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OFO Stereo Fotos aus den 70ern?

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    OFO Stereo Fotos aus den 70ern?

    Moin,

    meine Mutter hat heute beim Ausmisten der Wohnung einer Freundin mit ihr jede Menge solcher



    Fotos gefunden.

    Müssen aus den 60er/70ern sein.

    Drauf steht was mit OFO Stereo Reiseserien.

    Sind das Steeoskopische / 3D Bilder? Gibt es dafür heute noch entsprechende Anzeigegeräte?

    Ich hatte ja zuerst an eine Art Sofortbild gedacht (Format / weisser Rahmen) aber das scheint es nicht gewesen zu sein.
    QWallyTy
    Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

    #2
    das sind sehr sicher stereoskopische Bilder.
    Da sie nebeneinander angeordnet sind, kann es eigentlich nur so sein, dass das linke Bild für das rechte Auge und das rechte Bild für das linke Auge gedacht ist. Man muss schielen, um die Bilder "übereinander" zu bekommen. Dann muss man sich auf das, was "in der Mitte" zu sehen ist, konzentrieren, um das Bild scharf werden lassen zu können (man sieht das Motiv ja dreimal, das in "der Mitte" ist dasjenige, das beide Perspektiven beinhaltet).

    Weil man schielen muss (Blicke der Augen gehen VOR den Bildern über Kreuz) und das "Scharfstellen" teils Übung erfordert, hat man bei neueren stereoskopischen Bildern sich wiederholende Muster in geringem Abstand erfunden, die man durch "Blicken in die Ferne" übereinander bringen muss. Die Blicke der Augen treffen dann erst HINTER dem Bild aufeinander. Das ist prinzipiell leichter für den Sehapparat.
    Besondere Geräte braucht man für keines dieser Verfahren. Alles Übungssache.
    Während ich das recht gut kann, kann mein Bruder das leider überhaupt nicht...
    "Donald schau, die Wunder werden nicht alle!" (Gustav Gans)

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      #3
      thx

      Bei mir Blindfisch wird das sicher nicht funktionieren aber ich habe es mal so weiter gegeben.
      QWallyTy
      Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

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        #4
        Ich denke das die Bilder eher wie unter diesem Link verwendet wurden.

        http://www.malschule-roos.de/das_stereoskopiemuseum.htm

        Da fehlt sozusagen noch der "richtige" Betrachter

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          #5
          Klappt auch mit Schielen. Ein geeigneter "Betrachter" vereinfacht das Ganze natürlich.
          "Donald schau, die Wunder werden nicht alle!" (Gustav Gans)

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            #6
            Stell doch einfach eine Pappe in passender Höhe dazwischen...
            Nierentische waren auch mal Science-Fiction...

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              #7
              Mit Pappe dazwischen wird's nicht möglich sein. Dann schaut das rechte Auge aufs rechte Bild, das linke aufs linke. Genau verkehrt. Das Ergebnis: Im Hirn entsteht ein "inverses" Bild. Was nach vorn gehört ist hinten, was hinten ist vorne.
              "Donald schau, die Wunder werden nicht alle!" (Gustav Gans)

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                #8
                Als Kind, also vor vieelen Jahren, hatte ich von meiner Großmutter auch solche Fotos gekommen. Man musste sie in ein Gerät aus Holz halten. Dieses Gerät bestand aus verschiedenen Teilen:
                - einer Art Taucherbrille, die man vor die Augen hält, mit einer großen Linse vor jedem Auge,
                - einem Halter für die Fotos
                - ein Stab, der beide Teile verbindet.
                Man sah die Bilder dann dreidimensional; man konnte fokussieren, indem man den Halter mit dem Bild an dem Verbindungsstab nach vorne oder hinten bewegte (also näher/weiter von den Augen und den Linsen). Man schaute also mit dem linken Auge auf linke Bild, mit dem rechten Auge aufs rechte Bild. Wenn Du nach "Stereoskopie-Betrachter" googelst, findest Du die entsprechenden Geräte.
                Das von meiner Großmutter sah so aus:
                http://www.malschule-roos.de/holmes_viewer_stereo.gif

                Ich vermute, dass die Bilder deutlich älter sind, als aus den 70er Jahren (eher aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg).
                Ich bin nicht sicher, ob es sich um die Bilder handelt, die saxophonmusikant meint. Es würde mich wundern, wenn man die ohne Hilfsmittel dreidimensional sehen könnte. In den 70er/80er Jahren waren eine Zeit lang tatsächlich mal Bilder in Mode, die man auf eine bestimmte Art anschauen musste, um sie dreidimensional zu sehen. Das ist mir nie gelungen, anderen in der Familie aber schon. Vielleicht meinst Du, saxophonmusikant, diese Bilder?
                Gruß, nutello

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                  #9
                  Ah, es scheint also auch parallel-Anordnungen zu geben (also linkes Bild-linkes Auge, rechtes Bild-rechtes Auge), die dann aber zwingend eine Apparatur zum Betrachten benötigen, denn: Man bekommt die Augen ja nicht weiter auseinander als - theoretisch - exakt Augenabstand. Dann fokussiert man etwas mit unendlichem Abstand...

                  Das Ausgangsbild oben ist definitiv nicht für eine solche "parallel"-Apparatur gedacht, sondern für "über Kreuz" (Schielen).
                  Hab das eben mal mit dem Ausgangsbild oben versucht, es klappt sogar mit der leider nicht sehr optimalen Perspektive, mit der das Bild gemacht wurde. Frontal von oben wär besser gewesen.
                  "Donald schau, die Wunder werden nicht alle!" (Gustav Gans)

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                    #10
                    Moin,

                    das mit den alten Bildern könnte auch sein.

                    Ich hatte eher so auf 60er 70er getippt da die Bilder (alle sw) in einem sehr guten Zustand sind (keine Spur von Sepia, …).

                    Auf einigen Bildern sind aber auch Autos mit Speichenrädern und die Männer tragen alle Hüte. Also entweder perfekt inszenierte Aufnahmen oder die sind wirklich eher aus den 30er 40ern wofür sie dann aber IMHO extrem gut erhalten wären.

                    Leider nirgends Datumsangaben, … zu finden.
                    QWallyTy
                    Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse

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                      #11
                      Wow, das ist ja richtig cool

                      Danke saxophonmusikant für deine Erläuterungen. Ich habe mir bei Google mal ein paar solcher Bilder angeschaut und da ist mir aufgefallen, je größer das Bild ist, desto schwieriger wird es für mich, das dritte Bild in der Mitte scharf zu stellen. Wenn ich mir die Bilder dann runterlade und in der Vorschau verkleinere, geht es dann wieder gewohnt leicht für mich.

                      Das Bild von QWallyTy klappt leider bei mir auch nicht so richtig, vermutlich weil es ja nicht völlig gerade fotografiert wurde. Diese leichte Perspektive macht den Effekt vermutlich kaputt.

                      Aber generell ist es schon echt witzig, wie man da seinem Gehirn etwas vormachen kann.

                      Hier mal ein leichtes Bild, das sollte bei jedem funktionieren:

                      MacBook Pro 13" 2017 | iPhone 12 Pro 128 GB | iPad Pro 12,9" 2020 256 GB | Apple Watch Series 4

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                        #12
                        DAS Beispiel ist eins, in dem man "hindurchsehen" muss, also NICHT schielen.
                        Also: Linkes Bild - linkes Auge, rechtes Bild - rechtes Auge.
                        Das Ausgangsbild vom Anfang des Threads ist ein "Schielbild".

                        Dass das Würfelbild von Deepdragon so gut klappt, liegt daran, dass beide Bilder weniger als Augenabstand auseinander sind. Dann schafft man den "Parallelblick" in die Weite leicht.
                        Je größer die Bilder und zwangsweise die Abstände, desto schwieriger wird das.
                        Bei Bildern wie im Augangspost, wo der Abstand > Augenabstand ist, gehts nur mit Schielen.

                        Es drehen sich bei der "genau falschen Betrachtung" vorn und hinten um. Logisch.
                        "Donald schau, die Wunder werden nicht alle!" (Gustav Gans)

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