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    #76
    Heute nachmittag habe ich von einer Verkäuferin bei meinem Haus-Edeka erfahren, dass gestern 80 (!) Paletten Klopapier angeliefert wurden. Ab heute wurden sie erst mal schlauer: nachdem auf Vernunft setzen nichts bringt, wird jetzt pro Käufer nur noch ein Paket Klopapier abgegeben und siehe - die Regale sind auf einmal nicht mehr leer. Offenbar geht es wirklich nur mit Regelungen (wenn sie auch durchgesetzt werden). Schade.

    Die Schulen sind geschlossen und die Kinder tollen jetzt in grösseren Gruppen zusammen in der Öffentlichkeit rum. Da macht Schule schliessen Sinn! Wenn es so weitergeht und die öffentlichen Plätze sich nicht von selber durch Einsicht leeren, wird es halt auch bei uns bald Ausgehverbote geben. Wäre alles nicht nötig, mit etwas Ein- und Rücksicht.
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      #77
      Es gibt hier durchaus kreative Ansätze:
      - Ein Gasthaus hat einen Drive-in reaktiviert (nicht das M).
      - Ein Gastrogroßhändler, der normalerweise die lokalen Restaurants beliefert, hat seinen Werksverkauf für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es gibt Frischware und Haltbares.
      - Gemüsebauern bieten auf einmal Lieferservice oder stellen Automaten auf.

      Ich warte jetzt darauf, dass die automatischen Supermarkttüren erst aufgehen, wenn mehr als 2 m Abstand zum nächsten Kunden eingehalten ist und die Schlange vor unserer geliebten Eisdiele wird sich dann auf mehrere Kilometer verlängern. Letzthin waren Zitrone und Malaga aus - Hamsterschlecken! Vielleicht kommt aber auch der Eiswagen wieder in Mode - Bimmelbimm ?

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        #78
        Das Drive-In-Restaurant verstehe ich.

        Den Lebensmittel-Großhandel, der plötzlich Großpackungen an Privatpersonen verkauft, verstehe ich nicht.

        Wir haben in Europa mehr Lebensmittel, als irgendjemand essen kann. Deswegen verhökern wir es billigst in die ganze Welt, lagern es in riesigen Hallen, oder schütten es weg (um die Preise zu stabilisieren). Überproduktion, wo man hinschaut.

        Ein Drittel aller Kartoffeln schmeißen die Bauern von vornherein weg, weil sie nicht die perfekte ovale Form haben. Äpfel werden zu Schweinefutter, wenn sie von einem winzigen Hagelkorn getroffen wurden.

        Wir gehen auf den Sommer zu: Das wird die Verfügbarkeit an Lebensmitteln weiter erhöhen.

        Auch ein Szenario, bei dem man zu Hause eingeschlossen würde, sodass man nicht mehr in die Läden käme, sehe ich nicht. Höchstens werden die Kunden gebeten, Abstand zueinander zu halten.

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          #79
          Meine Frau arbeitet im Lebensmittel Einzelhandel. Sie erlebt zur Zeit jeden Tag lange Schlangen an der Kasse.
          Auf grund der Personalbesetzung kommen sie kaum mit Ware nachfüllen hinterher weil alle an der Kasse sitzen.
          Die lockerung der Sonntagsöffnungszeiten halte ich für blödsinn, denn dafür ist gar kein Personal da.
          Ausserdem dürfte die Ansteckungsgefahr im Supermarkt momentan mit am schlimmsten sein. Was bringen die Ganzen Maßnahmen wenn sich dann alle beim Hamstern im Supermarkt anstecken.....
          Es wird viel zu wenig Bums gefallerat.

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            #80
            Es kann ja nicht ewig so weitergehen. Irgendwann sind die Schränke der Leute voll.

            Ich gehe mal davon aus, dass wir längere Zeit (und vielleicht in mehreren Wellen) mit dem Virus leben müssen. Dann werden die Leute vielleicht auch sparsamer werden. Das ist eigentlich meine größere Sorge: Der wirtschaftliche Abschwung. Derzeit sind bestimmte Branchen betroffen, aber die Auswirkungen davon können alle Branchen zu spüren bekommen.

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              #81
              Hier in Grünwald scheint die Vernunft doch weite Personenkreise zu erfassen: wenig Leute auf der Strasse, Terrassen der Gaststätten fast leer und Tische mit Sicherheitsabstand aufgestellt. Keine Kindergruppen mehr unterwegs. In den geöffneten Geschäften Vorkehrungen zu Abstandhalten mit Bodenmarkierungen. Klopapierkauf rationiert. Schauen wir, wie es wirkt.

              In England setzen sie was man liest auf eine andere Strategie: alle Leute so schnell wie möglich auf Ansteckungskurs - Augen zu und durch. Entlastet sicher das Rentensystem. Sauber zynisch...
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                #82
                Bei uns gibt es seit einer Woche Drive-in Tests.

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                  #83
                  Papst Franziskus: Ich habe den Herrn gebeten, die Epidemie zu stoppen: Herr, halte sie mit deiner Hand auf. Dafür habe ich gebetet.

                  Man sollte aber in den Ellebogen niesen.
                  Facebook ist die Lobotomie der Gesellschaft !

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                    #84
                    @mkummer
                    Tja - durch müssen wir alle so oder so irgendwann, es sei denn, es gibt funktionierende und bezahlbare Impfungen.

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                      #85
                      Man hört immer mehr von Politikern, dass die aktuellen Maßnahmen noch "Wochen und Monate" dauern können. Also vielleicht bis zum (und inklusive des) Sommers. Das wird bretthart.

                      Ich könnte mir vorstellen, dass Urlaubsreisen ins Ausland entweder untersagt oder defacto unmöglich werden.

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                        #86
                        In ganz Köln bekommt man seit Samstag kein Klopapier mehr. Das finden viele unheimlich witzig. Da wir aber ein vier Personen Haushalt sind, benötigen wir schon etwas mehr. 1x in der Woche hab ich früher eine große Packung bei Aldi geholt. War nie problematisch, immer war genug da. Heute habe ich mich, ausgehend von meinem Arbeitsplatz, schon morgens in der Innenstadt auf den Weg gemacht. Nichts zu bekommen, auch nicht nachmittags in weiteren fünf Läden.Deutsche sind so erzogen, Klopapier zu benutzen. Natürlich geht‘s auch unter der Dusche, oder mit Waschlappen. Trotzdem halten die Händler ihr Versprechen nicht, die Versorgung zu gewährleisten. Dieses wegkaufen von Klopapier würde erst dann aufhören, wenn die Paletten, sobald sie leer sind, wieder nachgefüllt würden. Ich finde das sehr frustrierend, Versprechen werden nicht gehalten und dann den Leuten vorgeworfen, sie würden sich irrational verhalten. Sollte ich jemals noch eine Palette entdecken, würde ich nach diesen Erfahrungen auch mehrere Packungen kaufen. Da sitzen Leute zuhause, die sich über die, die sich von der allgemeinen Panik nicht anstecken ließen, jetzt fein lustig machen können.

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                          #87

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                            #88

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                              #89
                              Zitat von hopsing27 Beitrag anzeigen
                              Trotzdem halten die Händler ihr Versprechen nicht, die Versorgung zu gewährleisten.
                              Ich verstehe Deinen Frust. Trotzdem finde ich nicht, dass man den Händlern den Schwarzen Peter zuschieben kann. Außer vielleicht, dass sie übertriebene Hamster-Käufe nicht unterbunden haben.

                              Retail-Geschäfte sind das Ende einer langen Logistik-Kette. Wenn es heißt: "Es sind genügend Tütensuppen für alle da!", dann meint das nicht, dass anstelle der wöchentlichen Anlieferung durch einen fetten LKW nun jeden Tag eine Lieferung erfolgt.

                              Man hat zwar gewisse Spielräume, aber wenn eine Ladenkette über 200 LKWs und 200 Fahrer verfügt, dann werden daraus nicht plötzlich 1.000 LKWs und 1.000 Fahrer.

                              Als ich als Student in diversen Supermärkten gearbeitet habe, da gab es Donnerstags die "Hauptlieferung", am Dienstag kamen Getränke, und am Freitag kam der Mann von Chio-Chips, der sein Regal selbst eingeräumt hat. Es ist nicht so, dass man den LKW einfach jeden Tag bestellen könnte, sondern es hat seinen Rhythmus, sodass reihum alle Supermärkte der Region an die Reihe kommen.

                              "Es ist genug für alle da" meint eben nicht, dass jeder Privatkunde mit einem Lieferwagen vorfährt und so viel einpackt, wie er stemmen kann, sondern es meint: "Es gibt keinen Grund für Hamster-Käufe, also lasst es bleiben."

                              Die zwei Supermärkte in meiner direkten Umgebung (REWE und Penny, beide gehören zur gleichen Kette) machen einen hervorragenden Job — nicht nur in der Corona-Krise, sondern generell. Die Leute sind extrem fleißig, und zudem freundlich von morgens bis abends. Wenn wir uns sozusagen "in die Scheiße reiten", dann liegt es sicher nicht an diesen Leuten, sondern an uns selbst.
                              Zuletzt geändert von Jörn; 19.03.2020, 00:19.

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                                #90
                                Bei uns hier wirkt die Beschränkung auf eine Packung pro Kunden: der Mangel ist weg und die Regale auch abends noch ausreichend gefüllt.
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