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    Wenn man diese Tabelle, wenn sie denn so stimmt, so ansieht, braucht man sich eigentlich nicht wundern, dass sich die Kurve der Neuinfektionen nicht abflacht.
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      Was soll die Kontaktsperre nutzen? Wie lange will man das machen. Hört man irgendwann auf, geht es wieder von vorne los, weil kaum jemand immun ist.

      Besser wäre es doch, Menschen ab etwa 60 in die Sperre zu schicken, alle anderen sollen so weitermachen wie bisher. Sie stecken sich dann zwar an, Überlasten aber die Krankenhäuser nicht. Und so werden sie dann immun und auch die Älteren können wieder raus.

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        Zum Thema Zahlen und wann ist es vorbei habe ich gestern ein interessantes Video gesehen. Dort werden die Zahle etwas anders aufbereitet um zu sehen wann man den Umschwung geschafft hat. Das ganze ist sehr gut erklärt und man kann auch selber mit den Daten etwas rumprobieren.
        Das Video und der Linke zum Graphen:

        Video:
        https://www.youtube.com/watch?v=54XLXg4fYsc

        Graph:
        https://aatishb.com/covidtrends/

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          Zitat von mkummer Beitrag anzeigen
          Wenn man diese Tabelle, wenn sie denn so stimmt, so ansieht, braucht man sich eigentlich nicht wundern, dass sich die Kurve der Neuinfektionen nicht abflacht.

          Naja, im großen und ganzen ist der Kontakt zum normalen Leben schon stark eingeschränkt. Da ist es auch auf alle Bürger bezogen egal ob man sich in NRW mit seinem Nachbarn treffen darf und in Bayern nicht.

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            Dann machen wir's halt so wie die Schweden. Da gilt immer noch das Prinzip der Herdenimmunisierung (und das der Hoffnung). Die paar unvermeidlichen Toten steckt man halt weg. Schauen wir mal wie es in 1 bis 2 Wochen dort aussieht. Ich weiss nicht, wie man immer noch mit Unbedacht die Situation in Italien und Spanien ignorieren kann. Die sind uns nur zeitlich voraus.

            Aber ich denke, meinerseits ist jetzt alles gesagt. Wen meine Argumente nicht überzeugen, soll es lassen.

            (Letzter Beitrag hier)
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              Zitat von cordcam Beitrag anzeigen
              Was soll die Kontaktsperre nutzen? Wie lange will man das machen. Hört man irgendwann auf, geht es wieder von vorne los, weil kaum jemand immun ist.
              Nein, das ist meines Wissens nicht die aktuell verfolgte Strategie. Und zwar deshalb nicht, weil sich die "Kurven" anders verhalten.

              Es stimmt zwar, dass eine Lockerung der Maßnahmen zu einem erneuten Ansteigen der Kurven führen wird. In diesem Sinne läuft es in "Wellen" ab. Allerdings ist jede Welle schwächer als die vorherige. Denn jede Welle führt zu mehr Immunität, und dies schwächt den Verlauf der nächsten Welle. "Flatten the curve" meint deswegen keine völlig glatte Kurve, sondern ein An- und Abschwellen der Kurve innerhalb eines kalkulierten und handhabbaren Bereichs.

              Zitat von cordcam Beitrag anzeigen
              Besser wäre es doch, Menschen ab etwa 60 in die Sperre zu schicken, alle anderen sollen so weitermachen wie bisher. Sie stecken sich dann zwar an, Überlasten aber die Krankenhäuser nicht. Und so werden sie dann immun und auch die Älteren können wieder raus.
              Das ist jedoch hochspekulativ und deswegen hochriskant. Es berücksichtigt zudem den wichtigen Faktor Zeit nicht.

              Spekulativ ist es deswegen, weil wir gar nicht genügend über das Virus und die ausgelöste Krankheit wissen. Dieses Risiko mag jeder für sich persönlich eingehen. Aber welcher Politiker kann es für z.B. 82 Millionen Deutsche eingehen?

              Riskant ist es deswegen, weil es voraussetzt, dass es bei einem völlig unkontrollierten Ausbruch möglich wäre, bestimmte Bevölkerungsgruppen völlig zu isolieren. Wie soll diese völlige Isolation z.B. bei Leuten funktionieren, die auf Hilfe oder Pflege angewiesen sind?

              Drittens verwirft es die Chance, mit etwas mehr Zeit auch bessere Abwehrmöglichkeiten zu finden.
              Zuletzt geändert von Jörn; 28.03.2020, 20:27.

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                Zitat von mkummer Beitrag anzeigen
                (Letzter Beitrag hier)
                Abgelehnt. Ich möchte weiterhin Deine Ansichten lesen. Ich bin noch dabei, mir eine Meinung zu bilden, und Deine bisherigen Äußerungen waren dazu hilfreich und bedenkenswert.

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                  Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
                  Allerdings ist jede Welle schwächer als die vorherige. Denn jede Welle führt zu mehr Immunität, und dies schwächt der Verlauf der nächsten Welle.
                  Ich bin nicht sicher, ob das so stimmt.
                  Eher (nur) dann, wenn weiterhin bestimmte Einschränkungen aufrechterhalten werden. Oder bzw. in Verbindung damit das Durchführen von extrem vielen Tests, um die Situation besser zu verstehen und frühzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. So verstehe ich die aktuelle Strategie.

                  Es sind nach der ersten Welle ja nur die immun, die es in irgendeiner Form hatten. Damit kommen wir selbst bei 100k Fällen noch nicht so richtig weit.
                  Aus den Berichterstattungen habe ich mitgenommen, dass bei vergangenen Pandemien durchaus auch die zweite und dritte Welle heftiger sein kann als die erste.


                  Mein Kommentar zur Frage, was (in NRW) in Privatwohnungen erlaubt ist und was nicht, war im Übrigen eher darauf bezogen, dass ich es interessant finde, dass offenbar keine oder kaum Verordnungen diesen Lebensbereich mit abdecken. Ich vermute, es gibt juristische oder praktische Gründe dafür, habe dazu aber kaum etwas gefunden.

                  Es ist leider wirklich absurd, dass wir so viele verschiedene Regelungen haben. In NRW sind z. B. explizit Treffen (auch öffentlich) mit Verwandten "in gerader Linie" von den Verboten ausgenommen. Meine Mutter+Oma darf ich treffen (und dann gilt auch keine Limitierung bezogen auf die Anzahl) - Geschwister dürften sich aber nicht sehen?
                  Was für Folgen von Föderalismus.

                  PS: Die Situation ist angespannt genug - bitte nicht die Köpfe gegenseitig einschlagen.
                  Fragen stellen und sachliche Fragen debattieren sollte man aber dürfen - angesichts der größten Einschränkungen von Grundrechten seit Gründung der BRD finde ich ein gewisses Maß von Hinterfragen sogar empfehlenswert. (Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Ich finde die aktuellen Maßnahmen sehr richtig. Die Flickschusterei dahinter finde ich unerträglich. Es muss aber nun auch diskutiert werden, wann und wie es weitergehen soll. )

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                    Zeit.de:

                    "In Berlin und Hamburg hat die Polizei heute mehrere Versammlungen aufgelöst. Am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg hatten sich mehr als 200 Menschen zu einer unangemeldeten Spontan-Demo versammelt. Es habe mehrere Festnahmen gegeben. Zuvor war der Boxhagener Platz im Stadtteil Friedrichshain gesperrt worden. Dort hatten sich rund 150 Menschen aufgehalten."

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                      Zitat von gerbro Beitrag anzeigen
                      Ich bin nicht sicher, ob das so stimmt.
                      Eher (nur) dann, wenn weiterhin bestimmte Einschränkungen aufrechterhalten werden. Oder bzw. in Verbindung damit das Durchführen von extrem vielen Tests, um die Situation besser zu verstehen und frühzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. So verstehe ich die aktuelle Strategie.

                      Es sind nach der ersten Welle ja nur die immun, die es in irgendeiner Form hatten. Damit kommen wir selbst bei 100k Fällen noch nicht so richtig weit.
                      Aus den Berichterstattungen habe ich mitgenommen, dass bei vergangenen Pandemien durchaus auch die zweite und dritte Welle heftiger sein kann als die erste.
                      Ja, das macht Sinn. Ich hatte mich hier zu kurz gefasst.

                      Die zweite/dritte Welle kann stärker ausfallen als die erste, wenn z.B. fälschlicherweise angenommen wird, die Epidemie sei nach der ersten Welle überstanden, obwohl der Höhepunkt noch gar nicht überschritten war. In einem solchen Fall ergibt sich der Höhepunkt in einer der nächsten Wellen.

                      Es ist schwierig, diese Graphen in kurzen Worten zu beschreiben. Mein Szenario macht nur dann Sinn, wenn der Höhepunkt der Epidemie bereits mit der ersten Welle abgeschlossen war. Im Grunde also das, was wir nicht wollen. Insofern war mein Posting sehr missverständlich bzw. dusselig.

                      Danke für Deine Klarstellung.

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                        Hoffen wir, dass dieses Drama bald endet - und wir als Gesellschaft daran irgendwie wachsen.
                        Es ist wirklich erschreckend, wie schnell das alles geht.
                        Bleibt gesund!

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                          Entgegen meinem letzten stark gefrusteten Beitrag gestern will ich aus gegebenen Anlass noch ein Update nachreichen: gestern war ein wunderbarer Frühlingstag hier im Süden von München. Ergebnis war, dass die Leute in Scharen unterwegs waren und man von einer Kontaktsperre nichts mehr gemerkt hat. Der Gipfel war unten an der Isar, wo es ausgesehen hat, wie ein normaler Wochenendtag und - noch besser - in Strasslach, wo eine Eisdiele geöffnet hatte und scharenweise Kunden, sie sich in grossen Gruppen eisschlotzend dort aufgehalten haben. Von Polizeistreifen oder -kontrollen war übrigens weit und breit nichts zu sehen - bei der Eisdiele ist angeblich eine Streife ohne Aktion vorbeigefahren.

                          Grünwald führt die Landkreisstatistik mit 39 nachgewiesenen Infektionen haushoch an - die angenommene Dunkelziffer von 10x ergäbe eine tatsächliche Anzahl von 390 Infektionen bei knapp 10000 Einwohnern. Die anderen Gemeinden haben im Schnitt erst offiziell ca. 15. Jeder weiss (????), dass wir am Anfang der zu erwartenden massiven Welle stehen. Ein Blick nach Italien zeigt, wo die Reise hingeht. Warten wir die nächsten 2 Wochen ab und wir werden uns vermutlich wundern, was dank unserer weit verbreiteten Blödheit da auf uns zukommt. Es braucht sich eigentlich nur jeder mal vorstellen, wie wunderbar ein erstickender Mensch sich intubiert an einem Beatmungsgerät fühlt, wenn er noch eines für sich hat. Solche Fälle so gering wie möglich zu halten ist wohl keine Frage. Und wenn erst 5 Personen auf das 1 Gerät für sie warten müssen und dabei elend krepieren, dann haben wir endlich das, was wir selbst herauf beschworen haben.

                          Wenn ich auf meine gestrigen Erlebnisse hier in der Region zurückkomme, muss ich leider sagen, dass ich die Hoffnung aufgebe. Dazu tragen auch einige Beiträge hier bei. Und da das Offensichtliche immer noch ignoriert und wider besseres Wissen verdrängt wird, sehe ich wenig Sinn in der Verbreitung meiner Ansichten. Kann man in diesem Zusammenhang wirklich darüber streiten, ob Hausparties mit viel Personen auch immer jetzt erlaubt sind oder nicht?
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                            Das eine schließt das andere nicht aus.

                            Nicht darüber streiten, ob es sinnvoll ist, diese zu unterlassen (natürlich!). Aber man darf sich (hoffentlich) dafür interessieren und darüber wundern, wieso diese nicht verboten sind.
                            Und man kann darüber streiten, wieso zur Hölle wir 16 verschiedene Regelungen in Deutschland haben. Vielleicht ist das ja auch sinnvoll, wer weiß.
                            Ich habe in den letzten Wochen mehr über Föderalismus, Regelungsmöglichkeiten & co in Deutschland gelernt, als in so einigen Politik-und SoWi-Stunden in der Schule.

                            Wenn die Leute schon zu Hause sitzen, sollen sie gerne mit einer gewissen Skepsis darüber nachdenken, welche Grundrechte wir haben und wie diese eingeschränkt werden.
                            Wenn es stimmt, dass in Berlin nun verboten ist, alleine auf einer Parkbank ein Buch zu lesen (während man dort zum ausruhen vom joggen sitzen darf), hat das mit Infektionsschutz nicht mehr viel zu tun. Ich bin froh, dass - auch in Krisenzeiten - eine Debatte möglich ist und nicht jeder blind hinterher rennt.

                            Umso überzeugter kann man doch hinter Argumenten und Beschlüssen stehen, wenn man diese diskutiert hat.

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                              Angenommen, es ist so, wie gerbro beschrieben hat, dass manche Regelungen offensichtlicher Blödsinn sind (Parkbank usw.), dann schadet es nicht, im Ernst den Behörden zu folgen, aber den Bußgeldbescheid anzufechten. Ich gehe eh davon aus, dass im Nachgang der Schutzmaßnahmen noch manch höchstrichterliches Urteil gefällt werden wird. Aktuell ist es aber egal. Was zählt sind Vorsicht und Disziplin. Manch einem fällt das halt schwerer. Mir ist derzeit der Föderalismus und evtl. Detailvarianten der Maßnahmen schlicht egal. Ich lebe mit Familie in Bayern und es gelten eben diese Regeln.

                              Ja. Es ist erstaunlich, was plötzlich in unserem Land geht. Ich hoffe nur, dass endlich wieder über Vorsorge nachgedacht wird und nicht überall Profit zum Maßstab gereicht. So lustige Vorschläge wie die Anzahl der Klinikbetten zu halbieren z.B. oder überbordende Bürokratie im Gesundheitswesen.

                              Noch ein Wort zur Beatmung. Bei künstlicher Beatmung reagiert der Körper sehr schnell mit dem Abbau der erforderlichen Atem-Muskulatur. Bei kurzzeitiger Beatmung mag das ein sonst gesunder Mensch ein paar Tage aushalten. Dauert es länger, sind langwierige auch Beatmungs-Maßnahmen erforderlich, bis die Lunge und der Atemapparat wieder funktionieren.

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                                Nehmen wir an, ich könnte die Parkbank gerichtlich durchsetzen.

                                Aber wozu würde ich das tun? Um dem Staat einen Fehler nachzuweisen? Um mein gutes Recht zu bekommen?

                                Es ist doch klar, dass wir Bürger in dieser Situation mal "alle Fünfe gerade sein lassen" müssen. Es ist doch klar, dass die Regierung um manche Dinge nur bitten kann, weil es gesetzlich nicht zu regeln ist. Etwa, dass wir zu Hause eben keine Freunde einladen, obwohl es gesetzlich nur schwer durchzusetzen und zu kontrollieren ist.

                                Die Regierung bittet ja nicht um ihretwillen. Sondern wir sitzen alle im gleichen Boot. Frau Merkel sitzt ja ebenfalls in Quarantäne (und nicht auf einer Parkbank).

                                Muss ich jetzt wirklich ein paar Gerichts-Instanzen damit beschäftigen, ob man auf einer Parkbank sitzen kann?

                                Wir müssen jetzt alle zusammenhalten und die ganzen Kinkerlitzchen hintan stellen.

                                Ich fühle mich als Bürger souverän genug, dass ich vorübergehend auf ein paar Rechte verzichten kann.

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