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So sieht es in Syrien aus

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    So sieht es in Syrien aus

    Über die Hälfte der Bevölkerung in Syrien ist mittlerweile auf der Flucht. Warum? Weil das Land eine Trümmerwüste ist.

    Die folgenden Bilder zeigen, dass die Syrer keine Wahl haben. Sie können dort nicht bleiben.





    Klick für größere Ansicht. Das Bild zeigt Menschen, die in Trümmern nach Überlebenden suchen. Maschinen und schweres Räumgerät sind nicht vorhanden.






    Klick für größere Ansicht. Aufnahme vom Januar 2014. Die Stadt heisst "Dayr az Zawr" und liegt im Osten Syriens.






    Klick für größere Ansicht. Völlig zerstörter Stadtteil, menschenleer. Niemand kann hier leben.







    Klick für größere Ansicht. Dies ist die Großstadt Aleppo, nahe der türkischen Grenze. Bei einem Schusswechsel zwischen der Armee von Diktator Assad und den Rebellen wurde ein Laden getroffen, der mit Benzin und Gas handelt. Die Straßenkreuzung und die anliegenden Häuser wurden vollständig zerstört. Aufnahme von Oktober 2013.

    Man beachte die Kleidung der Leute: westliche und moderne Klamotten, alles sehr städtisch und ordentlich, beinahe bieder. Dies sind keine zauselbärtigen Mullahs aus der Wüste, sondern Leute, die in einer deutschen Stadt nicht weiter auffallen würden.







    Klick für größere Ansicht. Dies ist ein Flüchtlingscamp im Libanon. Der Libanon ist ein kleines Land, welches direkt an Syrien angrenzt, nördlich von Israel. Im Libanon wohnen 4,4 Millionen Menschen, aber bereits über 1 Million syrische Flüchtlinge haben sich dorthin gerettet. Jedoch sind die Bedingungen katastrophal. Die Leute können dort nicht auf Dauer bleiben. Das Bild stammt vom Dezember 2013.







    Klick für größere Ansicht. Zur gleichen Zeit bei Aleppo. Ein Luftangriff des Diktators Assad überrascht die Einwohner. Ein Mann trägt ein Kind weg, welches den Angriff überlebte. Es ist vom Staub der umherfliegenden Trümmer bedeckt.







    Klick für größere Ansicht. Gleichzeitig zum Krieg zwischen Diktator Assad und den Rebellen gibt es einen weiteren Krieg in Syrien, nämlich der Feldzug des IS-Terrorstaates. Wenig bekannt ist, dass noch ca. zehn weitere religiöse Gruppen um Gebiete kämpfen. Diesen religiösen Gruppen geht es nicht nur um die Eroberung von Land, sondern um die gezielte Ausrottung der jeweils Andersgläubigen. Das bedeutet, dass die Zivilbevölkerung ermordet wird, selbst wenn diese nicht an militärischen Handlungen teilnimmt.







    Klick für größere Ansicht. Weil durch den Krieg die Wirtschaft zusammenbrach, gibt es keine Nahrung mehr, nicht einmal mehr für die Kühe, die ihrerseits eine Nahrung für Menschen liefern sollten. Auf dem Bild sieht man verhungerte Kühe. Die kleine Ortschaft im Hintergrund ist menschenleer.







    Klick für größere Ansicht. Dieses Bild zeigt die Ortschaft Duma, direkt in Nachbarschaft zur sagenumwobenen Stadt Damaskus, einst eine blühende Stadt des Orients. Ein Anwohner steht in seiner eigenen Wohnung.







    Klick für größere Ansicht. Ein Bewohner des Hauses.







    Klick für größere Ansicht. Wieder ein Bild aus Aleppo, nahe der türkischen Grenze. Das aufgehängte Tuch soll es Angreifern erschweren, gezielt in die Straße zu feuern. Man sieht an den Schusslöchern, dass dies nicht gelang. Die Anwohner hatten zu ihrer Verteidigung ein Tuch. Der Schutt auf der Straße stammt von eingestürzten Hausfassaden und den herabfallenden Haushaltsgegenständen.







    Klick für größere Ansicht. Ein freiwilliger Kämpfer gegen das Assad-Regime steht vor einem völlig zerstörten Wohnhaus. Was kann er wohl mit seinem Gewehr ausrichten?





    Direkt nach einem Angriff, mitten in einem zivilen Wohngebiet.




    Zivilisten.




    Ein Kind wird aus Trümmern gerettet.






    Klick für größere Ansicht. Bei der Waffe handelt es sich um eine AK-47. Der Junge ist 13 Jahre alt.







    Klick für größere Ansicht. Ein Junge stirbt nahe des Dar-El-Shifa-Hospitals in Aleppo. Der Vater wollte ihn ins Krankenhaus bringen (man sieht das Auto im Hintergrund), aber der Junge stirbt während der Fahrt. Die Straße ist bedeckt vom Staub der Trümmer.







    Klick für größere Ansicht. Dies ist ein Flüchtlingscamp in Jordanien, ein kleines Land südlich von Syrien. Jordanien hat ca. 6 Millionen Einwohner, jedoch nahm man 2,6 Millionen Flüchtlinge auf. Zur gleichen Zeit in Deutschland befinden es die Bürger als für sich (!) unzumutbar, wenn in einem leer stehenden Baumarkt 93 Flüchtlinge einziehen.







    Klick für größere Ansicht. Auf diesem Bild sieht man einen europäischen Beamten und zwei syrische Flüchtlinge.
    Zuletzt geändert von Jörn; 07.09.2015, 17:12.

    #2
    Bilder gesammelt und Diashow draus gemacht. Wird Montag der Einstieg in die Erdkunde/Politik Stunde.

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      #3
      Hier ist noch ein Video, welches demonstriert, wie es in Damaskus aussieht. Das Video stammt vom Sommer 2014 und zeigt die Aufnahmen einer auf einem Panzer montierten Kamera. Die Panzer gehören zum Regime von Diktator Assad. Aufgenommen im Sommer 2014.

      https://www.youtube.com/watch?v=p1TFSS_KpTE

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        #4
        Danke noch mal für das Material. Es hatte bei den SchülerInnen den erhofften Effekt.

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          #5
          Ich kann zu dem Thema nur die Vorträge von Dr. Daniele Ganser empfehlen. Er lässt hinter den Konflikt blicken und zieht uns klar in die Verantwortung:
          https://www.youtube.com/watch?v=uni3P3vO7ik
          Ich bitte euch, die westliche Berichterstattung kritisch zu hinterfragen und euch ein eigenes Bild machen, um was es wirklich geht.
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            #6
            @Jörn rein interessehalber: Wo hast du diese Aufnahmen her?

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              #7
              Die Bilder stammen aus der Google-Bildersuche. Suchbegriff: "Syria War". Die Bilder, die man darüber findet, sind erschreckend. Ich habe noch die harmloseren Bilder ausgewählt.

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                #8
                Vorher -> nachher:

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                  #9
                  Vorher -> nachher:

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                    #10
                    Vorher -> nachher:

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                      #11
                      Vorher -> nachher:

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                        #12
                        Vorher -> nachher:

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                          #13
                          Vorher -> nachher:

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                            #14
                            Danke für das Video Jörn. Ist ja wirklich nichts mehr heil dort.
                            Die Flüchtlinge brauchen eine Zukunft. Und die kann ihnen Europa bieten.

                            In der ZDF Mediathek habe ich heute eine Reportage geschaut (ich glaube zoom). Dort wurde mal beleuchtet, welche Ansichten Migranten hier bei uns teilweise haben. Da ruft man nicht die Polizei, sondern den Friedensrichter - oder die Frauen haben nichts zu melden - der ältere Sohn oder Vater haben das Sagen - die Ansichten stehen über den Grundgesetz. Und Juden dürfen sich in Neukölln nicht auf der Strasse blicken lassen. Viele leben in Stadtteilen und bilden Parallelwelten. Anders macht es Kanada, dort muss man die Sprache lernen und diverse Tests ablegen, bevor man dauerhaft bleiben darf. Die Regierung muss dringend für die Integration dieser Flüchtlinge kümmern und Toleranzgrenzen aufzeigen.

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                              #15
                              In Deinem Kanada-Beispiel verwechselst Du Asyl und Einwanderung. Asylanten (also Leute deren Asylantrag positiv beschieden wurde) haben in Deutschland nur eine zeitliche begrenzte Aufenthaltsgenehmigung (wie auch viele andere Gruppen, so z.B. ausländische Studenten, etc.).

                              Leute die unbefristet hier bleiben möchten, brauchen mindestens eine Niederlassungserlaubnis. Diese bekommt aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Zu diesen Voraussetzungen zählt unter anderem der Nachweis ausreichender Kenntnisse in der deutschen Sprache.

                              Die Niederlassungserlaubnis ist dann wiederum die Voraussetzung zur Einbürgerung.

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