Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Gaspreis hat sich bei uns bereits verdreifacht

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Special_B
    antwortet
    Aber mit Corona wird es diesen Winter vorbei sein, denn wenn jemand nicht Hustet oder Niest, bedeutet dass das dieser jemand heimlich geheizt hat.


    mfg

    Special_B

    Einen Kommentar schreiben:


  • Neo
    antwortet
    ... und keiner, der sich im Sommer das Duschen mit kaltem Wasser angewöhnen konnte? 🤨

    Derweil in Russland:
    https://www.nzz.ch/meinung/sanktione...tin-ld.1702453

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    10 Grad Außentemperatur — und die Zentralheizung ist in meinem Frankfurter Mietshaus weiter ausgeschaltet. Scheint so, als würden wir es durchziehen. Kann aber auch sein, dass der Vermieter gerade anderweitig beschäftigt ist.

    Ganz schön kalt. Muss ich wohl den Ski-Anzug aus dem Keller holen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • lukemac
    antwortet
    Ich will gar nicht wissen, was im Hintergrund bei diversen Konzernen, Politikern und Lobbyisten mit unseren Steuergeldern abgeht, weil ich sonst im Strahl kotzen müsste.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Neo
    antwortet
    Auch interessant:
    https://www.businessinsider.de/polit...nobel-villa-b/

    Fehlt da etwa ein feines Händchen im internationalen Auftreten angesichts der Lage im eigenen Land... ?

    Einen Kommentar schreiben:


  • lukemac
    antwortet
    Aber das ist es ja. So super schlau waren wir dann doch nicht - wir haben zwar einen besseren Weg als Kohleöfen gefunden, es uns aber bequem gemacht und wie User vom Rhein geschrieben hat daran gewöhnt bei minus 10 Grad abends durchs warme Wohnzimmer, Flur, Bad und Küche im T-Shirt rumzulaufen.

    Und meine Beispiele im Bezug aufs Nichtheizen sind nicht von vor 100 Jahren sondern 9.000 km weiter in einem großen wirtschaftsstarken Land anzutreffen. Aber gut, dafür baden sie in Japan jeden Abend ;)

    Das Leid ertragen ist eben die Frage: ist es wirklich so großes Leid oder nur Komfortverlust? Wir haben schon ganz richtig gesagt in den letzten 100 Jahren krasse Fortschritte in allen möglichen Disziplinen gemacht, nur leider nicht uns zu disziplinieren. Jetzt gehts mal ein paar Schritte rückwärts. Leider Gottes nur aufgrund eines unfassbar dämlichen Verbrechers und nicht wegen kollektiver Selbsterkenntnis.

    Ich befürchte so schnell wird auch keiner eine schlaue Idee haben für die nächsten Jahre, außer es findet jemand raus wie man mal eben hunderttausende oder gar Millionen Gasthermen und Industrieanlagen doch noch günstig mit Gas versorgt oder den Fluxkompensator erfindet und alle in der Vergangenheit warnt. ;)

    Aber gut: wer sich den Komfort weiterhin leisten mögen wird, findet bald harte Fakten und heftige Beträge auf seiner Gasrechnung.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Das stimmt sicher. Bei meinen Omas und Onkels war auch tagsüber die Küche warm, und abends das Wohnzimmer. Die anderen Räume hatten gar keine Heizung.

    Aber wenn uns die alten Herren von 1900 heute sehen würden, und wir hätten immer noch die Kohlenpfanne im Bett und die Wollmütze auf dem Kopf: Dann würden sie uns vielleicht fragen: "Was habt Ihr die letzten hundert Jahre eigentlich gemacht?"

    Denn in den letzten hundert Jahren hatten wir genug Zeit, für eine gute Dämmung und für effiziente Heizungen zu sorgen — so furchtbar schwierig ist das nämlich nicht.

    Die Erinnerung an den Kohleofen meiner Großmutter sagt mir zwar, dass ich einen (oder zwei) Winter durchaus mit Einschränkungen leben kann, und dass die Welt davon nicht unter geht. Aber sich nur hinsetzen und das Leid ertragen ist ja auch irgendwie ein bissl dämlich.

    Irgendwer wird schon eine schlaue Idee haben.

    Einen Kommentar schreiben:


  • User vom Rhein
    antwortet
    Es klingt vielleicht etwas weit her geholt. Aber den Siegeszug der Zentralheizung kann man der Herrenmode erkennen.
    Selbst im tiefsten Winzer sitzen die meisten von uns entweder im T-Shirt oder kurzärmligen Hemd in der Wohnung. Warum weil es ja so angeht warm in der Wohnung/Haus ist. Pullover sind nur noch für draußen gedacht, am besten mit Windbreaker.

    Guckt Euch mal die Bilder von vor 100 Jahren an. Wie waren die Herren gekleidet? Hemd,Weste und Jacket. Und entweder draussen mit Schal oder im inneren mit Krawatten oder Halstüchern. Und natürlich mit Mützen, Kappen oder Hüten. Und warum? Weil früher in den Wohnungen meist nur die Küche beheizt war. Und das Wohnzimmer nur zu besonderen Feiertagen geheizt wurde.

    Und die Betten wurden mit warmen Steinen oder Bettpfannen vorgeheizt. Kennt Ihr das Bild vom armen Poeten? Der Sitz mit einer Schlafmütze im Nett.

    Es war also auch hier bis vor nicht allzu langer Zeit nicht so warm in den Wohnungen wie heute.

    Einen Kommentar schreiben:


  • lukemac
    antwortet
    Ich bin übrigens ein wenig an der japanischen Kultur interessiert und stolpere hier und da über interessante Dinge aus dem Land, unter anderem:

    In den meisten japanischen Häusern und Wohnungen / Räumlichkeiten gibt es keine Heizungen und isolierte Räumlichkeiten, wie wir sie kennen, trotz ziemlich kalter Winter.

    Wir sind unsere Zentralheizungen, die aus Öl, Gas oder Strom gespeist werden, von kleinauf gewohnt und heizen entsprechend, sobald es draußen kühl wird. In Japan scheint das in dem Sinne kein Thema zu sein. Die dortigen Klimaanlagen (wegen der feucht heißen Sommer) können zwar heizen, jedoch ist es in japanischen Haushalten grundsätzlich ziemlich kalt im Winter. Nachts kühlen die Wohnungen gerne mal auf unter 10 Grad ab. Sie behelfen sich mit wärmerer Kleidung und kleineren elektrischen Heizkörpern, die sie ab und zu einschalten.

    Abgesehen davon, dass Heizen nun ein enormer Preistreiber ist, war es schon immer in hohem Maße Ressourcenvernichtend und umweltschädlich - das wussten wir schon lange.

    Die Frage, die bei mir aufkam: abgesehen von der Tatsache, dass bitte niemand ernsthaft frieren sollte, ABER: sind wir eigentlich etwas zu verwöhnt, was das Beheizen von Räumen angeht und kommt ein Teil des aktuellen Dramas nicht auch daher? Zumal unsere Bauten meistens doch noch einigermaßen isoliert sind und sogar doppelt verglaste Fenster haben. Das kennt man in Japan de facto kaum.

    Klar, ich wünsche mir bezahlbare Energiepreise und das keine Privatleute oder Unternehmen einen Schaden aus dem aktuellen Geschehen erleiden. Aber vielleicht kommen wir auch hier konsumtechnisch mal ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurück.

    Oder gucken mal kurz wie sie es in Japan machen.

    Ich bin gespannt was ich im Oktober / November sagen werde, wenn meine Bude wirklich runterkühlt. :D

    Einen Kommentar schreiben:


  • mendres82
    antwortet
    Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
    Ja, es ist hart, aber wenn die Kinder zu Besuch kommen, muss ich sie zukünftig vor die Wahl stellen: Entweder duschen oder Schokolade.
    Es ist nur fair, dass sich die Kinder einschränken, ist ja schließlich ihre Zukunft!

    Von meinem iPad gesendet aus einer Badewanne voll mit geschmolzener, warmer Schokolade.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Andersrum geht's aber auch:

    Wer schon einigermaßen auf seinen Ressourcenverbrauch geachtet hat, der hat jetzt natürlich weniger Spielraum, um nochmals deutlich zu reduzieren. (Aber bei Gas habe ich definitiv in den letzten Wochen dazugelernt.)

    Oft weiß man gar nicht, wie viele Ressourcen man verbraucht. Heute las ich auf einem Plakat, zur Herstellung einer Tafel Schokolade bräuchte man 1.700 Liter Wasser.

    Ja, es ist hart, aber wenn die Kinder zu Besuch kommen, muss ich sie zukünftig vor die Wahl stellen: Entweder duschen oder Schokolade.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Neo
    antwortet
    Ich finde es reichlich verspätet erst jetzt auf seinen Ressourcenverbrauch zu achten.

    Aber besser spät als nie!

    Einen Kommentar schreiben:


  • mendres82
    antwortet
    Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
    Also lässt sich in diesem Szenario gar nicht so viel sparen (sofern Dein Kaltfusionstaschenreaktor nicht noch gefunden wird).
    Ehrlich gesagt würde ich es mittlerweile gar nicht mal so arg davon abhängig machen, welche Maßnahmen genau wie viel Einsparpotential mit sich brächten, sondern einfach versuchen, an so vielen Stellen wie möglich zu sparen. Wir werden trotzdem immer noch einen vergleichsweise hohen Lebensstandard genießen können, aber wenn man sich in Deutschland so umhört, möchte man fast glauben, dass jegliche Einschränkung einen radikalen Einschnitt bedeuteten.

    Ich finde es auf jeden Fall klasse, dass Du Dich so sehr dafür interessierst, Deinen Teil beizutragen, denn das ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jörn
    antwortet
    Also lässt sich in diesem Szenario gar nicht so viel sparen (sofern Dein Kaltfusionstaschenreaktor nicht noch gefunden wird).

    Aber vielleicht ist in den kalten Monaten mehr drin, wenn man dort etwas aufpasst?

    Einen Kommentar schreiben:


  • woreich
    antwortet
    Weiter oben hatte ich einen Sparversuch mit Warmwassererzeugung via Gasbrennwertkessel angekündigt. Der Juli als Testmonat ist nun vorüber. Hier also das Ergebnis:
    Warmwasserspeicher 160 l,
    Verbrauch mit Zieltemperatur 60 GradC im Juni 12 cbm.
    Dto. 50 GradC im Juli 9 cbm.
    Im Juli habe ich einen Desinfektionslauf mit 70 GrdC ausgeführt und dabei alle Leitungen im Haus gespült.

    Theoretisch könnte ich von Mai bis einschl. September 5 x 30 cbm also ca. 150 kWh sparen.
    Bezogen auf den durchschnittlichen Jahresgasverbrauch von 20 000 kWh wären das 0,75%.

    Bei Maingau-Energie wäre der heute einzusparende Betrag aktuell 150 * 0,2516 €/kWh = 37,74 €.

    Mein 20 kW Kaltfusionstaschenreaktor...wo hatte ich den im Keller versteckt...oder wars der Dachboden...?

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X