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Finanzamt und Lebenswirklichkeit

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    Finanzamt und Lebenswirklichkeit

    Ich bin Lehrer. Mein Macbook Air nutze ich nur in der Schule. Zuhause habe ich einen iMac. Ich halte es nicht für besonders ergonomisch und gesund, lange an einem 11 Zoll Book zu arbeiten.

    Nun wollte ich deshalb beim Finanzamt das Air zu 100% absetzen, den iMac zu 50%. Wobei das noch nett von mir ist, schließlich habe ich ja auch noch ein IPad, welches ich nur privat nutze und deshalb der iMac dafür nicht viel zum Einsatz kommt.

    Das Finanzamt sagt aber nun, es sei lebensfern, dass man zwei Computer für die Arbeit benötigt.

    Ich werde mal widersprechen, mal sehen, wie das ausgeht. Ich finde es sehr lebensnah, einen kleinen Computer mit zur Arbeit zu nehmen und zu Hause mit einem Großen zu arbeiten. Aber ob mein Empfinden auch Recht ist? Das muss ich nun ausfechten.

    #2
    Unglaublich! Es gibt auch Lehrer die modern sind! Ich bin Schüler und bei mir an der Schule, wissen viele nicht wie man im Browser eine Seite zurück navigiert und schließen dann immen das ganze Fenster :D Ich wünsche Ihnen viel gück und bin auch Ihrer Meinung das es heutzutage völlig OK ist, wenn man mehrere Computer besitzt!

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      #3
      Das Gespann "Desktop plus Laptop" ist doch im Beruf völlig normal. Schließlich kannst Du den iMac ja nicht in die Schule tragen.

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        #4
        Yep, sehe ich auch so. 2008, 2009 und 2010 war sogar das Finanzamt dieser Meinung. Denn in diesen Jahren konnte ich es genau so machen. Das Problem besteht erst jetzt, nachdem ich halt 2011 neue Geräte angeschafft habe.

        Danke, Kaisa. Hier sind wir übrigens alle per du!

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          #5
          Wiederspruch macht Sinn, den diese Aussage vom Amt ist Laecherlich.

          Doch das zeigt mal wieder, dass die unterschiedlichen Finanzaemter weiterhin unterschiedliche Ansichten vertretten koennen.
          Genug Apple Zeugs über viele Jahre

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            #6
            Finde ich auch, lächerlich! VIEL GLÜCK, dass alles klappt!
            Wenn die Dämmerung einsetzt, ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen.

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              #7
              Danke! Und wenn alles nichts nutzt: Dann wird sich meine Rechtsschutzversicherung halt auch mal lohnen.

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                #8
                Ui ui, viel Glück.

                Das Thema hatte ich auch, bis ich feststellen musste, dass ich einen neuen Bearbeiter hatte, der es auf der Karriereleiter mal so richtig wissen wollte.

                Ich habe es aufgegeben...mit dem "Viehamt" zu streiten...da gibt es wichtigeres im Leben.

                Take it easy!
                Gruß Jörg.

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                  #9
                  Wie ging das eigentlich aus?

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                    #10
                    Das will ich jetzt aber auch wissen!

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                      #11
                      Auch wenn es schon älter ist möchte ich dennoch meinen Senf dazu geben und bin bewusst etwas überspitzt

                      Warum soll ich mit meinen Steuergeldern nicht nur das teuere MacBook Air mit finanzieren, schliesslich hätte es ja auch ein HP FDGT-1706 für 299€ getan ? Und darüber hinaus noch einen iMac der teilweise privat genutzt wird ? Für die Ergonomie würde es auch ein externer Monitor für 129€ tun + Tastatur und Maus.

                      Meine Krawatten kann ich auch nicht als Arbeitskleidung absetzen, und die nutze ich 100% NIEMALS Privat

                      Ich bin der Meinung, dass der Staat einiges an Subventionen streichen sollte, sowas gehört dazu, bzw. mindestens gedeckelt.

                      So, nun beschimpft mich

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                        #12
                        Ich arbeite selbst in einer großen Landesbehörde. Ich weiß von vielen Kollegen die ihren PC, Notebook oder ein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen. Keiner von denen arbeitet damit zu Hause. Dies wäre technisch überhaupt nicht möglich da sie keinen sicheren Zugang zum Intranet haben. Und unser Datenschutzbeauftragter würden einen Herzinfarkt nach den anderen bekommen.
                        Aber deren PCs, Notebook und Arbeitszimmer zahlt ja nicht der Kollege vom Finanzamt, das zahlen WIR!!!
                        In Deutschland ist Steuerhinterziehung nur Volkssport. In Griechenland olympische Disziplin.
                        iMac 27 5k, Mac Mini, MBP 15 TouchBar, iPad Pro 9,7 + 12,9, iPhone 7+,keine Apple Watch
                        Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!

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                          #13
                          Marcus, bzgl. dieser (und anderer) Subventionen stimme ich Dir zwar zu, aber trotzdem möchte ich doch einwerfen, dass "von Steuer absetzen" etwas anderes ist, als "finanzieren". Letztlich bedeutet es nur, dass das jeweilige Individuum weniger Steuern bezahlt. Das bedeutet aber nicht, dass es Geld von Deinen Steuern bekommt! Du bezahlst also gar nichts von dem was er spart. Vielmehr bekommt der Staat einfach weniger Geld. Und das mit dem Hintergedanken, dass Arbeitsmittel eben dafür sorgen, dass er (der Staat) überhaupt Geld bekommt. Deine Krawatten sind übrigens üblicherweise bereits mit dem pauschalen Freibetrag (den jeder Steuerzahler automatisch angerechnet bekommt) abgegolten.

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                            #14
                            Ich finde das Bezeichnung "mit finanzieren" ist richtig. Ob ich es direkt mit bezahle oder das Individuum weniger Steuern zahlt , ist nämlich im Ergebnis das selbe. Der Steuertopf ist deswegen leerer und kann nicht für andere Dinge (wie z.B. Rückzahlung von Schulden oder kostenloses Essen in Schulen) verwendet werden.

                            Das Argument Pauschalbetrag für Werbungskosten zieht auch nicht, da ich auch über dem Freibetrag liegende Kosten für Krawatten und Anzüge auch nicht absetzen kann, es geht generell nicht.

                            Ich bin der Meinung, das wenn beruflich ein Arbeitsplatz (Mobil oder Zuhause) erforderlich ist, dieses der Arbeitgeber zu zahlen hat (was er in der Regel auch tut), und wenn dem nicht so ist, bzw. zur Fortbildung benötigt, man nicht erwarten kann dass ein MacBook Air + iMac voll zum Abzug kommt, was unbestreitbar ein Premiumprodukt zum Premiumpreis ist, und doppelt gemoppelt ist. Es geht auch billiger und seinen Premiumwunsch zahlt bitte jeder selber.

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                              #15
                              Ist es aber nicht auch so, dass derjenige, der sich ein angebliches* Premium Produkt leisten kann, generell mehr Geld verdient als andere und damit dann im Zweifelsfall auch mehr Steuern zahlt? Warum sollte der damit quasi den weniger Verdienenden indirekt helfen?

                              Wo hört soziale Marktwirtschaft auf und wo fängt Jeder-kämpft-für-sich an?

                              *Apple nimmt in meinen Augen keine Premium Preise, sondern die Kunkurrenz verscherbelt aufgrund keiner sonstigen Argunente ihren Schrott zu Billigpreisen

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