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    Bilder und Videos zu Syrien auf der Homepage

    Hallo Jörn,

    im Moment erscheinen auf der Homepage seltsame Texte, Fotos, Videos und Tweets zum Syrienkonflikt.
    Ich denke mal das ist so nicht von dir erstellt worden.

    #2
    Doch, ich habe die Bilder, Videos und Tweets selbst eingefügt.

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      #3
      Es sah im Anfang doch sehr nach einem Hack aus, da die Formatierung nicht wirklich stimmten.
      Dann ist ja ok. Dann kann das Thema ja geschlossen oder gelöscht werden.

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        #4
        Ja, die Formatierung ist krude, weil ich einfach die Einbettungs-Funktion von Twitter usw. benutzt habe.

        Ich weiß, man erwartet diese Art von Bilder nicht, wenn man zu Mac-TV surft. Dort erwartet man eher etwas Kurzweil und Entspannung. Sorry für die teilweise sehr drastischen Bilder. Ich werde die Bilder entfernen, wenn es in ein paar Tagen wieder bei Mac-TV losgeht. Aber es ist wichtig, dass wir die Augen öffnen für das, was sich gerade vor unserer Haustür abspielt.

        Hier ist mein Punkt: Zwar gewähren wir Asyl für Kriegsflüchtlinge. Aber wie wir anhand der Bilder nun sehen, ist bereits der Fluchtweg so lebensgefährlich, dass dadurch das Recht auf Asyl enorm erschwert oder unmöglich gemacht wird.

        Wenn das so ist, dann stellt sich mir die Frage, ob es nicht unsere Pflicht wäre, den Syrern bereits auf dem Fluchtweg zu helfen. Die Syrer müssen raus aus Syrien. Das ist die bittere Wahrheit. Die Syrer sind nicht auf dem Weg zu uns, weil sie da irgendwelche Vorteile sehen, sondern weil sie in ihrem eigenen Land nicht bleiben können. Sie haben keine Wahl. Sie müssen raus aus Syrien.


        Was passiert gerade in Syrien, kurz gefasst?

        In Syrien toben gleichzeitig zwei Kriege. Der erste Krieg ist ein Bürgerkrieg, nämlich die Truppen des herrschenden Diktators gegen die Rebellen, die den Diktator loswerden wollen. Es ist also kein Krieg mit einer Front irgendwo an den Grenzen, sondern der Krieg findet mitten im eigenen Land statt. Die Zahl der Todesopfer schätzt man auf 160.000 bis 250.000 Menschen. (Umgerechnet auf die Größe Deutschlands wären das 1 Million Leichen.)

        Der zweite Krieg sind die Angriffe der IS-Truppen, die einen islamistischen "Gottesstaat" erreichten wollen. Die grausigen Bilder haben wir alle gesehen. Auch dies ist ein Krieg mitten im eigenen Land, und nicht irgendwo weit weg in einer Grenzregion.

        Als Ergebnis ist die Hälfte aller Syrer bereits auf der Flucht. Man stelle sich das in Deutschland oder Österreich vor. Stellt Euch vor, die Hälfte der Einwohner Eurer Stadt wären bereits weg. Nichts funktioniert mehr: Verwaltung, Gesundheitswesen, Fabriken, Geschäfte. Alles ist mehr oder weniger zusammengebrochen.

        Stellen wir uns vor, dass die Einwohner von Bayern, Baden-Württemberg und Hessen komplett auf der Flucht wären. Untergekommen bei Verwandten in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Bremen. Dort schlafen sie auf der Couch oder in der Garage. Das ist buchstäblich die aktuelle Situation. Von 22 Millionen Syrern sind 12 Millionen bereits geflohen, mehr als die Hälfte. 7 Millionen Syrer schlafen derzeit bei Verwandten oder in Zeltlagern in Syrien. (Umgerechnet auf die Größe Deutschlands wären das 24 Millionen Deutsche, die bei Verwandten schlafen, und 40 Millionen deutsche Flüchtlinge insgesamt. Das ist kein abstruses Zahlenspiel. Es ist das, was tatsächlich gerade in Syrien passiert.)

        Einige Millionen haben sich in die grenznahen Länder gerettet und warten dort ab. Der Libanon, der an Syrien angrenzt, hat nur 4,4 Millionen Einwohner. Dennoch sind über eine Million Syrer dorthin geflüchtet. Jordanien hat 2,6 Millionen Syrer aufgenommen. Für die Türkei schätzt man knapp 2 Millionen Syrer. Sie wohnen dort in Mietwohnungen, Hotels oder bei Verwandten.

        Niemand kann in Syrien bleiben, solange die Umstände dort so sind. Das ist ein Fakt. Sie können dort nicht bleiben, selbst wenn sie wollten.

        Aber wir können auch nicht abwarten, bis tausende auf der Flucht sterben. Wir müssen ihnen bereits auf der Flucht helfen. Wenn wir es nicht tun, dann werden wir weiterhin Bilder sehen von toten Kindern, die am Urlaubsstrand in der Türkei an Land gespült werden.

        Warum gab es keinen einfachen, legalen und sicheren Weg für diese Menschen? Es wäre nicht weiter schwierig für Europa, das zu organisieren.
        Zuletzt geändert von Jörn; 02.09.2015, 17:45.

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          #5
          So wahre Worte. Danke, dass Du Dein Medium dafür nutzt!

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            #6
            Natürlich wäre es nicht schwer für Europa. Europa im ganzen und Deutschland im speziellen sind die Reichsten Regionen der Welt!
            Wieso höre ich immer nur Worte wie "wir können ja nicht allen helfen" oder "wir können ja nicht alle aufnehmen" ?
            Nein, das stimmt. Das können wir nicht. Aber wir können so vielen helfen wie nur irgendwie möglich und soviele Flüchtlinge aufnehmen wie es geht und vllt sogar noch ein paar mehr.
            Das Leid in Srien ist unbeschreiblich und unvorstellbar groß.
            Oft hört man von Menschen in Deutschland sagen das es ja ein unding ist das wir die Syrer aufnehmen und die hier mit ihren iPhones Telefonieren.
            Aber was diese Menschen nicht verstanden haben ist das diese Leute nicht vor Armut auf der Flucht sind.
            Sie sind auf der Flucht vor dem Tod. Punkt.
            Es sind teilweise Ärzte, Anwälte, Ingenieure... Durchaus Leute die ein Ansehnliches Leben in Syrien geführt haben.
            Warum sollen sie nicht ihr iPhone dabei haben?
            Es ist ihr einzigster Draht nach Hause, zur Familie und Freunden die noch in der Heimat sind oder selbst noch auf der Flucht.
            Dazu ist es ein Navi um zu sehen wie sie überhaupt nach Europa kommen. Und natürlich auch ein Stück Sicherheit auf dem Weg, da man damit auch über Facebook und Twitter vor Gefahren und sonstigem warnen kann.

            Ich stimme dir auch zu Jörn, das man den Menschen schon bei der Flucht helfen muss und sie so aus den Fängen der gierigen Schlepper befreit, denen es egal ist ob im Mittelmeer ein Boot mit 300 Menschen untergeht oder denen es egal ist das in Österreich 70 Menschen in einem LKW ersticken.
            Nur ich habe die Befürchtung das unsere Regierung dazu nicht bereit ist. Ich habe immer öfter das Gefühl das sich so mancher Politiker die Stimmen von den ganzen "ich bin kein Nazi, aber..." Wählern nicht entgehen lassen will.
            Erschütternd das wir zusehen was an unseren Grenzen (und auch in unserem Land) mit Menschen geschieht...
            MacBook Pro 13“ 2018, iMac 21,5 (2011), iPhone 8, iPad 2017, Apple TV 4K, iPod Shuffle (4G)

            Kommentar


              #7
              Ich bin nach wie vor dafür, das Flüchtlingsproblem mit einem angepassten Australischen Modell einzudämmen. Das könnte folgendermaßen funktionieren:

              Die EU errichtet Zentren, wo Flüchtlinge in IHREM Land aufgenommen werden. Die werden dort registriert und auf die verschiedenen Länder verteilt.
              So kann man erreichen dass nur Flüchtlinge, die wirklich weg müssen, aufgenommen werden. Wirtschaftsflüchtlinge, die nur auf unsere Kosten leben wollen, bleiben in Ihrem Land.
              Die, die trotzdem illegal einreisen (Mit Schlepperbanden oder sonstwie) werden gleich wieder abgeschoben. Ohne Gnade.

              Man müsste nur die legalen Möglichkeiten schaffen und somit den Schlepperbanden das Wasser abgraben.


              mfg

              Special_B

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                #8
                äh hallo? Wirtschaftsflüchtlinge die nur auf unsere Kosten leben wollen? Aus Syrien? Ja nee ist klar...
                Wer entscheidet dann wer wirklich weg muss und wer mit dem IS leben kann?
                Und nur mal so am Rande, wer genau soll dieses Zentrum zwischen Assad und dem IS betreiben?
                Sehr seltsam!
                MacBook Pro 13“ 2018, iMac 21,5 (2011), iPhone 8, iPad 2017, Apple TV 4K, iPod Shuffle (4G)

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                  #9
                  @Special_B:

                  Ich würde gerne die sog. "Wirtschaftsflüchtlinge" gesondert betrachten, weil diese nicht vom Grundgesetz geschützt sind.

                  Asylanten (politisch Verfolgte oder Kriegsflüchtlinge) sind jedoch eindeutig vom Grundgesetz geschützt. Damit man dieses Recht auch praktisch in Anspruch nehmen kann, muss es ohne Einschränkung oder Erschwernis möglich sein, überhaupt erstmal einen Antrag darauf vorzubringen. Beispielsweise wäre es verfassungswidrig, die bürokratischen Hürden so hoch zu halten, dass eine Inanspruchnahme des Gesetzes zwar theoretisch denkbar, praktisch jedoch unmöglich wird. Das ist logisch.

                  Deswegen scheint es mir illegal zu sein, irgendwelche Konstrukte zu schaffen, welche das Stellen eines Antrags erschweren oder unmöglich machen, oder die zu einer sofortigen Ablehnung führen. Beispielsweise, wer auf illegalem Weg einreist. Diese illegale Person hat dennoch das Recht, einen Antrag zu stellen. Das Grundrecht auf Asyl wiegt schwerer als das Verletzen irgendeiner läppischen Verwaltungsvorschrift.

                  Aus dem gleichen Grund frage ich mich, wieso ein Verkäufer oder ein junger Mechaniker aus Syrien völlig abgerissen in Budapest strandet und fortan als "Illegaler" gilt? Wieso musste er unter Stacheldraht-Zäunen krabbeln und teilweise monatelang zu Fuß durch den Balkan wandern? Diese Leute wirken auf uns wie Kriminelle, aber sie machen ja im Grunde nichts falsch.

                  Wieso ist die Einreise so schwer, dass manche Leute einen "Schleuser" benötigen? Wieso müssen sie nachts in einem Schlauchboot (!) versuchen, ein Meer (!!) zu überqueren? Wieso muss ein junger Anwalt aus Syrien (das war im TV zu sehen) sich einen falschen Pass besorgen, damit er überhaupt nach Europa kommt?

                  Falls wir es absichtlich so schwer machen, weil wir mit dieser Hürde ganz absichtlich unsere Pflicht zum Asyl unterlaufen wollen, dann sind wir verantwortlich für die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

                  Ich glaube, dass "bestimmte Leute in der Politik" ganz absichtlich die Hürden so hoch wie möglich gehalten haben. Deutschland hat zwar ein gutes Asylrecht, aber wir haben unser Bestes getan, um das Stellen eines Antrags möglichst zu verhindern, indem die Flüchtlinge gar nicht erst zu unseren Grenzen durchgelassen wurden. Die Flüchtlinge am Budapester Bahnhof sitzen deswegen fest, weil wir ein entsprechendes Gesetz gewollt und durchgesetzt haben.

                  Das war falsch. Wir müssen diesen Fehler korrigieren. Nein, wir können nicht die ganze Welt retten, aber wir können jenen Leuten, die mit Kind und Kegel vor den Islamisten fliehen, nicht irgendwelche bürokratischen EU-Vorschriften vorhalten und ihnen einen schönen Tag wünschen.
                  Zuletzt geändert von Jörn; 02.09.2015, 21:30.

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                    #10
                    Vielen Dank für diese klaren Worte Jörn. Auch ich halte es für einen Skandal, wie schwer es den Leuten gemacht wird einen Asylantrag zu stellen.

                    Wirtschafts-/Armutsflüchtlinge sind eine ganz andere Schiene. Und auch diese Menschen haben im Prinzip nur die Wahl zwischen Armut und Asyl, schlicht und ergreifend, weil es ein adäquates Einwanderunggesetz in Deutschland gibt.

                    Kommentar


                      #11
                      Armutsfüchlinge? Problem? Eindämmen?

                      Öhm, joa. Wir wäre es, wenn wir hier einfach aufhören, uns es auf Kosten der dritten Welt besonders gut gehen zu lassen, statt uns darüber zu wundern, dass die, die wir ausbeuten, hier ihr Glück suchen? Eigentlich wollen sie ja nur beteiligt werden an dem, was wir ihnen nehmen.

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                        #12
                        Zitat von Special_B Beitrag anzeigen
                        Die EU errichtet Zentren, wo Flüchtlinge in IHREM Land aufgenommen werden. Die werden dort registriert und auf die verschiedenen Länder verteilt.
                        Sehr schlechte Idee, dass politisch verfolgte im Machtbereich ihrer Verfolger zeigen sollen, dass sie abhauen möchten. Davon mal abgesehen dass sowas in den meisten Ländern gar nicht realisierbar ist.

                        @cordcam: Zudem kommt noch, dass viele der Konflikte in Afrika und im Nahen Osten indirekt eine Folge falscher Politik der Europäer (und Amerikaner) der letzten 100 Jahren ist. Da wurden Landesgrenzen einfach mal so auf dem Reißbrett gezogen, ohne lokale Gegebenheiten (Ethnische Gruppen, Ressourcen ...) zu berücksichtigen.

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                          #13
                          Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
                          Ich glaube, dass "bestimmte Leute in der Politik" ganz absichtlich die Hürden so hoch wie möglich gehalten haben. Deutschland hat zwar ein gutes Asylrecht, aber wir haben unser Bestes getan, um das Stellen eines Antrags möglichst zu verhindern, indem die Flüchtlinge gar nicht erst zu unseren Grenzen durchgelassen wurden.
                          Das waren nicht nur "bestimmte Leute", sondern wurde von einer Mehrheit der EU-Politiker exakt so zynisch geplant: wir haben nach außen einen Grenzzaun (die neue "Mauer"), der von der Frontex bewacht wird, damit ja keiner drüberhüpft. Die EU-Außenländer drängen Flüchtlinge wieder zurück (weil illegal über die Grenze eingereist) oder lassen sie im Mittelmeer ersaufen. Die Innenländer der EU geben kein Asyl, wenn man aus einem sicheren Drittland eingereist ist.

                          Volker Pispers hat mal gesagt, das einzige, was man Honecker vorwerfen könne ist, dass er von der falschen Seite der Mauer hat schießen lassen.

                          Übrigens haben die Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der dt. Einheit, die in Frankfurt stattfinden, das Motto "Grenzen überwinden".

                          Und nicht zu vergessen: die EU hat einen Friedensnobelpreis...

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                            #14
                            Ich befürchte, dass es eine sehr große "schweigende Mehrheit" gibt, die dem Thema "Asyl" sehr kritisch gegenüber steht.

                            Vermutlich liegt das ein zwei Dingen: Geld und der Vorbehalt gegenüber einer "Überfremdung".


                            Zum Geld:

                            Die Kosten werden auf 3 Milliarden Euro geschätzt. Das Steueraufkommen (Bund, Länder, Gemeinden) in Deutschland liegt bei ca. 650 Milliarden Euro, d.h. wir reden über ein halbes Prozent. Der Bundeshaushalt liegt bei 300 Milliarden, dort wären es also 1 Prozent.

                            Als Ingenieur frage ich mich, ob es möglich ist, überall ein halbes Prozent zu kürzen, ohne dass es jemand merkt. Anstatt von 100 Euro gibt's also überall nur noch 99,50 Euro. Das wäre also der schlimmste Fall. Beispielsweise, wenn der hessische Landtag ein Budget von 25.000 Euro für Blumenschmuck hat, dann gibt's eben nur noch 24,875 Euro. Kriegen wir das hin? Oder müssen wir den Landtag wegen mangelnder Finanzen schließen? Die Wahrheit ist, dass sich kein Schwein für dieses halbe Prozent interessiert.

                            Alternativ, falls das nicht infrage kommt, müsste man sehen, ob man die Einnahmen um ein halbes Prozent erhöhen kann -- ich denke, das wird machbar sein. Die Steuereinnahmen wachsen jedes Jahr um ein paar Prozent, insofern haben wir den nötigen Betrag in einem Jahr sowieso wieder drin, selbst wenn wir gar nichts unternehmen.

                            Am Geld wird es also nicht scheitern. Übrigens ist nicht bewiesen, dass die Syrer nur in der Hängematte liegen werden. Womöglich machen wir nach ein paar Jahren einen hübschen Profit. Das gehört ebenfalls zu einer fairen Debatte.


                            Zur "Überfremdung":

                            Viele Menschen sind vermutlich zögerlich, weil sie denken, dass zukünftig in der Fußgängerzone nur noch Männer mit Turbanen und Frauen in schwarzer Burka zu sehen sind. Um das zu beurteilen, könnte man einen Blick auf jene Städte werfen, die bereits einen hohen "Migranten-Anteil" haben. Man könnte von diesen Städten lernen, was es wirklich in der Praxis bedeutet.

                            Ich wohne in Frankfurt, wo dieser Anteil bei 50 Prozent liegt. Das klingt nach atemberaubend viel. Die meisten deutschen Städte werden diesen Anteil bei weitem nicht erreichen, selbst wenn wir ganz Syrien aufnehmen würden. Also wie ist das Leben in Frankfurt?

                            Frankfurt ist einfach eine ganz normale Stadt. Man denkt gar nicht darüber nach, wer wohl welche Wurzeln haben könnte. Es spielt keine Rolle. Es ist weder gut noch schlecht. Es laufen halt irgendwelche Leute herum, und mehr kann man dazu gar nicht sagen. Ob jetzt noch ein paar Syrer dazu kommen, wird niemand bemerken.

                            Neulich habe ich auf einem Stadtfest einer Reihe von Boxkämpfen zugeschaut, wo lauter "Mustafas" und "Ismirs" und "Ahlebs" gegeneinander antraten. (Alle hiesigen Vereine haben sich präsentiert und dabei hatten auch ein paar Boxvereine eine Stand.) Die jungen Kämpfer wurden kurz mit ihren Hobbies vorgestellt. Erstaunlicherweise gaben die meisten als ihre Lieblingsmusik an: "Deutscher Schlager".

                            Das ist natürlich ein Grund für eine sofortige Ausweisung. Andererseits zeigt es, wie sehr die Grenzen verschwimmen, wenn Mustafa aus Offenbach sich ein Poster von Helene Fischer übers Bett hängt. Ich esse gerne bei unserem "Italiener um die Ecke", aber der Kellner kommt aus Ungarn.

                            Ich persönlich finde, dass die Vielfalt in Frankfurt zu den wenigen Dingen gehört, die schön sind. Es macht die Stadt interessant, tolerant und weltoffen. Es sagt, dass man dazugehört, auch wenn man unterschiedlich ist, weil es letztlich diese Unterschiedlichkeit ist, die wir alle gemeinsam haben.

                            Zum Vergleich: In Budapest ist man höchst feindselig gegenüber Menschen, nur weil sie nicht aus Budapest kommen. Man hat noch nicht einmal mit ihnen gesprochen. Nein, danke! Da ist mir Frankfurt wirklich lieber.
                            Zuletzt geändert von Jörn; 04.09.2015, 01:41.

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                              #15
                              Hatten wir das alles nicht schonmal. Doch nur das ein Teil unseren Volkes Flüchtlinge waren?


                              2.Weltkrieg
                              Spaltung Deutschland
                              Klater krieg usw...

                              und alle die meinen, Solidarität hat seine Grenzen. Denken mal bitte daran und überlegen sich, wie viele es nicht mehr gäbe, wenn nicht ein paar sehr Solidarisch gewesen wären.

                              Ich werde nicht mich auf das Eis begeben und zwischen Wirtschafts und Verfolgten Flüchtlingen zu entscheiden. Was soll dieses ganze EU Gerede eigentlich?

                              Sind wir nun eins und sprechen zusammenhängend mit einer Stimmt oder darf jeder seins machen?

                              Ungarn macht gerade seins und das schlimmst! Sie zocken selbst die Asylbewerber die nur Durchreisende sind ab!

                              Oder hat sich mal jemand gefragt, ob ihnen die Tickets der Zug reisenden für teilweise 130 Euro und mehr wieder zurück erstattet werden.

                              Nein... diese Versager sind nicht mal in der Lage, ihnen Wasser zu geben.

                              Aber was sage ich, als Berliner komme ich aus dem Übergeben gar nicht mehr raus.

                              Was hier abgeht wurde nicht umsonst als 3. Welt Bedingungen beschrieben und all das... all das auf den Kosten von uns. Nicht vom Staat, nicht aus Steuermitteln!

                              sondern WIR! Die Spender! Der Staat ist wie benommen.

                              Wenn ich hören... letzten sagte der Chef des Lageso:

                              "eine Krisensitzung jagt die nächste..."

                              wow... Klimatisierte Räume... Wasser... Essen... die Herrn Reden sich die Köpfe heiss.

                              Draußen vor dem LAGESO haben die Leute nicht mal genug Wasser, kein Essen, keine Toiletten, kein Sonnenschutz nix.

                              3. Welt.

                              Jetzt wissen wir ja alle, wie es uns gehen würde, wenn wir Flüchtlinge wären.

                              Vielleicht sollten wir schon mal EU Staaten mir Kugelschreiben auf der Karte markieren, die sich jetzt wie eine Axt im Walde benehmen. Da hin sollte man schon mal nicht mehr gehen.

                              Sehr emotional ich weis, doch es ist ein Thema voller Emotionen.

                              Ach übrigens Nicht: Wir sind die Guten sondern - Spendet Leute Spendet.... In Organisation wo auch was ankommt. Ärzte ohne Grenzen oder ich hier in Berlin nehme mir Moabit Hilft

                              Legt los, Geld haben wir alle irgendwo übrig. Gibt es halt eine Pizza weniger. Oder 20...
                              Zuletzt geändert von siberia21; 04.09.2015, 14:01.
                              Genug Apple Zeugs über viele Jahre

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