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    Ich muss relativ häufig Impfzertifikate prüfen. Früher habe ich auch nur gelesen. Aber inzwischen verwende ich die CovPass Check App, das ist ganz schön komfortabel! Ich könnte mir vorstellen, dass sich das mehr und mehr durchsetzt.

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      Ich würde Euch gerne ein kurze Präsentation empfehlen, in welcher der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) die aktuelle Lage erklärt. Den kleinen Vortrag hat er für die Ministerpräsidenten der Länder gehalten.

      Mit einem Wort: ein Desaster. So schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt. Wir befinden uns am Rand einer echten Katastrophe. Und vieles davon kann man gar nicht mehr aufhalten, weil alle möglichen Maßnahmen erst nach einer Weile wirksam werden.

      Das alles geschieht mit mathematischer Gewissheit. Herr Wieler zeigt Modellrechnungen vom Juni und Juli, die exakt vorhergesagt haben, was gerade passiert. Und diese Modellrechnungen zeigen uns jetzt, was in den nächsten Wochen passieren wird.

      Hier der Vortrag (bitte Vorspulen auf 16 Minuten):
      https://www.youtube.com/watch?v=lH-gpVGJRd8

      Was ist passiert?

      Um ein Bild zu verwenden: Wir befinden uns auf einer Lok, die seit ein paar Monaten auf einen Abgrund zurast. Natürlich haben wir sofort nach einer Bremse gesucht. Die Bremse haben wir in Form der Impfstoffe gefunden. Der Lokführer zieht nun an dieser Bremse, so stark er kann. Die meisten Passagiere helfen kräftig mit und ziehen ebenfalls an der Bremse. Alle hoffen, dass die Lok rechtzeitig zum Stehen kommt. Die Reifen der Lok quietschen und knirschen.

      Doch schließlich wird klar, dass die Bremskraft einfach nicht ausreicht. Weil wir aber alle Hoffnungen auf diese eine Bremse gesetzt hatten, steht uns nichts anderes zur Verfügung. Und so rast die Lok trotz verzweifelt gezogener Bremse über die Klippe.

      -----


      Die Grafiken, die Herr Wieler zeigt, demonstrieren einen Effekt ab einer Impfquote von etwa 85%. So stark muss die Bremse mindestens (!) ziehen, um überhaupt (!) einen Effekt zu haben. Aber wir sind derzeit unter 70%. Es reicht nicht.

      Und weil wir sehr langsam darin sind, von 70% auf 75% zu kommen, verlieren die 70% bereits einen Teil ihrer Impfwirkung. Die Bremse wird also nicht stärker, obwohl sich 70% der Passagiere mit gutem Willen in die Bremse stemmen. Sondern sie wird schwächer.

      Man würde denken, dass auch die 70% eine Wirkung haben müssten. Die Lok müsste trotzdem langsamer werden. Die 4. Welle führt uns aber vor, dass das ein Trugschluss war. Die Lage ist heute schlimmer als vor einem Jahr, als noch niemand geimpft war. Das Delta-Virus zieht uns stärker nach vorne, als wir mit unseren 70% bremsen können. Deswegen steigt die Kurve wieder nach oben.

      Mit anderen Worten: Wir gewinnen durch die 70% weniger, als wir durch die Delta-Variante verlieren. Deswegen stehen wir schlechter da als vor der Impfung (als es aber die Delta-Variante noch nicht gab).

      Hätten wir tatsächlich eine Impfquote von 90% oder 95%, dann hätten wir die Sache im Griff. Dann hätten wir zwar immer noch eine gefährliche Lage. Aber wir hätten immerhin eine Bremse, mit der wir den Wagen steuern können.

      Vor einem Jahr haben wir so gebannt auf die Entwicklung der Impfstoffe geschaut, dass uns vermutlich gar nicht in den Sinn gekommen wäre, dass der Impfstoff zu wenig benutzt wird. Dass es Passagiere gibt, die nicht an der Bremse ziehen — obwohl sie ebenfalls in der Lok sitzen.

      Die jetzt neu getroffenen Maßnahmen mit 2G und sogar 2G+ sind krass. Ich dachte, sowas bräuchten wir nicht mehr.

      Aber Herr Wieler sagt: Selbst diese scharfen Maßnahmen werden nicht mehr ausreichen, mit mathematischer Gewissheit. Das ist das nächste Desaster. Wir wissen es bereits, weil man die Effekte solcher Maßnahmen gut berechnen kann. Wir werden also mit diesen Maßnahmen eine Weile herum hampeln und dann den nächsten Lockdown beschließen. Und der dauert aufgrund der Wintermonate dann locker bis März.

      Solange die Impfquote unter 85% bleibt, ist der Rest reine Mathematik.

      Wieler: »Es herrscht eine Notlage in unserem Land. Wer das nicht sieht, der macht einen sehr großen Fehler.«

      -----

      Herr Wieler sagt, dass in den nächsten Monaten jeder bei der Impfung helfen muss, der weiß, was eine Nadel ist: Impfzentren, Ärzte, Krankenschwestern, sogar Apotheker oder Zahnärzte. Alles alles alles, was man irgendwie in die Waagschale werfen könnte, muss reingeworfen werden, und zwar umgehend und sofort.

      Wieler: »Wir brauchen jede und jeden, um jetzt zu impfen. Jeder Mann und jede Maus, die impfen kann, soll gefälligst impfen. Sonst kriegen wir diese Krise nicht in den Griff.«

      Ebenfalls interessant: Er sagt, Testen wird nicht helfen. Das war neu für mich. Er wiederholt eindringlich, dass dies ein Irrtum war. Man kann das Delta-Virus nicht "wegtesten". Nur die Impfung hilft.
      Zuletzt geändert von Jörn; 19.11.2021, 18:42.

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        Das RKI hat bereits im JULI darüber informiert,

        - dass Booster-Impfungen ab voraussichtlich Herbst nötig werden, und dass die nötige Infrastruktur aufgebaut werden muss. Tatsächlich sind aber vielerorts die Impfzentren abgebaut worden.

        - dass auch die Geimpften/Genesenen darüber informiert werden müssen, dass für sie ab Herbst auch wieder die AHA-L-Regeln gelten. Tatsächlich wurden aber der Eindruck erzeugt, Geimpfte/Genesene könnten auch ohne Masken wieder zu Großveranstaltungen zusammenkommen und wieder ein normales Leben führen.

        - dass Alten- und Pflegeheime NICHT durch viele Tests usw. geschützt werden können. Wieler sagt: "Es ist naiv zu glauben, dass bei hohen Inzidenzwerten diese Menschen geschützt werden können." Er ruft mit lauter Stimme: "DAS GEHT NICHT! Dieses Virus ist so ansteckend." Tatsächlich wurden aber Pflegeheime rein durch Tests geschützt. Eine Impfpflicht für Personal, Bewohner/Patienten oder Besucher gab es nicht.

        - dass selbst eine hohe Impfquote bei gefährdeten Personen (Alte, Kranke) nicht ausreichen wird, um einen Notstand in den Krankenhäusern zu verhindern. Hinzukommen muss eine Kampagne, um die 18- bis 59-jährigen vermehrt zu impfen. Tatsächlich hat es aber eine solche Kampagne nie gegeben.

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          Das Beispiel mit dem Zug trifft es recht gut auf den Punkt.

          Allerdings war angesichts der zahlreichen Anti-Corona-Demos schon letztes Jahr abzusehen, dass zahlreiche Menschen die Bremse für Teufelswerk halten und eben nicht ziehen würden.
          Facebook ist die Lobotomie der Gesellschaft !

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            "Das Schiff sinkt! Alle in die Boote!"

            "Nein."

            "Äh?"

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              Ich war bis vor Kurzem gegen eine Impfpflicht. Wer wollte, sollte meiner Meinung nach das Impfen sein lassen dürfen. Ich selbst habe mich direkt impfen lassen, als die Priorisierungen abgeschafft wurden und es genügend Impfstoff gab. Die Impfgegner habe ich weitestgehend in Ruhe gelassen und wollte von ihnen ebenfalls in Ruhe gelassen werden.

              Nach den letzten Wochen und insbesondere den letzten Tagen bin ich für eine strikte Impflicht. Das Nichtimpfen sollte unter hohe Strafe gestellt werden. Kein schönes Mittel, aber es gibt schlichtweg keine Alternative mehr dazu.

              Österreich sieht sich gezwungen diesen Schritt zu gehen und ich befürchte, dass wir diesen Weg auch gehen müssen.

              So oder so ist es eine Schande.

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                Nur kurz drei Gedanken:

                1.
                Ich bin immer wieder beeindruckt von Lothar Wieler. Wie kann man angesichts dieses Wissens so ruhig bleiben? (Obwohl er bei dem von Jörn verlinkten Vortrag ja schon richtig aus sich heraus kommt!) Man möchte ja eigentlich schreien. Aber ich finde es gut, wie er es macht. Leider wirkt es nicht stark genug. Aber was würde mehr wirken?

                2.
                Das Beispiel mit dem Zug finde ich "fast richtig". Man muss klar sagen, dass die Covidioten nicht nur die Bremse nicht ziehen, sondern das Gaspedal treten (oder was es auch immer statt dessen in einer Lok gibt). Das ist einfach egoistisch und asozial!

                3.
                Christian Drosten macht im letzten Coronavirus-Update deutlich, dass wir bei der aktuellen Impfquote auch im nächsten Winter die gleiche Situation haben werden. Ich bin kein Freund einer Impfpflicht, aber die Impfverweigerer begrenzen mein Recht auf freie Berufswahl und sonstige Bürgerrechte - wissentlich und vorsätzlich. Hier ein guter Beitrag zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=KEggd1S9_9Y

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                  Ich habe nun keine Lust mich zu diesem Thema zu äußern. Die Luft ist eh vergiftet, egal in welcher Richtung, die Politik hat die Gesellschaft erfolgreich gespalten und da ist Hopfen und Malz verloren. Wer in Innenräumen sich mit vielen Leuten tummeln will soll das tun, er handelt in jedem Fall unverantwortlich, egal welches G. Mir gefällt 3G, dann LTE und nun 5G...

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                    Derzeit wird ja gezankt, ob wir den noch massenweise gelagerten Moderna-Impfstoff verfallen lassen und stattdessen noch mehr von BioNTech bestellen sollten.

                    Vielleicht bin in kleinlich, aber ich frage mich schon, ob wir nicht langsam in einen Modus zurückfinden sollten, der auch die immensen Kosten der Corona-Krise berücksichtigt. Letztlich bezahlen wir das alles auf Pump.

                    Wer jetzt noch nicht geimpft ist, kann mir nicht weismachen, dass seine allerhöchste Sorge darin besteht, ob die Wirksamkeit bei 94 oder 95 Prozent liegt. Ich finde, wer nach all dem Unglück immer noch ungeimpft ist, der kann sich höflich hinten anstellen, anstatt weitere Forderungen zu stellen. (Übrigens, auch die bereits Geimpften hatten sich mal hinten angestellt.)

                    Ich wurde 2x mit Moderna geimpft. Alles prima. Ich verstehe nicht, warum das für andere Leute nicht zumutbar ist.

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                      Das verstehe ich auch nicht. Ich habe auch 2 Mal Moderna bekommen und alles ist super. Ich bekomme nun Anfang Dezember sogar dann das dritte mal Moderna.
                      Habe auch mal gelesen das gerade der Wirkungsabfall da wohl sehr schwach sein soll. Also man verliert den Schutz nur sehr langsam. Insofern bin ich sogar froh diesen Impfstoff bekommen zu haben.
                      Jetzt hoffe ich nur noch das auch wirklich Anfang des Jahres dann für Kinder was dabei sein wird. Denn diese Gruppe ist einfach allem ausgesetzt.
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                        Ich hatte 2X Biontec. Wenn ich die dritte Impfung bekomme, ist mir egal, was ich bekomme. Ich nehme, was da ist.

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                          Ich habe den Prozess so verstanden, dass bisher die Verwendung von Biontech überwog und die Leute nach einem von oben verordneten Wechsel bei ihren Arztpraxen zur Klärung anrufen.

                          Die Praxen gehen aktuell auf dem Zahnfleisch und können solche Mehrbelastungen aktuell gar nicht gebrauchen.

                          Entsprechend gabs dann auch die an den Gesundheitsminister gerichtete Kritik ...

                          Derweil ein aufschlussreicher Leserbrief: https://blog.fefe.de/?ts=9f620431
                          Zuletzt geändert von Neo; 23.11.2021, 13:34.
                          -Gedöns

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                            Das habe ich auch öfters in TV-Reportagen gesehen, dass die Arztpraxen teilweise sehr "dichte" Impftermine haben (alle paar Minuten), und das geht eben nur ohne Diskussionen. Und jetzt sind einige Diskussionen zu erwarten, und das wirft natürlich Probleme auf.

                            Aber wir sind ja hier nicht auf einer Wellness-Kur, sondern in einer (Zitat) "Epidemischen Notlage von nationaler Tragweite".

                            Es kann in solchen Situationen alle möglichen Gründe geben, warum gerade nur ein bestimmter Impfstoff zur Verfügung steht, ebenso wie es Gründe geben kann, warum das bevorzugte Kopfschmerzmittel gerade nicht lieferbar ist. Die Ärztin oder die Apothekerin sagen dann: "Dann neben Sie eben dieses", und fertig. Es würde doch niemand eine lange Debatte beginnen. Entweder ist das Medikament vorrätig oder nicht.

                            Ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob das alles überhaupt stimmt, oder ob es nur befürchtet wird, oder ob es um Einzelfälle geht. Denn die gleichen TV-Reportagen zeigen lange Warteschlangen, in denen die Menschen stundenlang auf ihre Booster-Impfung warten. Das sieht für mich nicht so aus, als müsste man diese Leute erst noch umständlich überzeugen.

                            Generell finde, ich dass man den Aberglauben der Leute eher zurückweisen sollte, als sich ihm zu unterwerfen. Das ist doch ein Teil des Problems in der Pandemie, dass Fachleute zu wenig gehört und ihr Rat zu wenig befolgt wird. Wenn wir jetzt noch völlige Laien (wie mich) befragen, welcher Impfstoff anzuwenden sei, dann weiß ich nicht, wo das noch enden soll. Die Pandemie erfordert Disziplin, aber wir rennen alle durcheinander. So wird jede Kleinigkeit zum Problem.

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                              Hab da mal noch was nachzureichen. Bezüglich der Symptome.


                              https://www.merkur.de/leben/gesundhe...-91122543.html

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                                Es hat ja niemand bestritten, dass die Impfung sehr selten zu Herzmuskelentzündungen führt, von denen die meisten aber moderat verlaufen. Diese Information ist aber an sich wertlos und wird deswegen von den "Querdenkern" mit ihrer eigenen Wertung aufgeladen.

                                Einen Wert hat die Information nur dann, wenn man sie vergleicht mit den Risiken, die ohne eine Impfung bestehen. Und da ist das Ergebnis völlig eindeutig, nicht nur in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung, sondern auch in Bezug auf die Schwere und die Folgeschäden (bis hin zum Tod).

                                Dieses Verhältnis wird von den Impfgegnern verzerrt wahrgenommen, so wie vermutlich die ganze Weltsicht durch Fake-Medien verzerrt ist.

                                Letztlich gibt es nur wenige Möglichkeiten: Entweder man lässt die Welle jetzt so laufen, was für alle sichtbar in eine Katastrophe führt. Dies zu leugnen wäre monströs. Oder die Bevölkerung lässt sich impfen. Oder die ungeimpfte Bevölkerung muss sehr eingeschränkt leben und sich irgendwann darauf gefasst machen, die von ihr verursachten Kosten selbst zu tragen.

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