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    Dort steht auch, dass Journalisten und Kamerateams angegriffen wurden. Da ist bei mir eine rote Linie überschritten.

    Demos mit einer Beschränkung auf 50 Teilnehmer sind allerdings auch ziemlich sinnfrei. Man kann es vermutlich nicht so exakt steuern. Hier muss der Staat vielleicht noch nachbessern und eine für alle annehmbare Lösung finden. Es müssen sich ja nicht alle vor dem Münchner Rathaus quetschen; auf der Theresienwiese hätten sie Platz gehabt.

    Ich finde es wichtig, dass wir nicht auf offensichtliche Bestrebungen mancher Leute hereinfallen, die Dinge absichtlich eskalieren zu lassen, um den Staat vorzuführen. Ebenso wichtig finde ich aber, dass ordentliche Bürger einen sicheren Weg erhalten, ihre Meinung oder ihren Protest zu äußern.

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      Naja, es ist halt so eine Sache mit der Abwägung von a) Freiheitsrechten gegen b) die Gefährdung von Dritten. Wenn das Ergebnis von a) eben b) wird, bin ich da nicht mehr dabei. Man kann auch sagen, dass es um die Abwägung von wissenschaftlichen Fakten gegen Meinungen geht. Auch da liegen meine Präferenzen klar. Wie heisst doch die Maxime: „Die Freiheit des einen geht bis zur Freiheit des Nächsten."
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        Hier noch mein Kommentar zu einem Beitrag in der SZ München auf FB:

        Hat jemand noch in Erinnerung, wie das in Ischgl funktioniert hat - eine Dauerparty im Apres-Ski und der Hotspot war etabliert. Die Münchner Veranstaltung hat erschreckende Parallelen dazu. Wenn man die Kommentare zu diesem Beitrag liest, kann man auch nur den Kopf schütteln. Das eherne Prinzip „Die Freiheit des Einzelnen geht bis zur Freiheit des Nächsten“ gilt nicht mehr - auch nicht Rücksichtnahme und Sorge für die Gesundheit des anderen. Hier fadenscheinig mit Bürgerrechten zu argumentieren, erscheint mir einigermassen jenseitig.
        Naja - wir können ja zuschauen wie sich die Sache mittelfristig entwickelt - die ersten Zahlen des RKI sprechen ja für sich - R-Faktor nach 0,64 letzte Woche bereits wieder auf 1,1. Aber klar, solchen wissenschaftlichen Fakten stehen halt höchst fundierte Meinungen gegenüber. Eine solche Gesellschaft verdient es nicht besser - die 2. Welle steht vor der Tür.
        Lernen aus der Geschichte ist ohnehin nicht in. Wer da was tun will, kann ja mal in die Entwicklung der Spanischen Grippe 1918 in San Francisco reinschauen - Beiträge dazu gibt es im Netz genug. Das Verhalten der damaligen Bevölkerung gleicht dem heutigen in fataler Weise. Damals haben sich die Bürger auch gegen Maskenzwang und Ausgangssperren „gewehrt“ mit dem Erfolg einer 2. Welle mit vielen Toten. (Am Ende hat die spanische Grippe mit weltweit 50 Mio. Toten mehr Opfer gefordert als der ganze 1. Weltkrieg.)

        Im übrigen drängt sich mir schon der Gedanke auf, warum zB kleine bis kleinste blasmusikalische Aktivitäten verboten sind, wenn man solche Veranstaltungen erlaubt und wozu man Maskenpflicht und Abstandsregeln verpflichtend macht, wenn sich grosse Gruppen nonchalant nicht daran halten. Dann kann man es auch gleich lassen. Wahrscheinlich aber bin ich zu blöd dazu, sowas zu verstehen. Wenn die Pandemie tatsächlich überstanden ist, kann und soll von mir aus wieder demonstriert werden, was das Zeugs hält - Gründe dafür gäbe es genug und ALLE Bürgerrechte müssen vollinhaltlich hier hergestellt werden.

        (Beitrag aus der SZ):https://www.sueddeutsche.de/muenchen...fHrjTJ2AsbD0YU
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          Das mit den Demonstrationen ist wirklich so eine Sache. Es ist für eine Demokratie absolut notwendig, die Demonstrationsfreiheit zu respektieren. Sie ist die grundlegenste Form der Meinungsäußerung der Bevölkerung: Wir gehen einfach gemeinsam raus und tun der Welt/der Regierung/dem Parlament unsere Anliegen Kund. Demonstrationen müssen auch nicht genehmigt werden, man kann sie höchstens mit Auflagen verknüpfen.

          Dass aber gerade Demonstrationen mit der jetzigen Situation so problematisch ist, stellt die Entscheidungsträger vor echte Dilemmata. Löst man sie auf (z. B. wegen Verletzung der Abstandsregeln), heulen die einen, lässt man sie gewähren, heulen die anderen, Ich bin froh, dass ich diese Entscheidungen nicht fällen muss.

          Aber gerade diese prekäre Situation bei Demonstrationen ist natürlich gefundenes Fressen für alle Verschwörer und Skeptiker, die sich jetzt erst recht versammeln.

          Und dennoch: Dass man z. B. die Regierung daran erinnert, dass es noch ein Parlament gibt, welches als Volksvertretung bitte sehr nicht außen vor bleiben darf, halte ich derzeit für ein wichtiges und legitimes Motiv für Demonstrationen. Oder dass Grundrechte auf lange Sicht gewährleistet bleiben müssen. Aber das wären Demonstrationen, die hoffentlich von einem anderen Publikum besucht werden, als von diesen Schreihälsen, die es derzeit ins Fernsehen schaffen.

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            Mal ein Zwischenstand: Beobachtet eigentlich noch wer Knappheiten in den Supermärkten? Ich war vor Kurzem echt überrascht, als ich einen Kasten Mineralwasser in meinem Supermarkt holen wollte: Es gab nur noch zwei Sorten (natürlich die teuersten) und von denen nur wenige Kästen.

            Ich dachte eigentlich, der Hamsterhype wäre vorbei.

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              Kann ich hier in Grünwald bei meinem Edeka nicht bestätigen. Ich sehe nur, dass je nach Bestückung durch die Lieferketten nicht immer alles gleichzeitig da ist. Das war auch früher schon so. Vielleicht ist es jetzt ein wenig stärker. Insgesamt habe ich aber den Eindruck, dass die Frequenz und das Personal zB an der Kasse leicht zurückgefahren ist.
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                Bei unserem regionalen großen Supermarkt sind im Schnitt eher mehr Kassen besetzt als früher. Die Einkaufswagen sind meist voller, als noch vor ein paar Wochen. Bis auf Mehl, Hefe und Anfangs Toilettenpapier gab es hier keine erkennbaren Engpässe. Es geht mittlerweile wieder etwas enger zu. Neben den sinnvollen Wegwerfmasken finden sich aber wirklich kreative Schöpfungen. Hoffentlich entwickeln sich daraus keine Schwammerlkulturen und Virenschleudern. Die Leute suchen sich vermehrt Einkaufszeiten mit weniger Betrieb. Beim Lieblingsbäcker ist jetzt früh weniger los, dafür trifft man sich um 11 Uhr .

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                  Aus meiner FB-Seite:
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                    Habe eben das "heute journal" von gestern (Sonntag) nachgeholt. Dort wurden wahre Menschenmassen bei beliebten Ausflugszielen gezeigt. Unterschiede zu "normalen Zeiten" waren für mich nicht zu sehen.

                    Ich frage mich, wie aussagekräftig solche kurzen Eindrücke für das Gesamtbild sind. Aber auf den ersten Blick sieht für mich nicht so aus, als wäre die Nation grimmig entschlossen, die Infektionszahl weiter zu drücken.

                    Andererseits kann ich auch gut verstehen, dass die Leute mal wieder raus wollen. Man denkt sich, naja, dann halten wir eben immer etwas Abstand zu den anderen. Das müsste erlaubt sein. Aber wenn dann alle Familien zum Baggersee pilgern, dann wird's eben doch ziemlich schwierig, es einzuhalten.

                    Wenn die Leute wenigstens Masken getragen hätten. Aber davon war weit und breit nichts zu sehen.

                    Ich bin im Prinzip für Lockerungen. Aber Lockerungen bedeuten gleichzeitig, dass wir uns exakt an ein paar Regeln halten müssen. Das ist der Preis.

                    Irgendwie funktioniert das noch nicht richtig. Die Leute sind vermutlich guten Willens, aber es müssen ein paar einfache Regeln her, wie man sich an solchen Schönwetter-Tagen verhält.

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                      Mein Satz vom vorigen Post beschränkt sich leider nicht auf die USA. Bin gespannt wo wir in einer Woche stehen.
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                        Am Beginn der 2. Welle... so sehe ich das, Michael.

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                          Leider deutet vieles darauf hin.
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                            Moin,

                            was mich gestern oder vorgestern doch arg verwirrt hat:

                            Bilder in den Nachrichten von Demos. Das ist in Ordnung. Demonstration für schnellere Lockerungen (nicht mein Standpunkt aber i. O. in einer richtigen Demokratie).

                            Gar nicht in Ordnung dass von ein paar Deppen WDR Reporter attakiert wurden. Ich hätte nun erwartet dass ein paar kräftige Leute zulangen zu den Deppen sagen sowas wie euch wollen wir nicht auf unserer Demo und gut ist.

                            Für mich sah das ganze aber mächtig danach aus als ob ein Großteil der Demonstranten es sogar noch gut fanden dass die Reporter angegangen und verjagt wurden.

                            Das ist doch wieder die gleiche braune Scheisse wie bei PEGIDA und Co. und hat doch mit der aktuellen Situation mal überhaupt nichts zu tun und auf solch einer Demo wenn sie denn ernst genommen werden will auch nichts zu suchen.
                            QWallyTy
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                              Volle Zustimmung.

                              Man kann seine Position nicht durch Gewalt oder Pöbelei durchsetzen, ansonsten kann man sich die Demo von vornherein sparen und gleich zum Steinewerfen übergehen.

                              Ausgerechnet Journalisten anzugreifen, die ja nur von der Demo berichten, ist absolut unterirdisch und barbarisch.

                              Hier in Frankfurt laufen Demos fast immer friedlich und gut gelaunt. Darauf lege ich Wert. Wenn ich jemanden sehe, der mir etwas zu sehr brüllt und fuchtelt und in Rage gerät, oder der dazu noch eine Bierflasche in der Hand hält, stelle ich mich direkt hinter die Person. Ich tippe sie an der Schulter, halte meine iPhone-Kamera hoch und sage: "Ich hab' Dich im Blick. Wir verstehen uns. Alles klar, kein Problem. Immer schön friedlich bleiben." Und dann bleibe ich immer dicht dabei, oder bis sich die Gruppe beruhigt hat.

                              Klingt vielleicht etwas großväterlich. Aber sobald eine Demo hässlich wird, spricht niemand mehr über Argumente — für die ich ja eigentlich demonstrieren wollte. Die ganze Sache bekommt einen schlechten Ruf. Das ist genau das Gegenteil von dem, was ich wollte.

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                                Ganz schön mutig, Jörn. Da könnte es schon mal passieren, dass dir jemand das iPhone aus den Hand schlägt (oder die Bierflasche auf den Kopf).
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