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    Auf der Kundgebung wird im Schlusswort von "friedlicher Revolution" gesprochen. Geht's da wirklich um Corona?

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      Mir fällt grad gar keine Satire mehr dazu ein. Das IST Satire, REALSATIRE.

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        Auf Zeit.de steht, dass es sich um zwei große Veranstaltungen handelte: Einmal den Umzug, und einmal die Kundgebung. Der Umzug wurde dann wegen fehlender Abstände aufgelöst, während die Kundgebung davon nicht betroffen war.

        So erklärt es sich, dass die Veranstaltung weiter lief, nachdem man dachte, sie wäre von der Polizei aufgelöst worden.

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          Noch ein Clip vom Parlamentsgebäude:

          https://twitter.com/FriedensWatch/st...78279549919232

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            Sehr interessant: Video mit einigen Stimmen der Demonstranten (3 Minuten), von Spiegel TV:

            https://www.youtube.com/watch?v=bCaT...ature=youtu.be

            Erstaunlich, was so ein Facebook-Algorithmus ausrichten kann.

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              Ich sehe das wirklich als Anti Werbung, ich finde es unfassbar, was da für Menschen mitlaufen, Reichsbürger, Neonazis, wie kann man nur?

              Ich würde immer einzelne Maßnahmen diskutieren. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Staaten gegenseitig in immer schärfere Verordnungen hochgeschaukelt haben. Österreich beschließt das, die Länder in Deutschland mit Söder als schärfstem, zogen hinterher.
              Aber es ist ja alles subjektiv. Wenn ich auf den Markt in Köln Holweide gehe und ich sehe den Rentner mit einer Maske (die blaue, die hatten sie im April auf dem Markt verteilt, er hat seitdem diese Maske) ist das eklig (für ihn und die anderen).
              Meine Küchenleute müssen 8 h am Tag mit der Maske kochen, das ist super anstrengend. Ist es wirklich notwendig?

              Aber ich unterstelle den Regierungen keine schlechten Absichten, auf dieser Demo sind viele Spinner unterwegs.

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                @hopsing27

                Du stellst meines Erachtens die richtige Frage: Ist das alles nötig? — Aber ich hätte auch gerne eine Antwort, inklusive einer stichhaltigen Begründung.

                Wenn man keine endgültige Antwort hat (und das ist bei vielen Fragen im Moment der Fall), dann ändert sich die Frage. Dann heißt es: Was kostet mich das Risiko? Kann ich mir das Risiko leisten? Was liegt auf den zwei Waagschalen der Waage?

                Wer weiß, vielleicht ist dann das Tragen einer Maske die beste Option, bis uns was Besseres einfällt.

                Einerseits liegt auf der Schale die Gesundheit, andererseits aber auch eine derart astronomische Menge Geld, dass es uns ruinieren kann, wenn wir nicht sehr genau aufpassen. Einige von uns hat es bereits ruiniert.

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                  Nochmal zu dem kurzen Video von Spiegel TV, das ich vorhin verlinkt hatte.

                  Einer der letzten großen Demos, die ich in Frankfurt besucht habe, war "Fridays For Future". Beeindruckt hat mich, dass buchstäblich jeder Teilnehmer, egal wie jung, mühelos in der Lage war, die wissenschaftlichen Fakten und ihre Bedeutung ins Detail zu erläutern.

                  Das waren keine Hippies mit weltfremden Spinnereien, sondern top-informierte junge Leute. Die hätten (zu dieser Zeit) jeden Talkshow-Politiker an die Wand argumentiert. Mit nachprüfbaren Fakten.

                  Ich habe auf dieser Demo meine vorläufige kritische Meinung zu "Fridays for Future" geändert, weil die vorgebrachten Argumente unwiderlegbar waren. Das waren keine Schulschwänzer, wie oft behauptet wurde, sondern intelligente Leute mit einem berechtigten Anliegen.

                  Ein Jahr später sind also wieder wir Erwachsenen am Zug, diesmal zur Corona-Pandemie — ein durchaus vergleichbares Schlamassel.

                  Ich schäme mich in Grund und Boden.

                  Soll das meine Generation sein?
                  Zuletzt geändert von Jörn; 29.08.2020, 22:10.

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                    Hier eine kurze Dokumentation von Spiegel TV über diese neue "Querdenken"- und "QAnon"-Bewegung, inklusive Bilder von der heutigen Demo:

                    https://www.youtube.com/watch?v=9R5TvLCsN-E

                    Ich will natürlich nicht per se unterstellen, dass jeder Corona-Kritiker zu diesen Spinnern gehört. Aber auf der Demo ging es ja zuvorderst um andere Dinge, jedenfalls sah es so aus.

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                      Da kann ich dir nur zustimmen, Jörn. Mit diesen wahnwitzigen Aufmärschen will ich nichts, aber auch schon gar nichts zu tun haben. Den Machern hinter dieser ganzen Sche..ße geht es wohl wie dem ehemaligen Trump-Berater Bannon schlicht darum, unsere freiheitliche Gesellschaft aus sich selber heraus ad absurdum zu führen und damit eine tiefgreifende Revolution und Zerstörung unserer Demokratie zu erreichen. Fakten oder Wahrheiten spielen da keine Rolle - nur die Wahrnehmung über ein tiefes Gefühl der Unsicherheit und Hilflosigkeit, die sich im Glauben an noch so unsinnige Dinge manifestiert. Sollten diese Kräfte irgendwann das Sagen in unserem Staate bekommen und zu einer tatsächlichen Kraft werden - dann gute Nacht. Der alte Spruch von Heinrich Heine bekommt eine ganz neue und unendlich aktuelle Bedeutung: „Denk ich an Deutschland bei der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht.“

                      Man könnte den Blick aus Deutschland auf weite Teile der ganzen Welt richten - um das unglaubliche Theater in den USA, das extrem gefährliche Zündeln der Türken nicht nur in der Ägäis usw. usw. und sich dann noch klar machen, dass wir mit dem Weltklima relativ kurz vor dem sogenannten Kipppunkt stehen. Dann kann man sich fragen, ob die ganze Corona-Geschichte, so schlimm sie ist, tatsächlich schon die größte Katastrophe ist, die auf die Menschheit wartet. Irgendwie kann man sich dem Eindruck nicht mehr erwehren, dass die Menschheit dabei ist, vollends den Verstand zu verlieren.

                      PS: Danke, Jörn, für deine umfangreiche Schilderung. Dein Skript hier würde es verdienen, einer breiteren Masse zugänglich zu sein. Es spricht in seiner Wahnwitzigkeit für sich selber.
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                        Hier noch ein Video (3 Minuten) zu den "Reichsbürgern", inklusive einer schönen Schlägerei:

                        https://www.youtube.com/watch?v=Csf6rTJRWM0

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                          Ja, Michael, im Moment kommt ein ziemlich großer Haufen Mist zusammen. Da könnte man fast den Mut verlieren.

                          Aber das Pendel schwingt ja nicht nur in eine Richtung. Ich frage mich, wie nun die Antwort der "vernünftigen Leute" (das können durchaus auch Corona-Kritiker sein) aussehen wird? Das Spektakel heute kann ja nicht das letzte Wort gewesen sein.

                          Mich würde auch interessieren, ob "die Wissenschaft" sich einfach so vor die Tür scheißen lässt. Es gibt ja diese Demo namens "March for Science", die ein Gegengewicht zu den "Alternativen Fakten" von Trump bilden sollte. Vielleicht müsste man die Idee nochmal hervor kramen. Irgendwie kann ich es schwer schlucken, dass die Wissenschaft insgesamt als ein Haufen Betrüger dargestellt wird. (Aber die Smartphones und die gelegentliche Kopfschmerztablette nehmen sie dann ganz gerne in Anspruch.)

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                            Öhm?

                            https://youtu.be/bCaTX7gd32E

                            Das Heftige an dem Video: Man denkt, es kann nicht absurder werden, dann wird noch einer drauf gesetzt....Minute 7:22 ist mein Favorit.

                            Kann mal jemand einen Arzt holen?

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                              Zusammenfassung:

                              Wer hier gerade reingestolpert ist, und wem das alles zu viel wird: Hier gibt es eine gute und kompakte Zusammenfassung vom "Redaktionsnetzwerk Deutschland":

                              Artikel mit Bildern: https://www.rnd.de/politik/sorgen-wu...G4KORCKWA.html

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                                Tja, nun hatte ich mir für heute so viel vorgenommen, was ich erledigen wollte.

                                Aber wenn solche "politischen Events" passieren, dann sitze ich immer vor dem Bildschirm. Ist so eine Macke von mir.

                                Ich hatte gehofft, dass endlich mal ein paar klare Kritikpunkte auf den Tisch gelegt werden, die man dann abarbeiten kann, und wo man sich vielleicht auch auf halber Strecke entgegen kommen kann. Es nützt ja niemanden, wenn wir in dieser Krise alle untereinander spinnefeind sind.

                                In dieser Hinsicht war der Tag ein komplettes Desaster. So schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt. Die Gräben sind wohl unüberbrückbar. Es scheint so, als könnten wir noch nicht einmal miteinander ins Gespräch kommen.

                                Das war anders bei den politischen Unglücken der 80er und 90er, wo es auch manchmal heiß herging. Ich sag' nur "Startbahn West", "Atomkraft nein danke", oder "Pershing-Raketen", und all die anderen Dinge, bei denen sich die Leute die Köppe eingeschlagen haben. Aber man wusste wenigstens, was die andere Seite wollte und konnte es auch verstehen.

                                Es hat aber niemand behauptet, dass die UNICEF kleine Kinder schnappt, die dann aufgegessen werden.

                                So, Schluss für heute. Danke an alle, die den Tag mit mir im Forum verbracht haben. Es war interessant, Eure Meinungen zu lesen.

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