicht immer alles aus dem Neuesten und Schönsten und dem "Klickibunti" bestehen, das scheint man häufig zu vergessen.

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      #3
      Also ich kann dich voll verstehen Marvimaus. Man fragt sich wirklich, ob die bei der Produktion eines solchen Gerätes über mal nachgedacht haben, das man es auch einfacher hätte machen können.

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        #4
        Ich kann dich sehr gut verstehen.

        Bei uns in der Schule wurden für zigtausend Euro auch solche Bords installiert (sind wahrscheinlich etwas anders aber das Prinzip ist gleich).

        Die laufen mit Mac OS, welches ja auch nicht gerade leicht mit einem Stift zu bedienen ist.
        Zudem ist das Bord so verpixelt, dass man vorne eh nicht gut was erkennt.
        Das Schreibprogramm ,,Activinspire" (komplett in Java) ist sehr schlecht, da man da auch genauso gut so schreiben könnte.

        Ich erkenne den guten Willen, aber un dieser Form ist es für mich rausgeschmissenes Geld der Schule gewesen.

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          #5
          Ich finde auch dass die Verantwortlichen in der Schulleitung sich ruhig mal mit den Schülern vorher unterhalten hätten können was eigentlich die davon halten bevor so eine Anschaffung gemacht wird. Denn die Schüler wissen meist eh viel mehr über die Technik als die Lehrer, weil sie sich dafür interessieren. aber die werden ja nicht gefragt, sondern man lässt Personen entscheiden, etwas neues zu kaufen, die entweder keine Ahnung davon haben, oder glauben zu wissen, was gut ist. So ist das aber leider fast überall auf der Welt, nicht nur in Schulen.

          PS: Marvin, hab dir was in unsere DropBox gelegt Schon gesehen?

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            #6
            Jep, danke, dass ihr beide mir beipflichtet. Ich hoffe ja schon, dass in Zukunft alle Klassenräume mit digitalen Tafeln ausgestattet sind. Mein Bruder hat in seiner Schule so etwas. Wenn der Lehrer etwas aufschreibt erkennt eine Software die Schrift und wandelt sie in Computerschrift um. Das soll wohl auch ziemlich gut funktionieren meint mein Bruder. Was da jetzt wirklich wahr dran ist und was das Ding sonst noch so kann, weiß ich nicht. Dieses Teil ist sicherlich auch noch nicht das Maß aller Dinge. Der Umbruch findet ja erst statt. Aber dieses Smartboard geht einfach wieder zurück in die Steinzeit.

            Denn um auch mal auf den Post von anmarb zu antworten: Klar, vielleicht steigere ich mich da einfach zu sehr hinein, aber du musst doch zugeben, dass das sinnlos ist. Denn was bringt uns dieses 3000 Euro teure Ding?? Es ist kompliziert und man hat absolut keinen Mehrwert. Genauso könnte der Lehrer einfach mit der Maus die Objekte beeinflussen und über den normalen Beamer im Raum würden wir das alle genauso sehen. Es ging noch viel schneller und einfacher. Denn für die Maus sind die derzeitigen Desktop-Betriebssysteme ja gemacht. Das selbe OS einfach für Fingerbedienung zu benutzen halte ich für schwachsinnig und ist absolut der falsche Weg.

            Mich nervt es einfach, dass die Schule für sowas unnützes Geld ausgibt. Die ganzen Lehrer mussten dafür erstmal ne Schulung machen, damit sie wissen, wie sie damit umgehen und viele meiner anderen Lehrer sagten uns schon, dass sie gar nicht wüssten, was ihnen das Smartboard für Vorteile bringen würde.

            Aber Hauptsache mal die Gelder für sinnlose Sachen ausgeben, damit die Mittel im nächsten Jahr nicht weniger werden.

            @Hagen: Ich schaus mir grad an :P
            MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

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              #7
              Ich sehe die "Schuld" nicht beim Hersteller sondern eher beim Käufer.
              Diese Systeme sind vor allem im Einsatz in Grundschulen und Kindergärten sehr erfolgreich angesiedelt. Objekte manipulieren, spielerisch Formen erfahren und entdecken. Durch nahezu "magisches" Tippen und Ziehen des Fingers lernen.
              In der weiterführenden Schule macht das System allerdings ohne eigens dafür konzipierten Inhalt keinen Sinn. Wenn die Software nur schlecht oder überhaupt nicht dafür geeignet ist, dann macht es die Sache noch viel schlimmer.

              Man fragt sich wirklich, ob die bei der Produktion eines solchen Gerätes über mal nachgedacht haben, das man es auch einfacher hätte machen können.
              Das werden sie sicherlich gemacht haben. Aber wenn du dir ein Auto kaufst und es dann von jemandem mit einer neuen Farbe lackieren lässt, aber dieser Dienstleister deinen rechten Seitenspiegel vollkommen mitlackiert, so dass du nichts mehr sehen kannst und du in Folge dessen einen Unfall baust - beschuldigst du dann auch den Autohersteller " das hättest du auch einfacher machen können"?

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                #8
                Dein Vergleich mit dem Autolackierer passt ja nun überhaupt nicht. Ich erkenne da jedenfalls deine Analogie nicht drin.

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                  #9
                  Moin,

                  was machst du für eine Ausbildung? Chaosforschung?

                  Das mit dem Lizenzen Wirrwarr ist echt abenteuerlich das habe ich in Schule / Beruf so auch noch nicht gehabt (ist allerdings auch schon ne Weile her dass ich auf der Berufsschule war)

                  Smartboards sind in der Theorie eine ganz tolle Sache machen IMHO in der Praxis aber mehr Arbeit als sie nutzen.
                  QWallyTy
                  Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

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                    #10
                    Der passt ganz gewaltig. Vielleicht konntest du ihn nur nicht nachvollziehen.

                    Es geht darin um die weitere Dienstleistung die du in Anspruch nimmst, im Falle des Boards die Software und wenn die Software nun die ursprünglichen Fähigkeiten zu Nichte macht, dann hat das nichts mit der Konzeption des Gerätes zu tun.

                    Smartboards sind in der Theorie eine ganz tolle Sache machen IMHO in der Praxis aber mehr Arbeit als sie nutzen.
                    Ganz recht, zurückzuführen auf mangelnde Software.

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                      #11
                      Naja, ich verstehe ihn schon ein wenig. Er meint, die Schuld müsse man bei Microsoft suchen. Also zumindest meint er, dass die Technik an sich nicht schlecht sei, sondern einfach nur das Betriebssystem. Angepasste Software würde mit dem Gerät vielleicht tatsächlich Sinn machen.
                      Aber wenn das Ding nicht mit mehreren Händen gleichzeitig klarkommt, hat es auch in Grundschulen, wo die Kinder noch viel eher dazu neigen alles anzudatschen, keinen Sinn.
                      Es ist einfach nicht zu Ende gedacht.
                      MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

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                        #12
                        @anmarb
                        Ahh, danke. So hatte ich das wirklich nicht erkennen können. Da ist was dran.
                        Naja es ist noch früh am morgen, bin grade aufgestanden

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                          #13
                          Zitat von QWallyTy Beitrag anzeigen
                          was machst du für eine Ausbildung? Chaosforschung?
                          Naja wenn man ne Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation so nennen kann, dann ja

                          Alleine die Tatsache, dass unsere Schule auch auf Vista setzt, finde ich schon schlimm. Wie gesagt, diese Problembehebung, die dann selbst den Bogen macht und sich abschießt kommt obligatorisch bei jedem der Vista-Rechner beim Start. Ist echt schön zu wissen, dass der Rechner sich im Griff hat! Da fühle ich mich geborgen *g*

                          @Hagen:
                          Waaaas?? Früh??? Tz tz.... andere müssen arbeiten und du schläfst dich aus... *g*
                          Aber naja ich kenne ja den Grund :)
                          MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

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                            #14
                            Zitat von Deepdragon Beitrag anzeigen
                            Naja, ich verstehe ihn schon ein wenig. Er meint, die Schuld müsse man bei Microsoft suchen. Also zumindest meint er, dass die Technik an sich nicht schlecht sei, sondern einfach nur das Betriebssystem.
                            Es ging mir nicht um Microsoft. Windows als Betriebssystem bietet nur die Grundfläche, gut, auf einem schlechten Rasen kann auch der beste Spieler in Schwierigkeiten geraten, aber so schlecht ist Windows auch wieder nicht.

                            Zitat von Deepdragon Beitrag anzeigen
                            Angepasste Software würde mit dem Gerät vielleicht tatsächlich Sinn machen.
                            Aber wenn das Ding nicht mit mehreren Händen gleichzeitig klarkommt, hat es auch in Grundschulen, wo die Kinder noch viel eher dazu neigen alles anzudatschen, keinen Sinn.
                            Dazu neigen sie, aber es soll ja auch nicht dazu dienen dass die Kinder den ganzen Tag einfach nur alles anfassen (unkontrolliert), sondern lernen Probleme zu lösen.

                            Zitat von Deepdragon Beitrag anzeigen
                            Es ist einfach nicht zu Ende gedacht.
                            Wenn man das Board als solches betrachtet mit Software, Hardware inklusive Beiträgen von Drittherstellern, stimme ich dem zu. Wir kommen also auf einen Nenner ;)


                            @nareharo Ja dann erstmal einen guten "Morgen" :)

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                              #15
                              Kann deinen Frust auch sehr gut nachvollziehen, Marvin.
                              Bleibt nur zu hoffen, dass mit der Zeit die Lehrer lernen die Stärken und Schwächen der Software richtig einzusetzen. Dazu gehört auch zu verstehen, in welcher Unterrichtssituation so ein Board absolut ungeeignet ist.

                              Einem schlecht vorbereiten Lehrer wird auch das SMART-Board die Arbeit jedoch nicht abnehmen können. Im Gegenteil. Hier muss die Schule auch noch in Fortbildungsstunden investieren, woran oft leider nicht gedacht wird ("Der Kollege Müller zeigt Ihnen das schon.").

                              Ich bin zwar sehr Technikaffin, aber ich glaube auch, dass ein guter Unterricht keinen Schnickschnack braucht. Ein guter Lehrer sollte in der Lage komplexe Sachverhalte mit möglichst einfachen Mitteln erklären zu können.

                              Die wichtigste Investition in der Bildung ist gutes Personal. Doch gerade da wird abgebaut und um davon abzulenken werden "Computer-Klassenräume" geschaffen. Gute Schulbücher wären hier wahrscheinlich besser gewesen.

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