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Zeitung entlässt alle ihre Fotografen

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    Zeitung entlässt alle ihre Fotografen

    Zeitung entlässt alle ihre Fotografen ... http://www.apptalk.de/nachrichten/ch...orter-3919993/

    Die iPhone-Kamera gibt schon viel her - es werden ja sogar YouTube-Serien damit gefilmt - aber eine DSLR ersetzt sie nicht und vor allem keinen "richtigen" Fotojournalisten. Die schneiden sich doch ins eigne Fleisch.

    #2
    du müssen sicher sparen, denn viele Zeitungen kämpfen mit sinkenden Auflagen

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      #3
      Lächerlich, wohl der erste Schritt zur Insolvenz..
      Ganz schön viel von Apple..

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        #4
        Könnte man da nicht auch noch die IT hinterher werfen? Um so einen Artikel zu schreiben, reicht das iPhone vollkommen. Wobei, wenn man schon dabei ist: Die Büroräume braucht man auch nicht. Die Mitarbeiter können auch vom Cafe oder daheim aus arbeiten und die Artikel dann via Netz abgeben. Da liegt noch viel Sparpotential brach ...

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          #5
          Kommt drauf an, welche Inhalte die Zeitung anbietet. Für manche Zeitungen benötigt man tatsächlich keine aufwändigen Fotografien. Beispielsweise für lokale Nachrichten, bei denen ein überfahrenes Kaninchen abgebildet wird, ob bei denen ein Bürgermeister das renovierte Schwimmbad eröffnet. Oder internationale Nachrichten, wo Politiker X einem anderen Politiker Y die Hand schüttelt.

          Vielleicht hat man in der Redaktion einen speziellen Mitarbeiter, der die Fotos mit Photoshop etwas korrigieren kann, damit sie professioneller wirken.

          Wenn dann für spezielle Fälle ein paar besondere Bilder benötigt werden, kann man diese vermutlich bei Bildagenturen günstig einkaufen oder einen Freelancer für ein besonderes Interview engagieren.

          Womöglich haben viele Zeitungen sowieso einen Vertrag mit einer Agentur (etwa wie die dpa in Deutschland), und vielleicht haben sie darüber sowieso einen Zugriff auf aktuelle Bilder, sodass die Zeitung lediglich den lokalen Teil selbst abdeckt, und da muss man sich heute wirklich fragen, ob die Lösungen von vor hundert Jahren heute noch adäquat sind.

          Ich find es jedenfalls ein interessantes Experiment.

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            #6
            Numaguggn, was du beschreibst, ist in den USA bei Independent-Magazinen schon Realität. Meine Verlegerin war dort vor kurzem bei einem Pressetreffen, und die Chefredakteur/innen, mit denen sie gesprochen hat, haben ihr erzählt, dass ihre Verlage mittlerweile keine Büros für die Redaktion (und vermutlich auch die Grafik) mehr haben, sondern die Redaktionssitzungen tatsächlich in Cafés stattfinden.

            Was sich so gemütlich anhört, ist natürlich kein guter Zustand. Es fehlt an Kontakt und die Mitarbeiter zahlen ihre Büromiete letztlich selber. Ich könnte mir denken, dass es bei speziellen Magazinen heute auch in Deutschland so was gibt, und der negative Trend wird sich wohl verstärken.

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              #7
              In dieser Sendung wurde das sehr gut diskutiert. Mit anwesend Andy Ihnatko, der selbst für den betreffenden Verlag arbeitet: http://twit.tv/show/macbreak-weekly/353

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